Arbeits- und Organisationspsychologie (Fach) / 22.07. (Lektion)

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22.07.

Diese Lektion wurde von Laura_Henc erstellt.

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  • Was ist das Great Place to Work Modell und was beinhaltet es? - man vertraut seinen Chefs, ist stolz auf seine Arbeit und hat Freude an der Zusammenarbeit mit anderen - Glaubwürdigkeit - Respekt - Fairness - Stolz - Teamgeist
  • Zähle die Einsatzhäufigkeiten verschiedener Verfahren in deutschen Großunternehmen in aufsteigender Reihenfolge auf. - IQ-Test - Arbeitsprobe - Assessment-Center - Interview: strukturiert/unstrukturiert - Bewerbungsunterlagen
  • Gebe die Definition der Berufseignungsdiagnostik. Entwicklung, Anwendung, Prüfung psychologischer Verfahren für eignungsbezogene Erfolgsprognosen und Entscheidungshilfen
  • In welche beiden Bereiche untergliedert sich die Eignungsdiagnostik? -  Tätigkeit: Anforderungsanalyse = Situationsdiagnostik - Person: Diagnostische Verfahren = Personendiagnostik
  • Beschreibe das Schaubild des trimodalen Ansatz der Berufseignungsdiagnostik. - Dreieck mit 3 Schichten - äußerste Schicht: Eigenschaften->Ergebnisse->Verhalten - mittlere Schicht: Test->Biografie->Simulationen - innere Schicht: Konstrukt->Kriterium->Inhalt - Kern: Validitätslogik
  • Was ist die Norm Din 33430? - Norm für Qualitätskriterien bei ACs und Anforderungen an die Bewerber
  • Welche Anforderungen gibt es nach DIN 33430 an Assessment Center? - vorher Festlegen der Regeln - vorher Beispielsaussagen & Beispielsverhaltensweise - Verfahrenshinweise - Mitwirkende müssen Kenntnisse und Praxiserfahrung haben - nachvollziehbare Dokumentation - Gültigkeit der Reliabilitäts-, Validitäts- und Normwerte muss alle 8 Jahre überprüft werden
  • Zwischen welchen Interviews unterscheidet man im AC? Was haben sie für eine Validität? - unstrukturierte und strukturierte Interviews - unstrukturiert: geringe Validität - strukturiert: hohe Validität
  • Gebe 3 Beispielfragen für ein verhaltensbeschreibendes Interview. - Berichten Sie über ein Projekt von Ihnen dass nicht rechtzeitig fertig wurde. - Was war das für ein Projekt? - Welche Probleme gab es dabei?
  • Was sind die 8 Schritte des multimodualen Interviews? 1) Gesprächsbeginn mit offener Atmosphäre 2) Vorstellung des Bewerbers 3) Standardfragen zur Berufsorientierung 4) freier Gesprächsteil 5) biografiebezogene Fragen 6) Infos über Tätigkeit geben 7) situative Fragen 8) Gesprächsabschluss durch Fragen und Vereinbarungen
  • Gebe 2 Beispielfragen und eine Analyse dazu als Beispiel für die verhaltensverankerte Bewertungsskala. - Welche Erfahrungen haben Sie bei Gruppenarbeiten gemacht? - Welche Probleme gab es dabei? - Analyse: arbeitet weniger gerne oder gerne im Team
  • Erkläre kurz die Geschichte des ACs. - Vorläufer in der Antike - 1677: erstes AC-ähnliches Verfahren zur Offiziersauswahl in England - 1956: Einführung in den USA, dann ab 1957 in Deutschland bei der Bundeswehr - ab 1969: Einsatz in Unternehmen in Deutschland
  • Worum geht es beim Multitrait-Multimethod-Ansatz? simulationsorientierte Verfahren + eigenschaftsorientierte Verfahren (Leistungstests) + biografische Verfahren (Interviews)
  • Welche Kriterien werden am häufigsten bei ACs getestet? Kommunikationsfähigkeit und Durchsetzungskraft
  • Welche Prinzipen der AC-Konstruktion und Durchführung gibt es? Prinzip der: - strukturierten Beobachtung - Mehrfachbeobachtung - gemeinsame Deutung - Anforderungsgerechtigkeit - Transparenz - Übungsvielfalt - Berufsbezug - Teilnehmerorientierung
  • Was passiert bei der AC-Methode "Postkorb"? - prüfen von Vorgängen und Treffen von Entscheidungen bei engem Zeitrahmen - Fokus auf kognitiven Fähigkeiten
  • Welche 5 Methoden werden beim ACs am häufigsten genutzt? Zähle sie in aufsteigender Reihenfolge auf. -  Planungsaufgaben - Interview - Präsi - Rollenspiel - Gruppendiskussion
  • Was sind Ursachen für mangelnde Konstruktvalidität? - beobachterbedingte Mängel - verfahrensspezifische Mängel - Mängel bei der Erfassung - teilnehmerspezifische Effekte (z.B Aufgabe nicht verstehen) - anforderungsbedingte Mängel
  • Wie kann man die Konstruktvalidität verbessern? - Übungen dimensionsspezifisch entwickeln - Dimensionen trennscharf definieren - verwandte Dimensionen nicht in derselben Übung - möglichst wenige Dimensionen pro Übung - wenige Bewerber pro Beobachter, diese intensiv schulen und am besten Psychologen dafür einsetzen
  • Von wem stammt das Modell soziale Validität? Beschreibe es. - Schulter & Stehle - Feedback, Transparenz, Information und Partizipation führen zu sozialer Validität
  • Von wem stammt das Modell der Bewerberreaktionen? Beschreibe es. - Gilliland - Regeln der prozeduralen Gerechtigkeit (Jobbezug) und Regeln der distributiven Gerechtigeit (allgemeiner Bezug) -> wahrgenomme Fairness des Auswahlprozesses -> Reaktionen während und nach der Einstellung und Selbstwahrnehmung
  • Von wem stammt das heuristische Modell? Beschreibe es. - Hausknecht - Eigenschaften von Personen, des Ablaufs, des Jobs und der Organisation -> Wahrnehmungen der Bewerber -> Selbstwahrnehmung, Leistung im Auswahlprozess, Einstellung und Verhalten gegenüber der Organisation und dem Job