77

Unternehmensführung - Wifawi (Fach) / Betriebsorganisation (Lektion)

Unternehmensleitbild, Unternehmenskultur, Unternehmensphilosophy, Corporate Identity

Diese Lektion wurde von Lhgmn erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Warum kann das Unternehmensleitbild eine Entscheidungs- und Integrationsfunktion haben? Das Unternehmensleitbild soll den Führungskräften Grundsätzen für Entscheidungen in kritischen Situationen an die Hand geben.Aus dem Unternehmensleitbild lassen sich auch Entscheidungsspielräume ableiten. Das Unternehmensleitbild hat eine integrierende Funktion, weil es den MA ein Wir-Gefühl vermittelt (1 Identität). Dadurch wird die Motivation gestärkt.
  • a) Welche Interessengruppen (Stakeholder) haben auf die Unternehmensziele Einfluss? b) Welche Zielkonflikte zw. den Interessengruppen können entstehen? a) Wir gehen von einem größeren/börsennotiertes U aus:1. Das größte Interesse haben zuerst einmal die Stakeholder2. ein kleinerer Teil davon sind die Shareholder (Kapitalgeber/Aktionäre)3. AN (Interesse an den sozialen Zielen)4. Lieferanten5. Kunden6. Anwohner (wenn Schornsteine rauchen, interessiert das auch die Anwohner)7. interessierte Öffentlichkeit8. Staat und Finanzamt (Es geht um Steuereinnahmen) b) Die Anteilseigner haben Interesse an den ökonomischen Zielen (Gewinnmaximierung). D. h. wenn das U das Ziel einer Gewinnsteigerung im nächsten Geschäftsjahr verkündet, dann liegt dies im Interesse der Anteilseigner.Die AN haben Interessen an den sozialen Zielen.D. h. sie sind an Arbeitsplatzsicherung und Gewinnbeteiligung interessiert.==> Zwischen diesen Zielen muss ein Ausgleich geschaffen werden.
  • Was sind die 6 Bestandteile der Unternehmenspolitik? [PerProKoDiKoFi] 1) Personalpolitik = Personalwesen = Hier setzt man sich mit Arbeit und Personal auseinander (Welche Art von Menschen stellen wir ein?)2) Produktpolitik = im Rahmen des Marketings erstreckende Maßnahmen, wie Produktplanung und Produktgestaltung3) Kontrahierungspolitik = Preisbeeinflussende Aktivitäten (Rabatt), -> Kontrahierung = Konditionen4) Distributionspolitik = Gestaltung des Vertriebs der Produkte (Wie kommt die Ware zum Kunden? Distribution = Absatzwege/Logistik) Bsp. Internethandel, Einzelhändler, Großhändler…5) Kommunikationspolitik = Wie kommuniziere ich mit meinem Kunden?Wie informiere ich über mein Produkt? Über das Unternehmen informieren…6) Finanzpolitik = Maßnahme der Finanzierung einer Unternehmung zur Befriedigung des Kapitalbedarfs. (Manchen U. bleibt Kapitalbedarf/Aktien über)(Alle Bereiche der Unternehmenspolitik sind miteinander verbunden und voneinander abhängig)
  • Was versteht man unter Unternehmenspolitik? Politik = Grundsatz, den man fährt/Grundsatzleitlinie Hier werden die Rahmenbedingungen und Leitlinien eines U. festgelegt.Unternehmenspolitik verfolgt ökonomische und soziale Ziele - Primär ökonomische (Gewinnmaximierung/Leistungssteigerung und Kostenminimierung) - und berücksichtigt die Interessen von Anteilseignern (Gewinnmaximierung), Kunden (Preisreduzierung), MA (Arbeitszeiten), Lieferanten, Subunternehmer, Gesetzgeber, Gesellschaft,...
  • a) Was versteht man unter dem Unternehmensleitbild? b) Welche Funktion hat es? = schriftliche Darstellung des U. über seine Ziele, Grundsätze, Stärken und strategischen Planungen nach innen und außen.Es beschreibt die Mission, die Vision und die Werte des Unternehmens und gibt Antworten auf die zentralen Leitfragen: „Wer sind wir?“, „Was ist unser Ziel?“ und „Wie machen wir das?“ Wie soll sich das Unternehmen nach Außen hin präsentieren? – Unternehmensphilosophie = SOLL-Vorstellung Der Firmengründer formuliert ein Unternehmensleitbild, wie sich sein Unternehmen idealer Weise verhalten soll und welches Bild in den Köpfen der Menschen entstehen soll. b) Es dient den MA zur Orientierung (wer heute MA binden möchte, muss ihnen mehr bieten als Geld), Integration u. als Entscheidungshilfe.Das Unternehmensleitbild soll den Führungskräften Grundsätze für Entscheidungen in kritischen Situationen an die Hand geben. Das Leitbild gibt den Mitarbeitern im U Orientierung für ihr Denken und Handeln und schafft ein starkes Fundament für die (konzernübergreifende) Zusammenarbeit und Identifikation. Gleichzeitig steht es für die strategische Ausrichtung und das verantwortungsvolle Handeln eines Unternehmens.
  • a) Was versteht man unter Corporate Identity? b) Welche Ziele werden verfolgt (nach innen & nach außen gerichtet)?  = Firmen Identität --> Antwort auf die Frage, wer sind wir? a) bildet sich aus der Unternehmensphilosophie u. aus dem Unternehmensleitbild = Selbstbild des Unternehmens.Man will sich damit auf dem Markt eindeutig positionieren und die Mitarbeiter möglichst gut in das U integrieren. - es stellt unter anderem ein Kommunikationskonzept dar, denn es strebt ein Erscheinungsbild an (Unternehmenskultur, das, was wir sehen, IST – Bild). --> Alleinstellungsmerkmal schaffen, durch Merkmale zur Abgrenzung von anderen Unternehmen. (Die Entwicklung der Unternehmung zu einer einzigartigen, unverwechselbaren Unternehmenspersönlichkeit).Bsp. Tempo, e-Bay          b) Nach innen gerichtete Ziele:- „WIR“ Bewusstsein soll geschaffen werden (Team)- gelebte Verhaltensmuster und- Normen sollen aufgezeigt werden (Regel, Vorschriften im U) Nach außen gerichtet:- Aufbau eines Firmenimages- Dient zur Information & Orientierung (für Lieferanten, Konkurrenten, Kunden, Mitarbeiter, Presse, Öffentlichkeit, Potentielle Arbeitnehmer, Kapitalgeber (Aktionäre & Banken))
  • Welche Elemente der Corporate Identity gibt es und was versteht man darunter? [ViBeR DeCK] - Corporate Roots:Beschreiben die Wurzeln bzw. die Herkunft.Wo kommt die Unternehmung her? Wo kommt die Idee her? - Corporate Design:Beschreibt das Erscheinungsbild. Wie stellen wir uns nach außen dar?Firmenlogo u. Firmengrundfarben bei Fahrzeugen, Arbeitskleidung, Betriebsgebäuden werden festgelegt. - Corporate Visions:Beschreibt die Visionen des Firmengründers/ die langfristigen Ziele der Unternehmung.Wohin will sich die Unternehmung entwickeln?  - Corporate Behaviour:Beschreibt das Verhalten innerh. und außerhalb der Unternehmung.Wie gehen wir miteinander um? Wie gehen wir mit Konflikten um?Ausgewählte Grundtugenden sind Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.  - Corporate Communication:Beschreibt die Kommunikation innerh. und außerhalb der Unternehmung.Wie ist unsere Gesprächs- u. Kommunikationskultur? (Gegü. der Öffentlichkeit, sind wir Transparenz, offen, ehrlich?) - Corporate Knowlede:Wissensbasis eines U.
