Psychologie (Fach) / M1 (Lektion)

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Klausurvorbereitung

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  • Welcher der folgenden Begriffe/Grundsätze ist nicht mit "Diversity Management" zu vereinbaren? Survival of the fittest.
  • Welche(r) der folgenden Begriffe/Grundsätze sind mit "Diversity Management" zu vereinbaren? - Soziale Vielfalt nutzen- Kooperation- Förderung der interkulturellen Kompetenz- Antidiskrimierungspolicies
  • Mit welchem der folgenden Statements wird eine Einstellung (vs. kulturelle Werte und Überzeugungen) beschrieben? a) "Ich finde den FC Bayern toll" b) "Die USA sehen den Ursprung des Terrorismus in den islamischen Ländern" c) "Meine Großmutter sagt, Spaghetti darf man nur mit der Gabel essen" d) "Es wäre gesünder, weniger Fleisch zu essen" e) "Ordnung und Disziplin müssen sein" a) "Ich finde den FC Bayern toll."Begründung: Eine Einstellung ist die subjektive Bewertung einer Person gegenüber einem Objekt.Dagegen ist eine Überzeugung eine individuelle Einschätzung, die eine Person als "wahr" oder "real" betrachtet. Und kulturelle Werte sind Gesetzmäßigkeiten, die eine Gruppe als gut und richtig ansieht.
  • Was haben die "social category diversity" nach Daniels und Macdonald, 2005) und die sekundäre Dimension der Diversität gemeinsam? a) Sie bezeichnen Unterschiede in nicht veränderbaren Faktoren b) Sie bezeichnen Unterschiede im Bildungsgrad c) Sie Unterschiede in kulturellen Werten d) Sie bezeichnen Unterschiede in veränderbaren Faktoren e) Keine der Antwortalternatven A bis D stimm e), keine der anderen Alternativen stimmt.Warum? Primäre Dimension und social category diversity = angeboren, relativ unveränderlich (Ethnie, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung)Dagegen wird die sekundäre Dimension bzw. informational diversity erworben, sie ist veränderbar (Ausbildung, Wohnort, sozialer Status u. a.)Als drittes Kriterium führen Daniels und Macdonald die value diversity ein, womit Unterschiede bezüglich Werten, Überzeugungen und Einstellungen gemeint sind.
  • Welches der folgenden Szenarien stellt einen "stereotype threat" (Bedrohung des Stereotyps)? a) Brillenträgern wird häufig eine höhere Intelligenz zugeschrieben als Menschen ohne Brille b) Wenn mehrere Menschen während eines Unfalls anwesend sind, fällt es dem Einzelnen schwerer, einzugreifen und zu helfen, als wenn er alleine den Unfall mitbekommt c) Muslimische Schüler schneiden in Klausuren schlechter als ihre christlichen Mitschüler, wenn ein Kruzifix (vs. keine Kruzifix) über der Tafel hängt d) In Gruppen-Wettbewerben fühlen sich die jeweiligen Mitglieder schnell ihrer Gruppe zugehörig, auch wenn sie vorher niemanden kannten. e) Blinde Menschen fühlen sich vor allem dann diskiminiert, wenn mit ihnen gesprochen wird als seien sie taub. c) Stereotype-Threat-Theorie nach Steele, Spencer und Aronson (2002) meitn die Befürchtung, auf Grundlage von Stereotypen beurteilt zu werden, was bei Mitgliedern sozial abgewerteter Gruppen ein Gefühl der Bedrohung auslöst.
