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Buchhaltung (Fach) / BuchhaltungII (Lektion)
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- Erkläre den Unterschied in den Rollen des Wirtschaftsprüfers und des Betriebsprüfers. WP wird vom Unternehmen bestellt und prüft Einhaltung der Bestimmungen nach UGB (Vorsichtsprinzip, hat sich das Unternehmen zu reich dargestellt?). Der WP unterliegen Kapitalgesellschaften ab einer gewissen Größenordnung (Umsatz, Bilanzsumme, Personal). Die Prüfung findet einmal jährlich statt. Der Betriebsprüfer kommt vom Finanzamt und prüft die Einhaltung der Bestimmungen der BAO, inwiefern die Steuererklärungen des Unternehmen korrekt abgegeben wurde (hat sich das Unternehmen zu arm gemacht?). Spannung: WP prüft auf Vorsicht, Betriebsprüfer an hohem Ergebnis interessiert.
- Nenne 3 Schritte der Konsolidierung und erkläre diese Alle Unternehmen die unter einheitlicher Leitung stehen und gewisse Größenordnungen überschreiten müssen ihre Einzelabschlüsse zu einem Gesamtabschluss (=Konzernabschluss) zusammenfassen. Schritte: Schuldenkonsolidierung, Zwischenergebniseliminierung, Kapitalkonsolidierung. Innenumsätze werden im Zuge der Schuldenkonsolidierung eliminiert. Beispielsweise ein Handelsgeschäft zwischen Mutter- und Tochtergesellschaft. Die damit in Verbindung stehenden Gewinne oder Verluste werden in der G+V durch die Zwischenergebnis-eliminierung ebenfalls neutralisiert.
- Wie gliedern sich die Staatseinnahmen Österreichs grob, wer trägt im Wesentlichen die Abgabenlast? € 97 Mrd., hoher Anteil wird von Arbeitnehmer, Konsumenten getragen, Körperschaftssteuer macht nur ca. 5% aus!
- Was versteht man unter dem Grundsatz der Wertaufhellung? Alle Erkenntnisse zu Geschäftsfällen aus dem abgerechneten Wirtschaftsjahr die nach dem Bilanzstichtag und vor dem Abschluss der Bilanz auftauchen müssen in der Bewertung berücksichtigt werden (z.B. Risikobeurteilung eines beendeten Prozesses).
- Nenne drei Unterschiede zwischen IFRS und HGB. IFRS: Bewertung von Anlagegüter über Anschaffung möglich, Teilgewinnrealisierung bei langfristigen, Aktivierungspflicht von Entwicklungsaufwende wo Nutzen nachweisbar. Alle 3 Ansätze führen vorerst zu höheren Gewinnen, die in den Folgejahren wieder ausgeglichen werden (z.B. bei Abschluss des langfristigen Auftrages).
- Erkläre den Begriff: imparitätisches Realisationsprinzip. Gewinne dürfen erst dann ausgewiesen werden, wenn sie realisiert sind, erkennbare Risiken müssen sofort zurückgestellt werden. Das Vermögen ist nach dem Niederstwertprinzip, die Schulden nach dem Höchstwertprinzip anzusetzen.
- Welche Gründe führen zum Abschluss freier Dienstnehmerverträge und geringfügig Beschäftigter? Welche gesetzliche Rahmenbedingungen sind dabei zu beachten? Geringere Arbeitgeberkosten, Ersparnis 12,4% bei freien Dienstnehmern. Bei geringfügig Beschäftigten nur Unfallversicherung. Zu beachten: arbeitsrechtliche Deckung: z.B. weisungsgebundene Sekretärin kann nicht freier Dienstnehmer sein.
- Eine Fremdwährungsverbindlichkeit über 1.000 $ wurde am 15.12.03 verbucht. Sie ist am Bilanzstichtag, den 31.12.03 noch nicht beglichen. Der Jahresabschluss wird am 31.01.04 fertig gestellt. Kurse: 15.12: 1€ = 1$ 1.000 €, da Höchstwertprinzip. Kurs zum 31.1. uninteressant. Am 15.12.: 1.000 €, am 31.12.: 909 € (1.000/1,1), daher 1.000.