  • a) Welche 3 Arten der Unternehmensplanung gibt es? b) Wie werden diese unterschieden? Beispiele? a) Operative, taktische, strategische Planung b) Operative Planung= kurzfristige Planung (Quartal, Wochen, Tage, bis zu einem Jahr) Ziel/Plan wird innerhalb eines Jahres aufgestellt. Operative Planung/Zielsetzung = in Zahlen formuliert. Beispiel: Einnahmenplan, Ausgabenplan, Liquiditätsplan, Personalplan, Urlaubsplanung, Schichtpläne erstellen und betrifft auch das Tagesgeschäft. * Taktische Planung = mittelfristige Planung, Umsetzung der strategischen Planung (2 – 5 Jahre)Beispiel: Die mittelfristig bevorstehende Personalrekrutierung für einen neuen Standort oder die mittelfristige Vorbereitung eines Abbaus von Arbeitskräften. * Strategische Planung = langfristig und grundsätzliche (5 Jahre und mehr) Strategische Planung/Zielsetzung = in Worten formuliert und gibt die Richtung vor, in die sich das U entwickeln soll. Beispiel: Globale Ziele wie Standortwahl/Aufbau neuer Standorte, Veränderung der Organisationsstruktur, Produktprogramme, Festlegung oder Schaffung neuer Geschäftsfelder.. Für die strategische Planung wird die operative Planung benötigt, da die operative Planung das strategische in kurzfristige kleine Ziele entsprechend umsetzt. *DAUER ist abhängig von der BRANCHE!!!
  • a) Was versteht man unter einem Führungsstil? b) Welche klassischen (eindimensionalen) Führungsstile gibt es? c) Welchen weiteren Führungsstil gibt es? a) = Art und Weise, wie sich Führungskräfte gegenüber ihren MA in einem U relativ konsistent und immer wiederkehrend verhalten. b) autoritär= Befehl & gehorsam, aber auch Verantwortungsgefühl ggü. seinen MA (wie ein Vater)- FK haben großen, MA kleinen Entscheidungsspielraum- MA werden nicht beteiligt- starke Kontrolle- rauer Ton (kann Angst erzeugen) laissez faire= Möglichst großer Freiraum "Hauptsache die Ergebnisse stimmen.."- kein Eingreifen des Vorgesetzen in die Arbeitsabläufe- die MA sind keinen Regeln unterworfen- MA entscheiden eigenständig und kontrollieren sich selbst im Team- Eher für kreative Menschen kooperativ= partnerschaftlich- Mehr Entscheidungsfreiheiten- MA können aktiv Ideen einbringen, mitgestalten- Entscheidungsfindung kann im Gruppenprozess erfolgen- Vertrauen in MA c) Situative FS = "Je nach dem"Je nach Mensch und je nach Situation führe ich autoritär, kooperativ oder laissez-faire.
  • a) Welche Vorteile bzw. Einsatzmöglichkeiten der 3 klassischen Führungsstile gibt es? b) Welche Nachteile? a)Autoritärer FS:- Klahrheit der Entscheidungsgewalt- Hohe Entscheidungsgeschwindigkeit- Hohe Produktivität bei Routinetätigkeiten- Kann in Notsituationen eingesetzt werden- bei Zeitmangel- bei Angriff auf persönliche AutoritätKooperativer FS:- Fachgerechte Entscheidungen- Hohe MA-Motivation- Wenn der Vorgesetzte nicht da ist, können die MA die Arbeiten eigenständig weiterführen- Engagement und Kreativität werden gefördert Laizzes-Fairer FS:- Gut bei Fertigung und Entwicklung- Phantasie/Kreativität wird voll eingebracht- Kaum Burnoutb)Autoritärer FS:- Häufige Fehlentscheidungen durch Konzentration auf eine Person- MA werden unselbstständig- MA-Zufriedenheit und Motivation sinkenKooperativer FS:- Bei komplizierten Entscheidungen langsame Entscheidungsfindung- Bei MA mit geringer Selbstdisziplin können Arbeiten lange dauernLaizzes-Fairer FS:- Orientierungslosigkeit bei MA- Häufig keine optimale Arbeitsatmosphäre- Unklare Zielverfolgung- In der Regel sinkt Produktivität und Leistungsfähigkeit
  • Anzeige
  • a) Was versteht man unter Aufbauorganisation? b) Was versteht m(=an unter Ablauforganisation? c) Was heißt, Aufbau- und Albauforganisation sind interdependent? a) Die Aufbauorganisation schafft die Strukturen/Regelungen für den Betriebsaufbau, wie die Organisationseinheiten (=Stellen, als kleinste organisatorische Einheit. Mehrere Stellen zusammengefasst = Abteilungen) Aufgaben, Zuständigkeiten und Ebenen.Es geht um die "Hierachien"Vergleichbar mit dem Körper/Gerüst des Menschen... b) Die Ablauforganisation organisiert die Prozesse (Arbeitsabläufe) nach den Kriterien räumlich (wo?), zeitlich (wie lange dauer das?), sachlich (mit was?) & personell (wer macht es?).Vergleichbar mit dem Blutkreislauf des Menschen...c) Die Aufbau- und Ablauforganisation haben wechselseitige Beziehungen/ wechselseitige Abhängigkeit (=Interdependenz). Sie beeinflussen sich gegenseitig...