  • Welches der folgenden Beispiele könnte Teil eines IATs sein? a) hetero-angenehm/homo-unangenehm // hetero-unangenehm/homo-angenehm b) "Ich habe nichts gegen Schwarze." 1 "stimmt völlig" - 7 "stimmt überhaubt nicht" c) SInd die folgenden Buchstabenfolgen Wörter oder nicht: HREZLICH - DUETSCH; GEMEIN - RUMÄNISCH d) Schätzen Sie in Prozent wieviele Ausländer in Deutschland leben. e) WElche der folgenden Merkmale sind typisch für Menschen mit Behinderung? Stark/schwach - hilflos/unabhängig - erfolglos/erfolgreich IAT = Impliziter Assoziationstest - es geht darum, Leute so zu stressen (Zeitdruck, andere Aufgaben), dass diese sozusagen nebenbei ihre wirklichen Vorurteile verraten-> In diesem Sinne: a) hetero-angenehm/homo-unangenehm//hetero-unangenehm/homo-angenehm
  • "Natürlich verstehe ich, dass man in einer mündlichen Prüfung von mir erwartet, dass ich die Fragen der Prüferin richtig beantworte. Aber manchmal habe ich ein regelrechtes Brett vor dem Kopf. Dann werde ich nervös, zittrig und stottere." Welche Faktoren werden nach dem Modell von Oyserman (2002) nicht angesprochen? A) Die distale Ebene B) Die subjektive Konstruktion der Situation C) Die kognitiven Konsequenzen D) Die behavioralen Konsequenzen E) Die emotionalen Konsequenzen Richtige Antwort:A) Die distale Ebene(B entspricht „weiss ich, dass von mir erwartet wird auf die Fragen der Prüferin die richtigen Antworten zu geben“, C „ein regelrechtes Brett vorm Kopf und mir fällt nichtsmehr ein“, D „fange an zu stottern und zu zittern“, E „Ich werde nervös“)
  • „Max (erfundener Name) heiratet seine algerische Freundin und tritt zum Islam über.Welche Dimension der Diversität und Kategorien (nach Daniels und Macdonald, 2005) haben sich für Max verändert? A) Primäre Dimension und social category diversity B) Primäre Dimension und informational diversity C) Primäre Dimension und value diversity D) Sekundäre Dimension und social category diversity E) Sekundäre Dimension und value diversity Richtige Antwort:E) sekundäre Dimension (veränderlicher Faktor Familienstand) und value diversity (Überzeugungen, Einstellungen, Werte)
  • Welches der folgenden Begriffspaare beinhaltet je zwei Stereotypisierungen, die den „ambivalenten Stereotypen“ zugeordnet werden? A benevolente Stereotype -­ verächtliche Stereotype B hostile Stereotype ‐ benevolente Stereotype C verächtliche Stereotype ‐ paternalistische Stereotype D neidvolle Stereotype ‐ hostile Stereotype E paternalistische Stereotype ‐ neidvolle Stereotype Richtige Antwort:E paternalistische Stereotype ‐ neidvolle Stereotype(alles andere sind Mischungen aus negativen und ambivalenten Stereotypisierungen)
  • Folgende Aussagen drücken drei Aspekte einer bestimmten Rassismus-­Definition aus: „Die muslimischen Zuwanderer/innen respektieren unsere christlichen Traditionen wie beispielsweise Weihnachten nicht wirklich.“ „Wir haben einfach einen zu unterschiedlichen kulturellen Hintergrund.“ „Nein, ich bewundere die deutschen Muslim/innen nicht dafür, wie sehr sie sich schon angepasst haben. Da müssten sie schon noch mehr tun.“ Welcher Definition können diese Aussagen zugeordnet werden? A Dem symbolischen Rassismus B Dem subtilen Rassismus C Dem ambivalenten Rassismus D Dem offen hostilen Rassismus E Dem benevolenten Rassismus Richtige Antwort:B Dem subtilen Rassismus(Verweis auf „Unterschiede in traditionellen Werten, die die Fremdgruppe nicht respektiert“; „Betonung grundsätzlicher kultureller Differenzen“; „kein Ausdruck positiver Gefühle (wieBewunderung) gegenüber der Fremdgruppe“)