- Was versteht man in der Wirtschaftsprüfung unter Rotation? Welche Problematik ist damit verbunden? Wechsel des WP nach bestimmter Zeit. Betriebsblindheit des WP soll verhindert werden, andererseits muss sich neuer WP erst einarbeiten – wird für Kunden teuerer.
- Was versteht man unter Aufwandsrückstellungen. Welche Problematik ist damit verbunden - Beispiel Rückstellung für unterlassene Aufwende, die regelmäßig anfallen, etwa laufende Reparaturen. Steuerlich nicht anerkannt.
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- Gib ein Beispiel wie sich eine Eventualverbindlichkeit zu einer Rückstellung und dann zu einer Verbindlichkeit entwickeln kann. Haftung für Kredit eines Tochterunternehmens ohne Risiko (Eventualverbindlichkeit) – Tochter gerät in Zahlungsschwierigkeiten (Rückstellung) - Tochter wird insolvent, Bank belastet die Mutter (Verbindlichkeit).
- Welche Konsequenzen sind beim erstmaligen Umstieg von HGB auf IFRS für ein Unternehmen zu erwarten. Aufdeckung stiller Reserven möglich, daher besseres Jahresergebnis. Erhöhter Aufwand bei Erstellung, da z.B. Segmentberichterstattung und Kapitalflussrechung notwendig.
- In Zusammenhang mit einem Prozess wurden 2003 langfristige Rückstellungen über 3.000 gebildet (länger als ein Jahr). Im Dezember 2004 wird frühzeitig ein vergleich über 3.000 erzielt. Welche Konsequenzen ergeben sich für die Ergebnisrechnung 2004. Handelsrechtlich keine, steuerrechtlicher Aufwand 600, weil 2003 nur 80% anerkannt. Daher Mehr Weniger Rechnung -600.
- Ein Unternehmen unterliegt verpflichtend der Wirtschaftsprüfung. Das Angebot für die Prüfung des Abschluss 2004 beläuft sich auf 5.000. Weiters werden dem Unternehmen steuerliche Beratungsleistungen über 2.000 angeboten. Konsequenzen für den Jahr WP Kosten sind verpflichtend rückzustellen, Steuerberatung nicht. Daher Rückstellung 5.000, keine MWR, da kurzfristig.
- 2004 werden in einem Unternehmen auf Grund der Erfahrungswerte pauschale Rückstellungen für Schadensfälle über 5.000 gebildet. 2005 fallen tatsächlich 4.000 an. Die am 1.1.04 gebildeten Rückstellungen wurden in 2004 zu 100% verbraucht. UBG/Steuerrech 2004: Handelsrecht 5.000 Aufwand. MWR + 5.000 da steuerlich nicht anerkannt. 2005: Handelsrecht Ertrag 1.000 durch Auflösung. Steuerrecht: Aufwand 4.000. MWR: -5.000
- Eine Handelsware liegt am 31.12.04 auf Lager. Anschaffungskosten 10.000, Marktwert: 10.000. Im Falle des Verkaufs werden Transportkosten über 500 anfallen, die vom Käufer übernommen werden. Konsequenzen für die Buchhaltung? Keine, da Restkosten Null und Marktwert = aktivierter Anschaffungswert
- Welche Änderungen bringt die Gruppenbesteuerung gegenüber der Organschaft durch die Steuerreform 2005. Organisatorische und wirtschaftliche Eingliederung nicht mehr notwendig, kein Ergebnisabführungsvortrag.
- Was ist der Unterschied zwischen Abschreibung und Wertberichtigung einer Forderung. Wertberichtigung anteilig, keine Korrektur der Umsatzsteuer. Abschreibung 1005, Korrektur der Umsatzsteuer.
- Was ist Gegenstand einer Wirtschaftsprüfung. Ist sie freiwillig? Prüfung der Einhaltung der handelsrechtlichen Vorschriften. Beurteilung der Wirksamkeit des IKS Systems. Prüfung ob Lagebericht im Einklang mit Zahlenwerk steht. Freiwillig nur wenn Wertgrenzen Umsatz, Bilanzsumme, Personal nicht überschritten werden
- Welche Art von Bestätigungsvermerken kann der Wirtschaftsprüfer erteilen Uneingeschränkte, eingeschränkte Bestätigung oder Verweigerung der Bestätigung. Folge: Unternehmen hat keinen Abschluss mit allen Konsequenzen (Firmenbuch, Bonität).
