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Psychologie (Fach) / Biopsychologie (Lektion)

Biopsychologie

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  • Neocortex 90% des Cortex  Struktur aus 6 Schichten
  • Kleinhirn Cerbellum
  • limbisches system und Limbus Saum, der sich unterhalb des Telencephalons entlang legt u.a. emotionale Kontrolle keine eigene Struktur, mehrer Strukturen werdne zu einer Einheit zusammengefasst, darunter Hippocampus und Amygdala
  • Hauptabschnitte Gehirn Telencephalon (Endhirn), wächst am stärksten Diencephalon (Zwischen-), Mesencephalon(Mittel-), Metencephalon (Hinter-), Myelencephalon (Nachhirn) DMMM = Hirnstamm
  • Myelencephalon am weitesten posterior gelegen aus Faserzügen bestehend, übertragen Signale zwischen Gehirn und Rest des Körpers
  • formatio reticularis Teil des Myelencephalons komplexes Netzwerk aus fast 100 winzigen Kernen im Zentrum des HS Netzartig aufgebaut an vielzahl von Funktionen beteiligt wie Schlaf, Aufmerksamkeit, Bewegung, Aufrechterhaltung des Muskeltonus, etc
  • Metencephalon Hauptabschnitte: Pons (Auswölbung auf ventraler Seites) und Cerebellum ( große gewundene Struktur auf dorsaler Seite, wichtige sensomotorische Struktur) -> Schädigung: keine präz Kontrolle von Bewegung, Probleme Entscheidungs- und Sprachprozessen 
  • Mesencephalon Tectum (dorsale Oberfläche Mittelhirn, aus zwei Höckern die auditorische und visuelle Funktionen) und Tegmentum (ventral zu Te, umfasst graue+schwarze Substanz, roter Kern) 
  • Diencephalon Thalamus ( große aus zwei Lappen bestehende Struktur, oberes Ende HS, je ein L auf jeder Seite des dritten Ventrikel) und Hypothalamus (unterhalb, wichtige Rolle bei Regulation von verschiedenem motivationalen Verhalten)
  • Thalamus Oberfläche: weiße Schichten aus myelinis. Axonen paarweise angeordnete Kerne, die meisten projizieren zum Cortex keine Einbahnstraße, alle erhalten Rückmeldung
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  • Telencephalon größter Abschnitt des menschlichen Hirns, vermittelt komplexesten Funktionen des Gehirns initiiert willkürliche Bewegungen, interpretiert sensorischen Input und vermittelt Prozesse wie Lernen, Sprechen, Probleme lösen
  • Basalganglien Amygdalam, Corpus striatum (Nucleus caudatus, Putamen), globus pallidus
  • Limbisches System und Basalganglien gemeinsam funktionaler Regelkreis zur Organisation des Subcortex, kein Widerspruch, existierne parallel
  • weiße Substanz beeinhaltet Axone, weiß durch myelinschicht
  • graue Substanz Sitz der Zellkerne, transportiert Informationen, aus 6 unterschiedl Schichten, die Zellkörper von unterschiedlichen Neuronentypen sowie deren Dendriten enthält
  • Aufbau Rückenmark H-förmiger Kern grauer Substanz -> Zellkörper "rechnet" umgebende weiße Substanz --> Axone, Informationen Transport dorsale Arme grau: Hinterhorn, ventralen Arme Vorderhorn Spinalnervpaare ziehen auf 31 Ebenen ins RM, teilen sich in Hinter-und Vorderwurzel Mitte: zentralkanal, austausch des Hirnwassers
  • neuroendokrines System des ZNS 3 Strukturen: Hypothalamus, Hypophyse, Nebenniere --> Zusammenspiel führen zu Ausschüttung eines Hormons
  • Zellmembran semiperable Membran, umschließt Neuron
  • Dendriten kurze Fortsätze, die vom Zellkörper ausgehen, an ihnen gehen die meisten synaptischen Kontakte von Neuronen ein
  • Axonhügel kegelförmiger Bereich an der Verbindung zwischen dem Axon und dem Zellkörper
  • Axon langer schmaler Fortsatz, der dem Zellkörper entspringt
  • Myelin fetthaltiger Isloierung, von der viele Axone umhüllt sind
  • 3 Arten von Neuronen unipolar bipolar multipolar Klassifizierung anhand von Fortsätzen
  • Membranpotential (2) Unterschiede in der Ladung innerhalb und außerhalb der Nervenzelle unterschiedl Konzentration von Kalium, Natrium, Chlor und versch negativen Proteinionen 
  • Ruhemebranpotential -70mV im Ruhezustand
  • Zwei Mechanismen halten Ruhepotential aufrecht passiv: gleichmäßige Verteilung der Ionen innen und außen (Zufallsbewegung) aktiv: Natrium Kalium Pumpe
  • Natrium Kalium Pumpe energieverbrauchende Mechanismus, wirkt automatischem Streben nach Konzentrationsgleicheit entgegen