  • Was ist das Organigramm? = die Visualisierung der Strukturen (also der Stellen und Abteilungen)=> die Visualisierung der Aufbauorganisation!
  • Nach welchen Kriterien kann man eine Aufbauorganisation bilden? 1. Strukturierung- die betriebliche Leistungserstellung und Leistungsverwertung muss strukturiert werden- Die Beziehungen der Organisationseinheiten zueinander sollen so gestaltet sein, dass Reibungsverluste vermieden werden (Koordination) 2. Zielorientierung/Zweckmäßigkeit- die Erfüllung der unternehmerischen Ziele müssen gewährleistet werden 3. Wirtschaftlichkeit- Der Mitteleinsatz soll in einem vernünftigen Verhältnis zum Arbeitsergebnis stehen- die Organisation muss wirtschaftlich sein (ökonomisch, Gewinn bringen, ertragreich, profitabel, lohnend) 4. GleichgewichtDie Organisation soll stabil sein, aber doch elastisch/flexibel genug, um veränderten Anforderungen gewachsen zu sein. 5. TransparenzDie organisatorischen Regelen und der organisatorische Aufbau sollen für MA transparent sein.Wer besetzt welche Stelle, wie sind die Hirachien aufgebaut?
  • a) Was ist der Management-Regelkreis? b) Wie ist der aufgebaut? [Anna zieht plötzlich einfach Richtung Köln...] <- Meine Merkhilfe a) Synonyme: Management-Prozess, Unternehmensprozess= schrittweises Planungskonzept (bei Planung von Projekten oder Verbesserung von Prozessen) --> Soll - Ist - VergleichUmsetzung der Unternehmensziele = Aufgaben des Managements Beispiel: Draußen liegt das ganze Material, deshalb wollen wir jetzt den Bau einer Lagerhalle. b)1. Analyse:  Wir fragen uns immer zuerst "warum?"-> Ist-Zustand & Problem analysieren2. Zielsetzung: "Was" soll geschehen?-> Wohin?, Zielarten prüfen, Kreativitätstechniken3. Planung: "Wie" soll das passieren?-> mögliche Lösung, Zeit- & Ressourcenbedarf4. Entscheidung: "Wann" soll das geschehen?-> Wer macht was bis wann?, Aufbau- und Ablauforganisation5. Realisierung: "Tun!"-> Durchführung organisieren & Entscheidung umsetzen, MA-Führung6. Kontrolle: "Ok?"-> Ziel erreicht?, Eigen- & Fremdkontrolle ZIEL = SollZielerreichung = IstKontrolle = Soll - Ist - VergleichAnwendung findet meist im Controlling statt: Managementregelkreis zur Abweichungsanalyse + Mängelbeseitigung
  • Was versteht man unter einem Konzern? = Der Zusammenschluss eines herrschenden Unternehmens mit einem oder mehrern abhängigen Unternehmen zu einer wirtschaftlichen Einheit, unter der Leitung des herrschenden Unternehmens, wobei jedes U eine eigene Bilanz und Erfolgsrechnung führt. --> Ihre wirtschaftliche und finanzielle Unabhängigkeit geben sie zwar auf, aber rechtlich bleiben die U selbstständig!
  • Nenne Beispiele eines Unternehmensleitbildes (Sätze/Formulierungen)! 1. Wir erfüllen die Anforderungen unserer Kunden besser als der Wettbewerb.2. Wir handeln kundenorientiert in allen Bereichen unseres Unternehmens.3. Wir schaffen exzellente Leistung durch Engagement und Kompetenz.4. Wir handeln konsequent und verlässlich.5. Wir denken über Bereichsgrenzen hinaus. Fairness, Respekt und Vertrauen sind der Maßstab unserer Zusammenarbeit.6. Wir fordern und fördern unsere Mitarbeiter. Führungskräfte führen klar und zielorientiert zum Erfolg.7. Wir sichern unseren Erfolg durch ständige Innovation.8. Wir sind Vordenker und Wegbereiter für innovatives Handeln in unserer Branche.9. Wir pflegen zum gegenseitigen Vorteil Partnerschaften mit unseren Lieferanten.10. Wir handeln vorausschauend im Bewusstsein unserer besonderen Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft.
  • Ein U. mit einer kooperativen Führung ermöglicht gemäß seinem Leitbild den MA eine Aufwertsbewertung der Vorgesetzten (= Mitarbeiterbefragung/360 Grad Feedback für Führungskräfte/Vorgesetztenbeurteilung). Welche Kriterien können beispielsweise bewertet werden? (Zielsetzung, Verantwortung, MA-einsatz und Motivation) Zielsetzung:- informiert die FK die MA über übergeordnete Ziele?- geht die FK im Zielvereinbarungsgspräch auf die persönlichen Ziele der MA ein?- stellt die FK zielgerichtete Fragen oder gibt Anregungen?Verantwortung:- Sorgt der Vorgesetzte für Sicherheit?- Überträgt die FK den MA für komplexe Aufgaben die Verantwortung?Mitarbeitereinsatz & Motivation:- Setzt die FK die MA ihren Fähigkeit entsprechend ein?- Spricht der Vorgesetze Fehler und Mängel sachlich an?- Hilft die FK dem MA in schwierigen Situationen?- Lobt die FK den MA bei Erfolgen?
  • a) Was versteht man unter Corporate Design? b) Auf welche Weise werden die Vorgaben des Corporate Design im U umgesetzt? a) Corporate Design beschreibt das Erscheinungsbild der Unternehmung => unterstüzt die visuelle Darstellung der Corporate Identity (Firmenlogo u. Firmengrundfarben bei Firmenfahrzeugen, Arbeitskleidung, Betriebsgebäuden).b) Das U. wählt ein einprägsames Logo, ein Schrift- und Farbschema.Die Gestaltungsrichtlinien müssen allen MA bekannt sein.Nach diesen Richtlinien sind neben der Korrespondenz, alle gedruckten Produkte, Präsentationen und Webseiten gestaltet.Dafür verwendet man ein gutes Vorlagensystem (Bsp. Officeprogramme).Die Druckerei muss sich beim Druck von Flyern, Verpackungen, o. Geschäftsberichten ebenso streng an die Gestaltungsrichtlinien halten.
