27
Psycho (Fach) / diff (Lektion)
....
Diese Lektion wurde von betti83 erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
Anzeige
- Allports Definition von Persönlichkeit. Welche Ansätze vertritt er? Normen Def.: Persönlichkeit ist die dynamische Organisation der psychophysischen Systeme, die Verhalten, Denken und Fühlen determinieren. Ansätze: idiographisch und nomothetisch Normen: Universelle Normen, Gruppen-Normen, Individuelle Normen
- Wie werden Merkmale unterschieden? beobachtbar / nicht beobachtbar bewusste / unbewusste Aspekte Private / öffentliche Persönlichkeit
- Beurteilung von Persönlichkeitstheorien Beschreibung (soll vereinfachen, identifizieren, verdeutlichen) Erklärung (der Ursache für individuelle Unterschiede) Validität Prüfbare KOnzepte Vollständigkeit / Reichhaltigkeit (soll Erklärungen für ein breites Spektrum an Verhaltensweisen liefern) Sparsamkeit Heuristischer Wer Praxiswert
- Persönlichkeitsstrukturmodell nach Freud - Topografisches Modell - Psychischer Apparat Topografisches MOdell: Bewusstsein, Vorbewusstsein, Unbewusstes -> Verscheidene Denkarten: * Primäres Prozessdenken: irrational, getrieben vom Lustprinzip, unbewusst * Sekundäres Prozessdenken: Vorbewusstsein, Bewusstsein, realitisch, getrieben vom Realitätsprinzip Psych. Apparat: Es, Ich , Über-Ich
- Erklärung von Abweichungen in der Persönlichkeit (Freud) Persönlichkeitsunterschiede erklärt Freud durch die individuellen Unterschiede im Umgang der drei Instanzen mit den eigenen Triebregungen. Es vs Ich Ich vs Über-Ich Über-Ich vs Es
- Persönlichkeitstypen Freud Oral rezeptiv: übermässige Stimulation-> vertrauensselig, duldsam, leichtgläubig, rauchen.. Oral aggressiv: (fixierung, zu wenig stimulation): andere ausnutzen, sadistisch, dominant anal retentiv: (fixierung) penibel sauber, ehrgeizig, stur anal expulsiv: (regression) grausam, selbstbewusst, künstlerisch phallische typen: mädchen: naiv, exhibitionistisch, verführerisch Männer: kämpferisch, betonen Männlichkeit, rücksichtlos
- Motivationen bei Freud, Adler und Jung Freud: Motivation in Triebbefriedigung, sexuell /aggressiv, Todestrieb Adler: Überlegenheit, Ziellerreichen, auch sexuelle Motivation Jung: Vollkommenheit, Selbstverwirklichung Kelly: Wissenmaximierung über die Welt Maslow: Selbstaktualisierung, angeborene Tendenz u gesundem wachsen unf entwickeln
- Alfed Adler Motivation: Mensch strebt nach Überlegenheit bei nicht erreichen Minderwertigkeitsgefühle kann somatische /und oder psychische Ursachen haben Ziel des Menschen: von minus situation zu plus-situation Minderwertigkeitsgefühle werden kompensiert: - verstecken - überdecken
- Lebensstil nach Adler gleichmäßige, zielgerichtete Bestrebung, Lebensziele zu erreichen Umgang mit Minderwertigkeitsgefühlen bestimmt den Lebensstil Auseinandersetzung mit angeborenen Anlagen und umweltbedingten Anforderungen (4-5jahre)
- Aspekte Adlers Theorie Aggressionstrieb männlicher protest weiblicher protest Teleologie (Ausrichtung auf Lebensstile, die zielorientiertes Handeln ermöglichen)
- Anzeige
- Persönlichkeitstypologien nach Adler Herrschender Typ: Choleriker aktiv unsozial Vermeidender Typ: Melancholiker passiv unsozial Annehmender Typ: Phlegmatiker: passiv sozial Sozial nützlicher Typ: sanguiniker: aktiv sozial
- Persönlichkeitsentwicklung nach Kelly 1) Entwicklung erfolgt nach dynamischer Bildung von Konstrukten 2) Umsicht - Vorwegnahme - KOntrolle
- Trait Ansatz Allport: Wie unterschieden sich Traits? kardinale (dominieren die Persönlichkeit, üben sehr starken Einfluss aus, Wettbwerbsorientierung) zentrale (5-10 Eigenschaften, die das Individuum am besten beschreiben) sekundäre (treten nur in bestimnmten Situationen auf, keine Kernbestandteile der Persönlichkeit) Erinnerung: allport unterschiedet zwischen nomothetischen und idiografischen Ansätzen und 3 Normen: Universell, gruppen, individuell
- Trait Arten und Typen Cattell der Typ, der noch die situatinsvariable mit einbezog (neben person und merkmal..) konstitutionelle umweltbedingte und dann noch common traits und unique traits Trait Typen: Fähigkeits-Eigenschaften Temperament Eigenschaften dynamische Traits Obeflächenwesenszüge (surface): treten bei vielen Indiviuen über viele Situationen hin gemeinsam auf, korrelieren untereinander Grundwesenszügen (source): verursachen Unterschiede zwischen Individuen und im Verhalten. Ausdruck von korrelierten Verhaltensweisen, die eine Einheit bilden zb Extraversion
- Darwin Kriterien für anpassung Spezifität: Domänenspezifität Funktionalität Vielfältigkeit
- Unterschiedliche Arten genetischer Varianz additive (wird durch Gesamtheit der von Eltern vererbten genetischen Information erkärt) nicht additiv (dominant, rezessiv, Ein Gen unterdrückt das andere) Epistase: (Überlagerung ein Gen durch eina nderes hypostatisch epistatisch)
- Guilforts Strukturmodell der Intelligenz Intellektuelle Fähigkeiten fallen in 3 Kategorien: Vorgänge: Kognition, Gedächtnis, divergente (kreative) und konvergente (schlussfolgernde)Produktion Inhalt: visuell, auditiv, symbolisch, semantisch Produkt: Einheiten, Klassen, Systeme.. - Formen, in denen Inhalte gespeichert werden.
