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L.L.B (Fach) / Personalführung III (Lektion)
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- Was sind Probleme und Anwendungsvoraussetzungen der Zielvereinbarung? - Ziele müssen klar und widerspruchsfrei formuliert werden. Anderenfalls Fehlinterpretation- Optimales Verhältnis zwischen herausfordernden und motivierenden sowie realistischen und erreichbaren Zielen muss gefunden werden. Anderenfalls Frustration und Lethargie- zeitliche Terminierung schwierig, da viele weitere Personen beteiligt- Erfolg oder Misserfolg muss dem einzelnen MA zugerechnet werden können
- Definition: Was versteht man unter Mitarbeiterentwicklung (Personalentwicklung)? Unter Mitarbeiterentwicklung versteht man - die Veränderung derjenigen Merkmale, die für die Ausübung beruflicher Tätigkeiten relevant sind- die Maßnahmen, die auf diese Veränderungen einwirken sollen- die Maßnahmen, mit denen auf die veränderungen reagiert wird.
- Was sind die Ziele der Personalentwicklung? Ziele aus Orgasicht:- Behebung von Qualifikationsdefiziten- Vorbereitung auf zukünftige Aufgaben- langfristige Deckung des Personalbedarfs Ziele aus Mitarbeitersicht:- Verbesserung der internen und externen beruflichen Position- Reifung der Persönlichkeit
- Wie lauten die verschiedenen Konzepte der Personalentwicklung (Baumansicht)? - into-the-job- on-the-job- near-the-job- off-the-job on-the-job:- Lernpartnerschaft- Qualifikationsfördernde Arbeitsgestaltung- on-the-job (im engeren Sinne)
- Personalentwicklung: Auf welchen Prinzipien beruhen die Lernprozesse bei den MA? Auf den Prinzipien des Modell- und Beobachtungslernens
- Definition: Was versteht man unter Führungsgrundsätzen? Führungsgrundsätze sind- schriftlich fixierte, zentralisierte, wert- und normsetzende und -bildende generalisierte Steuerungskonzepte für dezentrale Führungs- und Kooperationsbeziehungen in und zwischen Arbeitsgruppen.
- Was sind die Ziele von Führungsgrundsätzen? Führungsgrundsätze sind- schriftlich fixierte, zentralisierte, wert- und normsetzende und -bildende generalisierte Steuerungskonzepte für dezentrale Führungs- und Kooperationsbeziehungen in und zwischen Arbeitsgruppen.
- Was versteht man unter Anreizsystemen? Bei (betrieblichen) Anreizsystemen (oder auch Personalmotivationsinstrumente) handelt es sich um die Summe aller bewusstgestalteten Arbeitsbedingungen, die direkt oder indirekt bestimmte Verhaltensweisen zielgerichtet verstärken, die Wahtscheinlichkeit des Auftretens anderer dagegen vermindern sollen.
- Wie werden die Anreize im Anreizsystem beschrieben/unterteilt (Baumdiagramm)? 1. Anreize1.1 Anreizarten1.1.1 materiell1.1.2 immateriell1.2 Anreizquellen1.2.1 intrinsisch1.2.2 extrinsisch
- Was sind die Ziele von Anreizsystemen? Die Ziele lassen sich durch folgende Funktionen beschreiben: - Aktivierungsfunktion- Steuerungsfunktion- Informationsfunktion- Veränderungsfunktion
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- Welches sind die Elemente des betrieblichen Anreizsystems (Baum)? 1. Materielles Anreizsystem1.1 obligatorisches (Festgehalt, Sozialleistungen, Zulagen, Boni - variables Entgelt...)1.2 fakultatives (Erfolgs- o. Kapitalbeteiligung) 2. Immaterielles Anreizsystem (Planungssystem, Personalsystem - Aus-/Weiterbildung, Aufgabenstrukturierung, Karriereplanung, Informations- und Kommunikationssystem, Organisationssystem, Organisationskultur)
- Was ist der Prinzipal-Agenten-Ansatz (im Zusammenhang mit Anreizsystemen)? - asymatrisches Informationsverhältnis zugunsten der Geführten (Experten)- Menschen sind egoistische Nutzenmaximierer- Der Agent (Mitarbeiter) muss davon abgehalten werden, dem Prinzipal (Vorgesetzten) zu schaden- Anreize sollen dem Agenten es nützlicher werden lassen, sich an die getroffenen Abmachungen zu halten, anstatt im Falle einer Nichterfüllung der Aufgabe erworbene Vorteile zu verlieren
- Was versteht man unter Symbolen? Unter Symbolen verstehen wir Überschussbedeutungen von Dingen, Taten und Gesten u.ä., die interpretativ erschlossen werden und der kognitiven, motivationalen sowie emotionalen Ausrichtung des Verhaltens dienen.
