66

WISO I (Fach) / Politik WS 2015-2016 (Lektion)

Tutorien Fragen

Diese Lektion wurde von stickynote erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • 1.1 Welche der folgenden Aussagen zum Agrar- und Ernährungssektor in der BRD und der EU sind richtig? a. Das im Sommer 2014 verhängte Importembargo auf EU Agrarprodukte war aufgrund der geringen Bedeutung der Exporte nach Russland ohne wesentliche Wirkung. b. Brasilien ist einer der wichtigsten Exportmärkte für die Agrarindustrie innerhalb der EU-28. c. Die deutsche Ernährungsindustrie ist generell von einem hohen Konzentrationsgrad und hoher Marktmacht einzelner Unternehmen geprägt. d. Deutschland unterhält hauptsächlich Handelsbeziehungen innerhalb der EU-28. Handel außerhalb der EU ist deutlich weniger wichtig. e. Die USA sind einer der wichtigsten globalen Handelspartner der EU-28 Staaten im Bereich Agrarprodukte. Richtig: e
  • 1.2 Im Geschäftsjahr 2013/2014 waren im ökologischen Landbau der Weizen- und Kartoffelpreis mehr als doppelt so hoch wie im konventionellen Landbau. Der (Weizenertrag/Kartoffelertrag/Milchertrag/Milchpreis) war jedoch nur ca. 20% höher als im konventionellen Landbau. Milchpreis
  • 1.3 Welche der folgenden Aussagen zur Struktur und Einkommenssituation der deutschen Landwirtschaft sind richtig, welche sind falsch. a. Seit dem Jahr 2009 gab es jährliche Gewinnsteigerungen bei den landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetrieben. b. Im Jahr 2013 hatten mehr als 50% der landwirtschaftlichen Betriebe eine Betriebsgröße >50 ha. c. Im Jahr 2013/2014 war der größte Anteil der landwirtschaftlichen Betriebe in der Veredelung tätig. d. Im Jahr 2013/2014 fanden die größten Gewinnsteigerungen gegenüber dem Vorjahr bei den milcherzeugenden Betrieben statt. e. Im Jahr 2013/2014 fanden die größten Gewinnverluste gegenüber dem Vorjahr im Obstbau statt. Richtig: a, d, e
  • 1.4 Ordnen Sie die a-c den Unterbereichen der WAEP zu: 1) Ordnungspolitik 2) Prozesspolitik 3) Strukturpolitik a) Rahmenbedingungen für Regelung Beziehung von Wirtschaftssubjekten b) Durchsetzung sektoraler Anpassungsprozesse c) kurzfristige Marteingriffe 1) --> a.) 2) --> c.) 3) --> b.)
  • 1.5 Welche der folgenden Aussagen zur Abgrenzung wissenschaftlicher (theoretischer) und praktischer WAEP sind korrekt? a. Wissenschaftliche WAEP sollte von den persönlichen Zielvorstellungen des Forschers geprägt sein. b. Die FAO ist einer der Hauptentscheidungsträger internationaler praktischer Agrarpolitik. c. Wissenschaftliche WAEP sollte dazu geeignet sein, Entscheidungsträger bei praktischen politischen Entscheidungen zu unterstützen. d. Ein Regierungswechsel wirkt sich stets auch auf die Handlungsempfehlungen der wissenschaftlichen WAEP aus. e. Ergebnisse wissenschaftlicher WAEP sind stets vor dem Hintergrund der verwendeten Theorie und angewandten Methodik zu interpretieren. c und e
  • 1.6 Das Kriterium der (Subjektivität/Normativität/Intersubjektivität/Positivität) ist wesentlich für die Wissenschaftlichkeit der WAEP. Es verlangt, dass getroffene Schlussfolgerungen von anderen nachvollziehbar sein müssen, sofern diese die zugrundeliegende (Meinung/Wertvorstellung/Theorie/Praxis/Person) kennen. Intersubjektivität Theorie
  • 1.7 Welche der folgenden Aussagen zu Zielbeziehungen innerhalb eines politischen Zielsystems sind richtig? a. Im Fall zweier komplementärer Ziele führt die Annäherung an ein Ziel nicht automatisch auch zur Annäherung an das andere. b. Konkurrierende Ziele können nicht in vertikaler Zielbeziehung zueinander stehen. c. Die Förderung des Welthandels und die nationale Preisstützung für Agrarprodukte sind Beispiel für konkurrierende Ziele. d. Sozialer Frieden und Sicherheit stehen in einer horizontalen Zielbeziehung zueinander. e. Produktivitätssteigerungen in der Landwirtschaft und die Versorgungssicherung des Verbrauchers mit Lebensmitteln sind Beispiele für komplementäre Ziele. b, c, e
