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Anatomie des Nervensystems

Diese Lektion wurde von MarienkEva erstellt.

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  • Neuraxis vorgestellte Linie, die längs durch das zentrale Nervensystem verläuft. =Wirbelsäure. Richtungsbezeichnungen sind darauf bezogen
  • anterior/posterior, rostral/caudal Anterior: in Richtung der Nase (vorne). posterior: in Richtung des Schwanzes (hinten) rostral: Zum Kopf hin, Caudal: Zum Schwanz hin, Zum Gesäß hin(bei schwanzlosen Tieren)
  • dorsal/ventral (ähnlich: posterior/anterior) dorsal: In Richtung des Rückens oder Kopfoberseite. Ventral: in Richtung des Brustkorbes oder der Kopfunterseite
  • medial/lateral medial: in Richtung der Mittellinie des Körpers. Lateral: weg von der Mittellinie in Richtung der seitlichen Körperoberfläche
  • superior/inferior basal Nur beim Primatenkopf. Superior: Kopfoberseite. Inferior: Kopfunterseite Basal=die Basis bildend
  • Frontal/ sagittal/ horizontal Gehirnschnitte. Frontal: von Hinten/Vorne. Sagittal: von Rechts/Links. Horizontal: von Oben/Unten
  • Medianschnitt Ein Schnitt durch die Mitte des Gehirns, zwischen den beiden Hemisphären
  • Querschnitt Ein Schnitt in einem rechten Winkel zu einer beliebig langen, schmalen Struktur, wie z.B. dem Rückenmark oder einem Nerv
  • Kontralateral gegenüberliegend, z.B. Fasern projizieren von einer Körperseite auf die andere, indem sie sich kreuzen
  • ipsilateral Gleichseitig / auf derselben Seite liegend. Z.B. Fasern bleiben auf derselben Körperseite
  • Afferente Nerven Leiten sensorische Signale von Haut, Skelettmuskeln, Gelenken, Augen, Ohren, usw. zum ZNS. Lösen Affekte aus
  • Efferente Nerven übertragen motorische Signale vom ZNS zu den Skelettmuskeln. Erzielen Effekte
  • ZNS Zentrales Nervensystem. Im Schädel und der Wirbelsäule = Gehirn + Rückenmark
  • PNS Peripheres Nervensystem. Außerhalb des Schädels und der Wirbelsäule. 
  • SNS Somatisches Nervensystem. Teil des PNS, der mit äußerer Umwelt interagiert. Bestehend aus afferenten und efferenten Nerven
  • ANS Autonomes Nervensystem. Vegetatives NS. Der Teil des PNS, der das innere Milieu des Körpers reguliert. Bestehend aus afferenten (leiten sensorische Signale von inneren Organen zum ZNS) und efferenten ...
  • Parasympathische Nerven (Parasympathikus) Entspringen dem Gehirn und sakralen (Kreuzwirbel) Bereichen der Wirbelsäule. Parasympathische Nerven werden in der Nähe des Erfolgsorgans auf das zweite Neuron umgeschaltet. Parasympathische Nerven ...
  • Sympathische Nerven (Sympathikus) Ziehen von lumbalen (Lendenwirbel) und thorakalen (Brustwirbel) Bereichen der Wirbelsäule in den Körper. Sympathische Nerven werden in einiger Entfernung von Erfolgsorgan auf das zweite Neuron umgeschaltet. ...
  • Inneres Milieu Zustand der inneren Organe
  • Graue Substanz Zellkörper/Soma der Neurone
  • weiße Substanz Myelinisierten Axone
  • Hinterhorn Dorsal gelegene Arme der grauen Substanz
  • Vorderhorn ventral gelegene Arme der grauen Substanz
  • Spinalnerven Paarweise ziehen sie auf 31 Ebenen ins Rückenmark. Kurz vor dem Rückenmark teilt sich jeder Spinalnerv und seine Axone ziehen über die Hinterwurzel oder Vorderwurzel ins Rückenmark
