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Landwirtschaft (Fach) / Protokolle (Lektion)

Fragen aus Prüfungen

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  • Was kostet ein Mastschwein? Was wiegt es bei Verkauf bzw. Schlachtung und wie alt ist es? Ca. 1,50€ je kg, aktuell ca. 1,42€!  Das Maschwein kostet also insgesamt ca. 150-160€ und ist 5 Monate alt. 
  • Welche Schweinerassen werden in Deutschland gehalten? Die in Mitteleuropa gehaltenen Schweinerassen sind überwiegend weiß. In Deutschland bedeutende Rassen sind Deutsche Landrasse, Deutsches Edelschwein und Pietrain. Regionale Bedeutung haben Schwäbisch-Hällische Schweine, Angler Sattelschweine und Deutsche Sattelschweine. Die meisten Schweine in Deutschland - in Vermehrung und Mast - sind Kreuzungen aus den angeführten und wenigen weiteren Rassen. 
  • Begriffserklärungen zum Schwein Schwein: Oberbegriff für alle männlichen und weiblichen Tiere Eber: männliches Schwein, über 18 Monate alt.Börge: kastriertes männliches Schwein Sau: weibliches Schwein, nach dem ersten Wurf Jungsau: weibliches Schwein von der Geschlechtsreife (sechs Monate) bis zum ersten Wurf Jungeber: männliches Schwein von der Geschlechtsreife (sechs Monate) bis zum Alter von 18 Monaten Ferkel: Schwein mit einem Gewicht bis 25 Kilogramm Läufer: Schwein - vor der Hauptmast - zwischen 25 und 50 kg
  • Was kostet ein Mastplatz pro Schwein? Ca. 400-500€ pro Mastplatz
  • Wie viele Ferkel bekommt ein Sau im Jahr? Ca. 30 Ferkel
  • Wie oft ferkeln Sauen pro Jahr? Bzw. wie lange sind sie tragend? Den Geburtsvorgang nennt man „ferkeln“ oder „abferkeln“. Etwas mehr als zweimal pro Jahr wirft eine Sau 10 bis 14 Ferkel nach einer Tragzeit von 3 Monaten, 3 Wochen und 3 Tagen, von denen jedoch meist nur 9 großgezogen werden können.
  • Baukosten pro Sau? Ca. 4.600€
  • Kosten pro Hähnchenmastplatz? 12-14 € je Platz kommt ein Luftwäscher dazu ca. 16-18€ 
  • Boxenlaufstall. Preis pro Stallplatz? Ca. 6.000 - 8.000€ 
  • Wieviel Silomais erntet man pro ha? Ca. 40-50t 
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  • Wie viele Katoffeln erntet man pro ha? Ca. 30t 
  • Wieviel Getreide endet man pro ha? Ca. 10t 
  • Definition der Einkünfte aus Landwirtschaft und wo geregelt? § 13 EStG:  Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft sindEinkünfte aus dem Betrieb von Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Weinbau, Gartenbau und aus allen Betrieben, die Pflanzen und Pflanzenteile mit Hilfe der Naturkräfte gewinnen. 2Zu diesen Einkünften gehören auch die Einkünfte aus der Tierzucht und Tierhaltung, wenn im Wirtschaftsjahr
  • Vorteile der Landwirtschaft gegenüber Gewerbebetrieb? 1. Keine Gewerbesteuer 2. Freibetrag nach § 13 (3) EStG i.Hv. 900/1800€; bisher 670/1.340€ 3. abweichendes Wirtschaftsjahr, zeitanteilige Zuordnung der Gewinne 4. Pauschale Gewinnermittlung gem. § 13a EStG 5.  Vorteile bei den Voraussetzungen des § 7g EStG, nicht BV von 235.000€, sondern Wirtschaftswertes von 125.000€ 6. Durchschnittssatzbesteuerung gem. § 24 UstG
  • Wie wird der Gewinn gem. § 13a EStG ermittelt? Was hat sich geändert? 1. Pauschale Werte je ha 350€ 2. Sondernutzungen 3. Sondergewinne (AV veräußert) 4. Pachteinzahlungen 5. Einkünfte aus KV Neu: Pachtzahlungen sind nicht mehr abziehbar 