- Was unterscheidet die Organschaft von der Gruppenbesteuerung? Gruppe benötigt nur mehr als 50% Beteiligung, für Organschaft war finanzielle und organisatorische Eingliederung, 75% Beteiligung und Ergebnisabführungsvertrag notwendig.
- Was versteht man im Steuerrecht unter einem Schachtelprivileg? Steuerfreiheit von Gewinnausschüttungen einer Kapitalgesellschaft an eine Andere bei Empfängerin (für ausländische Beteiligungen nur wenn Anteil größer 10% und Behaltefrist länger als ein Jahr).
- Wie werden Verlustvorträge aus dem Vorjahr bei der Berechnung der Körperschaftssteuerbelastung berücksichtigt. Bringe ein Zahlenbeispiel Sind eine Sonderausgabe, 75% des Jahresgewinns können mit dem Verlustvortrag kompensiert werden, solange bis er verbraucht ist. Jahresgewinn: 100, Verlustvortrag: 200. Nur 25 des Gewinns ist zu versteuern, 125 (200-75Gewinn) vom Verlustvortrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.
- Was versteht man unter der Gesellschaftssteuer? Bei Zufuhr von Eigenkapital ist 1% an den Staat abzuliefern.
- Wie kann die Kreditvertragsgebühr von 0,8% vermieden werden? Anknüpfungspunkt der Besteuerung ist der Vertrag (Urkunde). Daher nur sich ein Angebot legen lassen, keinen Vertrag aufsetzen. Wird in der Praxis nur eingeschränkt möglich sein.
- Was sind die Hauptfinanzierungsquellen (ca. in %) des Staates Österreich. Annahme: Staatseinnahmen: € 100 Mrd. Umsatzsteuer 20%, Lohnsteuer 20%, Sozialversicherung 30%.
- Was versteht man unter einer passiven Rechnungsabgrenzung? Beispiel. Welchen Bilanzierungsgrundsatz folgt diese Verbuchung? Wir haben eine Vorauszahlung erhalten, die von der Periode teilweise in die Folgejahre gehört. Es muss daher eine Aufwandsverbuchung erfolgen, die den zu hohen Ertrag ausgleicht. Beispiel: Erhalt einer Mietvorauszahlung. Bilanzierungsgrundsatz der Periodenreinheit
- Was versteht man unter einer Gewinnrücklage? Wer muss sie bilden, welchen Zweck verfolgt sie? Bei AGs und großen GmbHs müssen jährlich 5% des Gewinnes einer Rücklage zugeführt werden bis 10% des Nennkapitals erreicht ist. Zweck: Gläubigerschutz durch Steigerung des Eigenkapitals und Vermeidung von zu hohen Gewinnausschüttungen.
- Berechne die aktuell notwendige Urlaubsrückstellung für einen Mitarbeiter mit folgenden Angaben: Gehalt inkl. Nebenkosten 5.000, offener Urlaub am Stichtag 10 Tage, Produktivtage 210. 5.000 x 14 x 10 / 210 = 3.333
- Ein Unternehmen führt jährlich Wartungsarbeiten in der Höhe von 5.000 durch. Im abgelaufenen Jahr wurden diese unterlassen. Welche Konsequenzen ergeben sich im Handels- und Steuerrecht, wenn handelsrechtlich ein möglichst gutes Ergebnis ausgewiesen w Keine, da die Rückstellung im UGB freiwillig ist und daher nicht angesetzt wird um das Ergebnis nicht zu verschlechtern.
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- Aus einem abgewickelten Geschäft bestehen offene Verbindlichkeiten gegenüber einem Lieferanten in der Höhe von 100.000. In der bereits vom Lieferanten gelegten Rechnung sind diese bereits inkludiert. Es drohen Rechtsanwaltskosten im Zuge des Streits Rückstellung für Prozesskosten 8.000, sonst keine Konsequenzen, weil Rechnung bereits voll eingebucht. Rückstellung steuerlich anerkannt, daher keine Mehr Weniger Rechnung.