  • a) Was versteht man unter Corporate Governance? b) Was sind Kennzeichen guter CG? Das ist die gesamte organisatorische u. inhaltliche Überwachung eines U. => best. Verhaltensregeln zur verantwortungsvollen U.-politik.Sie gelten für FK & MA der Unternehmen.Gesetzgeber, die Eigentümer, die MA, der Aufsichtsrat (Aktiengesellschaft) o. Verwaltungsrat  (öffentl. Einrichtung), das Management, die Gesellschaft oder andere Interessenten können die Regeln setzen.Je nachdem wer sie setzt, stehen sie in einem Gesetz, Richtlinien, einem Kodex, im U.leitbild, in Absichtserklärungen  o. sind bspw. als Usus (Gewohnheit) vielleicht gar nicht schriftlich fixiert. b) - funktionsfähige Unternehmensleitung- Wahren der Interessen verschiedener Gruppen (z. B. Stakeholder = beteiligte)- Transparenz in der Unternehmenskommunikation- Zielgerichtete Zusammenarbeit der Unternehmensleitung und Unternehmensüberwachung- angemessener Umgang mit Risiken- Managemententscheidungen sind auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtet
  • a) Wofür gibt es den Zielbildungsprozess und wie erfolgt dieser? [Formuliere, zerlege, ordne & erledige dein Ziel] b) Was bewirkt das SMART Prinzip und wie lautet dieses? c) Was versteht man unter Zieloperationalisierung? a) --> WAS, WIE u. mit welchem zeitl. Aufwand möchte das U./einzelne Personen bzw. Gruppen das Ziel künftig erreichen? = Konkretisierung der ZieleUnternehmenshauptziel: Marktführerschaft erreichenUnternehmensnebenziel: Qualität steigern Der ZIELBILDUNGSPROZESS:1. Formuliere das Ziel/Problem schriftlich (fixieren), um die Wirkung nicht zu verlieren/ das Ziel nicht zu vergessen.2. Zerlege die Gesamtaufgabe in einzelne, kleine Teile3. Ordne die Teilaufgaben nach Prioritäten und Terminen5. Erledige alle Aktivitäten u. kontrolliere das Ergebnis b) Ziele sollen fordern und motivieren, deshalb müssen sie SMART sein!S pezifisch - Worum geht es? Konkrete und Präzise Beschreibung!M essbar - In Zahlen ausgedrückt - Wie merke ich überhaupt, das ich mein Ziel erreicht habe? Wie viele Aufträge z. B.?A ttraktiv/akzeptiert von den Beteiligten und attraktive Ziele die uns auch ein bisschen herausfordernR ealistisch/relevant, so dass wir die Ziele realistisch und für das U. relevant betrachten – denn nur wenn wir die Ziele für machbar und wichtig halten, gehen wir mit der entsprechenden Motivation heranT erminiert, zeitlich fixiert – Bis wann möchten wir das Ziel erreicht haben? Bsp. E-Mails-> Zielvorgabe: Alle eingehenden E-Mails sollen nach Möglichkeit am selben Tag beantwortet werden!- präzise und klare Aussage- messbar anhand E-Mail Protokoll- anspruchsvoll: trozt Zeitdruck qualitative Antwort- realistisch u. erreichbar, evtl. Überstunden- terminiert: bis zum Ende des Geschäftstages c) Wichtig ist es, die angestrebten Ziele so genau wie möglich zu definieren und diese auch überprüfbar zu halten = Zieloperationalisierung!Bsp.: - Der Unternehmensumsatz ist bis zum 31.12.20.. um 5% zu steigern.- Alle Kunden, deren Dienstleistungsvertra im übernächsten Jahr ausläuft, sind hinsichtlich ihrer Zufriedenheit mit dem Service zu befragen. (Es geht um DL-Verträge, Zeit: nächstes Jahr, Was: Kundenzufriedenheit/Kundenreklamationen sollen z. B. um 10% abnehmen)
  • a) Nenne Beispiele für qualitative und quantitative Unternehmensziele! b) Nenne Beispiele für monetäre und nicht monetäre Ziele! c) Ein Unternehmen verfolgt in der Praxis oft mehrere Ziele nebeneinander. Welche verschiedenen Zielbeziehungen sich hierbei zu beachten? Nenne je ein Beispiel und wie würde man das grafisch darstellen? a) Qualitative Ziele: (Image, Kunden- u. MA-zufriedenheit) - Kundenzufriedenheit (z.B. kürzeste Reaktionszeit bei Kundenanfragen) - Kundenbindung erhöhen (z.B. Umsatz pro Kunde steigt auf 5,50 €) - Image (z.B. Beste Bewertung bei Kundenbefragungen) - Mitarbeiterbezogen (z.B. höchste Mitarbeiterzufriedenheit) - Höchste Sicherheits- und Umweltstandards (z.B. ISO Zertifizierung im zweiten Jahr) Quantitative Ziele: (Umsatz, Stückzahlen) - Marktposition (z.B. unter Top 5-Anbieter innerhalb von 3 Jahren) - Marktanteile (z.B. 5 % Marktanteil nach dem ersten Jahr) - Umsatzziele (z.B. Umsatz von 100.000 € im zweiten Geschäftsjahr) - Break-Even (Zeitpunkt, wann Sie die Gewinneschwelle erreichen) - Gewinnvorgabe (z.B. nach 12 Monaten 25.000 € Gewinn) b) monetäre Ziele: Gewinnmaximierung, Umsatzmaximierung, Kostenminimierung, Liquiditätnicht monetäre Ziele: Streben nach Selbstständigkeit, Serviceverbesserung, Qualitätsverbesserung, Verbesserung des Umweltschutzes c) komplementäre Zielbeziehungen/Zielkomplementarität (=ergänzend):--> Die Erfüllung eines Ziels fördert die Erfüllung eines anderen Ziels/Die Ziele ergänzen sich gegenseitig. Bsp: Das Ziel "Senkung der Gemeinkosten" leistet einen Beitrag zur Erreichung des Ziels "Gewinnmaximierung" - bei gleichem Umsatz. Mitarbeitermotivation + Kundenzufriedenheit Produktivitätssteigerung + Gewinnsteigerung konfliktäre Zielbeziehungen/Zielkonkurrenz/konträr (=gegeneinander stehend)--> Erfüllung eines Ziels behindert Erfüllung eines anderen Ziels Bsp: Das Ziel "Verbesserung des Umweltschutzes" führt aufgrund notwendiger Investitionen zunächst zu einer Verschlechterung des Ziels "Kostenstabilität".Kostenreduktion + Entwicklung ausweitengrafisch: "je höher Ziel 1, desto niedriger wird Ziel 2"Z1 N Z2 indifferente Zielbeziehungen/Zielindifferenz (=zueinander ohne Beziehung - wirkungslos) ZielneutralitätErfüllung eines Ziels beeinflusst nicht die Erfüllung eines anderen Ziels Bsp: Das Ziel "Verbesserung der Rohstoffausbeute" hat keinen Einfluss auf das Ziel "Verbesserung der Mobilität der AN" Marktmehrheit erhöhen + Produktionskosten senkengrafisch: "Ziel 1 bleibt gleich, auch wenn Ziel 2 größer wird"Z1 (horizontale Linie) - Z2
