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WISO I (Fach) / Politik WS 2015-2016 (Lektion)
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- 9.5 Welche der folgenden Aussagen zum Strukturwandel des landwirtschaftliche Sektors sind wahr? a. In den USA fand die Mechanisierung in der Landwirtschaft tendenziell vor der Intensivierung statt. b. Wenn ein Land höhere Produktivität in der Landwirtschaft durch Intensivierung erreicht, dann macht weitere Mechanisierung keinen Sinn mehr. c. Der Anreiz durch Aufbringung von Düngemitteln den Ertrag auf der Fläche zu steigern ist in Ländern mit knapper Fläche höher als in Ländern mit viel verfügbarer Fläche d. Der Strukturwandel der Landwirtschaft in der BRD zeigt sich durch das Verschwinden einzelner Betriebe und eine Verkleinerung der Fläche pro Betrieb e. Technischer Fortschritt in der Landwirtschaft ist ein wesentlicher Treibe hinter dem landwirtschaftlichen Strukturwandel in der EU Richtig: a, c, e
- 9.6 Welche der folgenden Aussagen zur ländlichen Entwicklung in der BRD und EU sind wahr? a. Alle ländlichen Räume der BRD haben gleichermaßen mit dem Problem der Arbeitslosigkeit b. Ein Problem des ländlichen Raumes in der BRD ist das hohe Durchschnittsalter der dort lebenden Bevölkerung c. Eines der strategischen Ziele für die EU Politik zur ländlichen Entwicklung ist die Förderung des Wettbewerbs auf dem Land d. Ländliche Entwicklung ist integraler Teil der EU Agrarpolitik und entsprechende Maßnahmenstellen die Säule I der GAP dar e. Klimaschutz spielt nur eine untergeordnete Bedeutung bei der Gestaltung der EU Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung Richtig: b
- 11.1 In der BRD ist die Tierproduktion regional konzentriert. Die größte Großviehdichte (Großvieheinheiten pro ha genutzter landwirtschaftlicher Fläche) findet sich im (Süden/Osten/Nordosten/Nordwesten/Südwesten) der BRD Nordwesten
- 11.2 Weltweit gibt es eine starke Unternehmenskonzentration bei den Zuchtbetrieben einzelner Nutztierrassen. Die stärkste Unternehmenskonzentration findet sich in der (Schweinezucht/Geflügelzucht/Rinderzucht) während in der (Schweinezucht/Geflügelzucht/Rinderzucht) die Konzentration vergleichsweise gering ist. Geflügelzucht Rinderzucht
- 11.3 Welche der folgenden Aussagen zur Nutztierhaltung in der BRD sind wahr? a. Die Anbindehaltung für Milchkühe wird heute in der BRD nicht mehr genutzt. b. Käfighaltung für Legehennen ist in der EU ausnahmslos verboten. c. Die meisten Milchkühe werden inder BRD in Laufstallhaltung gehalten d. Über 90% der Mastschweine werden auf zumindest teil-perforierten Böden gehalten e. Die Anbindehaltung für Milchkühe wird in der BRD hauptsächlich von sehr kleinen Betrieben praktiziert. Richtig: c, d, e
- 11.4 Welche der folgenden Aussagen zum Strukturwandel in der Nutztierhaltung in der BRD sind wahr? a. Im Jahr 2012 wird die Mehrheit der Milchkühe in großen Betrieben mit über 100 Kühen gehalten. b. Betriebe mit weniger als 100 Mastschweinen sind im Jahr 2012 fast vollständig c. Die Mehrheit der Legehennen wurde im Jahr 2012 in Betrieben mit mehr als 100.000 Tieren pro Betrieb gehalten d. Von 2005 bis 2012 änderte sich die Struktur der schweinhaltenden Betriebe stark. Der stärkste Betriebsrückgang war in den Betrieben mit 1-1000 Tieren zu verzeichnen. e. Betriebe mit unter 5000 Tieren machten bereits im Jahr 2003 deutlich unter 50% der gesamten Betriebe aus. Richtig: b, d, e