- Welche Arten von Symbolen gibt es? Mit Beispielen Ebene Kommunikation:Mythen, Slogans, Witze, Sprachregelungen Ebene Handlung:Rituale, Feiern, Vorstandsbesuche, Konferenzen, Beschwerden, Tabus Ebene Objekte:Statussymbole, Logos, Plakate, Organisationsstruktur, Systeme (z.B. Beurteilung)
- Was beeinhaltet die symbolische Führung? Führung als Symbol:- Führer ist Symbol- Führungsverhalten ist Symbol Führung durch Symbole:- Symbol ist entpersonalisierte Führung- _Symbol_ist_ein_Führungsinstrument_
- Was sind die Ziele symbolischer Führung? - Ziele unterscheiden sich nicht von denen anderer Führungsinstrumente- aber: richtet sich auf die der Verhaltensebene vorgelagerten Wirklichkeitsbildern, Überzeugungen und Einstellungen
- In welchen Situationen ist eine symbolische Führung besonders wirksam? Dies ist dort der Fall, wo z.B.- Unsicherheit über das zu Erreichende besteht- Zweifel bei der Bewertung zu erreichender Ziele aufkommen- die Akzeptanz erhöht werden soll- Veränderungen eingeleitet und begleitet werden sollen- Führer und Geführte in einem verminderten persönlichen Kontakt zueinander stehen- eine Selbststeuerung beim Geführten erwünscht ist (...)- Loyalität, Commitment und Konsens wichtiger als Fachkenntnisse sind- eher Kollektive als einzelne Individuen angesprochen werden
- Wofür ist Führungscontrolling ein Mittel? Es ist ein Mittel, das die für eine erfolgreiche Führung notwendigen Steuerungsinformationen zur Verfügung stellt.
- Welche Controllingkonzeptionen gibt es und welche ist Schwerpunkt der Kurseinheit? - Koordinationsorientiertes Controlling - Reflexionsorientiertes Controlling (Schwerpunkt des Kurses)
- Zwischen welchen Ebenen kann man im Rahmen des Führungscontrollings unterscheiden? Man kann eine strategische und operative Ebene unterscheiden.
- Welches sind die Merkmale der strategischen Ebene des Führungscontrollings? - ist durch längerfristige Perspektiv bestimmt- hier sind die übergeordneten Ziele der Führung anzusiedeln (z.B. Ziele wie in Führungsgrundsätzen fixiert, oder die Entscheidung Mitarbeitergespräche als Führungsinstrument einzusetzen)- hier sind die grundsätzlichen Entscheidungen für bestimmte Elemente und Instrumente der Führung anzusiedeln
- Welches sind die Merkmale der operativen Ebene des Führungscontrollings? - Fokus auf Gegenwart und kurze Frist- umfasst die ökonomischen und sozialen Folgen der Führung (z. B. Kosten der Führung: direkte Kosten, wie Gehälter der Führungskräfte; und Opportunitätskosten: Kosten eines unangepassten Führungsstils)
- Definition: Was versteht man unter strategischem Führungscontrolling? Strategisches Führungscontrolling ist die zielorientierte Reflexion der Ziele, Elemente und Instrumente der Führungskonzeption eines Unternehmens und die Identifikation möglicherweise notwendiger Optimierungsmaßnahmen.
- Definition: Was versteht man unter operativem Führungscontrolling? Operatives Führungscontrolling ist die zielorientierte Reflexion der ökonomischen und sozialen Folgen der Führung und die Identifikation möglicherweise notwendiger Optimierungsmaßnahmen.
- Was muss das Führungscontrolling auf beiden Ebenen (strategisch und operativ) leisten? Auf beiden Ebenen soll das Controlling eine zielorientierte Evaluation der Controllingobjekte leisten.
- Was bedeutet zielorientiert im Rahmen des Führungscontrollings? Zielorientiert bedeutet, dass die Evaluation mit Ausrichtung auf das Ziel des Führungscontrollings stattfinden soll.
- Was bedeutet Objekt im Rahmen des Führungscontrollings? Als Objekte des Führungscontrolling sind die Bereiche der Führung zu sehen, die im Rahmen eines solchen Controllings evaluiert werden. Dabei kann man vier Hauptbereiche unterscheiden:- Führungssituation- Führungspotenziale und Personencharakteristika- Führungsfunktion und -prozesse sowie /-instrumente und -strukturen- Führungsergebnisse und -verhalten
- Welches sind die 4 Phasen des Controllingregelkreises? 1. Planungsphase (Start: links oben) 2. Durchführungsphase 3. Messungs- / Vergleichsphase 4. Steuerphase
- Nach welchem Rpinzip arbeitet der in der Kurseinheit vorgestellte einfache Controllingregelkreis? Nach dem Feedbackprinzip (Rückwärtskopplung, vergangenheitsorientiert) d.h. es wird ex post ein Vergleich zwischen einem bereits realisierten Ergebnis und vorher festgelegten Planwerten durchgeführt.
- Was ist das Feedforwardprinzip? Auch Vorwärtskopplung (zukunftsorientiert) genannt: - setzt an den Inputs des Führungsprozesses an- Hypothesenbildung über zukünft. Wirkungen von Führungsmaßnahmen- Antizipierung von evtl. Abweichungen von den Planwerten
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- Nennen sie die Schritte der Erstellung eines Führungs-Scorcard! 1.) Bestimmung der Anforderungen an die Führung! 2.) Operationalisierung der Anforderungen (messbare Größen!) 3.) Festlegung konkreter Zielwerte für jede Kennziffer 4.) Bestimmung der zu ergreifenden Maßnahmen bei Abweichung Ist/Soll
- Nennen sie die vier Perspektiven der Führungs-Scorecard! 1.) Marktorientierung=> Nützt Führung dem Kunden?2.) Zielorientierung=> Nützt Führung den Orga- Zielen?3.) Mitarbeiterorientierung=> Nützt Führung den Mitarbeitern?4.) Verbesserungs- und Lernorientierung=> Wie kann die Führung pos. verändert werden?