  • a) Was versteht man unter der Unternehmensstrategie? b) Erkläre das Top-down (und Bottom-up Prinzip)! a) Die Unternehmensstrategie ist die Gesamtheit aller geplanten Maßnahmen zur langfristigen Zielerreichung.Alle Bereiche haben sich an diesem Oberziel zu orientieren. Davon abgeleitet ergeben sich Unterziele.--> Topmanagement ist verantwortlich für die Entwicklung des Unternehmensziels--> Untere Management beschäftigt sich mit der Umsetzung der Strategie im operativen Bereich. b) Top-down: Abgeleitet von den Unternehmenszielen werden Bereichsziele (Controllingziele-> Personalziele-> Marketingziele-> Vertriebsziel) und Abteilungsziele (Personalentwicklungsziele-> Dienstleistungsziele-> Werbeziele-> Verkaufsziele) => Die Unternehmensleitung erstellt nach ihren Zielvorstellungen einen Gesamtplan und dieser wird auf die nachgelagerte Hierarchieebene in Teilpläne aufgeteilt. Das geht dann immer so weiter, bis unter Umständen unrealistische Zielvorgaben oder Widerstände bei den Mitarbeitern auftreten. Bottom-up:Auf der untersten Ebene werden Teilpläne erstellt und peu á peu auf die nächst höheren Ebenen zu einem Gesamtplan zusammengeführt. Hier sind allerdings notwendige Kompromisse als Nachteil anzusehen, auch könnten Mitarbeiter "Tiefstapelei" betreiben.
  • Wie sind die Managementebenen/Führungsebenen zu unterscheiden? 1. Top-Management (oberste Unternehmungsleitung: Vorstand, Geschäftsführung); es trifft die Grundsatzentscheidungen und strategischen Entscheidungen. 2. Middle-Management (mittlere Führungsebene: Ressortleitung, Abteilungsdirektoren, Werksleiter); es trifft die taktischen Entscheidungen. 3. Lower-Management (unterste Führungsebene: Abteilungsleiter, Werkmeister); es trifft die operativen Entscheidungen. Managementebenen sind Ebenen der betrieblichen Leitungshierarchie in einem U. (Leitungssystem).
  • a) Wozu die Marktforschung? b) Methoden der Marktforschung? c) Themen/Forschungspunkte (Beispiele) a) U setzen die Instrumente der Martforschung ein, um eigene Produkte und Dienstleistungen in den Markt einordnen zu können und liefert wichtige Daten.Sie kann auf dem Absatzmarkt betrieben werden oder aber auch auf dem Beschaffungsmarkt.b) Primärforschung (Field Research):-> alle Daten müssen neu erhoben werden.Um an neue Daten zu kommen gib es verschiedene Möglichkeiten:*Befragung einzelner Personen oder Personengruppen – diese kann persönlich, schriftlich oder telefonisch erfolgen. Die Befragung wird am meisten verwendet!Online-Befragung ist gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen sehr weit verbreitet. Bei der Online-Befragung können Kunden direkt auf der firmeneigenen Website erreicht werden. = kostengünstiger als die Befragung über Fragebögen, welche extra gedruckt und versendet werden müssen.*Als weiterer Datenerhebung wäre das Experiment zu nennen. Hier wird ein sogenannter Testmarkt geschaffen. Im Testmarkt wird das Produkt nur einem bestimmten Testkäufermarkt zur Verfügung gestellt. Damit wird das Risiko eines Misserfolges minimiert – wenn auch nicht ausgeschlossen. Diese Art der Befragung ist mit einem hohen Kostenaufwand verbunden und für die meisten Unternehmen sicher nicht von Interesse.* Bei der sogen. Kundenlaufstudie wird das Verhalten von Kunden in freier Wildbahn studiert. Das bedeutet das Einkaufsverhalten der Kunden wird beobachtet und ausgewertet. (Bsp. Anordnung teurer Artikel immer auf Blickhöhe und die günstigeren Waren immer ganz unten im Regal. Diese Erkenntnis der sinnvollen Artikelpositionierung wurde aus einer Kundenlaufstudie gewonnen und wird mittlerweile von (fast) allen Supermärkten, Discountern, Kaufhäusern und anderen Verkaufsstellen umgesetzt.*Als letztes hätten wir noch das sogenannten Panel. Hier wird das Verhalten von Verbrauchern über einen längeren Zeitraum und wiederkehrend beobachtet und ausgewertet. Die Befragten sind bei der Panelmethode immer die Gleichen.Vorteile: Daten sind aktuell und treffen genau die Fragestellung. Nachteile: mit sehr hohen Kosten & (Zeit-/Arbeits-) Aufwand verbunden. Sekundärforschung (Desk Research):-> alle Daten die man erhält, sind bereits vorhanden. Interne Informationsquellen: Verkaufsberichte vom Kundendienst, Umsatzstatistiken, die eigene Buchführung oder Kostenrechnungen.Externe Infomationsquellen wären Bilanzen und Geschäftsberichte fremder Unternehmen, Preislisten von Mitbewerbern und/oder Statistiken von Wirtschaftsverbänden. Die Sekundärforschung wird hauptsächlich von kleinen Unternehmen oder Einzelunternehmer genutzt.