  • 1.8 Welcher der folgenden Aussagen zu normativer und positiver Ökonomik sind richtig? a. Normative Ökonomik befasst sich mit der Frage "Was soll sein?" b. Positive Ökonomik beschreibt und erklärt wirtschaftliche Prozesse c. Eine positive theoretische Beschreibung der politischen Eingriffe ist Voraussetzung für ihre normative Bewertung d. Wirtschaftspolitische Mittel zur Erreichung eines gesetzten Zieles können mit Hilfe positiver Ökonomik bewertet werden. e. Normative Ökonomik erstellt Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes. Richtig: a, b, c
  • 1.9 Die (Datensammlung/Lageanalyse/Positivität/Zielbeschreibung) ist eine der zentralen Aufgaben der positiven Ökonomik. Diese unterteilt sich in (Diagnose/Theorieaufstellung/Bewertung/Zielkatalogisierung), Prognose und die Abgabe von (Werturteilen/Lageanalysen/Handlungsempfehlungen/Zielsystemen). Lageanalyse Diagnose Handlungsempfehlungen
  • 1.10 Ordnen Sie die folgenden Schritte zur Erstellung konkreter Handlungsempfehlungen (positive Ökonomik) in die richtige Reihenfolge. konkrete Handlungsempfehlung Auswahl von Instrumenten Handlungsbedarf ermitteln Wirkungsprognose erstellen Lageerklärung Status-quo Prognose erstellen Lagebeschreibung 7. konkrete Handlungsempfehlung5. Auswahl von Instrumenten4. Handlungsbedarf ermitteln6. Wirkungsprognose erstellen2. Lageerklärung3. Status-quo Prognose erstellen1. Lagebeschreibung
  • Anzeige
  • 2.1 Welche der folgenden Aussagen zu den politischen Akteuren innerhalb der EU sind richtig, welche sind falsch. a. Die Europäische Kommission ist ein wesentlicher Träger der EU Agrarpolitik und eine Institution der Legislative. b. Das Europäische Parlament setzt sich aus den nationalen Ministern der EU Mitgliedsstaaten zusammen. c. Der Agrarministerrat ist in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament an der Gesetzgebung innerhalb der EU beteiligt. d. Die Europäische Kommission besteht aus den Kommissaren der Mitgliedsländer, die für bestimmte Themengebiete verantwortlich sind. e. Die Europäische Kommission beschließt das Budget der Europäischen Union. Richtig: c, d
  • 2.2 Ordnen Sie die Beschreibung den internationalen Organisationen zu. 1.) FAO 2.) OECD 3.) IFPRI 4.) WTO a. Sitz in Rom, 194 Einzelstaaten als Mitglieder, Bekämpfung von Hunger, Armut als Ziel. b. Unabhängiger Think Tank, gegründet 1975, Sitz in Waschington D.C. c. 20. Geburtstag in 2015, Handelsforum d. 34 Mitgliedsstaaten, Förderung des Wirtschaftswachstum als Ziel 1.) --> a. 2.) --> d. 3.) --> b. 4.) --> c.
  • 2.3 Welche Aussagen zur Agrarpolitik in der BRD sind richtig? a. Die agrarpolitischen Ziele im Agrarpolitischen Bericht 1972 sind in Harmonie bzw. identisch mit den im EWG Vertrag von 1957 verankerten Zielen der GAP b. Die agrarpolitischen Ziele im LWG von 1955 sind noch immer maßgeblich für die Gestaltung des agrarpolitischen Leitbilds in der BRD. c. Nachhaltigkeit und Sicherheit bei der Lebensmittelproduktion waren schon im LWG von 1955 explizite Ziele der deutschen Agrarpolitik. d. Die aktuellen agrarpolitischen Leitbilder reflektieren einen Wandel im Fokus von Quantität hin zu Qualität der landwirtschaftlichen Produktion. Richtig: a, d
  • 2.4 Ordne den agrarpolitischen Zielen aus dem LWG von 1955 die entsprechenden gesellschaftlichen Oberziele zu. a. Freiheit b. Fortschritt c. Sicherheit d. Gerechtigkeit 1. Einkommensangleichung der Landwirte an den Rest der Bevölkerung 2. Produktivitätssteigerung in der Landwirtschaft 3. Versorgungssischerung mit Nahrungsmitteln a. - b. --> 2. c. --> 3. d. --> 1.