  • Ventralwurzel Vorderwurzel. Vorderwurzelaxone sind motorische (efferente) multipolare Neurone, deren Zellkörper in den Vorderhörnern liegen. Diejenigen, die Teil des SNS sind, projizieren zu den Skelettmuskeln, diejenigen, ...
  • Dorsalwurzel Hinterwurzel. Hinterwurzelaxone (egal ob somatisch oder autonom) gehören zu sensorischen (afferenten) unipolaren Neuronen, deren Zellkörper unmittelbar außerhalb des Rückenmarks gemeinsam die Hinterwurzelganglien ...
  • Eigenreflex Direkter Reflex. Organ der Reizentstehung ist identisch mit dem Reaktionsorgan. Sehr kurze Reflexzeit weil monosynaptischer Leitungsweg + Ermüdung bei Wiederholung ist gering. Z.B. Kniesehnenreflex
  • Fremdreflex Indirekter Reflex. Reizort und Erfolgsorgan sind verschieden. Etwas längere Reflexzeit, weil polysynaptischer Leitungsweg + Ermüdung bei Wiederholung ist groß. Z.B. Fluchtreflexe
  • Rückenmarkssegmente Unterteilung des Rückenmarks in 4 Abschnitte (Cervikal, Thorakal, Lumbal, Sakral)
  • Dermatome An der Körperoberfläche ist jedem Spinalnerv ein bestimmtes Gebiet, ein sog. Dermatom, zugeordnet, das von diesem sensibel innerviert wird. Beispiel: Gürtelrose befällt ein (?) bestimmtes Dermatom ...
  • Hirnnerven 12 Hirnnerven bilden das PNS des Kopfes, sie gehen vom Gehirn aus. Nerven können rein sensorisch, rein motorisch oder gemischt sein.
  • I N. olfactorius (1) Geruch. Sensorisch
  • II N. opticus (2) Blick. Sensorisch
  • III N. oculomotorius (3) Augenbewegungen. Motorisch
  • IV N. trochlearis (4) Augenbewegungen. Motorisch
  • V N. trigeminus (5) Kiefermuskeln, Empfindung, Schmerz. Motorisch und Sensorisch
  • VI N. abducens (6) Augenbewegungen. Motorisch
  • VII N. facialis (7) Gesichtsmuskeln, Geschmack. Motorisch und Sensorisch
  • VIII N. vestibulocochlearis (8) Auditiv, Hören, Gleichgewicht. Sensorisch
  • IX N. glossopharyngeus (9) Muskeln der Kehle und des Kehlkopfes, Geschmack. Motorisch und Sensorisch
  • X N. vagus (10) Innere Organe. Motorisch und Sensorisch
  • XI N. accessorius (11) Spinalzugang, Nackenmuskeln. Motorisch 
  • XII N. hypoglossus (12) Zungenbewegungen. Motorisch
  • 5 Hauptabschnitte des Gehirns Telecephalon, Diencephalon, Mesencephalon, Metencephalon, Myelencephalon
  • Myelencephalon Nachhirn. Medulla oblongata(verlängertes Mark). Teil des Rautenhirns. Am weitesten posterior gelegener Abschnitt des Gehirns. Besteht hauptsächlich aus Faserzügen, die Signale zwischen dem Rest des ...
  • Formatio reticularis Aufsteigendes reticuläres Aktivierungssystem (ARAS). Reicht im Hirnstamm von der posterioren Grenze des Myelencephalons bis zur anterioren Grenze des Mesencephalons. Sie ist ein komplexes Netzwerk bestehend ...
  • Eigenapparat Formation reticularis = Funktion kaudal: Atmung, Schlucken, Blutdruck, Brechen, Blasenentleerung; Funktion rostral: Hören, Gleichgewicht, Augenbewegungen, Kauen, Saugen, Lecken; (auch Schlaf, Aufmerksamkeit, ...
  • Metencephalon Hinterhirn, Teil des Rautenhirns. Beinhaltet viele auf- und absteigende Fasern. Besteht aus Pons und Cerebellum
  • Pons Brücke. auf der ventralen Seite. Auswölbung
  • Cerebellum Kleinhirn. auf der dorsalen Seite. Wichtige sensomotorische Struktur. Schädigung bedingt 1. Verlust der Fähigkeit einer präzisen Kontrolle von Bewegungen und ihrer Anpassung an sich verändernde Bedingungen, ...

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