Ökologie (Fach) / Klausurfragen - Ökologie der Pflanzen (Lektion)
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Uni Würzburg
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- Bei Betrachtung der Erde können vier große Umweltsphären unterschieden werden. Nennen sie diese vier Umweltsphären. Hydrosphäre Atmosphäre Litosphäre Biosphäre
- Definieren sie den Begriff Ökosystem Beziehungsgeflechte zwischen Organismen und ihrer Umwelt auf begrenztem Raum
- In welchem Biom liegt Deutschland? In welches Biom gelangt man, wenn man in Europa in nördliche Richtung nach Skandinavien reist? D: sommergrüner Laubwald Skandinavien: borealer Nadelwald
- Was versteht man unter einem Biom? Beurteilen sie die drei folgenden Aussagen mit "richtig" oder "falsch". 1. Die Großlebensräume der Erde werden Biome genannt - 2. Biome grenzen sich aufgrund Klimaunterschiede ab - 3. Biome stellen die kleinsten Einheiten der Biosphäre dar - Die Großlebensräume der Erde werden Biome genannt -richtig Biome grenzen sich aufgrund Klimaunterschiede ab - richtig Biome stellen die kleinsten Einheiten der Biosphäre dar -falsch
- Was versteht man unter Allelopathie? Nennen sie ein Beispiel Wettbewerb durch Störung: chemie Beeinflussung einer Pflanze durch eine andere (fördernd oder hemmend) z.B. Walnussbaum: Auswaschung durch Regen eines Stoffes, der in den Boden gelangt und zu Jugion oxidiert wird - Hemmstoff der Samenkeimung
- Ergänzen sie den folgenden Text an den drei vorgesehenen Stellen:# Der Lebensaum der terrestrischen Lebewesen befindet sich in der _______, an die sich nach oben die ______pause und die Stratosphäre anschließen. Aufgrund der _______ in der Stratosphäre ist diese unterste Schicht der Atmosphäre relativ strahlungsarm. Troposphäre Ozonschicht
- Gegeben sind drei Beispiele einer biotischen Interaktion. Nennen und definieren sie den jeweiligen Interaktionstyp. 1. Bestäubung: Interaktion + Def. 2. Epiphyten: Interaktion + Def. 3. Herbivorie: Interaktion + Def. MutualismusDef. Pollenübertragung KommensalismusDef. Pflanzen, die auf Pflanzen wachsen PrädationDef. Tiere, die Pflanzenteile fressen
- Nennen sie zwei Stoffklassen, die charakteristisch sind für die chemische Zusamensetzung der Kutikula Kutinpolymer aus Hydroxyfettsäuren epicuticuläre Wachse aus hydrophobenm langkettigen Aliphaten und pentazyklisichen Triterpenoiden
- Was versteht man unter dem Lotus Effekt? Abperlen von Wasser in Form von Tropfen, woebi Schmutzpartikel mitgerissen werden und die Oberfläche trocken bleibt.
- Nennen sie zwei Beispiele für biotische Interaktionen, die in der Phyllosphöre auf Blattoberflächen ablaufen - Besiedlung von nützlichen Mikroorganismen (plant growth promotin) - Pathogene (Pseudomonas)
- Nennen sie drei zentrale Prozesse des Kohlenstoffkreislaufs in einem Ökosystem Photosynthese Zellatmung Verbrennungsprozesse
- Was versteht man unter Nettoprimärproduktion? Bruttoprimäproduktion (BPP) - Atmung BPP: Biomassenproduktion durch Photosynthese
- Nennen sie eine Maßnahme, die geeignet ist, um den derzeitigen anthropogen verursachten Anstieg der Kohlendioxidkonzentration in der Luft zu bremsen. weniger Brandrodung und EntwälderungRegeneration der Wälder Fossile Brennstoffe verringernEmission von Treibhausgasen reduzieren Geplante Maßnahmen nach Kyoto- emissionsmindernde Maßnahmen in der Industrie- Verstärkung biologischer Senken im Forst- Handel mit Emissionszertifikaten- Projekte in den Entwicklungsländern
- Was ist der wesentliche Unterschied zwischen dem Phosphorkreislauf und dem Stickstoffkreislauf? Zur Verwendung von Stickstoff muss dieser fixiert werden, was nur durch Prokaryoten geschehen kann.
