psychologische diagnostik (Fach) / Klassifikation diagn. Entscheidungen (Lektion)

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Diese Lektion wurde von sarrao91 erstellt.

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  • Klassifikation nach Cronbach und Gleser 1. Nutzen der Entscheidung geht zugunsten: Institution vs. Individuum2. Annahmequote: festgelegt vs. variabel3. Behandlungen: singulär vs. multipel4. Möglichkeit von Ablehnung: ja vs. nein5. Informationsdimensionen: univariat vs. multivariat6. Entscheidungen: terminal vs. investigatorisch
  • 1. Nutzen der Entscheidung C&G – für Institution: Betrieb sucht besten Kandidaten für eine Stelle– für Individuum: Jemand möchte wissen, welche Arbeit ambesten zu seinen Interessen passt
  • Annahmequote C&G – Fest: Es steht nur eine begrenzte Anzahl vonAusbildungsplätzen zur Verfügung– Variabel: Alle Personen erhalten Therapie, die alstherapiebedürftig beurteilt worden sind
  • Behandlungen  Einstufige Testung: Zuordnung erfolgt auf Basis einerpunktuell‐einmaligen Diagnose Mehrstufige Testung: Beurteilung erfolgt über mehrereTestungen (z.B. Abiturnote  Gruppentest  Interview)
  • Möglichkeit von Ablehnungen C&G – Selektion: Es wird nur ein Teil der Bewerber eingestellt– Platzierung: Alle bekommen eine Rückmeldung über ihreberuflichen Interessen
  • Informationsdimensionen C&G -Univariat: Nur eine Dimension (Prädiktor) wird verwendet;z. B. Vergabe von MSc‐Studienplätzen nur nach BSc‐Note- Multivariat: Mehrere Dimensionen (Prädiktoren) werdenverwendet; z. B. Vergabe von MSc‐Studienplatz nach BSc‐Noteund Aufnahmetest
  • 6. Entscheidungen C&G – Terminal: Auf Basis der Diagnose wird Person einer längerenBehandlung unterzogen– Investigatorisch: erster Schritt eines mehrstufigenEntscheidungsverfahrens
  • Vorauswahl (Pre‐Reject) • alle, die in einem früheren Test nicht bestanden haben (I) werdenausgeschlossen• die übrigen machen einen weiteren Test, den sie bestehen (III) odernicht (IV)
  • Vorentscheidung (Pre‐Accept) • alle, die im früheren Test besonders gut abgeschnitten haben (II)werden direkt genommen• die übrigen machen einen weiteren Test, den sie bestehen (III) odernicht (I)
  • Vollständig‐Sequentielle‐Strategie • Alle, die im ersten Test besonders schlecht abgeschnitten haben (I),werden direkt ausgeschlossen. Diejenigen, die besonders gutabgeschnitten haben (II), werden direkt aufgenommen• Alle übrigen machen einen weiteren Test, den sie bestehen (III) odernicht (IV)
  • Sensitivität Wahrscheinlichkeit, dass ein eingetretenes Ereignis korrekt vorhergesagt wurde mit der ein vorliegender positiver Zustand als solcher erkannt wird Verhätnis von true positive zu true positive + false negative
  • Selektionsrate Anteill der als krank (geeignet) diagnostizierten Personen
  • Prävalenz/Basisrate Anteil der tatsächlich Kranken in Population
  • Spezifizität Wahrscheinlichkeit, mit der ein vorliegender negativer Zustand als solcher erkannt wird
  • Validität Wird durch Sensitivität (SE) und Spezifität (SP) eines Tests bestimmt Validität = f(SE) & f(SP)
  • PPP = Positive Predictive Power) • Die Wahrscheinlichkeit, dass eine positive Vorhersage dastatsächlich eingetretene Ereignis korrekt vorhersagt• Beispiel: Ein Freigänger für den vorhergesagt wurde, dasser ein Verbrechen begeht, wird tatsächlich straffällig
  • NPP = Negative Predictive Power) • Die Wahrscheinlichkeit, dass eine negative Vorhersage dastatsächlich nicht eingetretene Ereignis korrekt vorhersagt• Beispiel: Ein Freigänger für den vorhergesagt wurde, dasser kein Verbrechen begeht, wird tatsächlich nicht straffällig