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Klinische I (Fach) / KVT (Lektion)

MF 4

Diese Lektion wurde von laurue erstellt.

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  • Wie ist die wiss. Fundierung & Effektivität d. kogn. Therapie nach Beck? Wirksamkeit & Spezifität gut belegt bei Major Depression, GAS & PS, weitere Behandlungsansätze bei PkS, ES, schizophrenen Störungen, Abhängigkeiten, Hypochondrie mind. ähnlich starke Effekte wie Pharmakotherapie bzgl. Initialerfolg, stärkere bzgl. langfristiger Stabilität nach Behandlungsende im Vergleich mit VT oder IPT nicht überlegen oder sogar unterlegen zunehmend nicht mehr einzeln, sondern als KVT evaluiert
  • Wie sieht die KVT nach Meichenbaum aus? -       Betonung d. Sprache & inneren Verbalisationen („innerer Monolog bzw. Dialog“): Selbstverbalisation besitzt emotions- & verhaltenssteuernde Wirkung -       stärker verhaltensorientiert & übend als Beck & Ellis -       Aufbau auf Arbeiten v. Luria & Wygotsky: Handlungskontrolle geschieht zuerst durch externe verbale Signale d. Eltern, die langsam internalisiert werden -       Hintergrund: Meichenbaums Arbeit mit Schizophrenen & Kindern
  • Wie sieht das Selbstinstruktionstraining nach Meichenbaum aus? 1.    Modellvorgabe unter lautem, kommentierendem Sprechen 2.    externale Anleitung: Kind wiederholt Aufgabe, Anleiter gibt Kommentare & Instruktionen 3.    offene Selbstanleitung: Kind gibt sich Instruktionen laut selbst vor 4.    Ausblendung d. Selbstanleitung: wie 3., jedoch flüsternd 5.    verdeckte Selbstinstruktion
  • Wie sieht das Stressimpfungstraining nach Meichenbach aus? 1.    Informationsphase (Vermittlung d. kogn. Modells, Analyse ind. Stressreaktionen & -Situationen) 2.    Übungsphase o   Vorbereitung auf Stressor („Was ist zu tun“, Abfolge d. Schritte) o   Konfrontation mit dem Stressor („pos. Selbstinstruktionen, Stressreduktionstechniken“) o   Umgang mit dem Gefühl d. Überwältigtseins („Was ist jetzt das Wesentliche?“) o   Phase d. Selbstverstärkung 3.    Anwendungsphase
  • Wie ist die Wirksamkeit für Meichenbaums Modelle? -       wirksam für weites Störungsspektrum & versch. Rahmenbedingungen (Einzel- vs. Gruppensetting, ambulant vs. stationär) -       große ES für Reduktion v. Ängsten in Prüfungssituationen -       moderate ES f. Verbesserung d. Leistung selbst -       wahrscheinlich effektiv für Behandlung v. PTBS
  • Wie ist die Effektivität d. KVT & aktuelle Entwicklungen? -       mit Abstand am besten wiss. untersuchtes Verfahren -       hoch wirksames Verfahren bei unipolaren Depressionen & Angststörungen -       hohe ES im Vergleich zu Wartelisten- oder Placebogruppe -       deutliche Hinweise darauf, dass Effektivität d. KVT störrungsspez. ist (abh. v. der zu behandelnden Problematik) -       Weiterentwicklung d. KVT: Fokus auf o    Entwicklung & Evaluation störungsspez. Programme o   Ansätze, die die Stärkung d. Akzeptanzkompetenzen d. Pat. anstreben (u.a. DBT, Acceptance-and-Commitment-Therapie)
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