- In den letzten Jahren wurden einige Investitionsbegünstigungen gestrichen. Welchen wirtschaftlichen Hintergrund gibt es dafür. Geben Sie eine kritische Stellungnahme. Körperschaftsteuersatz wurde auf 25% gesenkt, dafür wurden viele Ausnahmeregelungen gestrichen. Investitionsbegünstigungen sind spezifische Förderungen die nun weggefallen sind, dafür kommt die Reduktion allen zu Gute. Verwaltungsaufwand damit geringer.
- Erkläre das Prinzip der Fremdüblichkeit. Welche Bedeutung hat es? Unternehmen versuchen Ergebnisse über Verrechnungspreise in Länder mit geringerer Steuerlast zu verschieben oder zu Unternehmen mit schlechteren Ergebnissen, bzw. Unternehmenspolitik zu betreiben. Verrechnungspreise in Konzernen dürfen jedoch nicht willkürlich festgelegt werden, sondern müssen sich an Marktpreisen orientieren.
- Welche Gesellschaften müssen wo ihre Daten veröffentlichen? Veröffentlichung im Firmenbuch: alle Kapitalgesellschaften. Umfang abhängig von Firmengröße (Umsatz, Bilanzsumme, Personal). Grundsatz: Gläubigerschutz. In Wiener Zeitung müssen alle großen Kapitalgesellschaften veröffentlichen. Im Firmenbuch spätestens nach 9 Monate.
- Was versteht man unter einer Due Dilligence und wer führt sie durch? Rechtlich und steuerrechtliche Prüfung vor Firmenkauf. Gesucht wird nach versteckten Risiken. Oft Federführung bei Wirtschaftsprüfer.
- Rückstellungen müssen in der Regel geschätzt werden. Auf welche Rückstellungen trifft das nicht zu? Personalrückstellungen: Pensions- Urlaubs und Abfertigungsrückstellungen – finanz- und versicherungsmathematische Methoden liegen der Berechnung zu Grunde.
- Was versteht man unter OP Listen und welchen Zweck erfüllen sie im Rahmen der Bilanzierung? Offene Posten Liste Lieferanten und Kunden. Das sind offene Bruttoforderungen und Verbindlichkeiten. Vor allem für die Beurteilung der Wertberichtigung zu Forderungen eine Grundlage.
- Erkläre die einzelnen Positionen des Eigenkapitals einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Welche Position wird bei der Gründung gebildet? Welche Geschäftsfälle führen in den Folgejahren zur Veränderung dieser Größe? Unternehmenswert zu Buchwerten (Vermögen – Fremdschulden) Stammkapital (Haftungsgrundlage) laut Gesellschaftsvertrag, (Nennkapital bei Gründung), Rücklagen (Gewinn, Kapital), Gewinn- oder Verlustvortrag. Kapital- und Gewinnrücklagen, sowie Gewinn- und Verlustvortrag. Durch Gewinne und durch Kapitalerhöhungen wird das Eigenkapital von innen, bzw. von außen verändert.
- Nenne drei praktische Folgen des imparitätischen Realisationsprinzips Bewertung der Vorräte nach strengen Niedestwert, Gewinn bei Projekten erst mit Umsatz, verpflichtende Bildung von Rückstellungen bei drohenden Verlusten.
- Was unterscheidet einen Asset Deal von einem Share Deal? Asset Deal: Übernahme von Vermögen und Schulden. Übernommenes Unternehmen geht unter. Share Deal: Beteiligung wird gekauft, Unternehmen bleibt als Tochterfirma bestehen.
- Erklären den Aufbau des Gesamtkostenverfahren. Was versteht man unter der Position aktivierte Eigenleistungen? Aktivierte Eigenleistungen gleichen die Personalaufwende bei der Erstellung von eigenen Anlagen aus und stellen sie ergebnisneutral dar Gesamtkostenverfahren nach Aufwandsarten
- Erkläre das Prinzip der Bewertungsstetigkeit. Einmal gewählte Wahlrechte können nicht durchbrochen werden, außer Reorganisation im Betrieb.
