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2d Gedächtnis, Amnesie und Plastizität

Diese Lektion wurde von MarienkEva erstellt.

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  • Deklaratives Gedächtnis explizites Langzeitgedächtnis, dem Bewusstsein zugänglich Eingeteilt in: Episodisches Gedächtnis (Persönliche Lebensereignisse) Semantisches Gedächtnis (Allgemeinwissen, zeitunabhängig)
  • Episodisches Gedächtnis Teil des expliziten Langzeitgedächtnisses Persönliche Lebensereignisse (zB. der dritte Geburtstag, erster Kuss, usw) Bei der Erinnerung an solche Erlebnisse sind ist das Gehirn gleichzeitig im Bereich ...
  • Semantisches Langzeitgedächtnis Teil des expliziten Langzeitgedächtnisses Speichert Allgemeinwissen, Faktenwissen, Zeitunabhängig
  • Nondeklaratives Langzeitgedächtnis Implizites Langzeitgedächtnis, unterbewusst Prozedural =Wie geht etwas; Dinge, die man beim Tun zeigen kann, motorische Abläufe zB. Priming Skill-Learning Konditionierung
  • Enkodierung =Abspeichern von Informationen im Gedächtnis, hält vor solange Reiz präsentiert wird
  • Konsolidierung Neuronale Festigung einer Gedächtnisspur
  • Elektrokonvulsiver Schock = EKS - kurzer, intensiver, diffuser, krampf-induzierender Stromstoß Verwendet zum Test, wann Konsolidierungsphase vorliegt, abhängig von Abstand zwischen Lernen und Schock post-trial Design (Trial=Versuch)• ...
  • anterograde Amnesie Dinge, die nach Trauma erlernt werden, können nicht gespeichert werden
  • Ischämie Vorübergehender Sauerstoffverlust Besonders empfindliche Regionen zB medialer Temporallappen
  • Korsakoff-Syndrom Alkoholabusus, Thiaminmangel– sensorische, motorische Störungen, Verwirrung, Persönlichkeitsveränderungen, Konfabulation(Ersatz fehlender Erinnerung mit vermeintlich passendem Inhalt), Gedächtnisstörungen– ...
  • Morbus Alzheimer häufigster Grund für Demenz: „Alterskrankheit“, senile Demenz (ca. 10% der über 65-jährigen, über 35% der 85-jährigen) progrediente neurodegenerative Erkrankung (Gehirn auffällig degeneriert, ...
  • Demenz Schädigung von kognitiven Funktionen
  • Progredient das Fortschreiten einer Krankheit (progressiver Krankheitsverlauf) bzw. eine weitere Verschlechterung des Gesundheitszustands
  • Atrophie Verlust von Gewebe, aber spät erkennbar
  • delayed non-matching to-sample-Test „verzögerte Übereinstimmungsaufgabe“. Historischer Fortschritt.Basiert auf Objektwiedererkennung.Affen mit bilateralen mediotemporalen Lobektomien: beträchtliche Objekterkennungsdefizite nach mehr ...
  • Engramm Veränderung im Gehirn, die Erinnerung speichert; Verknüpfung eines neuen Engramms (nach ähnlicher Lernerfahrung bzw. Wiederabruf) mit ursprünglichem Engramm → Erinnerung leichter abrufbar, weniger ...
  • Räumliches Lernen Ratten mit Hippocampusläsionen zeigen konsistente Defizite in Aufgaben zum räumlichen Lernen
  • Radialarmlabyrinth Radial arm maze mit externen Hinweisreizen. von zentraler Starkammer gehen mehrere Arme aus, in die teilweise Futter gelegt wird
  • Referenzgedächtnis Das Gedächtnis für allgemeinte Prinzipien und Fertigkeiten, die zur Durchführung einer Aufgabe benötigt werden (nur in dem Arm nach Futter suchen, in dem es jeden Tag ist)
  • Arbeitsgedächtnis Das temporäre Gedächtnis, das für die erfolgreiche Durchführung einer gerade bearbeiteten Aufgabe notwendig ist (Jeden Arm nicht mehr als 1mal am Tag aufsuchen)
