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Psychologie (Fach) / Entwicklungspsychologie (Lektion)

Klausurvorbereitung

Diese Lektion wurde von Lina2017 erstellt.

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  • Welche Einflussfaktoren wirken nach Havighurst auf die Entwicklungsaufgaben? a. Normative Anforderungen (Gesellschaftliche Erwartungen gemäß des Alters zu erreichtender Aufgaben) b. Biologische Entwicklung (Reifung) c. Anlage-Umwelt-Einflüsse = "Selbst", Persönlichkeit
  • Sind die Entwicklungsaufgaben nach Havighurst vorhersagbar? => erlaubt differentielle Vorhersagen, da b. individuelle, sowie kulturelle Unterschiede berücksichtigt werden & Entwicklungsaufgaben a. hierarchisch, a. nicht multidirektional und irreversibel (Fokus nur auf Fähigkeitszuwachs, kein Verlust) sind
  • Merkmale, Vor- & Nachteile der Querschnittmethode? a. verschiedene Stichproben & Altersstufen, zu c. einem Befragungszeitpunkt => Mögliche Konfundierung von Alter & Kohorte  => keine individuellen Voraussagen möglich => ökonomisch, keine Übungseffekte/ Probandenausfall
  • Was ist die Längsschnittmethode? a. eine Stichprobe b. über längeren Zeitraum c. bestimmte Messzeitpunkte => Auch hier möglicher Kohorteneffekt, Übungseffekt, zeitaufwenig & Personenausfall => Jedoch, keine Konfundierung zwischen Alter & Kohorte, Entwicklungsverläufe festhalten, intraidividuelle Zsmhg & interindividuelle Unterschiede feststellbar
  • Was ist der Kohorten-Sequenz-Plan? a. Kombi zw Längs- & Querschnitt b. bestimmte Anzahl von Stichproben c. 2 & > Altersgruppen d. mehrere Zeitpunkte => Zeitaufwenig, Probandenausfall, Übungseffekt => Deckt Kohorteneffekte auf & lässt Längs- & Querschnittvergleiche zu 
  • Welche 3 Modelle der Entwicklungsregulation gibt es? a. Modell der Selektion, Optimierung & Kompensation (SOK) b. Modell der Optimierung durch primäre & sekundäre Kontrelle (OPS) c. Modell der assimilativen & akkomodativen Copings / Zwei-Komponenten-Modell des Copings (ZK)
  • Auf welchen gemeinsamen Grundannahmen beruhen handlungstheoretische Modelle erfolgreicher Entwicklungsregulation? a. aktive Handlung b. Anwendung von Regulationsprozessen c. Ziel, der subjektiv erfolgreichen Entwicklung
  • Charakteristika von SOK Basis => Multidimensionale und Multidirektionale Entwicklung Annahme => erfolgreiche Koordination von (SOK)-Anpassungsprozessen führt zu stabilem Funktionsniveau, positivem Selbstbild & hohem subjektiven Wohlbefinden Ziel => Subjektiver Erfolg, Gewinnmaximierung & Verlustminimierung
  • SOK & dessen Prozesse der Lebensgestaltung & Anpassung a. Selektion => Alternativen eingrenzen durch: (Elektive Selektion (ES) & Verlustbasierte Selektion (LBS)) b. Optimierung => Optimierung von Mitteln zur Zielerreichung c. Kompensation => Einsatz & Erwerb von Mitteln, um Verluste zu kompensieren Bsp. Rubinstein => S: Verringerung des Repertoires => O: Öfter üben => K: verlangsamte Tempo vor schnellen Passagen
  • Beispiel für SOK im Kontext von Prozessen zur Zielsetzung & zur Zielverfolgung a. Zielsetzung & 1. Annäherung an Gewinn => ES (Elektive Selektion) 2. Annäherung an Verlust => Verlustbasierte Selektion b. Zielverfolgung & 1. Annäherung an Gewinn => Optimierung 2. Annäherung an Verlust => Kompensation
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  • Sprichwörter zu SOK S => bisweilen 5 gerade sein lassen & Übermut tut selten gut O => Fehlt es am Wind, greife zum Ruder & Wenn man nicht fischen kann, muss man jagen K => Übung macht den Meister & Wo man das Gras hegt, wächst es