  • SWOT-Analyse & Vor- und Nachteile = ein wichtiges Instrument der strategischen Planung.Es werden die internen Stärken und Schwächen, den externen Chancen und Risiken eines U gegenübergestellt. Strength = Innere Stärken des U. (qualifiziertes Personal) Weakness= Innere SchwächenOppurtunities= externe Chancen (auf dem Markt, z. B. dass man einen weiteren Absatz dazunimmt)Threats= externe Bedrohung/Risiken (Bsp. Wechselkurs in einem anderen Land, oder die Konkurrenz) Oppurtunities & Threats = Blick nach Außen (blicken aus dem U hinaus, in das Mikro- und Makroumfeld). Können sich aus dem Marktgeschen, gesellschaftlichen oder technischen Entwicklung ergeben.Stärken & Schwächen = Blick nach Innen (blicken in das U hinein). Ist meist bekannt.------------------------------------------------------Blick nach Innen - Stärken & Schwächen: Physischen Ressourcen wd. betrachtet: Gebäude, Maschinen, Produkte die ein U herstellt--> Ist das U effiezient, produktiv und flexibel? Finanzielle Ressourcen bsp. Bilanz, Cashflow Statement--> Hat das U an sich genug finanzielle Möglichkeiten um neue Investitionen zu tätigen oder ob evtl. Geldgeber vorhanden sind für neue Unternehmensinvestitionen Menschlichen Ressourcen bsp. MA --> Habe ich die richtigen MA um das zu tun, was ich tue?--> Sind diese MA gut aus- oder fortgebildet? Blick nach Außen - Chancen & Risiken:Bei der Chancen und Risiken Analyse fragt sich das U. z. B.- was sind wichtige Trends, denen man gerecht werden muss um auf dem Markt weiterhin zu existieren?- Wo liegen die größten Risiken? Was kann das U. tun um diese zu minimieren?- Welchen Wettbewerb gibt es?- Was machen die Mitbewerber?>- Gibt es potentielle neue Marktzugänge? Oder Substitute? Vorgehensweise:- Zuerst macht das U eine Brainstormingsitzung mit den betreffenden Bereichsteilnehmer- Ideen fixiert- Ideen nach Themenbereichen sortieren - Priorisierung (je nachdem wie wichtig die Inputs von den versch. MA sind)_________________________Vorteile:- Die SWOT-Analyse kann man prinzipiell auf alle Stärken und Schwächen eins U anwenden. Am häufigsten zu Analyse des Absatzmarktes.- Bei der Suche nach geeigneten Fachkräften kann sie sehr hilfreich sein.Nachteile:- Oft werden lange Listen erzeugt - es ist schwierig Prioritäten zu setzen, da die verschiedenen Abteilungen innerhalb selbst verschiedene haben (bsp. Marketingabteilung sagt, wir brauchen mehr Vertriebsmitarbeiter um mehr Umsatz zu generieren, während die Fertigung sagt, wir brauchen ein besseres Fertigungskonzept und müssen neue Maschinen kaufen. So muss das Management abwägen, welche Investitionen mehr Priorität haben)- Nicht realtitätsbezogene Meinungen von MA werden oftmals festgehalten
  • Welche 4 Kombinationen der SWOT-Analyse ergeben sich? 1. SO-Strategien (Interne Stärken treffen auf externe Chancen):-> Särken ausbauen und Chancen nutzen- Das U ist mit Produkten und Preisen gut aufgestellt.Die Stärken helfen bei der Nutzung der Chancen. Dort sollte das U investieren.2. ST-Strategien (Interne Stärken treffen auf externe Bedrohungen):-> Prüfen, welche Gefahren sich mit welchen Stärken bekämpfen lassen/ Stärken einsetzen um Risiken abzuwenden.Interne Stärken helfen bei der Absicherung der Marktanteile gegen externe Risiken. Externe Risiken können Änderungen der Rahmenbedingungen oder schrumpfende Märkte sein.3. WO-Strategien:Interne Schwächen müssen abgebaut werden, um externe Chancen nutzen zu können. Dabei muss das U einen Rückstand aufholen. Solche Schwächen können geringe Kundenbindung oder schlechter Service sein.4. WT-Strategien:Wenn interne Schwächen auf externe Risiken treffen, wird das U diesen Teil des Marktes meiden, solange es die Schwäche noch nicht behoben hat.
  • Was ist der Unterschied zwischen Lasten- und Pflichtenheft und welche Funktionen haben diese? Das Lastenheft erstellt der Auftraggeber und formuliert darin seine Forderungen an Auftragnehmer. (=nicht technisch, Gehört dem Auftraggeber).Die Anforderungen sind so allgemein wie möglich und so konkret wie notwendig gehalten.Es geht vor allem darum, welche Ziele mit dem Vorhaben erreicht werden sollen. (Was und wofür?) Das Pflichtenheft erstellt der Auftragnehmer (meist gemeinsam mit dem Auftraggeber, = technisch, gehört dem Auftragnehmer). Er spezifieziert die Anforderungen und Leistungsmerkmale.(Konkrete Lösungsvorschläge - WAS und WOMIT?) Es ist dann das zentrale Dokument eines Vorhabens.In einem Projektauftrag oder in einem Vertrag wird immer auf das Pflichtenheft Bezug genommen.
  • a) Warum wird ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) benötigt? b) Drei Arten von Dokumenten zur Verwaltung? c) Welche Informationen können verwaltet werden? a) Das elektronische Dokumentenmanagement wird eingsetzt, um große Dokumentenbestände übersichtlich und vereinfacht zu verwalten.Man hat einen schnellen Zugriff auf das Dokument und erspart sich eine räumlich Aktenverwaltung/Archive.Bsp. QM-Systeme verursachen einen hohen Verwaltungsaufwand, was durch DMS gesenkt werden kann.Es erleichtert vor allem die Versionsverwaltung (zur Erfassung von Weiterentwicklungen/Änderungen an Dokumenten oder Dateien) und die Archivierung der Dokumente. b) QM-Handbuch, QM-Formulare, QM-Auditdokumente, QM-Aufzeichnungen c) Revisionsnummern und Revisionsstände, Autor, Verantwortlicher oder Datumsangaben zu den Änderungen
  • a) Welche Ziele verfolgt die Abteilung Personal? b) Welche inoffiziellen/operativen Ziele verfolgen MA? a) - Entwicklung von MA-potentialen- Verbesserung der MA-qualifikation- Entwicklung von FK aus den eigenen Reihen (nicht von Außen einstellen)- Rekurtierung von Nachwuchskräften- Imageverbesserung der Abteilung b) (operative Ziele-> zu einem Zeitpunkt tatsächlich verfolgt, können leicht und schnell angepasst werden)- Karriere machen- Macht haben- Sicherheit des Arbeitsplatzes
