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Gesundheitspsychologie (Fach) / 5 KS 17-20 (Lektion)
Faktoren der Gesundheit 1: Mortalität, gesundheitsrelevante Verhaltensweisen
Diese Lektion wurde von AnnaCy erstellt.
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- Communicable diseases spread from one person to another or from an animal to a person. The spread often happens via airborne viruses or bacteria, but also through blood or other bodily fluid. The terms infectious and contagious are also used to describe communicable disease.
- Noncommunicable diseases (NCDs) also known as chronic diseases, are not passed from person to person. They are of long duration and generally slow progression. The four main types of noncommunicable diseases are – cardiovascular diseases (like heart attacks and stroke), – cancers, – chronic respiratory diseases (such as chronic obstructed pulmonary disease and asthma) – diabetes communicable diseases = übertragbare Krankheiten noncommunicable diseases = nichtübertragbare Krankheiten
- Prävention (WHO) • Primärprävention (Vermeidung, Erkennung, Beeinflussung von Risikofaktoren; Ziel: Senkung der Inzidenzrate bzw. Eintrittswahrscheinlichkeit) • Sekundärprävention (Entdeckung von Krankheitsfrühstadium - auch symptomfrei – Ziel: erfolgreiche Frühtherapie, Senkung von Therapiekosten) • Tertiärprävention (Behandlung manifester Krankheiten Ziel: Verschlimmerung verhüten, Leistungsfähigkeit wieder herstellen) „klassische Präventionstriade“
- Prävention vs Gesundheitsförderung Prävention; -krankheitsorientiert - Verhindern und Abwenden von Krankheiten - Grundlage: Pathogene Dynamik -> Pathogen (Adjektiv) bedeutet "eine Krankheit verursachend". Darüber hinaus werden als Pathogene (Substantiv) alle Einflüsse zusammengefasst, die eine Erkrankung ursächlich bedingen können, z.B. Krankheitserreger, Gifte oder ionisierende Strahlung. .Reduktion von Belastung und Risikofaktoren Gesundheitsförderung: -Ressourcenorientiert -Verbessern individueller Fähigkeiten -Grundlage: salutogenetische Dynamik -> Salutogenese (lat. salus ‚Gesundheit‘, ‚Wohlbefinden‘ und -genese, also etwa „Gesundheitsentstehung“) bezeichnet zum einen eine Fragestellung und Sichtweise für die Medizin und zum anderen ein Rahmenkonzept, das sich auf Faktoren und dynamische Wechselwirkungen bezieht, die zur Entstehung und Erhaltung von Gesundheit führen.[1] Der israelisch-amerikanische Medizinsoziologe Aaron Antonovsky (1923–1994) prägte den Ausdruck in den 1980er Jahren als komplementären Begriff zu Pathogenese. Nach dem Salutogenese-Modell ist Gesundheit nicht als Zustand, sondern als Prozess zu verstehen. -Förderung positiver Bedingunge
- Ebenen der Prävention Interventionsebene (Einzelperson, soziales System, Firma) Zielgruppenebene (Risikofaktor,Altersstruktur) Methodenebene (Informationsvermittlung, Ressourcenförderung,Trainingsprogramme,...) Mediale Ebene (Print, TV, www, persönlicher Kontakt)
- Probleme bei der Prävention: Welche können auftreten? -Sekundäre Prävention -> Probleme der Diagnostik - Gefahr der Stigmatisierung als Zielgruppe -Probleme "erzeugen" -nicht jeder wird erreicht -Einschränkung der persönlichen Freiheit -> bsp wir verbieten Cola, weil zu viele davon sterben -dann müsste man auch McDonalds Zigaretten oder Alkohol, Schoko verbieten -Prävention kostet Ressourcen Eine besondere Schwierigkeit entsteht, wenn die anfallenden Kosten, der zu erwartende Nutzen und der dafür notwendige Eingriff in die Persönlichkeitsrechte gegeneinander abgewogen werden müssen. Prävention als Mittel zur Verkleinerung von Risiken kann dabei zu einem universellen Rechtfertigungsinstrument für Eingriffe in sämtliche Lebensbereiche werden, das sich die Angst vieler Menschen vor Unwägbarkeiten und vermeintlichen Gefahren zunutze macht, in dem es jeden Eingriff als Schutz vor drohender Gefahr zu rechtfertigen sucht die Eigendynamik des inzwischen milliardenschweren Marktes, wie auch die Eigeninteressen der an lokalen, nationalen und internationalen Präventionsprogrammen beteiligten Unternehmen. Es bleibt zumindest fraglich, inwiefern Präventionsmaßnahmen in diesem Kontext tatsächlich vorrangig am Wohl der Bevölkerung ausgerichtet werden können.
