Deutsch (Fach) / Sprachwandel (Lektion)

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Sprachtheorien

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  • Medienkonsum: Zentrale Aspekte Zunahme der Internetnutzung in allen Altersklassen Informationsmedium wird zum Kommunikationsmedium Öffentlihmachen von Privatem in Blogs
  • Medien führen zur einer Vereinfachung sozialer Beziehungen und zu einer VErarmung der Kommunikation Schnelligkeit und Verfügbarkeit von Informationen, niedrige Sprachliche und formale Standarts -> Oberflächlicher und inhaltsärmer Ananymität -> Menschen werden nicht mehr in ganzheitlicher Persönlichkeit, sondern nur noch durch isolierte Beiträge wahrgenommen -> Menschen können unter falscher Identität argieren Schwierigkeiten zwischen realer und virtueller Welt zu unterscheiden Computersucht führt zu einer VErnachlässigung sozialer Kontakte
  • Keine VEreinfachung sozialer BEziehungen und Verarmung der Kommunikation Erleichterte Kontaktaufnahme mit Gleichgesinnten (auch über Entfernungen) Ständiger direkter Austausch -> Beziehungen können sich intensivieren Virtuelle Kontakte können zu realen Begegnungen werden
  • Soziale Medien: Das Ende der Privatsphäre Verletzung der Privatsphäre durch Betreiber und Staat (Sammeln privater Daten) Andere Menschen erlangen Zugang zu privaten Informationen Unreflektierter/ Bösartiger Umgang mit privaten Daten durch andere in anderen sozialen Rahmen Das Netzt vergisst nichts
  • Kein Ende der Privatsphäre Informationelle Privatheit: Öffentliche Selbstauskunft ist in der Regel freiwillig Chance authentische Darstellung von sich selbst zu kreiren Datenschutz wird ausgeweitet Medienkompetenz der Nutzer kann durch stärkere Mediennutzung erhöht werden
  • Ende des zivilisierten Diskurses Anonymität verführt zu mangelnder Selbstdisziplin (unsachliche Beleidigungen und extreme Meinungsäußerungen) Tendenz zur Kürze: Verhinderung der Komplexität und Differenziertheit der Argumentation Radikale und verfassungswidrige Inhalte können mühelos verbreitet werden Tatsachenbehauptungen schwer überprüfbar Autoritäre oder diktaturische Systeme unterziehen das Internet einer Zensur
  • Kein Ende des zivilisierten Diskurses Offenheit des Netzes: Diskussion ohne Machgefälle, jeder kann sich beteidigen Auswüchsige Einzelner werden durch Weisheit der Mehrheit relativiert Meinungsvielfalt verstärkt Demokratisierung Oppositionellen Kräften fällt es leichter, sich zu vernetzen und aktiv zu werden (vgl. Arebischer Frühling) Trotz Zensurbemühungen: Oft einzige Möglichkeit, ungefiltert an Informationen zu kommen
  • Zentrale Aspekte des Sprachwandels Angizismen, insbesondere in Werbung, "Angisierung" hängt mit der weltweiten Ausbreitung des Amerikanischem zsm Sprachwandel durch Zuwanderung: Häufig Verzicht auf korrekte Deklination und genaue Endungen, Artikel und Präpositionen Rückgriff auf Sprachstrukturen aus Muttersprache (Kiezdeutsch -> Hab isch gesehen, mein Kumpel gestern) Grammatikalische Kategorien wie Konjuktiv, Plusquamperfekt oder vollendetes Futur werden wahrscheinlich kaum noch verwendet Konkurrenz zwischen falschem und richtigem Deutsch Grammatik ist reduziert, der innere Zusammenhalt der Satzteile gelockert, viele Regeln vereinfacht oder lösen sich auf Geschlechtergerechte Sprache: Gleichstellung beider GEschlechter, "GEndern" -> Text nach Richtlinien formuliert, Beide Gruppen explizit nennen oder geschlechtsneutrale Formulierungen (Studierende)
  • Gefahren des Sprachwandels Gefahr, dass sich traditionelle nationale Kulturen durch Amerikanisierung bzw Zuwanderung auflösen Einschränkung von Differenziertheit von Texten und Äußerungen Verengung von Denken und Kommunikation
  • Kein Kulturverfall Sprache passt sich an eine sich ändernde Welt an (Technisierung, Gleichberechtigung, Ächtung von Diskriminierung) Klutur ist kein statischer Zustand, sondern ein dynamischer Prozess
  • Kulturelles und literarisches Leben Buchhandel durch Internetgroßhandel bedroht Verfügbarkeit von Büchern hat sich stark erhöht, Stärkung des Buchmarkts