  • Troiden (1988) beschreibt in seinem Phasen‐Modell die Entwicklung der homosexuellen Geschlechtsidentität. Christian sagt von sich: „Ja, ich bin schwul und mein engerer Bekanntenkreis weiß davon. In der Öffentlichkeit rede ich aber nicht darüber. Das sollte privat bleiben.“ In welcher Phase befindet er sich? A Sensitization B Conversion C Confusion D Commitment E Identity Assumption Richtige Antwort:D Commitment(SB S.92/93)
  • Führung wird als eine stereotyp männliche Rolle wahrgenommen. Die weibliche Geschlechtsrolle wird hingegen als weniger passend zum Stereotyp von Führung wahrgenommen. Hierdurch verletzen Frauen häufig die Erwartung eines Stereotyps, nämich entweder die des Stereotyps über ihre Geschlechtsrolle oder das der Führungsrolle. Welches Sozialpsychologische Phänomen wird hiermit beschrieben? A Backlash-Effekt B Ingroup-Outgroup-Hypothese C Women-are-wonderful-Effekt D Stereotyp-Threat E Lack-of-Fit-Modell E Lack-of-Fit-Modell
  • "Hän on lääkäri (Er/Sie ist Arzt/Ärztin) - In welche der folgenden Sprachkategorien ordnen Sie Finnisch anhand dieses Satzes ein? A Genderless languages B Cultural gender languages C Natural gender languages D Mixed gender languages E Grammatical gender languages A Genderless languages
  • Was besagt die Sapir-Whorf-Hypothese? Sapir-Whorf-Hypothese = Sprache formt das Denken!
  • Religiöse Fundamentalisten haben häufig sehr negative Einstellungen gegenüber Homosexuellen. Herek und McLemore (2013) führten dazu mehrere mögliche Erklärungen auf. Welche der folgenden Erklärungen gehört nicht dazu? A Menschen streben danach, sich zu ähnlich denkenden Personen zu gesellen. Durch diese "natürliche Selektion" entstehen so gewissermaßen von selbst Gruppen, die eine negative Haltung gegenüber Homosexuellen haben. Diese Haltung wird dann durch religiöse Lehren moralisch untermauert. B Durch den Ausdruck von negativen Einstellungen gegenüber Homosexuellen erfüllen sich die Personen ihr Bedürfnis nach sozialer Zugehörigkeit zu der religiösen Gruppe C Durch den Ausdruck von negativen Einstellungen gegenüber Homosexuellen können eigene Ängste und Unsicherheiten bezüglich der eigenen Sexualität reguliert werden, da man einfach klaren moralischen Leitlinien folgen muss. D Der Ausdruck von negativen Einstellungen gegenüer Homosxuellen ist für das positive Selbstbild funktional, da religiöse Lehren klare, aversive Glaubenssätze über Homosexuelle beeinhalten. E Der Ausdruck von negativen Einstellungen gegenüber Homosexuellen ist für das positive Selbstbild funktional, da religiöse Lehren klare, positive Glaubenssätze über Heterosexuelle beeinhalten. Aussage A (Menschen streben danach, sich zu ähnlich denkenden Personen zu gesellen) gehört nicht zum Modell von Herek und McLemore.
  • Welche der folgenden Phasen gehört nicht in das "Coming-Out"-Modell von Troiden (1988)? A Sensitazion B Confusion C Orientation D Identity Assumption E Commitment C Orientation
  • In Bezug auf das Altern gibt es einen offensichtlichen "double standard". In welchem der folgenden Sätze wird er ausgedrückt? A Alte Menschen leiden häufiger unter Depressionen als Junge. B Frauen werden schneller als "alt" wahrgenommen als Männer. C Männer haben häufiger altersbedingte Erkrankungen als Frauen. D Männern wird im Alter mehr "Weisheit" zugeschrieben als Frauen. E Alte Menschen werden als weniger leistungsfähig betrachtet als Junge. B Frauen werden schneller als "alt" wahrgenommen als Männer.