- Prävention... … „ist der Versuch, auf operativ geschlossene psychische und soziale Systeme einzuwirken – ein Versuch, der dadurch erschwert wird, dass die Prävention nicht wie therapeutische oder Organisationsberatung auf einen Problemdruck der beratenen Systeme aufbauen kann.“
- Gesundheitsrelevante Verhaltensweisen...welche fallen Ihnen ein? Nichtrauchen, kein Alkohol, Kondombenutzung, Sonnencreme,keine Drogen, körperliche Aktivität, Vorsorgeuntersuchung Folien: z.B. – Nichtrauchen – geringer/gemäßigter Alkoholkonsum – Gesunde Ernährung – Körperliche Aktivität – Kondombenutzung – Sonnenschutzverhalten – Schutzausrüstung nutzen (z.B. Fahrradhelm)
- Stichworte sammeln Was fällt Ihnen zum Thema ein (positiv/negativ): 1. Rauchen -> + -> gesellschaftliche Akzeptanz -> soziale Eingebundenheit ->Entspannung - ->gesundheitsschädlich : Lungenkrebs -> Appetitmindernd ->teuer 2. Alkoholkonsum -> + -> soziale Eingebundenheit - -> gesundheitsschädlich -> Leberverfettung/versagen 3. Ernährung -> + -> gesunde Ernährung -> Lebensqualität -> Beeinflusst ganze Gesundheit und Psyche des Menschen - -> zu viel kann gesundheitsschädlich sein -> Junkfood kann Gegenteil erzeugen -> zu viel rotes Fleisch krebserregend 4. Körperliche Aktivität -> + -> schnellere Sauerstoffzufuhr -> Energie -> regulert Gewicht -> wirkt positiv auf Körper und Psyche - -> zu viel kann Stress erzeugen -> zu viel kann gesundheitlich schädlich sein -> Muskelzerrung
- Sterblichkeit (weibl.) in D (2008) Neubildungen: -Alter: 5-9 -> 30%, 55-59 bei über 50% Krankheit des Kreislaufsystems: -Alter: 65-69 -> 70% Krankheit des Atmungssystems: - 65-69 -> über 76% Krankheit des Verdauungssystems: - 65-69 -> über 80% sonstige Krankheiten: - 90+ -> kurz vor 100% Verletzungen, Vergiftungen: 90 -> unter 100% ?
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- Sterblichkeit (mann.) in D Neubildungen: -Alter: 60-64 -> 40% Krankheit des Kreislaufsystems: - 65-69 -> kurz vor 70% Krankheit des Atmungssystems: - 75-79 Krankheit des Verdauungssystems: - 65-69: -> 80 sonstige Krankheiten: - 65-69 stabil bis 90 -> unter 100% Verletzungen und Vergiftungen : auch
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen: 70-79 Jahre: -Koronare Herzkrankheit: Mehr Männer(30) als Frauen (15) - Herzinfakrt: Mehr Männer (15) als Frauen (5) -Schlaganfall: Mehr Männer (8) als Frauen (6) 60-69 Jahre: -Koronare Herzkrankheit: Mehr Männer (20) als Frauen (10) -Herzinfarkt: Mehr Männer (13) als Frauen(4) -Schlaganfall: Mehr Männer(6) als Frauen (3) 50-59 Jahre: -Koronare Herkrankheit: Mehr Männer(8) als Frauen(2) -Herzinfakrt:Mehr Männer(4) als Frauen (1) -Schlaganfall: Mehr Männer(3) als Frauen(2) 40-49 Jahre: -Koronare Herkrankheit: Mehr Männer(3) als Frauen(2) -Herzinfarkt: Mehr Männer(2) als Frauen(1) -Schlaganfall:Mehr Frauen (2) als Männer(1) !!!!!!!!