  • 2.5 (Gekoppelte/Entkoppelte/Teilentkoppelte/Outputabhängige/Flächenunabhängige) Direktzahlungen wurden als Teil der 2003er Reform der GAP eingeführt. Ein wesentlicher Grund waren die hohen Kosten der vorherigen Politikmaßnahmen und eine vermehrte (Verteilungsgerechtigkeit/Preisreduzierung/Marktorientierung/Innenfokussierung/Ökologisierung) Entkoppelte Marktorientierung
  • 2.6 Welche Aussagen zur gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU sind richtig? a. Die Greening Komponente der Direktzahlungen nach 2013 ermöglicht, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, eine Erhöhung der Gesamtzahlung über die Basisprämie/ ha hinaus. b. Agrar-­‐/ Umweltprogramme sind Teil der Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung und somit Bestandteil der Säule II der GAP. c. Alle handelsbezogenen Maßnahmen, wie z.B. Exporterstattungen fallen in die Säule II der GAP, da sie nicht direkt als interne Stützungsmaßnahmen gelten. d. Nach der Reform der GAP von 2013 sind an die Produktion gekoppelte Zahlungen unter keinen Umständen mehr zulässig. Richtig: a, b
  • 3.1 Der Nutzen eines Zustands x für ein Individuum i sei durch Vi(x) und der Nutzen eines Zustands y für dasselbe Individuum i durch Vi(y) beschreiben. Der Zustand x ist im Vergleich zum Zustand y (optimal/pareto-effizient/pareto-superior/besser/ökonomisch) wenn für alle Individuen i = 1, ...., N Vi(x)≥Vi(y) und für mindestens ein Individuum (Vi(x)>>Vi(y) / Vi(x)< Vi(y) / Vi(x) > Vi(y)) erfüllt ist. Pareto-superior Vi(x) > Vi(y)
  • 3.2 Der Nutzen eines Zustands x für ein Individuum i sei durch Vi(x) und der Nutzen eines Zustands y für dasselbe Individuum i durch Vi(y) beschrieben. Der Zustand x ist (optimal/pareto-effizient/pareto-superior/ökonomisch/effizient) wenn es keinen anderen Zustand x' innerhalb der Menge aller erreichbaren sozialen Zustände gibt, der (optimaler/pareto-effizient/pareto-superior/vergleichbar/übergeordnet) zu x ist. Pareto-effizient Pareto-superior
  • 3.4 Ordnen Sie den Begriff ihre Definition zu a. Grenzrate der Substitution b. Kontraktkurve c. Transformationskurve d. Grenzrate der technischen Substitution e. Grenzrate der Transformation 1. Die absolute Steigung der Indifferenzkurve. 2. Gibt für 2 Güter an, wie viel von einem Gut weniger produziert werden muss, wenn eine Einheit eines anderen Gutes mehr produziert wird. 3. Eine Darstellung der Produktionsmöglichkeiten einer Volkswirtschaft im 2-Güter Diagramm. 4. Wird aus dem umgekehrten Verhältnis der Grenzproduktivitäten der Produktionsfaktoren berechnet. 5. Eine Verbindung aller pareto-effizienten Güterallokationen in der Edgeworth Tauschbox. a --> 1 b --> 5 c --> 3 d --> 4 e --> 2
  • 3.5 Indifferenzkurven stellen Kurven eines konstanten (Warenkorbs/Preises/Nutzens/Güterbündels/Grenznutzens) für den Konsumenten dar. Isoquanten stellen Kurven eines konstanten (Faktoreinsatzes/Kostenaufwands/Ertrags/Verkaufspreises/Produktionsniveaus) für den Produzenten dar. Nutzens Produktionsniveaus
  • 3.6 Welche der folgenden Aussagen zur Wohlfahrtsökonomie sind richtig? a. Edgeworth, Marshall und Pigou haben mit ihren Beiträgen die Wohlfahrtsökonomie stark geprägt. b. Bei einem kardinalen Nutzenkonzept sind die Nutzen der einzelnen Individuen nicht addierbar und die soziale Wohlfahrtsfunktion muss eine andere Gewichtung der Nutzen berücksichtigen. c. Die Wohlfahrtsökonomie beschäftigt sich hauptsächlich mit Verteilungsgerechtigkeit. Die Effizienz der Märkte wird immer vorausgesetzt. d. Bei einem ordinalen Nutzenkonzept sind Transitivität, vollständige Vergleichbarkeit und Nichtsättigung wichtige Axiome. e. Die Wohlfahrtsökonomie beschäftigt sich nicht mit der Bewertung politischer Maßnahmen, da dies zu normativ ist. Richtig: a, d