  • Voraussetzungen für die Anwendung des § 13a EStG! 20 ha 50 VE
  • Wonach ist ein Landwirt buchführungspflichtig? § 141 AO (1) Gewerbliche Unternehmer sowie Land- und Forstwirte, die nach den Feststellungen der Finanzbehörde für den einzelnen Betrieb1.Umsätze einschließlich der steuerfreien Umsätze, ausgenommen die Umsätze nach § 4 Nr. 8 bis 10 des Umsatzsteuergesetzes, von mehr als 500 000 Euro im Kalenderjahr oder2.(weggefallen)3.selbstbewirtschaftete land- und forstwirtschaftliche Flächen mit einem Wirtschaftswert (§ 46 des Bewertungsgesetzes) von mehr als 25 000 Euro oder4.einen Gewinn aus Gewerbebetrieb von mehr als 50 000 Euro im Wirtschaftsjahr oder5.einen Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft von mehr als 50 000 Euro im Kalenderjahrgehabt haben, sind auch dann verpflichtet, für diesen Betrieb Bücher zu führen und auf Grund jährlicher Bestandsaufnahmen Abschlüsse zu machen, wenn sich eine Buchführungspflicht nicht aus § 140 ergibt. Die §§ 238, 240, 241, 242 Abs. 1 und die §§ 243 bis 256 des Handelsgesetzbuchs gelten sinngemäß, sofern sich nicht aus den Steuergesetzen etwas anderes ergibt. Bei der Anwendung der Nummer 3 ist der Wirtschaftswert aller vom Land- und Forstwirt selbstbewirtschafteten Flächen maßgebend, unabhängig davon, ob sie in seinem Eigentum stehen oder nicht.
  • Welche Besonderheiten gelten für die landwirtschaftliche Buchführungspflicht? Abgabenordnung (AO)§ 142 Ergänzende Vorschriften für Land- und Forstwirte Land- und Forstwirte, die nach § 141 Abs. 1 Nr. 1, 3 oder 5 zur Buchführung verpflichtet sind, haben neben den jährlichen Bestandsaufnahmen und den jährlichen Abschlüssen ein Anbauverzeichnis zu führen. In dem Anbauverzeichnis ist nachzuweisen, mit welchen Fruchtarten die selbstbewirtschafteten Flächen im abgelaufenen Wirtschaftsjahr bestellt waren.
  • Welche Folgen hat die Überschreitung der Vieheinheitengrenze? Die Einkünfte werden zu Einkünten aus gewerblicher Tierhaltung.  Nachteil: Nur ausgleichsfähig mit anderen Einkünften aus gewerblicher Tierhaltung bzw. Vortrag und Ausgleich in Folgejahren. 
  • Wie kann man die gewerbliche Tierhaltung vermeiden? 1. Betriebsteilung 2. Tierhaltungskoopetation nach § 51a BewG Einfacher: Weniger Tiere, mehr Fläche
  • Welche Voraussetzungen müssen für eine Tierhaltungskooperation erfüllt sein? Tierhaltungskooperationen gem. § 51a BewG 3. Voraussetzungen für das Vorliegen einer Tierhaltungskooperation nach § 51a BewG: • Persönliche Voraussetzungen: alle Gesellschafter oder Mitglieder müssen: a. Inhaber eines Betriebes der Land- und Forstwirtschaft sein b. hauptberuflich Land- und Forstwirt sein c.landwirtschaftliche Unternehmer im Sinne des § 1 Abs. 2 des Gesetzes über die Alterssicherung der Landwirte sein d. VE – Möglichkeiten des Einzelbetriebes ganz oder teilweise auf die Kooperation übertragen 5
  • Für wen gilt das abweichende Wirtschaftsjahr? Und warum? Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Futterbau Für land- und forstwirtschaftliche Betriebe schreibt das Gesetz zwingend das vom Kalenderjahr abweichende Wirtschaftsjahr vom 1. Juli bis 30. Juni vor. Dies gilt sowohl für buchführende als auch für nicht buchführende Betriebe, also auch für Land- und Forstwirte, die ihren Gewinn nach § 13a ermitteln.Das abweichende Wirtschaftsjahr gilt ferner auch in dem Fall, dass der land- und forstwirtschaftliche Betrieb verpachtet ist, solange die Verpachtung noch nicht als Betriebsaufgabe anzusehen ist.Der Grund für die Festlegung dieses abweichenden Wirtschaftsjahrs ist darin zu sehen, dass zu diesem Zeitpunkt die Bestände aus der vorangegangenen Ernte im Allgemeine