  • Finden Sie Beispiele für die kognitive, die psycho-dynamische und die soziokulturelle Funktion der Altersstereotype nach Synder & Miene (1994). kognitive Funktion: Schubladendenken, sortiert die Weltpsychodynamische Funktion: Selbstschutz vor negativen Folgen des Alternssoziokulturelle Funktion: Rechtfertigung von Ausgrenzung (wir Leistungsfähigen Jungen müssen auch noch die Hüften von den alten Nazis bezahlen)
  • Welcher der folgenden Faktoren gehört nicht expliziet zum Modell der ICF? A Interpersonelle Faktoren B Teilhabe C Umweltfaktoren D Körperfunktionen E Aktivitäten ICF = International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) der WHOAlles bedingt alles durch Wechselwirkungen. Behinderung wird jedoch nicht explizit durch interpersonelle Faktoren erklärt, deshalb ist Antwort A richtig
  • Bei Schizophrenie handelt es sich um eine psychische Störung. Welches der folgenden Symptome ist nach ICD-10 (WHO, 1993) typisch für Schizophrenie? A Verlust des Selbstwertgefühls B Zwangshandlungen C Wahn D Selbstinduziertes Erbrechen E Keine der genannten Antworten ist richtig C Wahn
  • "Eine Frau mit krankhafter Adipositas ist behindert." Stimmt diese Aussage Ihrer Meinung nach? Belegen Sie Ihre Argumentation mit dem Modell der ICF. Entscheidend sind die Folgen der Adipositas: Beinträchtigt sie die Frau, schränkt sie ihre Aktivitäten ein und vermindert sie die Teilhabe - etwa durch Wechselwirkungen zwischen Gesundheitszustand, Körperfunktionen, Umweltfaktoren und personellen Faktoren  - dann könnte laut ICF-Modell eine Behinderung vorliegen.
  • Bringen sie folgende Wahrnehmungsepisode in die richtige Reihenfolge: (1) Phänomen (2) Objekt (3 )Erkenntnis (4) Umweltreiz 2 - 4 - 1 - 3
  • Welche Aussage trifft auf Wilhelm Wundt bzw. seine Leipziger Schule zu? a) er schrieb ein 10 bändiges Werk zur Volksmusik b) 1879 Einrichtung des ersten sozialpsychologischen Instituts in Dt. c) Zergliederung des Bewusstsiens in nicht weiter aufteilebare Teile d) Eintreten eines Bewusstseinsinhaltes in das Aufmerksamkeitsfeld als "determinierende Tendenz" e) wissenschaftliches Interesse galt der Ermittlung interindividueller Unterschiede c) Zergliederung des Bewusstsiens in nicht weiter aufteilebare Teile
  • Wer gehörte nicht der Würzburger Schule an? a) Marbe b) Bühler c) Meinong 4) Ach 5) Külpe c) Meinong
  • Köhler's Schimpansen Versuche: Vorgehen der Tiere als Problemlösen durch: a) Versuch und Irrtum b) Einsicht c) Konditionierung d) Verstärkung e) soziale Modelle b) Einsicht
  • Zuordnung von Adler's Individualpsychologie a) Humanistsche Psychologie b) Behaviorismus c) transpersonale Psychologie d) Ganzheitspsychologie e) Tiefenpsychologie e) Tiefenpsychologie
  • Welche Personen lassen sich dem psychoanalytischen Paradigma zuordnen? A Karen Horney B K. Lashley C Heinz Kohut D Franz Brentano E Melanie Klein A C E: vgl. Kurs 3400, S. 122 (Horney), S. 123. (Melanie Klein), S. 123f (Kohut); Lashley gehört zu den klassischen Behavioristen (S. 138), Franz Brentano taucht an verschiedenen Stellen des Studienbriefs auf, insbesondere im Zusammenhang mit der Bewusstseinspsychologie, nicht aber im psychoanalytischen Paradigma