  • 3.9 Welche der folgenden Aussagen zu agrarpolitischen Zielen und dem Pareto-Kriterium sind richtig? a. Das Pareto-Kriterium ermöglicht es, agrarpolitische Maßnahmen in Bezug auf ihre Effizienz bezüglich der Erreichung von Wohlfahrtserhöhungen zu bewerten. b. Bei pareto-effizienten Güterverteilungen sind die Grenznutzen der Konsumenten bezüglich eines Gutes identisch, somit kann von einer gerechten Güterverteilung ausgegangen werden. c. Wenn die soziale Wohlfahrt zukünftiger Generationen nicht durch heutige politische Maßnahmen gefährdet werden soll, ist die statische Bewertung des heutigen Zustands mit dem Pareto-Kriterium nicht ausreichend, um dies sicherzustellen. d. Wenn zwei politische Maßnahmen jeweils sowohl Gewinner als auch Verlierer innerhalb der Gesellschaft hervorbringen, kann das Pareto-Kriterium nicht zur Entscheidungsfindung über die Auswahl der geeignetsten Maßnahme dienen. Richtig: a, c, d
  • 4.1 Der 1.Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie besagt: Jede Allokation, die durch ein (Marshall/Walras/Pigou/Kaldor-Hicks/Samuelson) Gleichgewicht erzeugt wird, ist (ungerecht/verteilungsgerecht/pareto-superior/pareto-inferior/nachhaltig/pareto-effizient). Walras pareto-effizient
  • 4.2 Der 2.Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie besagt: Jede zulässige (anfängliche/allgemeine/gerechte/pareto-effiziente/pareto-superiore) Allokation kann durch die passende Wahl (der Anfangsausstattung/der Handelspartner/der Preisverhältnisses/der GRS/der GRT) dezentral erzeugt werden. pareto-effiziente der Anfangsausstattung
  • 4.4 Welche der folgenden Aussagen zur Bedeutung der Märkte und agrar- und ernährungspolitischen Zielen sind richtig? a. Die Effizienz der Märkte gewährleistet automatisch auch eine die natürlichen Ressourcen schonende Wirtschaftsweise. b. Marktorientierung auf den Weltmärkten erfordert konsequenterweise eine partnerschaftliche, nicht protektionistische Handelspolitik. c. Hätten alle Länder der Erde funktionierende Märkte, wäre die Versorgungssicherung der Weltbevölkerung mit Lebensmitteln gesichert. d. Um Produzenten vor zu niedrigen Preisen zu schützen bedarf es keiner prozesspolitischen Eingriffe in die Märkte. Das Verteilungsproblem ist vom Effizienzproblem zu trennen. e. In funktionierenden Märkte sind prozesspolitische Eingriffe des Staates wie z.B. Internentionspreise nicht mit der Sicherstellung der Pareto-Effizienz der Allokation zu rechtfertigen. Richtig: b, e
  • 4.6 Aus dem 1. und dem 2. Satz der Wohlfahrtsökonomie ergibt sich, dass das (Haushaltsoptimum/Preisgestaltungsproblem/Nutzenmaximierungsproblem/Preisniveau/Effizienzproblem) vom (Gewinnmaximierungsproblem/Nutzenmaximierungsproblem/Verteilungsproblem/Nutzenniveau/Produktionsproblem/Produktionsoptimum) getrennt werden kann. Effizienzproblem Verteilungsproblem
  • 5.1 (Marktmacht/Kollektive Rationalität/Marktversagen/Individuelle Rationalität/Pareto-Effizienz) liegt vor, wenn der Marktmechanismus nicht zu einer (verteilungsgerechten/pareto-effizienten/nachhaltigen/wettbewerblichen/fairen) Allokation führt. Marktversagen pareto-effizienten