  • Was sind a) Ökonomische Ziele b) Soziale Ziele c) Ökologische Ziele a) (Eigenkapitalgeber)- langfr. Gewinnmaximierung- Kostenminimierung- Shareholder Value (Unternehmenswert/Marktwert des Eigenkapitals)- Rentabilität - Unternehmenssicherung- Unternehmenswachstum b) (Arbeitnehmer)- gerechte Entlohnung- gute Arbeitsbedingungen (z. B. gerechte Arbeitszeitenregelung)- betriebliche Sozialleistungen- Arbeitsplatzsicherheit- betriebliche Mitbestimmung- gutes Betriebsklima c) (Öffentlichkeit)- Ressourcenschonung- Begrenzung von Schadstoffemission- Abfallvermeidung- Abfallrecycling
  • Anzeige
  • Operationalisierung der Ziele SMT Operationale Ziele sind festgelegt in den Punkten:- Inhalt -> Ziel spezifizieren (Verringerung der MA-Zahl)- Ausmaß -> messbar (um 5 Personen)- Zeit -> terminieren (im 3. Quartal) Operationale Ziele sind quantitative Ziele, da qualitative sich nicht operationalisieren lassen. Z. B. Serviceverbesserung
  • Welche strategischen Instrumente zum Einordnen der eigenen Produkte in den Markt gibt es? 1. Produktlebenszyklus (6 Phasen)2. Portfolio-Analyse (Portfolio Matrix der Boston Consulting Group)3. Marktforschung4. Benchmarking5. SWOT-Analyse
  • Produktlebenszyklus Grundgedanke: Produkte sind wie Menschen, sie werden geboren, wachsen, altern und sterben. Die Produkte durchleben 6 verschieden Phasen in Abh. von Zeit u. Umsatz. 1. Entwicklung und Erforschung eines Produktes:Das U steckt Geld und Arbeit in die Entwicklung des Produktes.Es wird noch keine Umsatz erzielt.2. Einführungsphase:Das U steckt Geld und Arbeit in das Marketing, um das Produkt bekannt zu machen und beginnt mit dem Verkauf. (Einführungspreis, Werbung)Die Umsätze steigen an und langsam wird der Break-even-Punkt erreicht, an dem zum 1. Mal Gewinn erzielt wird.3. Wachstumsphase:Nachdem Break-even wächst der Marktanteil und das Produkt wird immer erfolgreicher.(Lager-Logistik-Distributionspolitik)Am Wendepunkt der Umsatzkurve endet die Wachstumsphase.4. Reifephase:In dieser Phase steigt der Umsatz noch leicht bis zum Maximum an. Am Ende der Reifephase ist die Sättigung erreicht. Eine sog. Produktvariation und Preisorientierung wird stattfinden. Wo pendelt sich mein Preis ein? Hier gibt es i. d. R. schon Mitbewerber.5. Sättigungsphase:Hier fällt der Umsatz bis zu einem Punkt, an dem mit dem Produkt kein Gewinn mehr gemacht werden kann.(Markt ist voll) Preise fallen, spätestens jetzt bit es Nachahmer, Umsatz ist stagnierend bzw. rückläufig.6. Degenerationsphase:Das Produkt läuft aus, Zahl der Nachfrager und Umsatz sinken, es muss durch ein innovatives Produkt ersetzt werden. Produkt "stirbt". Es wird am Ende dieser Phase aus dem Programm genommen -> Produktelimination. Evtl. müssen während einer Nachlaufphase noch Leistungen erbracht werden. Oder es könnte auch ein Relaunch (Neustart) statt finden.
  • Was ist die Unternehmensführung? Die Unternehmensführung befasst sich mit der - strategischen Ausrichtung -> langfristige Vorbereitung auf Zukunft > 5 Jahre- Entwicklung- Steuerung- Planungund Kontrolle eines Unternehmens.
  • Was sind die wichtigsten gesellschaftlichen Einflussfaktoren auf die Unternehmenspolitik? /Allgemeine Rahmenbedingungen - Gesellschaftsform (demographischer Wandel, Religion)- Rechtsordnung (Steuern/Zölle, Rechtssicherheit, internat. Recht)- Politische Ordnung (Stabilität, Macht, Staatsform, Nationalismus)- Wirtschaftsordnung (Inflation, Arbeitslosigkeit, Gewerkschaften, Ressourcen, saisonell bedingte Geschehen)
  • Was ist das Ziel der freien Marktwirtschaft? - Freiheit- soziale Sicherheit- Gerechtigkeit- Wohlstand
  • Die Aufstellung eines allgemeinen anerkannten Unternehmensleitbildes ist sehr wichtig, da die Unternehmenspoltik Auswirkungen auf die Verbreitung von Informationen hat. Welche Informationen können zu großem Schaden führen? - ungeschickter oder falscher Personalpolitik- Korruptions- oder Bestechungsfälle- Verletzung von Umweltstandards- Verkauf von Pordukten die mit Hilfe von Kinderarbeit hergestellt worden sind
  • Sinn und Zweck einer deligierten Aufgabe? Delegation = die Übertragung von - Verantwortung- Aufgaben- Befugnissen (=Rechte) Muss nicht kontrolliert werden.Sie haben die Befugnis... und sie sind verantwortlich dafür... Sie haben das Recht...
  • Was sind Instanzen? Das sind Stellen mit einer Leitungsfunktion
  • a) Was versteht man unter Top-down und Bottom-up-Methode? b) Vor- und Nachteile der Top-down und Bottom-up-Methode? a) Top-down-Methode:Die einzelnen Elemente einer Planung werden von oben nach unten immer feiner zerlegt. Man definiert Teilziele, die noch weiter in Detailziele unterteilt werden können. Anschließend definiert man Arbeitspakete und Vorgänge. Bottom-up-Methode:Alle Vorgänge, Tätigkeiten und Teilabschnitte der Planung werden ungeordnet gesammelt und notiert. Die Projektstruktur entsteht von unten nach oben und wird nach der Zusammenfassung von oben nach unten geprüft. b) Top-down:V: Klare Zuordnung der Vorgänge, gute Anpassung an die bestehende Projekt- oder Aufbauorganisation.N: eingeschränkte Mitbestimmung der MA, zeitige Festlegung auf Ziele, kaum mögliche Nutzung von Kreativitätstechniken, diese Methode erfordert einen sehr guten InformationsflussBottom-up:V: Nutzung von Kreativitätspotenzialen, Praxisnähe, Methoden der Ideenfindung können gut eingebracht werdenN: große Anzahl von Vorschlägen, ungenügende Strukturierung der Vorschläge, hoher Zeitaufwand
  • Zusammenhang zwischen strategischer und operativer Planung? Beide Arten der Planung greifen auf einen gemeinsamen Informationsbestand zurück, sind eng miteinander verzahnt und müssen aufeinander abgestimmt sein. Die Planenden müssen zudem eng miteinander zusammenarbeiten.Die strategische Planung liefert Eckdaten, die in der operativen Planung umgesetzt werden sollen.