- Beeinflussbare Risiken: Herz-Kreislauferkrankungen: Was sind die Hauptziele für die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen? Rauchen: Vermeidung von Tabakkonsum Ernährung: Eine abwechslungsreiche Ernährung, mit geringem Anteil an gesättigten Fetten, mit Betonung des Anteils von Vollkornprodukten, gemüse, Obst und Fisch Körperliche Aktivität: 2,5 bis 5 Stunden mäßig intensive körperliche Aktivität pro Woche oder 30-60 Minuten an den meisten Tagen Körpergewicht: BMI 20-25 kg/m Quadrat, Bauchumfang unter 140/90 mmHg Blutfette: Sehr hohes Risiko: LDL-Cholesterin < 1,8 mmol/l (<70mg/dl) oder eine > 50% Reduktion des LDL-Cholesterin-Ausgangswertes, Hohes Risiko: LDL < 2,5 mmol/l(<100 mg/dl), mittleres Risiko: LDL < 3 mmol/l (<115 mg/dl) Diabetes mellitus: HbA1c < 7% (<53 mmol/mol), RR < 140/80 mmHg Prävention ist wirksam: Über 50% der Verminderung der koronar bedingten Letalität werden auf Veränderungen der Risikofaktoren und 40% auf eine verbesserung zurückgeführt
- Krebserkrankungen Prozentualer Anteil der häufigsten Tumorlokalisationen an allen Krebsneuerkrankungen in Deutschland (ohne nicht-melatonisches Hautkrebs) -Männer (Prostata) -> 26%, Frauen (Brustdrüse) -> 31% -Männer(Lunge) ->14%, Frauen Darm (13%) -Männer (Harnblase) ->4,5 , Frauen (Gebärmutter) ->5,1 -Männer (Malignes Melanom der Haut) ->3,8%, Frauen (auch) ->4,3 -Männer (Mundhöhle,Rachen)-> 3,7, Frauen (Bauchspeicheldrüse)-> 3,6 -Männer (Magen) -> 3,6, Frauen (Eierstöcke) -> 3,5 -Männer (Niere) -> 3,5, Frauen (Non-Hodgkin-Lymphome) ->3,4 -Männer (Non-Hodgkin-Lymphome) ->3,4, Frauen(Magen) ->3,0 -Männer (Bauchspeicheldrüse)-> 3,2 , Frauen (Niere) -> 2,5 -Männer (Leukämie)-> 2,6, Frauen (auch) -> 2,2 -Männer(Leber) -> 2,3, Frauen (gebärmutterhals) -> 2,1 -Männer (Speiseröhre)->1,9, Frauen (Schilddrüse) ->1,9 -Männer(ZNS)->1,5, Frauen (Harnblase)->1,8 -Männer (Hoden)->1,5, Frauen (Mundhöhle und Rachen) -> 1,5 -Männer (Multiples Myelom), Frauen (Vulva)
- Beeinflussbare Risiken, Neubildungen/Krebs – Tabakkonsum ist verantwortlich für etwa 1/3 aller Krebs-Neuerkrankungen – Ernährung und Alkohol – Körperliche Aktivität hilft, das Krebsrisiko zu senken: • Darmkrebs 40 -50 % • Brustkrebs 30-40 % • Risiko für Prostata und Gebärmutterkrebs -Rotes Fleisch: Bauchspeicheldrüse!, Brust!, Dickdarm!!, Speiseröhre -Fleischwaren: Brust!, Dickdarm!!,Magen!,Speiseröhre -Eier:Brust! -Fett gesamt: Brust!° -Gesättigte Fettsäuren: Brust!° -Alkohol: Brust!!!, Dickdarm!!!,Kehlkopf!!!,Leber!!!,Magen!!,Mastdarm!!!, Mund/rachen!!!, Speiseröhre!!!