  • 5.2 Der 1.Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomik impliziert, dass staatliche Eingriffe mit der Begründung der Sicherstellung (nachhaltiger Allokationen/verteilungsgerechter Allokationen/sozial fairer Allokationen/pareto-effizienter Allokationen/wettbewerbsfördernder Allokationen) in (freien Märkten/EU Märkten/Agrarmärkten/kontrollierten Märkten/ funktionierenden Märkten) nicht zu rechtfertigen sind. pareto-effizienter Allokationen funktionierenden Märkten
  • 5.3 Welche der folgenden Aussagen zu Marktversagen sind richtig? a. Marktversagen ist ein Beispiel dafür, dass der 1. Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomie zu allgemein formuliert ist. b. Wenn Marktversagen vorliegt, muss der Staat in jedem Fall eingreifen. c. Wenn individuelle von kollektiver Rationalität abgeweicht, werden keine pareto-effizienten Allokationen erzielt. d. Der 2.Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomie gibt einen Hinweis darauf, wie Marktversagen zu bekämpfen ist. e. Marktbeherrschende Stellungen von Unternehmen können bei Missbrauch dieser zu Marktversagen führen. Richtig: c, e
  • 5.4 Ordnen Sie den Begriffen ihre Erklärungen zu: a. Öffentliches Gut b. Natürliches Monopol c. Externer Effekt d. Kartell 1. Beispiel: Schweißgeruch des Nachbarn im Kino 2. Vom Konsum kann niemand ausgeschlossen werden, es gibt keine Rivalität 3. Kann bei positiven Skaleneffekten in der Produktion entstehen 4. Ist laut Gesetz in der BRD verboten a --> 2 b --> 3 c --> 1 d --> 4
  • Anzeige
  • 5.5 Welche der folgenden Aussagen zur Wettbewerbspolitik in BRD und EU sind richtig? a. Fusionen zwischen Unternehmen der gleichen Branche sind laut GWB in der BRD immer durch das Bundeskartellamt zu überprüfen (Fusionskontrolle) b. Wenn ein Markt nur aus einigen wenigen Unternehmen besteht, spricht man von Unternehmenskonzentration c. In der Agrar- und Ernährungsindustrie ist die Wahrscheinlichkeit zur Kartellbildung bei den Erzeugern am höchsten einzuschätzen. d. Erzeugergemeinschaften landwirtschaftlicher Produzenten unterliegen nicht dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen e. Fusionen kann in der BRD allein das Bundeskartellamt genehmigen Richtig: d, e
  • 5.6 Welche der folgenden Aussagen zur Wettbewerbspolitik in BRD und EU sind richtig? a. Auch nach dem Verbot durch das Bundeskartellamt kann die Übernahme von Tengelmann durch Edeka theoretisch noch genehmigt werden b. Reagieren zwei Anbieter zeitgleich mit einer Preiserhöhung am Markt, kann man sicher von einem Preiskartell ausgehen. c. Kartelle sind in der BRD verboten, auf EU Ebene nur wenn Sie länderübergreifende Beteiligung haben d. Verstöße gegen das GWB haben häufig zivilrechtliche Konsequenzen e. Kartelle haben aufgrund der hohen Markttransparenz in der Agrar- und Ernährungsindustrie nur noch untergeordnete Bedeutung Richtig: alles falsch
  • 5.7 Welche der folgenden Aussagen zur Wettbewerbspolitik in BRD und EU sind richtig a. Marktmacht ist laut GWB verboten b. Monopole sind laut GWB verboten c. Fusionen sind laut GWB verboten d. Kartelle sind laut GWB verboten e. Marktversagen ist laut GWB verboten f. Konglomerate sind laut GWB verboten Richtig: a, d
  • 5.8 Welche der folgenden Aussagen zur Wettbewerbspolitik in BRD und EU sind richtig? a. Zur Bestimmung marktbeherrschender Stellungen wird stets der relevante Markt bestimmt b. In der EU ist die Kommission der zentrale Träger der Wettbewerbspolitik c. Das deutsche Wettbewerbsrecht wurde in der Vergangenheit mehrfach an geltendes EU Recht angepasst d. Die Monopolkommission verwaltet die in der BRD noch vorhandenen natürlichen Monopole e. Bei der Gründung von landwirtschaftlichen Erzeugergemeinschaften besteht aufgrund der polypolistischen Struktur der Landwirtschaft keinerlei Gefahr für den Wettbewerb. Richtig: b, c
