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STEX 2015 (Fach) / diverses (Lektion)
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- N. fibularis Läsionen Sensibilitätsausfälle N. fibularis profundus: Spatium interosseum 1 (Bereich zwischen erster und zweiter Zehe, "Flip-Flop-Innervationsbereich") N. fibularis superficialis: Sensibilitätsstörung am lateralen Unterschenkel, Fuß- und Zehenrücken Motorische Ausfälle N. fibularis profundus: Ausfall der Fuß- und Zehenheber (Steppergang) N. fibularis superficialis: Ausfall des M. peroneus longus et brevis → Gestörte Pronation, Fuß steht in Spitzfußstellung
- Neurapraxie Temporäre Funktionsuntüchtigkeit eines Nerven bspw. aufgrund einer Kompression Axon und umgebende Strukturen bleiben erhalten Die Aussichten auf eine komplette Wiederherstellung der nervalen Funktion sind sehr gut
- Supinatorlogen-Syndrom (Hand) Es ist nur der motorische Ramus profundus betroffen Strecker der Finger fallen aus (keine richtige Fallhand!) Keine Sensibilitätsstörungen!
- Guillain-Barré-Syndrom - Ätiologie Nicht abschließend geklärtAngenommen wird eine (postinfektiöse) Autoimmunreaktion ⅔ der Fälle ist eine virale oder bakterielle Infektion (meist des Magen-Darm- oder Respirationstraktes) vorausgegangenAutoantikörper gegen Myelin und Ganglioside (GM1 - 3) vorhandenGesicherte auslösende ErregerCampylobacter jejuni (Campylobacter-Enteritis)
- Triamcinolon? IND? kristallsuspendiertes Gluckocorticoid, zur Injektion b. Arthrose, da sehr lange Wirkungszeit
- kryoglobulinämische Vaskulitis in 90% d. F. Hepatitis C assoziiert! Klinik Haut (nahezu 100%): Purpura, Ulzerationen bis Nekrosen Tlw. Arthritis Tlw. Polyneuropathie Spätsymptom bzw. bei schwerem Verlauf: Glomerulonephritis Therapie Behandlung einer zugrunde liegenden Erkrankung Immunsuppressiva
- Morbus Ahlbäck aseptische Knochennekrose, mediale Femurkondyle 60-70& meist ältere, weibliche Patienten "Morbus Altbäck"
- Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE)/Grad derSchädigungsfolgen (GdE) gibt Auswirkung der Funktionsbeeinträchtigung in allen Lebensbereichen wieder Abstrakte Größe(->unabhängig v. erlernten Beruf, etc) ab GdS>20 wird Rente zuerkannt
- Grad der Behinderung (GdB) tritt in Kraft, wenn über ein Zeitraum von 6 Monaten körperliche, geistige oder seelische Gesundheit von dem Lebensalter typischen Zustand abweicht ab GdB>20%-> anerkannte Behinderung Schwerbehinderung ab einem GdB ≥50 Ab einem GdB ≥30 bei Nichthaltenkönnen des Arbeitsplatzes (=Gleichstellung) Berufsförderungswerk: Unterstützt Menschen mit Behinderung bei beruflicher Rehabilitation, Berufsfindung und Umschulung
- Aortenknopf Übergang linker Ventrikel/Aorta in Herzröntgen vergrößert bei: Aortenklappenstenose Aortenisthmusstenose
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- normaler Pulmonalarteriendruck 15-25mmHg.
- Erreger d. infektiösen Endokarditis+Therapie Koagulasepositive Staphylokokken: Staphylococcus aureus (45-65%) Häufigster Erreger der Endokarditis acuta Streptococcus viridans (30%) Häufigster Erreger der Endokarditis lenta Staphylococcus epidermidisHäufigster über infizierte Venenverweilkatheter übertragene Keim Enterococcus faecalis (<10%) Multiple Antibiotika-Resistenzen: Immer gegenüber Penicillin G und Cephalosporinen (→ Enterokokkenlücke) Streptococcus bovis Bei Nachweis von Streptococcus bovis muss an eine pathologische Veränderung im Gastrointestinaltrakt und insbesondere an ein Kolonkarzinom gedacht werden. Dementsprechend ist eine Koloskopie im Verlauf obligat Aspergillus fumigatus Bei Immunsuppression (z.B. HIV, Zustand nach Nierentransplantation), nach kardiochirurgischen Eingriffen Therapie: Nativklappen/>12 Monate nach OP: Amoxicilin+B-Laktamase-Hemmer+Getamycin Klappenprothese <12 Monate nach Operation: Substanzen: Vancomycin + Gentamicin + Rifampicin Behandlungsdauer: ≥6 Wochen, Gentamicin 2 Wochen Prophylaxe: Oxacillin/Amoxicillin
- Antimykotika -azol: Breitspektrumantimykotika Terbinafin: haptsächlich b. Dermatophyten Ciclopirox: Breitspektrumantimykotika Nystatin: Prophylaxe bei Immunsuppremierten Amphotericin B: sehr potent, aber sehr nebenwirkungsreich KI: Schwangerschaft-> da hauptsächlich Bifonazol bzw andere -azole
- Gilcrist/Dasaultverband Gilcrist: noch Rotationsbewegungen möglich ->b Schultergelenksluxationen, Claviculafraktur Dasault: komplette Ruhigstellung, darf max. 3 Wochen getragen werden-> b. subcapitulärer Humerusfraktur, Läsionen Schultergelenk, Scapulafraktur i. akuter Phase
- Symptome Addisonkrise Somnolenz, Diarrhö, Fieber, Pseudoperitonitis
- NW Trastuzumanb /Tamoxifen Trastuzumab (a-HER2-Rezeptor): Kardiotoxisch Tamoxifen: Hitzewallungen, Übelkeit, Exanthem Risikoerhöhung für thromboembolische Ereignisse Risikoerhöhung für Endometriumkarzinome Schmerzen an betroffenem Gewebe und Knochen Teilreversible Sehstörungen (wie Chloroquin)
- Hyposensibilisierung Ind: Wespen- oder Bienengift, einzelne Pollen Beschwerdedauer <5 Jahre und Patienten <55 Jahre Deutliche Symptomatik sowie unzureichende Beschwerdelinderung durch symptomatische Therapie und Expositionsprophylaxe Prinzip: Applikation des spezifischen Antigens in subklinischer Dosierung Langsame Dosissteigerung im Verlauf Ziel: Gesteigerte physiologische Antikörperproduktion vom IgG-Typ anstelle der überschießenden IgE-Antikörperproduktion (Isotypenswitch) Applikationsformen: Subkutan, sublingual Behandlungsdauer: Mindestens 3 Jahr Wirksam bei 2/3 der Patienten
- Typ II Allergien (Zytotoxisch) Haupstsächlich bei Transfusionen/Blutgeschichten Transfusionsreaktion Autoimmunzytopenien Medikamenteninduzierte Thrombozytopenie Morbus hämolyticus neonatorum
- DD primäres/sekundäres Raynaud-Syndrom Nagelfalz-Kapillarmikroskopie: Wichtiges diagnostisches Mittel zur Unterscheidung eines primären von einem sekundären Raynaud-Syndrom Primäres Raynaud-Syndrom → Kapillarmikroskopie unauffällig Sekundäres Raynaud-Syndrom → Kapillarmikroskopie auffällig