  • Was passiert wenn man vom abweichenden Wirtschaftsjahr auf das Kalenderjahr umstellt? Das letzte Wirtschaftsjahr vor der Umstellung wird bis zum Kalenderjahresende verlängert.  Nachteil: 2 x Ernte in einem JA
  • Welche Voraussetzungen gelten für die Anwendung des § 6b EStG? Insbesondere Zugehörigkeit zum BV einer inländischen Betriebsstätte! Voraussetzungen: Begünstigt übertragbar sind Gewinne (stille Reserven) aus der Veräußerung von Grund und Boden, von Aufwuchs eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs sowie von Gebäuden oder Binnenschiffen auf die Anschaffungs- oder Herstellungskosten von (a) Grund und Boden, soweit der Gewinn bei der Veräußerung von Grund und Boden entstanden ist, (b) Aufwuchs, soweit der Gewinn bei der Veräußerung von Grund und Boden oder Aufwuchs entstanden ist, (c) Gebäuden, soweit der Gewinn bei der Veräußerung von Grund und Boden, Aufwuchs oder Gebäuden entstanden ist, oder (d) Binnenschiffen, soweit der Gewinn bei der Veräußerung von Binnenschiffen entstanden ist. (e) Der Anschaffung oder Herstellung von Gebäuden steht ihre Erweiterung, ihr Ausbau oder ihr Umbau gleich. (f) Darüber hinaus muss die Gewinnermittlung nach § 4 I EStG oder nach § 5 EStG erfolgen. (g) Die veräußerten Wirtschaftsgüter müssen mind. sechs Jahre zum Anlagevermögen einer inländischen Betriebsstätte gehört haben; (h) neue Wirtschaftsgüter müssen demselben oder einem anderen Betrieb oder einem Sonderbetriebsvermögen des Steuerpflichtigen angehören.
  • Macht es Sinn eine § 6b-Rücklage zu bilden, obwohl nicht investiert werden soll? Ja. Eine Rücklage gem. § 6b (3) EStG kann sinnvoll sein, um die Steuerprogression zu senken und den Gewinn über 4 Jahre aufzulösen bzw. zu verteilen.  Aber: Verzinsung von 6%
  • Wie ist die Bilanz bei Lanwirten aufgebaut? 1. Immaterielle WG: z.B. Milchquote, Lieferrechte usw. 2. Grund und Boden: Ländereien, Stallgebäude usw.  3. Tiervermögen: Besonderheit:  4. Umlaufvermögen
  • Was bedeutet Milchquotenabspaltung? 1984 (01.04.84) wurde auf Grundlage der Milchlieferungsmenge 1983 zugeteilt. Diese wurde mit dem G+B verhaftet.  Bei der Abspaltung wird an anhand der Wertverhältnisse 1984 aufgeteilt. 
  • Wie wird der Wert von Grund und Boden ermittelt der vor 1970 im Eigentum stand und wo geregelt? EMZ aus Katastetauszügen x 8  Geregelt in § 55 EStG Verlustausschluss
  • Welchem Anteil hat die LUF am BSP? Ca. 0,8%
  • Welche Kennzahlen gibt es? Produktivität Liquidität Cash-Flow EK-Quote
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  • Wohnhausentnahme! Wo geregelt und bis wann musste diese erfolgen? Bis 1998 musste die Zwangsentnahme erfolgsneutral erfolgen Ausnahme: Baudenkmäler, aber dafür ist dann ein Wohnungswert anzusetzen
  • Was sind Ackerrechte, Zuckerrübenrechte, Milchquote und Zahlungsansprüche? 1. Ackerrechte 2. Zuckerrübenrechte 3. Milchquote  4. Zahlungsansprüche 
  • Was ist die Besonderheit bei der stehenden Ernte in der Landwirtschaft? Feldinventar Steuerlich muss nicht aktiviert werden, wenn nicht zum Verkauf! 