  • 6.1 Bei Marktversagen kommet es zu einem Widerspruch zwischen (begrenzter/marktwirtschaftlicher/staatlicher/pareto-ineffzienter/individueller) und (pareto-effizienter/politischer/vollständiger/kollektiver/sozialer) Rationalität individueller kollektiver
  • 6.2 Ordnen Sie den unterschiedlichen Klassen von Gütern ihre Beschreibung zu: a. Allmende Gut b. Clubgut c. Giffen Gut d. Reines öffentliches Gut e. Privates Gut 1. Keine Rivalität im Konsum, kein Ausschluss vom Konsum möglich 2. Rivalität im Konsum, kein Ausschluss vom Konsum möglich 3. Keine Rivalität im Konsum, Ausschluss vom Konsum möglich 4. Rivalität im Konsum, Ausschluss vom Konsum möglich a --> 2 b --> 3 c --> - d --> 1 e --> 4
  • 6.5 Eine Gruppe von 10 Individuen soll entscheiden, welchen Beitrag sie zur Aufforstung eines Waldes als Teil der Kulturlandschaftspflege leisten wollen. Sie haben jeweils einen Gesamtbetrag von 100 Euro zur Verfügung, den sie beliebig zwischen privatem Konsum und der Beteiligung an der Aufforstung aufteilen können. Für jeden Euro, den ein Individuum in den privaten Konsum investiert, erhält es 1 Nutzenpunkt. Für jeden Euro, den ein Individuum in das Aufforstungsprojekt investiert, erhalten alle Individuen 0,5 Nutzenpunkte. Wie hoch ist der Nutzenbetrag für 1 beliebiges Individuum i (i=1,.....,10) wenn alle Individuen nur in den privaten Konsum investieren? 150 Nutzenpunkte 90 Nutzenpunkte 5 Nutzenpunkte 10 Nutzenpunkte 100 Nutzenpunkte 50 Nutzenpunkte 100 Nutzenpunkte
  • 6.5 Wie hoch ist der Nutzenbetrag für 1 beliebiges Individuum i (i=1,....,10) wenn alle Individuen nur in die Aufforstung investieren? 50 Nutzenpunkte 0 Nutzenpunkte 500 Nutzenpunkte 1000 Nutzenpunkte 100 Nutzenpunkte 10 Nutzenpunkte Was ist der individuelle rationale Beitrag zum Aufforstungsprojekt für jedes Individuum i (i=1,....,10)? 100€ 50€ 0€ 10€ Was ist der kollektiv rationale Beitrag zum Aufforstungsprojekt für jedes Individuum i (i=1,...,10) 100€ 50€ 0€ 10€ 500 Nutzenpunkte 0€ 100€
  • 6.6 Welche der folgenden Aussagen zur Bereitstellung öffentlicher Güter sind richtig, welche sind falsch? a. Freie Märkte können öffentliche Güter nicht in pareto-effizienter Menge bereitstellen b. Der Staat muss öffentliche Güter bereitstellen, da so eine optimale Versorgung gewährleistet werden kann. c. Laut der Samuelson Bedingung muss im Optimum die Summe der Grenznutzen des öffentlichen Gutes für alle Individuen gleich der Grenzrate der Transformation zwischen öffentlichem und privatem Gut sein d. Laut der Samuelson Bedingung haben alle Individuen der Gesellschaft im Optimum den gleichen Grenznutzen für das öffentliche Gut e. Das Freifahrerproblem ist weder bei Bereitstellung öffentlicher Güter über den Markt, noch bei Bereitstellung durch den Staat vollständig zu umgehen. Richtig: a, e
  • 7.1 Damit ein externer Effekt vorliegt, muss sowohl das (Wohlstandskriterium/Unentgeltlichkeitskriterium/Verteilungskriterium/Umweltkriterium/Effizienzkriterium) als auch das (Paretokriterium/Dependenzkriterium/Wohlstandskriterium/Interdependenzkriterium/Effizienzkriterium) erfüllt sein. Unentgeltlichkeitskriterium Interdependenzkriterium