- 11.5 Welche der folgenden Aussagen zum Fleischkonsum in der BRD und Konsum von Nahrungsmitteln allgemein sind wahr? a. Im Jahr 2012 gaben Arbeitslose einen kleineren Anteil ihrer Einkünfte für Nahrungsmittel aus als Arbeitnehmer b. Bei Rentnern waren im Jahr 2012 die Ausgabenanteile (Ausgaben als % des Einkommens) für Energie höher als die für Nahrungsmittel c. Die Ausgabenanteile (Ausgaben als % des Einkommens) für Nahrungsmittel waren im Jahr 2012 tendenziell geringer je höher das monatliche Haushaltsnettoeinkommen war d. Die absoluten Ausgaben für Nahrungsmittel waren im Jahr 2012 tendenziell geringer je höher das monatliche Haushaltsnettoeinkommen war. e. Im Jahr 2013 hatten rund 75% der Deutschen keine Absicht ihren Fleischkonsum in der Zukunft einzuschränken Richtig: c, e
- 11.6 Welche der folgenden Aussagen zur Tierschutzproblemen in der Nutztierhaltung sind wahr? a. Kahlstellen, Knochebrüche und Kannibalismus sind Beispiele für Probleme der Legehennenhaltung b. Die Qualität das Managements ist über alle Nutztierrassen hinweg ein wichtiger Einflussfaktor auf das Ausmaß und das Vorkommen typischer Haltungsprobleme c. Masthühner werden in der EU grundsätzlich in Bodenhaltung gehalten. Daher treten wenig Probleme an den Gliedmaßen auf d. Das Enthornen von Kälbern ist ein Beispiel für einen nicht-kurativen Eingriff, der lt. Tierschutzgesetz verboten ist e. Die Milchleistung pro Kuh hat sich von 1950 bis zum Jahr 2013 beinahe verdreifacht. Richtig: a, b,e
- 11.7 Welche der folgenden Aussagen zu Verbraucherschutzproblemen in der Nutztierhaltung sind wahr? a. Für Verbraucher ergeben sich die größten Gesundheitsrisiken in Verbindung mit tierischen Lebensmitteln aus direktem Kontakt mit dem Lebensmittel selber b. Es gab im Jahr 2013 noch immer mehr gemeldete Fälle von Salmonellose als von Campylobacteriose c. Das Bekämpfungsprogramm für Campylobacteriose hat zu einem deutlichen Rückgang der gemeldeten Fälle in der BRD geführt d. Studien ergeben, dass bei Masthühnern und Puten die Antibiotikagabe deutlich häufiger erfolgte als bei Mastschweinen e. Bei Mastkälbern ist der Antibiotikaeinsatz deutlich geringer als bei Milchkühen Richtig: a, d
- 11.8 Welche der folgenden Aussagen zu Marktversagen in der Nutztierhaltung und mögliche Steuerungsinstrumente sind wahr? a. Informationsasymmetrie ist kein Grund für Marktversagen, da aufgrund des Vertrauensgutunterschiedlicher Informationsgrad von Käufer und Verkäufer ganz normal ist b. Wenn in der Industrie ein allgemein hoher Tierwohl-Standard eingeführt wird, ist der Anreiz für einzelne Produzenten hoch, von diesem abzuweichen c. Sowohl Tierwohl als auch verbraucherschutzrelevante Eigenschaften (z.B. Belastungen mit Bakterien) sind Vertrauenseigenschaften d. Labels sind eine geeignete Möglichkeit, verbraucherschutzrelevante Probleme auf den Produkten transparent zu machen. e. Subventionen sollten nicht eingesetzt werden, um Tierwohl in der Industrie zu erhöhen, da sie immer die öffentlichen Haushalte belasten. Richtig: b, c
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- 11.9 Ordne die Steuerungsinstrumente nach ihrem Grad des Eingriffs in den Marktmechanismus von oben nach unten (geringster Eingriff in den Marktmechanismus nach oben, stärkster Eingriff in den Marktmechanismus nach unten) Gesetzliche Standards Labels Importzölle Subventionen bzw. Prämien 4. Gesetzliche Standards1. Labels 3. Importzölle2. Subventionen bzw. Prämien