  • Aktionspotential sehr schnelle starke Umkerhung des Ruhepotentials
  • Entstehung AP durch Wirkung der Neurotransmitter an Rezeptoren auf der postsynaptischen Membran
  • postsynaptische Membran kann von Neurotransmittern... (2) depolarisiert werden (Vergrößerung von -70 auf -65mV, Exzitatroisches P) hyperpolarisiert werden (Verkleindert von -70 auf -72mV, inhibitorisches Potential)
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  • Was passiert mit EPSP und IPSP? werden von Zelle verrechnet, aktiver mechanismus wenn Summe ausreicht um Erregungschwelle zu überwinden, AP in nähe des Axonhügeld
  • AP ist eine ... Reaktion alles-oder nichts von -70 auf ca 50, entweder Schwelle wird überschritten oder nicht, AP sieht immer gleich aus
  • 3 Phasen bei AP Anstiegsphase: erst Natrium, dann Kaliumkanäle öffnen sich Repolarisation: Kanäle schließen sich, Ka-Na Pumpe muss wieder einsetzen Hyperpolarisation: dadurch kann AP nicht rückwärts durch Axonabschnitt wandern
  • Wie kann die Zelle kommunizieren, dass der Reiz stark oder schwach war? (3) über Häufigkeit / Dichte nur wenn jedes AP einzeln zu erkennen ist Unterschied darin, wie schnell das AP übertragen wird (Größe/Myelinisierung Axon)
  • Summation von IPSP und EPSP räumlich oder zeitlich
  • Räumliche Summation EPSP IPSP (3) zwei kleine zum gleichen Zeitpunkt an unterschiedlichen Orten, können sie sich aufsummieren und ggf ein AP auslösen zwei IPSP oder EPSP summieren sich IPSP und EPSP heben sich gegenseitig auf
  • Zeitliche Summation EPSP und IPSP wenn  sie zeitlich sehr schnell aufeinander folgen, werden auch diese summiert
  • Gliazellen 10x so viel wie Neuronen im Körper 4 verschiedene Arten Schwannzellen, Oligodendrozyten, Mikroglia, Astrozyten
  • Schwannzellen im PNS jede bildet ein Myelinsegment können die axonale Regeneration nach verletzung lenken, deshalb  neuronale Regeneration bei Säugetieren nur im PNS
  • Oligodendrozyten im ZNS, Fortsätze reich an Myelin, bilden Myelinscheiden Myelinsegmente wickeln sich oft um mehr als ein Axon
  • Mikroglia im ZNS kleiner als die anderen reagieren auf Verletzungen/Krankheit, verschlingen tote oder absterbende Neurone lösen entzündungsprozesse aus
  • Astrozyten im ZNS größte und häufigste Gliazelle sternförmig Neurone werden mit Blutgefäßen verbunden, kontrollierne welche chemischen verbindungen im blut ins neuron dürfen versorgen Neurone mit Nährstoffen
  • Blut Hirn Schranke nur ausgewählte Stoffe dürfen ins ZNS durch Astrozyten und Kapillare Problem: benötigte Stoffe werden manchmal nicht durchgelassen, Drogen jedoch schon
  • Saltatorische Reizweiterleitung AP wird im Ranvier Schürring ausgelöst (Lücke zwischen Abschnitten) Membranpotential nimmt ab, aber nur soweit, dass noch AP ausgelöst wird AP wird passiv entlang des Axons bis Schürring geleitet, wo weiteres AP ausgelöst wird usw usw -> schnellere Reizweiterleitung durch Myelinschicht
  • 2 Arten von Synapsen elektrische (schneller aber fest verdrahtet) chemische (langsamer aber dynamischer)
  • 7 Schritte der Neurotransmitteraktivität Neurotransmittermoleküle werden aus ihren Vorläufermolekülen unter dem Einfluss von Enzymen synthetisiert NTM werden in Vesikeln gespeichert NTM die entweichen werden durch Enzyme zerstört AP lassen Vesikel mir präsynaptischer Membran verschmelzen und NTM in synaptischen Spalt freisetzen NTM binden an Autorezeptoren, hemmen weitere NTM freisetzung andere NTM binden an postsynaptische Rezeptoren deaktivierung freigesetzte NTM: wiederaufnahme oder abau
  • Pharmakologische Wirkmechanismen agonistische Wirkung: unterstützt oder ersetzt die Wirkung des NT antagonistische Wirkung: hemmt die Wirkung des NT
  • Neurotransmitter im Gehirn - weniger NT, dennoch große Wirkung: wie? (4) durch Projektionen, Wirkung wird von Zellkörper zu Endknöpfchen der Axone projiziert daher hat einzelne NT breite Wirkung Zellkörper im Hirnstamm, Axone im Neocortex Beispiele NT im Gehirn: Serotonin, Dopamin, Adrenalin
  • Deaktivierung von Neurotransmittern (2) Wiederaufnahme: werden wieder in Vesikel aufgenommen Enzymatischer Abbau: NT wird von Enzym aufgespalten und kann dadurch nicht mehr an rezeptoren binden