  • Wer ist der Bundeslandwirtschaftsminister? Christian Schmidt von der CSU
  • Wer ist der niedersächsische Landwirtschaftsminister? Christian Meyer von den Grünen
  • Wer ist Vorsitzender des niedersächsischen Landvolks? Werner Hilse (* 26. März 1952 in Schnega[1]) ist ein deutscher Agrarfunktionär. Er ist seit 2006 Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und seit 2003 Präsident des Landvolk Niedersachsen Landesbauernverbands[2].
  • Wer ist Bauerverbandspäsident (DBV)? Joachim Rukwied (* 20. August 1961 in Heilbronn)[1] ist ein deutscher Landwirt und Agrarfunktionär. Er ist Präsident des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg. Im Rahmen des Deutschen Bauerntages wurde er am 27. Juni 2012 auch zum Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes, und somit zum Nachfolger von Gerd Sonnleitner, gewählt.[2]
  • Wo gilt die Höfeordnung? Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Schleswig-Holstein,  deswegen heißt die Höfeordnung auch nordwestdeutsche Höfeordnung 
  • Für welche Betriebe gilt die Höfeordnung? Für Betriebe mit einem Wirtschaftswert von mindestens 10.000€ oder  mit einem Wirtschaftswert von mindestens 5.000€, die sich als Hof im Sinne der Höfeordnung eintragen lassen. 
  • Welchen Sinn hat die Höfeordnung? Man will eine Verkleinerung der landwirtschaftlichen Betriebe vermeiden, damit der Hof so groß bleibt, dass man von diesem Leben kann. 
  • Wo findet man den Vermerk, dass es sich um einen Hof i.S. der Höfeordnung handelt? Auf der ersten Seite des Grundbuchs. 
  • Kann man einen Betrieb an mehrere Erben übertragen? Was bedeutet in diesem Zusammenhang Teilbetrieb? ??? Der Forstbetrieb innerhalb der Landwirtschaft kann einen Teilbetrien darstellen. 
  • Was sind Nachabfindungen und wie sind diese zu berechnen? Der Hoferbe ist bei der Berechnung der Abfindung der weichenden Erben einzubeziehen.  Nachabfindung, wenn der Hofnachfolger G+B ohne besondere Gründe veräußert. 
  • Wann ist die Option zur Regelbesteuerung Sinnvoll? Bis wann muss diese beantragt bzw. widerrufen werden? 1. wenn die Vorsteuer > pauschalierte Umsatzsteuer 2. Bis 10.01. des Folgejahres
  • Wann liegt gewerblicher Grundstückshandel vor? Wie ist der Ablauf? § 6b EStG möglich? 1. Wenn Landwirt aktiv wird, d.h. selbst Bebauungsplan beantragt oder in irgendeiner Weise selbst tätig wird 2. Grundstücke werden zu BW in das Umlaufvermögen des Gewerbebetriebs übertragen 3. Kein § 6b EStG, da keine Veräußerung und bei Veräußerung aus Gewerbe kein § 6b EStG, da Umlaufvermögen
  • Wofür können Zuckerrüben verwendet werden? Bioethanol, Biodiesel  und auch Biogasanlage. 
  • Wie hoch ist der Verkaufspreis für Zuckerrüben je dt?     Ca. 40€ je Tonne
  • Mit welchen Kennzahlen wird die Stabilität gemessen? Mit
  • Wer ist der EU-Agrarkommissar Davina Ciolos aus Rumänien 
  • Was bedeutet Greening? Ab dem 01. Januar 2015 müssen die Bedingungen des Greenings verpflichtend erfüllt werden. Das Greening setzt sich dabei aus den drei Komponenten Dauergrünlanderhalt, Anbaudiversifizierung und dem Vorhalten der ökologischen Vorrangfläche zusammen. Nun gilt es den politischen Bestimmungen durch die Anbauplanung 2015 gerecht zu werden. Ziel eines jeden Landwirts ist es, das insgesamt mögliche Prämienvolumen einschließlich der Zahlungen für dem Klima- und Umweltschutz förderlichen Landbewirtschaftungsmethoden (sog. Greeningprämie) auszuschöpfen.