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Corporate Development (Fach) / Strategische Ziele (Lektion)
VL3: Shareholder- vs. Stakeholder Ansatz
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- Unternehmerische Zielhierarchie Vision, Mission Statement, Leitbild Ziele sehr allgemeiner Art, Werte und Selbstverständnis des Unternehmens, bilden den Rahmen für Ziele konkreterer Art Gesamtunternehmensziele: konkret formulierte (mglw. auch quantitativ) Erfolgs- oder Marktziele ⇒ Unternehmenswertsteigerung Bereichsziele für Teileinheiten der Unternehmung: Planungs-Einheiten (strategische Geschäftsfelder) Organisatorische Einheiten (Divisionen, Geschäftsbereiche) Geografische Einheiten (Landesniederlassungen) Rechtliche Einheiten (Tochtergesellschaften)
- Gegenläufige Positionen zur Entstehung von Unternehmenszielen: Shareholder vs. Stakeholder (vereinfachende) Annahme: Unternehmer handeln im Interesse ihrer Eigentümer mit dem Ziel der langfristigen Gewinnmaximierung
- Shareholder-Ansatz vs. Stakeholer-Ansatz Stakeholder Ansatz: Unternehmen existieren, um Ansprüche aller Interessen-Gruppen umzusetzen Das oberste Unternehmensziel hat sich an den Interessen aller Anspruchsgruppen zu orientieren Ziel: Maximierung der Differenz zwischen Nutzen und Kosten aller Gruppen, ABER Operationalisierung schwierig Shareholder Ansatz: Unternehmen existieren, um das Vermögen ihrer Eigentümer zu maximieren Legitimation zur Vorgabe von Unternehmenszielen leitet sich aus dem Eigentum am Unternehmen ab Ziel: Maximierung des Unternehmenswertes
- Typische Inhalte einer Strategie der Deutschen Bahn 1. Definition des Kerngeschäfts: Wettbewerbsfelder, Prioritäten für Ressourcenallokation 2. Definition einzigartiger Kompetenzen: Genutzte und zu entwickelnde Kompetenzen, Basisressourcen und –fähigkeiten 3. Defintion von Werten: Inspirierende emotionale Werte, Aussagen zu relevanten Zielgruppen
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