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Literaturwissenschaft (Fach) / Marmorbild (Lektion)

Joseph von Eichendorff, Marmorbild

Diese Lektion wurde von Vonni erstellt.

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  • Wie ist die Stellung des Erzählers zum Geschehen im Marmorbild? extradiegetisch – heterodiegetisch (Erzähler erzählt Geschichte, in der er nicht vorkommt)mit dominant interner Fokalisierung
  • Stanzels Typenkreis 3 Positionen: auktorialer Erzähler, Ich-Erzähler, personeller Erzähler die Nachteile gegenüber unseren eingeführten Analysekategorien?•ungenau•berücksichtigt die Zeit (Dauer, Ordnung, Frequenz) gar nicht, Ort und Zeitpunkt des Erzählens nur am Rande•trennt Sprecher und Wahrnehmenden unzureichend•erweist sich schwierig bei avancierten Mischformen.
  • Leitfragen zur Analyse des Erzählers Darstellung des Erzählers•Wie wird er im Text konturiert?•Finden wir Angaben zu seiner Person und den Bedingungen seines Erzählens? Ontologische Bestimmung•in welchem Verhältnis steht der Erzähler zur erzählten Welt? Repräsentation des Erzählers•Liegt verschachteltes Erzählen vor?•Auf welcher Ebene des narrativen Diskurse berichtet welcher Erzähler? Zeitlogik des Erzählers•Wann findet das erzählte Geschehen im Verhältnis zum Zeitpunkt des Erzählens statt? Adressat•An wen wendet sich der Erzähler? Spricht er explizit ein Gegenüber an?
  • Lied des Morgens (S. 42) -          Florio hatte traumatische Erlebnisse bei Venus, dann kommt Lied des Morgens (von dem Mann mit dem Spaten) -          bis hierher immer längere kunstvollere Strophenformen -          Was bedeutet dieses Lied für den Text? Für Florio wird Vorhang weggerissen, Betrug wird offenbart, von außenstehender Person, er bezieht es auf sich 
  • Fortunato: Maskenball-Lied (S. 32) -          Höhepunkt, beide Oppositionen (Bianka und Venus) der Liebe stehen Florio zur Verfügung -          Unsicherheit bei Bianka, ob Florio der Richtige ist
  • Fortunato allgemein: -          auflösende Analepse am Ende: Wenn Fortunato Mamorbild-Geschichte erzählt -          Fortunato nimmt Rolle des Chores ein, kommentiert und reflektiert
  • Fortunato: Großer Gesang (S. 8) -          auf dem Fest, jeder hat seinem Liebchen zugesungen -          Fortunato singt zuletzt, erster Teil über die Schönheit der Liebe -          Florio hat Interesse an Fortunato -          zweiter Teil bezieht sich auf Tod -          Fortunato ist weiser Seher, er „dampft“ die komplette Geschichte in dieses Gedicht zusammen und können es im Zeitraffer durchexerzieren -          er spricht von Venus und Lebensfülle -          er will Florio keine Anweisungen geben aber er leitet ihn ein bisschen -          Ende: Hinwendung zum Christentum
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