- Was versteht msn unter Eutrophierung? Anreicherung von Nährstoffen im Gewässer, was zum übermäßigen Wachstum von Wasserpflanzen und Algen führt
- Nennen sie drei Prozeese des Stickstoffkreislaufs, bei denen Mikroorganismen eine zentrale Rolle einnehmen. Fixierung → nur durch Prokaryoten Denitrifikation → NO3- zu NH4+/NH3 Nitrifikation → NH4+/NH3 zu NO3-
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- Nennen sie zwei Stoffklassen, die charakteristisch für die chemische Zusammensetzung der Kutikula sind. Fettsäuren, Aldehyde, prim. Alkohole, Ketone, Alkane, Alkene, sek. Alkohole, Alkylester
- Was versteht man unter Xenobiotika? Stoffe, die in biologischen Kreisläufen und Organismen in der Natur nicht zu finden sind. aus Industrie (Dioxine), Verkehr (Benzol), Landwirtschaft (Pestizide) → organischanorganisch: Verbrennungsprodukte (SO2, Stickoxide), Schwermetalle
- Was versteht man unter Konvergenz? Entwicklung von Merkmalsaufprägung zweier Arten, die nicht verwandt sind, aber durch ähnlichen Selektionsdruck enstanden sind.Wasserspeicherung in Orgelpfeifenkaktus und Wolfsmilch
- Nennen sie zwei pflanzliche Mechanismen der Resistenz gegen Trockenstress, die der Strategie der Vermeidung (arido aktiv) zugeordnet werden können. verbesserte Wasseraufnahme, leistungsfähigere WasserleitungWasserspeicherung, Transpirationseinschränkung
- Welche Wirkungs hat UV-B Strahlung auf pflanzliche Lebewesen? In welchem Kompartiment des Blattes sind die UV-Abschirmungspigmente lokalisiert? UV-B führt zu Schäden in Biomolekülen wie DNA, Lipidn und Proteine und beeinflusst so die Genaktivität und Photosynthese, was Auswirkungen auf das Wachstum und den Ertrag der Pflanze hat Pigmente lokalisiert in der adaxialen Epidermis
- Nennen sie zwei Mechanismen, mit denen sich Pflanzen vor Lichtstress bei Einwirkung von Starklicht schützen können. Änderung des Blattstellungswinkel Chloroplastenbewegung
- Was versteht man unter pflanzlichem Stress? (Geben sie eine kurze Definition) außergewöhnliche Abweichung vom Lebensoptimum z.B. durch Dürre, Frost, etc. was zunächst zu reversiblen Veränderungen, dann aber zu bleibenden Folgen führt.
- Was versteht man unter vikariierenden Arten? Taxonomisch sehr nahe stehende, aber auf ökologisch sehr unterschiedlichen Standorten vertretene Arten
- Welche Auswirkung hat ein niedriger pH-Wert des Bodens (Bodenversauerung) auf die Verfügbarkeit der kationischen Nährstoffe im Boden? Auswirkung auf Bodenentwicklung, Bodeneigenschaften, PflanzenwachstumAbsinken der pH-Werte: Tonwanderung, Strukturzerfall, biologische Aktivität sinkt, Phosphorsäure frei, freie Al3+-Ionen und Schwermetalle auf, die auf das Wachstum der Kulturpflanzen mehr oder weniger giftig wirken
- Was besagt das Minimumgesetz von Justus von Liebig? Alle Makro und Mikronährstoffe müssen in ausreichender Menge aufgenommen werden Alle Makro und Mikronährstoffe in einem ausgeglichenen Verhältnis → ausgewogener Metabolismus, Wachstum, gute Entwicklung
- Geben sie für die aufgeführten Nährelemente die pflanzenverfügbare Aufnahmeform und eine Funktion im pflanzlichen Organismus an: Kohlenstoff, Stickstoff und Magnesium. C: Aufnahme als CO2 → Aufbau Aminosäuren, Eiweiße, Nucleinsäuren N: Aufnahme als NO3- oder NH4+ → Aufbau Aminosäuren, Eiweiße, Nucleinsäuren Mg: Aufnahme als Mg2+ → Chlorophyllmolekül
- Was versteht man unter Guttation? Austritt Xylemsaft in Tropfenform aufgrund des Wurzeldrucks
- Bei der Messung der pflanzlichen Transpiration im Tagesgang wird an sonnigen Sommertagen häufig das Phänomen der Mittagsdepression beobachtet. Was versteht man unter diesem Begriff und welcher Regulationsmechanismus der Transpiration spielt hierbei eine Rolle? Einbruch der Photosynthese durch Stomataschluss aufgrund hohen Temperaturen und Sonnenhöchststand → Vermindert den Wasserverlust
- Welcher Unterschied besteht zwischen intensiver und extensiver Bewurzelung? intensiv: stark verzweigte Hauptwurzeln, auf kleinem Raum hoher Wurzelanteil je Bodenvolumenextensiv: wenig verzweigte, weiträumige Hauptwurzeln, auf kleinem Raum geringer Wurzelanteil je Bodenvolumen
- Was versteht man unter dem permanenten Welkepunkt? Wasserpotential, bei dem die Pflanze nicht ausreichend Wasser ersetzen kann, was durch Transpiration verloren geht → Beginn Welken
- Eine Pflanzenzelle wird in eine hypotonische Lösung überführt. In welche Richtung findet ein Wassertransport statt? Welche treibende Kraft ist für diesen Wassertransport verantwortlich? Hypoton: Konzentration intern > extern, Psi intern < externWasser immer von höherem Psi nach niedrigerem → Wasser fließt in die Zelle → TurgeszenzKraft: Osmose
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- Was versteht man unter homoiohydren Pflanzen? eigenfeuchte Pflanzen: Zellen mit Vakuole, Wasserleitsystem, Wurzel, Kutikula, Stomata → Gefäßpflanzen
- Nennen sie zwei pflanzliche Mechanismen der Resistenz gegen Frostereignisse. Gefrierverhinderung: Gefrierpunktserniedrigung, Unterkühlung, GefrierverzögerungGefriertoleranz: Gefrierentwässerung
- Nennen sie zwei Prozesse des Wärmehaushalt der Pflanzen, durch die Energie an die Umgebung abgegeben wird, so dass eine Kühlwirkung erzielt wird. Reflexion, Abstrahlung
- Was versteht man unter den Begriffen Makroklima und Mikroklima? Makroklima: Goßklima, wird durch geostationäres, meterologisches Netz erfasstMikroklima: Kleinklima, Bereich des Pflanzenwuchs