- 10.1 Welche der folgenden Aussagen zu den EU-US Handelsbeziehungen und den Hintergründen für TTIP Verhandlungen sind wahr? a. Die EU exportieren, wertmäßig, mehr Agrarprodukte in die USA als sie im Gegenzug von den USA importieren b. Die USA spielen grundsätzlich als Exportmarkt für EU Lebensmittelprodukte nur eine untergeordnete Rolle. c. Sowohl die EU als auch die USA sehen es als Ziel von TTIP, auch Anliegen von allgemeiner globaler Relevanz anzugehen. d. Wachstums- und Beschäftigungsförderung sind zentrale Ziele auf beiden Seiten, die hinter den TTIP Verhandlungen stehen e. Die Angleichung der nationalen Agrarpolitik ist für beide Seiten ein Kernziel der TTIP Verhandlungen a, c, d
- 10.2 Welche der Aussagen zu nicht-tariflichen Maßnahmen sind wahr? a. Als nicht-tarifliche Maßnahmen (NTM) werden solche Politikmaßnahmen bezeichnet, die keinen Einfluss auf Handelsflüsse haben b. NTMs sind für die globalen Handelsflüsse nur von geringer Bedeutung, da sie keine Zölle beinhalten c. Der EU Bann auf Geflügelfleisch, das mit einer antimikrobiellen Waschung (PRT) behandelt wurde, ist ein Beispiel für eine NTM der EU d. Als NTM werden Politikmaßnahmen bezeichnet, die einen Einfluss auf Handelsflüsse haben, aber keine Zölle sind. e. Grundsätzlich gilt bei NTMs von WTO Mitgliedern, dass ihre Nutzung nur mit Genehmigung der WTO möglich ist. c,d
- 10.3 Welche Aussagen zu speziellen Problemen des Agrar- und Lebensmittelsektors innerhalb der TTIP Verhandlungen sind wahr? a. Es werden zurzeit keine Lebens- oder Futtermittel mit gentechnisch veränderten Bestandteilen von der EU aus den USA importiert b. Der EU Importbann auf hormonbehandeltes Rindfleisch wurde erst im Rahmen der TTIP Verhandlungen implementiert. c. Wenn die TTIP Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden, muss hormonbehandeltes Rindfleisch und mit antimikrobiellen Waschungen (PRT) behandeltes Geflügelfleisch in der EU zugelassen werden. d. Ein die Verhandlungen erschwerendes Problem ist die grundsätzlich andere Einstellung der EU und der USA bezüglich der Bewertung von Lebensmittelrisiken. d
- 10.4 Welche Aussagen zu speziellen Problemen des Agrar- und Lebensmittelsektors innerhalb der TTIP Verhandlungen sind wahr? a. Mit der Diskussion um hormonbehandeltes Rindfleisch und mit antimikrobiellen Waschungen (PRT) behandeltes Geflügelfleisch kommen durch die TTIP Verhandlungen zwei recht alte Probleme zwischen der EU und den USA wieder auf den Tisch b. Durch die TTIP Behandlungen könnte das aktuelle EU Importprogramm für nicht mit antimikrobiellen Waschungen (PRT) behandeltes Geflügel ausgeweitet werden. c. Die EU erhebt aktuell tendenziell höhere Importzölle auf US Agrarprodukte als die USA auf EU Agrarprodukte. d. Die Marktpreisstützung im Milchsektor ist ein Politikproblem der EU, während die USA schon lange den Milchmarkt liberalisiert haben. a, c
- 10.5 Welche der folgenden Aussagen zu den Chancen und Risiken für den EU Lebensmittelsektor als Resultat von TTIP sind wahr? a. Wenn die USA die Zölle auf EU Rindfleisch deutlich reduziert, werden die EU Produzenten auch deutlich mehr Rindfleisch auf dem US Markt absetzen b. Die Transaktionskosten, die den Parteien durch anhaltende Streitschlichtungsverfahren bei der WTO entstehen, könnten durch entsprechende TTIP Vereinbarungen potenziell reduziert werden. c. Wenn TTIP erfolgreich abgeschlossen wird, dann werden EU Konsumenten deutlich mehr Produkte mit GMOs in den Regalen finden. d. Für die EU Milchwirtschaft hat TTIP keine große Bedeutung, da bisher nur geringe Mengen an Milchprodukten in die USA exportiert werden. e. Für die Winzer innerhalb der EU wäre ein erfolgreicher TTIP Abschluss nicht von großer Bedeutung da Asien als Exportmarkt eine weitaus bedeutendere Rolle spielt. b