BKU (Fach) / Entwicklungsaufgaben (Lektion)
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Ich erkläre die Entwicklungsaufgaben eines Kindes und erläutere Fördermöglichkeiten
Diese Lektion wurde von veselajd erstellt.
- Ich beschreibe den Begriff Basisfunktion. Basisfunktionen sind elementare Fähigkeiten die dem Kind das Hineinwachsen in die Gesellschaft ermöglichen, und die es bei der Geburt grundsätzlich mitbringt.
- Ich zähle die 6 Basisfunktionen auf. - Kognition- Emotion- Sozialverhalten- Sprache- Motorik- Wahrnehmung
- Ich beschreibe die Basisfunktion: Kognition. Wir sind mit einem Gehirn ausgestattet, das Informationen sehr komplex verarbeiten kann.
- Ich beschreibe die Basisfunktion: Sprache Wir besitzen grosse Hirnareale, die für das Verstehen und das Produzieren von Sprache verantwortlich sind.
- Ich beschreibe die Basisfunktion: Emotion Wir besitzen die Fähigkeit, Gefühle zu haben und sie sehr fein zu unterscheiden.
- Ich beschreibe die Basisfunktion: Motorik Wir haben einen Körper, der sich durch unser Gehirn sehr differenziert bewegen lässt.
- Ich beschreibe die Basisfunktion: Wahrnehmung Wir besitzen viele Sinne, mit denen wir uns selbst und die Umwelt wahrnehmen.
- ich beschreibe die Basisfunktion: Sozialverhalten Wir sind als Wesen geboren, die fähig sind, mit anderen Wesen zusammenzuleben.
- Ich beschreibe das Basisfunktionsmodell: Das Modell der Basisfunktionen zeigt wie Fähigkeitsereiche gegenseitig: zusammenwirken, sich unterstützen und abhängig voneinander sind.
- Ich beschreibe die menschliche Entwicklung vor der Geburt. Das noch ungeborene Kind entwickelt sich im Normalfall während 40 Wochen im Mutterleib. (So sind schon im 4. Monat viele Wahrnehmungsfunktionen sehr weit oder ganz ausgereift. Selbst die Motorik lasst sich neureren Forschungen zufolge nicht mehr nur als Reflexe, die durch Reiz ausgelöst werden, beschreiben)
- Ich beschreibe den Begriff: Embryo. In den ersten 8 bis 12 Wochen der Schwangerschaft nennt man das Ungeborene Embryo.
- Ich beschreibe den Begriff: Fötus Ab der 13. Woche der Schwangerschaft nennt man das Ungeborene Fötus.
- Ich beschreibe den Begriff: Frühgeburt Kinder, die vor der 37. Woche geboren werden, gelten als Frühgeburten.
- Ich beschreibe den Begriff: Spätgeburt Kinder, die nach der 42. Woche geboren werden, gelten als Spätgeburt.
- Ich umschreibe den Begriff physiologische Frühgeburt in eigenen Worten. Der Mensch kommt körperlich, im Vergleich zum Säugetier, zu früh zur Welt, damit der sich noch sehr gut an die Umgebung anpassen kann.
- Ich beschreibe den Apgar-Test. Test zur Einschätzung der Gesundheit des Neugeborenen. Das Kind wird 1, 5 und 10 Minuten nach der Geburt in folgenden Bereichen eingeschätzt:- Hautfärbung- Gleichmass und Art der Atmung- Muskeltonus- Auslösbarkeit von Reflexen- Herzschlag, Pulsfrequenz
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- Ich beschreibe die Entwicklung des Kleinkindes in den ersten zwei Lebensjahren. (Ich zähle die 10 in der Klasse definierten Entwicklungsschritte auf und ordne sie zeitlich ein) - lächelt spontan = 2. - 4. Monat- Rollen (in Bauchlage) = 6. Monat- Sitzen = 6. - 7. Monat- spielt verstecken = 8. - 10. Monat- ma ba da = 9. - 10. Monat- klatscht die Hände = 9. 10. Monat- kriechen = 10. - 12. Monat- frei gehen = 12. - 15. Monat- zeigt konkrete Wünsche = 12. - 15. Monat- zeigt auf Verlangen Körperteil = 18. - 24. Monat
- Ich beschreibe den Lebensabschnitt: Kleinkindalter Das Kleinkind macht vorallem eins: es spielt. Als Erwachsene sind wir bewusst, dass mithilfe des Spiels sämtliche Basisfunktionen des Kindes befördert und weiterentwickelt werden. Doch für das Kind spielt es keine Rolle: er spielt, um zu spielen, nicht, um zu lernen.
- Ich beschreibe den Lebensabschnitt: Kindesalter: Die Kinder fangen an sich für die Schule zu interessieren. Sie lernen eine Aufgabe zu beenden, was beim Spielen nicht der Fall ist. Mit dieser Neugier und dieser Fähigkeit, sich auf gestellte Aufgaben zu konzentrieren, werden die Kinder schulreif. Ausgestattet mit einer enorm grossen Fähigkeit, sich neue Dinge zu merken, gehen die Kinder zur Schule, wo sie sie Wichtigsten Fähigkeiten innerhalb der jeweiligen Kultur erlernen sollen.
- Ich beschreibe den Lebensabschnitt: Pubertät: Die Pubertät ist der körperliche Übergang vom Kind zum Jugendlichen. Der Mensch, der gerade noch Kind war, wird in kurzer Zeit zum Jugendlichen mit neuen stark verunsicherten, vorallem sexuellen, Interessen.
- Ich beschreibe den Lebensabschnitt: Adoleszenz: Die Adoleszenz ist die Zeit, an dem der Jugendliche zum Erwachsenen wird.
- Ich beschreibe den Begriff Entwicklungsaufgabe nach Havinghurst Die Entwicklungaufgabe ist eine Augabe die sich in einer bestimmten Lebensperiode des Individuums stellt.
- Ich nenne die 3 Quellen der Entwicklungsaufgaben. - Die körperliche Entwicklung- Kultureller Druck- Individuelle Wünsche und Werte
- Die 3 Quellen der Enwicklungsaufgaben. Beschreibe die Körperliche Entwicklung. z.B. laufen lernen, sprechen lernen, sich anpassen an das Ende der Fortpflanzungsfähigkeit in den Wechseljahren
- Die 3 Quellen der Entwicklungsaufgaben. Beschreibe den Kulturellen Druck. z.B. lesen lernen, sich an Gesetze halten etc.
- Die 3 Quellen der Entwicklungsaufgaben. Beschreibe die Individuellen Wünsche und Werte. z.B. sich in seinen beruflichen Fähigkeiten verbessern, Klassenbester werden etc.
- Ich formuliere 4 Entwicklungsaufgaben in der frühen Kindheit (0 - 6 Jahre) - laufen lernen- es lernt, feste Nahrung zu sich zu nehmen- das Kind lernt Sprechen- Körperausscheidung kontrollieren
- Ich formuliere 4 Entwicklungsaufgaben in der Kindheit (6 - 12 Jahre) - Lernen, mit Altergenossen umzugehen- Erlernen einer angepassten männlichen und weiblichen sozialen Rolle- Erlernen fundamentaler Fähigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen- Erreichen persönlicher Unabhängikeit
- Ich formuliere 4 Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenz (12 - 18 Jahre) - Entwickeln einer männlichen und weiblichen Rolle- Akzeptieren des eigenen Körpers- Vorbereitung auf Heriat und Familienleben sowie eine berufliche Laufbahn- Erreichen einer emotionalen Unabhängigkeit von den Eltern und anderen Erwachsenen