  • 7.2 Welche der folgenden Aussagen zu externen Effekten sind richtig? a. Externe Effekte entstehen immer in der Produktion eines Gutes und wirken auf den Konsum b. Positive externe Effekte können ähnliche Charakteristika wie öffentliche Güter haben (Kein Ausschluss, keine Rivalität) c. Positive externe Effekte sind kein Grund von Marktversagen, staatliche Eingriffe sind daher nur bei negativen externen Effekten gerechtfertigt d. Eine Stickstoffsteuer wäre eine Möglichkeit zur teilweisen Internalisierung der externen Kosten durch Nitrat im Grundwasser e. Eine Verhandlungslösung, wie von Coase vorgeschlagen, ist die gesellschaftlich kostengünstige Möglichkeit zur Internalisierung der externen Kosten durch Nitrat im Trinkwasser, da keine Transaktionskosten entstehen. Richtig: b, d
  • 7.4 Welche der folgenden Aussagen sind richtig? a. Die Internalisierung negativer externer Effekte in der Agrarproduktion ist die Motivation hinter vielen Maßnahmen der Säule II der EU GAP. b. Ein Verbot einer bestimmten Produktionstechnik wird die daraus entstehenden externen Gesamtkosten für die Gesellschaft wahrscheinlich stärker reduzieren als einen Pigou Steuer auf die Produktion c. Der gesellschaftliche Effizienzverlust durch ein Verbot einer bestimmten Produktionstechnik wäre wahrscheinlich höher als der bei Einführung einer Pigou Steuer auf die Produktion d. Die Entscheidung zwischen einer Subvention zur Vermeidung einer Emission und einer Besteuerung der Emission ist verteilungspolitisch relevant Richtig: b, c, d
  • 7.5 Ordnen Sie den unterschiedlichen Klassen von Gütern ihre Beschreibung zu a. Suchgut b. Clubgut c. Allmende Gut d. Erfahrungsgut e. Vertrauensgut 1. Ein Konsument kann sich auch nach Kauf des Gutes über die Eigenschaften nicht sicher sein. 2. Ein Konsument erfährt die Eigenschaften des Gutes erst nach dem Kauf. 3. Ein Konsument erhält eine hohe Sicherheit über die Eigenschaften des Gutes schon vor dem Kauf. a --> 3 d --> 2 e --> 1
  • 7.6 Welche der folgenden Aussagen sind richtig? a. Aufgrund der Knappheit von Suchgütern am Markt entstehen hohe Suchkosten für die Konsumenten b. Bei Erfahrungsgütern kommt es mit geringer Wahrscheinlichkeit zu systematischen Informationsasymmetrien, da die Konsumenten erfahren sind c. Bei Vertrauensgütern ist die Wahrscheinlichkeit von Ineffizienzen aufgrund systematischer Informationsasymmetrien hoch d. Der Gebrauchtwagenkauf ist ein Beispiel für Marktversagen aufgrund systematischer Informationsasymmetrie bei einem Erfahrungsgut e. Zur Beseitigung der Ineffizienz durch systematische Informationsasymmetrie erfordert es stets staatliche Eingriffe in das Marktgeschehen. Richtig: c, d
  • 8.1 Welche der folgenden Aussagen über staatliche Eingriffe in das Marktgeschehen sind richtig? a. Staatliche Maßnahmen zur Sicherstellung eines flächendeckenden Breitbandzugangs können auch dem Ziel der Verteilungsgerechtigkeit dienen. b. Wenn Marktversagen aufgrund von Informationsasymmetrien vorliegt, dann kann dies staatliche Eingriffe aufgrund des Sicherheitsziels erfordern. c. Wenn staatliche Eingriffe aufgrund des Effizienzziels nicht gerechtfertigt werden können, dann sind sie auch nicht aufgrund eines anderen Ziels zu rechtfertigen d. Wenn es mehrere Gründe für Marktversagen gibt, dann sollte der Staat immer den weniger wichtigen Grund zuerst beheben (Second Best Problem) e. Wenn nicht alle Gründe für Marktversagen durch einen staatlichen Eingriff vollständig behoben werden können, so ist es besser, gar nicht einzugreifen. Richtig: a, b