- In der Presse werden folgende Kennzahlen eines Unternehmens zum 31.12.04 veröffentlicht: Bilanzgewinn 500.000, Jahresüberschuss 200.000, EGT 0, EBIT -300.000. Welche Schlüsse können Sie aus diesen Kennzahlen ziehen? Schlechtes operatives Ergebnis, hohes positives Finanzergebnis, Rücklagenauflösung und ao. Ergebnis führen zu hohen Bilanzgewinn. Unternehmen lebt von der Vergangenheit und von Zins- und oder Beteiligungsergebnissen.
- Kann eine Kapitalgesellschaft eine Gewinnausschüttung beschließen auch wenn das zu versteuernde Jahresergebnis – 1.000.000 ist? Erklärung Ja, weil die beiden nichts miteinander zu tun haben. Voraussetzung ist handelsrechtlicher Gewinn.
- Welche Rücklagen gibt es und welchem Zweck dienen sie?. Kapital- und Gewinnrücklagen. Versteuerte und unversteuerte Rücklagen, freie oder gesetzliche Rücklagen. Stärkung Eigenkapital
- Erkläre den Unterschied zwischen Eventualverbindlichkeiten und Rückstellungen. Gib je ein praktisches Beispiel aus einem Unternehmen. Eventualverbindlichkeit: das Risiko wird als eher unwahrscheinlich angesehen, daher in Bilanz nicht berücksichtigt, nur extra Erwähnung im Anhang. Rückstellungen: Nach vorsichten Grundsätzen ist mit Aufwand in Zukunft zu rechnen, daher Berücksichtigung in G+V, bzw. Bilanz. Beispiel: Haftung für Tochterfirma übernommen, aber wir gehen davon aus, dass wir nicht in Anspruch genommen werden, daher Eventualverbindlichkeit. Wenn Tochterfirma in Schieflage gerät: Risiko der Inanspruchnahme droht: Bildung einer Rückstellung.
- Erkläreden Unterschied zwischen Umsatz- und Gesamtkosten-verfahren. Welche Darstellung ist Österreich häufiger und warum? Im Umsatzkostenverfahren werden nur die Herstellungsaufwand der umgesetzten Geschäfte dargestellt, im Gesamtkostenverfahren alle Aufwende, sowie Bestandsveränderungen. Die Gliederung des Gesamtkostenverfahrens entspricht dem Kontenaufbau der Erfolgskonten, ist daher häufiger, da Umsatzkostenverfahren ähnlich wie Kostenrechnung gegliedert ist.
- Welche Folgen haben die Globalisierung auf die Bilanzierungsregeln? Beleuchte diese Entwicklung kritisch. Es besteht eine Tendenz zur Vereinheitlichung der Bilanzierungsregeln (EU Normen, IFRS etc.) Abgesehen davon müssen Unternehmen die international tätig sind, für Investoren und Partner ihre Jahresabschlüsse nach IFRS oder US GAAP aufbereiten, damit diese verständlich sind. Mehraufwand!
- Was ist der Lagebericht eines Unternehmens und welche Inhalte hat er? Inhalte: Bericht über die Zukunft der Gesellschaft, über Ereignisse zwischen Bilanzstichtag und Bilanzerstellung, sowie über Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen kann den Lagebericht nützen um Dritte über die Entwicklung des Unternehmens zu informieren. Wenn betriebliche Vorkommnisse Dritten nicht zugänglich gemacht werden sollen, wird der Lagebericht auf ein Minimum reduziert werden.
- Erkläre welche betriebswirtschaftliche Problematik mit dem Unternehmensziel: „Minimierung der Steuerlast“ einhergeht. Unternehmerisches Ziel ist die Minimierung der gewinnabhängigen Steuern. Dadurch entstehen oft unübersichtliche Firmenkonstruktionen, bzw. entstehen Kosten die in keinem Verhältnis zum Effekt stehen. Außerdem werden Bilanzen schlechter dargestellt als real gegeben und senken damit die Bonität bei Banken.