- Verfahren zur Messung der KOnstrukte nach Eysenck MMQ (Maudsley Medical Questionnäre) erfasst N MPI (Maudsley Personality Inventory) erfasst E und N EPI (Eysenck Personality Inventory) erfasst N, E+L
- Evaluation Eysencks Theorie gut verständlich nicht alle Aspekte gleich gut entwickelt) genetische Faktoren stark fokussiert sozialer KOntext vernachlässigt (Eysenck: Persönlichkeit bestimmt, welche Situationen wir aufsuchen) heuristischer wert sehr hoch
- Bewertung Arousal Theorie Eysenck einfache, klare Hypothesen ableitbar viel Forschung inkonsistente Befundlage operationalisierung? Interaktion mit anderen Variablen? Einfluss setting
- Evaluation Adler Gute Beschreibung von normalem / abnormen Verhalten, gut nachvollziehbar Erklärung: zu psychopathologie und Entwicklung nicht sonderlich detailliert Empirische Validität: nur Einzelfallstudien Reichhaltigkeit: sehr, da große Bandbreite wenige Annahmen, jedoch sehr verallgemeinert, nur ein Motivator sehr wenig
- Evaluation Jung Beschreibung: verwirrend und wenige Angaben zu Persönlichkeitsentwicklung Erklärung: teils gut, zb für Konzept der Persona, Schatten, wenns um komplexe Verhaltensweisen geht, erklärt er nciht viel Validität: nicht valide Prüfbarkeit: konzept introversion und extraversion überprüfbar Reichhaltigkeit: sehr oberflächlich sparsam: nein, Vielzahl an Strukturen Heuristisch: in vielen Fachbereichen sehr einflussreich, Selbstfindung, aber keine Anregung weiterer Forschungsbemühungen hoher Praxisnutzen
- Konstruktarten nach Kelly präemptive: sehr strenge Sichtweise, nicht änderbar konstellatorisch: Stereotype (nicht leicht änderbar) propositional: flexibles Denken, leicht änderbar
- Evaluation Kelly teils sehr komplizierte Beschreibung (korollarien) klare und verständluche Systeme, allerdings konitive Prozesse im Fokus Validität: Red Grip nicht objektiv Prüfbare Konstrukte: Ja, durch Hypothesenableitung Reichhaltigkeit: situationsbezogene Faktoren oder Erfahrung werden ignoriert sehr sparsam
- Evaluation Maslow großes Gewicht auf umweltbedingten Faktoren eingeschränkte Erklärung der menschlichen Motivation schlecht überprüfbar nicht valide, kleine Stichproben, ohne KOntrollgruppen zu sparsam
- Grays Bis Bas Theorie BIS: Verhaltenshemmung (Sensitiv für Bestrafung) BAS: Verhaltensaktivierung (Sensitivität für Belohnung) Interaktion zwsichen Verhaltenshemmung und -aktivierung ist Basis der Persönlichkeit. * Ängstlichkeit, Impulsivität -> impulsiv / nicht impulsiv, hochgradig ängstlich, nicht ängstlich (Reinforcement Sensitivitätstheorie) * Theorie zum verstärkungslernen
- Darwin Variation Vererbung Wettbewerb Natürliche Selektion Anpassung Kriterien für AnpassungDomänenspezifität (Ausrichtung auf Prpblemlösen bzgl. Überleben und Fortpflanzen)Funktionalität Vielfältigkeit