  • 8.2 Welche der folgenden Aussagen zum Kaldor-Hicks und Pareto Kriterium sind richtig? a. Das Kaldor-Hicks Kriterium erfordert, dass die Gewinner die Verlierer für ihren Wohlfahrtsverlust tatsächlich kompensieren. b. Das Pareto Kriterium unterstellt, dass eine politische Maßnahme niemals Verlierer hervorbringt. c. Eine Pareto-Verbesserung ist stets auch eine Kaldor-Hicks Verbesserung. d. Eine Kaldor-Hicks Verbesserung ist stets auch eine Pareto Verbesserung e. Eine Kaldor-Hicks Verbesserung ist stets auch eine potentielle Pareto Verbesserung f. Eine Maßnahme, die schon mit dem Pareto-Kriterium bewertet wurde, darf nicht mehr mit dem Kaldor-Hicks Kriterium bewertet werden. Richtig: c, e
  • 8.3 Welche der folgenden Aussagen zur Kosten-Nutzen Analyse (KNA) sind richtig? a. Die KNA beschäftigt sich primär mit dem Effizienzziel. Es handelt sich somit um eine Operationalisierung des Pareto-Kriterium b. Die Aussagekraft einer KNA hängt auch davon ab, wie gut die Qualität der monetären Bewertung der Effekte ist. c. Die KNA wurde in den 1930er Jahren entwickelt und hat für moderne Politikanalyse keine große Bedeutung mehr d. Wenn man nur das Pareto-, nicht aber das Kaldor-Hicks Kriterium als Grundprinzip zur Bewertung von Allokationen akzeptiert, dann macht auch die KNA keinen Sinn. e. Wenn primär andere Ziele als das Effizienzziel für die polistische Maßnahme eine Rolle spielen, dann ist die KNA überflüssig Richtig: b, d
  • 8.5 Welche der folgenden Aussagen zur Produzenten- und Konsumentenrente sind richtig? a. Die Konsumentenrente ist negativ, wenn der Marktpreis über der Zahlungsbereitschaft für ein Gut liegt. b. Aufgrund der ordinalen Skalierung der individuellen Nutzen wird auch die Konsumentenrente in Nutzeneinheiten gemessen. c. Die Konsumentenrente ist die Fläche oberhalb der Nachfragekurve bis zur Marktpreislinie d. Die Produzentenrente ist im Marktgleichgewicht genauso hoch wie die Konsumentenrente e. Marktmacht hat keinen Einfluss auf die Höhe der erzielbaren Produzentenrente Richtig: alle falsch
  • 9.1 Welche der folgenden Aussagen zu Politikeingriffen im Agrarsektor sind wahr? a. Im Unterschied zur EU, die Agrarbetriebe insbesondere durch Direktzahlungen fördern, setzen die USA auf risikominimierende Instrumente (z.B. Versicherungen) b. Politikmaßnahmen die von "entwickelten" Länder als sinnvoll erachtet werden, sollten von Entwicklungsländern kopiert und ebenfalls eingeführt werden c. EU Direktzahlungen an Agrarbetriebe sind nicht in der OECD PSE berücksichtigt, da sie nicht an der Produktion gekoppelt sind d. Wenn ein Land neue und/oder höhere Importzölle auf Agrarprodukte erhebt, würde dies c.p. zu einer Erhöhung der OECD PSE führen e. Seit dem Ende der 90er Jahre haben Länder wie die USA und die EU ihre Produzentenunterstützung reduziert während China die Produzentenunterstützung deutlich erhöht hat Richtig: a, d, e
  • 9.4 Welche der folgenden Aussagen zu handelsbezogenen Maßnahmen zur Durchsetzung eines Mindestpreises auf dem Binnenmarkt sind wahr? a. Ceteris paribus ergibt sich im Falle von Importzölle und Exportsubventionen für das maßnahmenergreifende Land der gleiche Nettowohlfahrtsverlust b. Exportsubventionen sind nach der Reform der GAP im Jahr 2013 nicht mehr als Politikinstrument innerhalb der EU zugelassen c. Importzölle dürfen gegenüber WTO Mitgliedsstaaten nicht erhoben werden, da sie Handelshemmnisse darstellen d. Für den Staatshaushalt sind Importzölle attraktiver als Exportsubventionen Richtig: a, d