  • Was besagt die Sozio-emotionale Selektivitätstheorie nach Carstensen? Motive für soziale Interaktion verändern sich mit eigener Zukunftsperspektive. Ältere Probanden, bzw. erkrankte => Kontaktwahl für ein Treffen: a. Informationswertdienliche, oder Netzwerkerweiternde Treffen, traten in der Hintergrund. b. emotionales Potential tritt in den Vordergrund, emotional-nahstehendere Kontakte wurden eher für Zeitvertreib gewählt Emotionale Zuwendung im hohen Alter => Wohlbefindenssteigerung
  • Unterschiede der Konzeption von Optimierung in SOK & in OPS? SOK => Zielerreichung nach Zielauswahl, Ressourcenauswahl & -einsatz OPS => Prozess der Zielauswahl, durch Optimierungsstreben ausgelöst
  • Konzeption der Optimierung von OPS a. Selektive primäre Kontrolle => Zielverfolgungsphase, durch Ressourceninvestition (Zeit, Energie) b. Selektive sekundäre Kontrolle=> Zielverfolgungsphase, durch kognitive Prozesse (Zielaufwertung & Abwerten von Alternativen)
  • Wie wird Kompensation der Modelle SOK & OPS konstruiert? SOK => Aufrechterhaltung des Funktionsniveaus, bei Verlusten => z.B. Ungenutze Ressourcen aktivieren) OPS => Kompensatorische primäre Kontrolle = Zielverfolgung => z.B. externe Ressourcen rekrutieren, wenn interne nicht ausreichen OPS =>Kompensatorische sekundäre Kontrolle = Zielablösungsphase => z.B. Zielabwertung durch Ablösungsprozess, nach Verlust/ Misserfolg
  • Zentrale Prozesse & Ziele des Zwei-Komponenten-Modell (ZK) Ziel => Aufrechterhaltung des Selbstbildes Zentrale Prozesse => Assimilation & Akkomodation, um Diskrepanz zw. Ist- & Sollzustand zu verringern & Identität aufrecht zu erhalten
  • Assimilation/Akkomodation & Immunisierungsprozesse nach Brandtstädter a. Assimilation => Instrumentelle Aktivität, erhöhte Anstrengung zur Zielerreichung => z.b hartnäckige Zielverfolgung (assimilative Strategie) oder => Kompensatorische Aktivität => z.B erhöhte Anstrengung bis zu kritischen Grenzen, max. Ressourceneinsatz (späte assimilative Phase) Akkomodation => z.B. aufgeben blockierter Ziele, Anpassen der Standards, selbstwertdienliche Vergleiche => entweder funktional/dysfunktional (gewährleistet Suche nach Problemlösstrategien/ behindert durch kontinuierlich Zielbindung auf erfolgsversprechendere Ziele) => Immunisierungsprozesse ergänzen Assi./Akko. Prozesse = Kognitive Verzerrung, z.B. selbstvertdienliche Vergleiche oder unrealistische pos Wahrnehmung der Zielerreichung
  • Unterschiede der Grundmotive & Zielkomponente von SOK, OPS & ZK ZK => Erhaltung des Selbstbildes, durch Reduktion von Selbst-& Zieldiskrepanzen => Assimilation (hartnäckige Zielverfolgung) & Akkomodation (flexible Zielanpassung) OPS => Maximierung Handlungsmöglichkeit, durch Optimierungsstreben => Selektive primäre Kontrolle (Ressourceneinsatz), Kompensatorische primäre Kontrolle (externe Ressourcen), selektive sekundäre Kontrolle (Zielbindung stärken) & Kompensatorische sekundäre Kontrolle (Zielaufgabe) SOK => Gewinnmax., Verlustminimierung, hauptsächlich durch Selektion => Elektive Selektion (Zielauswahl), Optimierung (Erwerb & Einsatz von Ressourcen), Kompensation (Aktivierung ungenutzter Ressourcen) & Verlustbasierte Selektion (Zielumstrukturierung)
  • Das Zwei-Komponenten Coping von Brandstädter besagt? a. akkomodative Prozesse notwendig sind, um bspw. blockierte Ziele abzuwerten b. problemorientiertes Handeln im Vordergrund steht
  • Gemeinsamkeiten von ZK & OPS? a. aktive Entwicklungsgestaltung b. Aufrechterhaltung eines stabilen & kontiuierliche Selbst c. bestehende Prozesse sind antagonistisch