  • Jim Bakker war ein sehr beliebter Fernsehprediger, der der Inbegriff von Rechtschaffenheit zu sein schien und Millionen von Zuschauern zu Spenden überredete, damit er gute Werke vollbringen kann. Er musste sein Amt niederlegen, als ans Licht kam, dass er in eine Reihe unmoralischer, illegaler und unsittlicher Aktivitäten verstrickt war (z.B. Ehebruch, Unterschlagung kirchlicher Gelder für den persönlichen Gebrauch). Mit welchem Abwehrmechanismus lässt sich das religiöse Engagement des Fernsehpredigers interpretieren? A Projektion B Regression C Sublimierung D Reaktionsbildung E Rationalisierung Lösung: D; Begründung: die psychoanalytischen Abwehrmechanismen lassen zwar einen gewissen Interpretationsspielraum; in diesem Fallbeispiel sind aber zwei Aspekte entscheidend: (1) Herr Bakker tut etwas und (2) das Gegenteil wird im öffentlichen Reden und Handeln betont. Im Fallbeispiel ist nicht die rede davon, dass Herr Bakker von anderen Personen behauptet, sie wären unmoralisch (Projektion). Aus dem Fallbeispiel geht auch nicht hervor, dass Herr Bakker sein eigenes unmoralisches Verhalten durch scheinbar vernünftige Gründe rechtfertigt (Rationalisierung). Auch explizite Hinweise auf primitive Reaktionen fehlen (Regression). Am ehesten könnte man noch argumentieren, dass Sublimierung vorliegt, weil er ja offenbar zumindest teilweise kulturelle hoch bewertete Handlungen ausführt, aber eben nur teilweise und offensichtlich nicht so konsequent, dass seine sexuellen und libidinösen Energien dadurch vollständig „umgewandelt“ werden würden. Fazit: Reaktionsbildung ist die passendste Interpretation (vgl. Kurs 3400, Kap. 4).
  • Welche der nachfolgenden zentralen Fragestellungen der Kognitionswissenschaften sind nicht korrekt? A Wie funktioniert der Geist? B Wie wird Wissen erworben und genutzt? C Wie lassen sich mentale Repräsentationen modellieren? D Wie können intelligente Leistungen und Prozesse durch eine spezifische Theorie der künstlichen Intelligenz erklärt werden? E Wie funktioniert Wahrnehmung? Lösung: D, vgl. Folien aus der Online-Vorlesung; D ist falsch, weil es im kognitionspsychologischen Paradigma um eine allgemeine Theorie der natürlichen und künstlichen Intelligenz geht und nicht um eine spezifische Theorie der künstlichen Intelligenz (vgl. Folien der Online-Vorlesung zum kognitionswiss. Paradigma).
  • Welche Aussagen treffen auf den dynamischen Interaktionismus nicht zu? A Im dynamischen Interaktionismus wird von linearen und additiven Beziehungen zwischen Person und Situation ausgegangen. B Der dynamische Interaktionismus nimmt eine wechselseitige Interaktion zwischen Person, Situation und Verhalten an. C Der dynamische Interaktionismus basiert auf einer klaren Unterscheidung zwischen unabhängigen und abhängigen Variablen. D Die Gegenposition zum dynamischen Interaktionismus ist der reziproke Determinismus. E Unabhängige und abhängige Variablen lassen sich im dynamischen Interaktionismus nicht mehr klar unterscheiden. Lösung: A C D (vgl. Folien der Online-Vorlesung zum integrativen Modell)
  • Welche Aussagen zum relativen Anteil von Genom und Umwelt sind richtig? A Untersuchungen zum relativen Einfluss von Genom und Umwelt betreffen nicht den Einfluss bei einer einzelnen Person. B Die Intelligenz eines Erwachsenen ist zu 70% durch seine Gene und zu 30% durch seine Umwelt bedingt. C Bei einer einzelnen Person wirken Gene und Umwelt immer zu 100% zusammen und addieren sich nicht. D Bei einer einzelnen Person addieren sich Gene und Umwelt mit einem jeweiligen Anteil von 50%. E Untersuchungen zum relativen Einfluss von Genom und Umwelt gehen der Frage nach, in welchem Ausmaß offensichtlich vorliegende Unterschiede im Hinblick auf ein Merkmal durch genetische Unterschiede und durch Umweltunterschiede bedingt sind. Lösung: A C E (vgl. Folien der Online-Vorlesung zum integrativen Modell)
