Päpsy (Fach) / Life Modell (Lektion)

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Life Modell

Diese Lektion wurde von hannahmayr erstellt.

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  • Einleitung Life Modell Mensch eingebettet in versch. Bereiche der Umwelt (natürliche, kulturelle, soziale, ökonomische) Mensch steht immer in Beziehung zur Umwelt beeinflussen sich wechselseitig und verändern sich gegenseitig Personen in ihren Lebensverhältnissen → Anpassung und Veränderung ← Umwelt(verhältnissen)
  • Transaktion gegenseitige, ständige Beeinflussung von Individuum und Umwelt im Sinne von Wirkung und Rückwirkung, wobei sich beide durch diese Austauschprozesse im Lauf der Zeit formen und verändern.
  • Anpassung Prozess, durch den eine Übereinstimmung zwischen dem Individuum mit seinen Bedürfnissen, Rechten und Zielen und der Umwelt mit ihren Forderungen und Möglichkeiten hergestellt wird. → kann erreicht werden durch: Veränderung der eigenen Person (gemäß den Umweltanforderungen) & Veränderung der Umwelt (gemäß den Bedürfnissen des Menschen)
  • anpassungsfeindliche Transaktionen wirken beeinträchtigend auf die biologische, kognitive, emotionale und soziale Entwicklung des Menschen und auf sein physisches und emotionales Wohlbefinden können Umwelten zerstören erfordern vom Menschen erhöhte Anpassungsleistung, da keine Anpassung hergestellt wird. → negatives Person/Umweltverhältnis
  • anpassungsfördernde Transaktionen begünstigen Entwicklung des Menschen und sein physisches und emotionales Wohlbefinden unterstützend hierbei: soziale Organisationen, politische und ökonomische Maßnahmen Anpassung wird hier hergestellt → positives Person/Umweltverhältnis
  • Nische gesellschaftlich zugestandenes Handlungsfeld die Einflussmöglichkeiten eine Situation zu verändern "Wirkungsfeld einer Person"
  • schlechte Nische Individuum hat kaum Möglichkeit, das Missverhältnis zwischen Person und Umwelt zu verändern.
  • gute Nische Individuum hat Einflussmöglichkeit das bestehende Missverhältnis zwischen Person und Umwelt zu ändern.
  • Habitat unmittelbarer Lebensraum, der Erleben und Verhalten beeinflusst umfasst die baulichen (= Wohnhäuser, soziale Einrichtungen, Freizeit- und Arbeitsmöglichkeiten, Verkehrsverbindungen), kulturellen (=Bürgerhaus, Theater), sozialen (=verhaltensbeeinflussende Personen in Familie, Arbeit, gesellschaftl. Leben) Gegebenheiten
  • Lebensstress Belastungs- bzw. Spannungszustand, ausgelöst durch ein Missverhältnis zwischen Bedürfnissen des Menschen und den Umweltgegebenheiten.
  • positiver Lebensstress Individuum sieht Umweltanforderung als persönliche Herausforderung und erwartet selbstverständlich deren Bewältigung, weil es über die entsprechenden Kräfte verfügt.
  • Ressourcen Kräfte, die einem Individuum zur Bewältigung einer bestimmten Situation zur Verfügung stehen (z.B. eigene Strategien, Partner, Freunde, Dienste)
  • negativer Lebensstress liegt vor, wenn reale oder vermutete Umweltanforderungen, der Verlust nahestehender Menschen oder Konflikte im zwischenmenschlichen Bereich die tatsächlichen oder vermuteten Fähigkeiten zur Bewältigung übersteigen. (→ Angst, Schuld, Minderwertigkeitsgefühl)
  • Coping jeder Versuch, stressreiche Situationen zu bewältigen positiv: erfolgreiche Bewältigung → hohes Selbstwertgefühl negativ: erfolglose Bewältigung → niedriges Selbstwertgefühl
  • Fähigkeit zur Selbststeuerung im gewissen Ausmaß Kontrolle über sein Leben zu haben und für die eigenen Entscheidungen und Handlungen Verantwortung tragen können unter gleichzeitiger Berücksichtung Bedürfnisse und Rechte von anderen.
  • Lebenslauf bezieht sich auf die Entwicklung des Menschen von der Empfängnis und Geburt bis ins hohe Alter in unterschiedlichsten Umwelten mit dem Ergebnis unserer unendlich vielfältigen Lebenserfahrung
  • Kritische Würdigung unterstützende Maßnahmen beziehen sich nicht auf den Einzelfall Blick für individuelle Bedürfnisse und Gefühle geht verloren es gibt Probleme die im "Inneren" entstehen nicht immer möglich Umwelt zu verändern