  • 2 Werkzeuge zur Kontrolle von Planungen (strategischer und operativer)? Deckungsbeitragsrechnung und Break-Even-Analyse
  • Was versteht man unter Deckungsbeitrag? = Beitrag eines Produkts zu den fixen Kosten des U.Er wird als Differenz aus den Erlösen und variablen Kosten berechnet. Für die DBR müssen alle Kosten aufgeteilt werden.-> Instrument der operativen Planung, weil von allen Gesamtkosten nur die aktuell wichtigen Kosten betrachtet werden.
  • Marktanteil + Formeln? absoluter Marktanteil (der Marktanteil eines einzelnen U.):= Absatzvolumen:Marktvolumen*100-> Hätten wir einen Marktanteil von 100%, dann wären wir Monopolist!rel. Marktaneil (die Stellung des einzelnen U. auf dem jeweiligen Markt/ in der Relation zum größten Konkurrenten):= eigener (abs.) Marktanteil:Marktanteil des größten Konkurrenten * 100-> Marktanteil > 1 sind wir Marktführer-> Marktanteil < 1 sind wir Marktfolger
  • Strategische Instrumente zum Einordnen der eigenen Produkte in den Markt? Konkurrenzanalyse (Datenerhebung-wie viel verkauft Konkurrenz?), Benchmarking (Vergleich mit den Branchenbesten), Produktportfolioanalyse (BCG-Matrix), Produktlebenszyklus, Stärken-Schwächen Analyse u. Chancen-Risiken Analyse.
  • Welche Kompetenzen sollten stellen mit einer Leitungsfunktion haben? Weisungs-, Verfügungs-, Vertretungs-, und Informationskompetenz
  • Produktportfolio Analyse (Boston Consulting Matrix BCG) (Die 4 Normstrategien) Nach dem rel. Marktanteil und dem Marktpotenzial (rel. Marktwachstum) können die Produkte oder DL eines U in 4 Gruppen eingeteil werden.Question Marks:-> Neues Produkt in der EinführungsphaseDiese Produkte befinden sich in der Einführungsphase und verbrauchen momentan noch mehr Geld, als sie einbringen.Diese Produkte werden weiterentwickelt und beobachtet. Evtl. entwickeln sie sich zu Stars oder man gibt sie auf.Stars:-> Wachstumsphase, Produkt "erobert sich Markt"Diese Produkte werden gestärkt u. ausgebaut. Sie haben einen hohen Marktanteil und befinden sich noch in der Wachstumsphase o. am Beginn der Reifephase.Qualität steigern (Beseitigung von Schwachstellen)Cash Cows:-> späte Wachstumsphase, Produkt ebaliert sichIn diesem Segment liegen die Produkte am Ende der Reifephase o. in der Sättigungsphase. Sie bringen einen hohen Deckungsbeitrag. Die Erträge dieser Produkte werden kassiert, ohne dass noch allzu viel in das Produkt investiert wird.Man hält oder senkt sie leicht.Mit Cash Cows können Entwicklung und Einführung neuer/anderer Produkte finanziert werden -> wichtige Finanzquellen!Poor Dogs:-> am Ende d. Produktlebenszyklus, Produkt "veraltet"Kein o. geringes Marktwachstum und keine Gewinnaussichten, deshalb Verkauf/Aufgabe (oder in Ausnahmefällen Relaunch=Strategie zur Verlängerung des Lebenszykluses)Bsp. Abverkauf von Lagerbeständen, Reduktion von Ersatzteilen für die entspr. Produkte
  • Benchmarking Prozess Was versteht man unter externen Benchmarking? Benchmarking = Konkurrenzanalyse - Vergleich mit den BESTEN.= eine systematische und vergleichende Analyse, für die Untersuchung des stärksten Konkurrenten eines U.- das eigene U muss sich hinsichtlich Produkte, Verfahren und Prozesse mit den besten Konkurrenten vergleichen. Es wird nach vorher festgelegten Referenzkriterien abgewickelt.- kann zur Verbesserung von Prozessen und Produkten führen extern: Das U misst sich an den besten Mitbewerbern aus der Branche. Dabei kann z. B. ermittelt werden:- wer mit seinen Produkten Branchenführer ist- wer die technische Entwicklung dominiert- wer die höchste Kundenzufriedenheit erzielt- wer mit den niedrigsten Kosten produziert
  • a) Wofür werden Managementsysteme eingeführt (Aufgaben des Managements-Managementregelkreis)? b) Verpflichtung der Leitung bei der Anwendung? a) zur Effektivierung und Weiterentwicklung aller U-Prozesse. Die U-Leitung trägt eine große Verantwortung. b) - Die U-Leitung muss einen Beauftragten für das jeweilige Managementsystem benennen- den MA die Bedeutung des Managementsystems klar erläutern und bewusst machen- die Orientierung des Managementsystems festlegen- die messbaren Ziele des Managementsystems bestimmen und- die notwendigen Ressourcen bereitstellen
  • a) Definition Audits b) Wo erfolgt die Dokumentation? c) Beispiele Audits Ein Audit ist eine qualitätsorientierte Bewertungsmethode und dient zur Analyse des Ist-Zustandes oder einem Vergleich mit vorhrer definierten Zielen. Ein Audit wird heute meist als interne oder externe Bewertung von Produkten, Prozessen oder Systemen in einem U verwendet.Sie z. B. im Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsmanagement eingesetzt. b) Sie erfolgt in Auditpläne, Auditberichte, Abweichungsberichte, Berichte zur Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen, Auditergebnisse und Auditfolgemaßnahmen c) Objektbezogene Audits:1) Produktaudit: Prüfung eines Produktes anhand vorgegebener Kriterien2) Systemaudit: Bewertung eines der Managementsysteme im gesamten U., dient zur Grundlage für eine Zertifizierung.3) Verfahrens- o. Prozessaudit: Prüfung der Prozesse und/oder technologischen Verfahen in einem U.Audits nach ihrer organisatorischen Art:1) Externe Audits (werden nicht vom U selbst, sondern anderen Organisationen erbracht):- Lieferantenaudit: der Kunde (Auftraggeber) führt im U eine Untersuchung durch - Kundenaudit: das U führt beim Lieferanten eine Untersuchung durch - Auftragnehmer geht zum Auftraggeber2) Internes Audit (werden vom U oder im Namen des U durchgeführt um die Prozesse oder das Management zu bewerten.Wird durch Auditoren des eigenen U durchgeführt. Z. B. weil ein externes Audit ansteht.