  • Morris-Wasserlabyrinth Morris water maze mit externen Hinweisreizen. Test zum räumlichen Lernen. Insel unter Wasser soll gefunden werden. Das Konzept der räumlichen Landkarte
  • räumliche Landkarte Wird durch Integrieren der Umwelt gebildet
  • Ortszellen Place cells. Neurone des Hippocampus, die feuern, wenn sich das Individuum in einem bestimmten Ortsfeld befindet (Erfahrungsabhängig) z.B. Futterverstecker(Vögel, Nager) haben größere Hippocampi als ...
  • Speicherplätze Strukturen des medialen Temporallappens, basales Vorderhirn, mediodorsaler Kern des Thalamus, Inferotemporaler Cortex visuelle Objekte Amygdala emotionale Bedeutsamkeit von Erfahrungen präfrontaler ...
  • neuronale Plastizität Fähigkeit des Nervensystems, sich in Abhängigkeit seiner Verwendung zu verändern von der synaptischen bis zur kortikalen Plastizität von der Entwicklung über Lernen und Gedächtnis bis zur Hirnläsion ...
  • Donald Hebb Theorie der Gedächtniskonsolidierung Hebbsche Zellverbände („cell assemblies“): durch Reiz aktivierte KortexZellverbände Bilden die interne Repräsentation eines Objekteskönnen viele Verbindungen ...
  • Langzeitpotenzierung (LTP) LTP, long-term potentiation (Es gibt auch LTD (long-term depression))Bahnung synaptischer Übertragung (v.a. im Hippocampus) nach einer hochfrequente elektrische Stimulation (Tetanus) von NeuronenPhasen: ...
  • Funktionale Plastizität Die Funktion der Synapsen verstärkt sich, Optimierung der Aktivität
  • morphologische Plastizität Verstärkung der Strukturen die oft aktiviert werden (z.B. mehr Synapsen) und Verringerung der nicht-aktivierten Synapsen, Neu-Vernetzung für optimierung der Funktionalität
  • cell assemblies Bilden die interne Repräsentation eines Objektes können viele Verbindungen haben und sehr ausgedehnt sein sind reziprok miteinander verschaltet Schädigung einzelner Komponenten führt nicht notwendigerweise ...
  • Tractus perforans Teil des Hippocampus; wird bei LTP elektrisch stimuliert. wichtigster Eingang zu Körnerzellen im Gyrus dentatus
  • Gyrus dentatus Teil des Hippocampus (inkl. Körnerzellen), hier wird bei LTP abgeleitet
  • CA cornu ammonis/Ammonshorn? → gehört zum Hippocampus. Schichten des Hippocampus von 1-4 nummeriert?
  • Glutamaterge Synapse hat 2 Typen von Glutamat-Rezeptoren: AMPA- und NMDA-Rezeptoren Ionenkanäle (Na+, Ca2+)spannungsabhängige Mg-Blockade und Ca-Einstrom
  • AMPA ionotroper (mit Natrium-Kanal verbundener) Glutamat-Rezeptor
  • NMDA ionotroper (mit Calcium-Kanal verbundener) Glutamat-Rezeptor (d.h. wenn Glutamat bindet, öffnen sich Ca-Kanäle, sofern Magnesium Kanal nicht weiter blockiert → spannungsabhängig); für Maximalreaktion ...
  • prä- und postsynaptische Koinzidenz NMDA-Rezeptor als Koninzidentdetektor Glutamatausschüttungpostsynaptische Depolarisation Rolle anderer aktiver EingängeCa-EinstromAktivierung von Proteinkinasen
  • Veränderung von AMPA-Rezeptoren   „AMPAfikation“ Effizienzerhöhung durch Phosphorylierung Rolle retrograder Signale (z.B. NO)Bereitstellung weiterer RezeptorenNachweis auch beim Menschen
  • Dysfunktionale Plastizität Beispiel fokale Handdystonie MEG plus MRTmechanische Stimulation einzelner Finger„Verschmierung“ der korrespondierenden KortexarealePlastizität mit nachteiligen Auswirkungen, z.B. führt Überbeanspruchung ...

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