14. Psychopharmakologie (Fach) / 14.7 Psychostimulanzien (Lektion)

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Diese Lektion wurde von KristinaStuntebeck erstellt.

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  • Psychostimulanzien (Amphetamine), Indikation = Aufputschmittel, die helfen, für eine gewisse Zeit Erschöpfungszustände und Müdikgeit zu überwinden (Koffein, Kokain).  Indikation von Amphetmaminen:  ADHS Narkolepsi
  • Wirkmechanismen von Amphetaminen A. haben eine sympathomimetische und dopaminagnonistische Wirkung. Diese unterscheiden sich bei Erwachsenen und Kindern.  Erwachsene:  allgemeine sympathische Aktivierung psychische Veränderung wie Euphorie Antriebssteigerung Leistungssteigerung  Appetitreduzierung Wachheit vermindertes Schlafbedürfnis Kinder:  Aufmerksamkeitssteigerung Reduktion der Impulsivität und Hyperaktivität UAW (10) Tachykardie Hypertonie Pupillenerweiterung Hyperhidrosis (übermäßige Schweißproduktion) Hyperthermie (Überwärmung des Körpers gegen die Tendenz des Wärmeregulationszentrums) Schlafstörungen Appetitmangel Kopfschmerzen Schwindel Übelkeit 
  • Tachyphylaxie (Aufhebung der eigentlichen Medikamentenwirkung) Einnahme führt zu (Flussidiagramm) vermehrte Freizsetzung von Dopamin und Noradrenalin aus den synaptischen Vesikeln Amphetamine verhindern die Wiederaunfnahme der Tranmitter (Reuptake-Hemmer) Dopamin- und Noradrenalinüberschuss (antriebssteigernde Wirkung) Bleibender Mangel in der präsynaptischen Zelle Es steht weniger Dopamin und Noradrenalin zur Verfügung Es sinkt die Konzentration im synaptischen Spalt Abschwächung oder Aufhebung der eigentlichen Medikamentenwirkung
  • Metylphenidat (Allgemein, Haupteffekte, UAW, Relative Kontraindikation) Präperate: Ritalin, Medikinet, Concerta fällt unter das BtmG zur Behandlung der Narkolepsi und des kindlichen ADHS eingesetzt  es lassen sich keine Belege dafür finden, dass kindliche Patienten mit ADHS bei korrekter Diagnosestellung und Applikation später eine Abhängigkeit entwickeln Haupteffekte:  Verbesserung der Kontzentration Verminderung des hyperkinetischen, störendenden und unangemessenen Verhaltens.  Eine Behandlung ist nur wirksam, solange sie durchgeführt wird.  UAW:  Durchschlafstörungen Appetitminderung Ängstlichkeit, Depressivität Steigerung von Blutdruck und Herzfrequenz Tic-Störung passagere Wachstumsverzögerungen (gering und häufig vorübergehend) Relative Kontraindikation:  erniedrigte Krampfschwelle Tic-Störungen psychotischer Symptomatik Herz-Kreislauf-Erkrankungen Gefahr von Medikamentenmissbrauch fehlender Compliance der Eltern Therapie gehört immer in einen Gesamtplan MIttlerweile steht mit Strattera auch ein SNRI (nicht BtmG) uur Verfügung Für med. Behandlugn von ADHS bei ERwachsenen ist zurzeit Medikinet-Adult zur Neueinstellung zugelassen Concerta und Stattera dürfen weiter verordnet werden, wenn die Behandlung vor dem 18.Lebensjahr begonnen hat.