  • Welche der nachfolgenden Aussagen treffen auf das verhaltensdiagnostische Modell zu? A Verhaltensdiagnostik zielt im Rahmen personal-, organisations-, oder pädagogisch-psychologischer Aufgaben darauf ab, geeignete Personen oder Bedingungen zu bestimmen. B Verhalten ist erlernt, transsituativ variabel und veränderbar. C Individuelles Verhalten kann zu den Ausprägungen einer Normstichprobe in Beziehung gesetzt und es kann festgestellt werden, ob die Person unter-, über-, oder durchschnittliche Werte auf der interessierenden Verhaltensdimension aufweist D Eine zentrale verhaltensdiagnostische Frage ist es zu identifizieren, welche Personmerkmale ein Verhalten auslösen und aufrechterhalten. E Modifikationsdiagnostik basiert in erster Linie auf verhaltensdiagnostischen Prinzipien. Lösung: B E (vgl. Kurs 3400, S. 214f.)
  • Welche der nachfolgenden Akronyme indizieren internationale psychologische Fachverbände? A APA B BDP C STAR D STDR E EAPP Lösung: A C E; A = American Psychological Association. Bei dieser Antwortalternative haben wir vor dem Hintergrund der statistischen Analysen (konkret: Trennschärfen der Antwortalternativen) festgestellt, dass einige von Ihnen diese Alternative offensichtlich in dem Sinne „American“ = national interpretiert haben, was man auch wirklich so sehen kann. Wir haben deshalb allen Teilnehmern einen Punkt gutgeschrieben, unabhängig davon, ob sie A angegeben haben oder nicht. BDP = Berufsverband deutscher Psychologinnen und Psychologen, STAR und EAPP, vgl. Kurs 3400, S. 265, STDR ist ein Fantasie-Akronym; wenn Sie es googeln finden Sie aber z.B. „Sight Threatening Diabetic Retinopathy“
  • Welche Aussagen zu Domainprogrammen und Quasi-Paradigmen sind richtig? A In Psychologischen Domainprogrammen werden Problemfelder vor dem Hintergrund unterschiedlicher Problemlösungsansätze bzw. Theorien untersucht. B In Quasi-paradigmatischen Forschungsprogrammen sucht man möglichst umfassende Anwendungsmöglichkeiten für eine Theorie. C Die dyadische Beziehung zwischen Theorie und Empirie sollte nach Hermann durch die triadische Beziehung zwischen Theorie, Empirie und Problemart/Problemstand abgelöst werden. D Wenn ein Vertreter eines Quasi-Paradigmas erfährt, dass seine Theorie in einem bestimmten Bereich nicht erfolgreich angewendet werden kann, dann gibt er sein Quasi-Paradigma keineswegs auf. E Sowohl Domain-Programme als auch Quasi-Paradigmen haben indisponible Annahmenkerne. Lösung: A B C D E, vgl. Kurs 3401, S. 65ff
  • Welche Aussagen zu den Gütekriterien des Messens sind richtig? A Die Objektivität einer Messung betrifft die Aspekte der Durchführung, der Auswertung und der Interpretation. B Zur Beurteilung der Validität eines Tests wird u.a. die Paralleltest-Methode herangezogen. C Bei der Bestimmung der Vorhersagevalidität werden die Kriteriumswerte vor der Testdurchführung erhoben. D Die Retest-Reliabilität kennzeichnet die Stabilität eines gemessenen Merkmals. E Ein Test ist valide, wenn er das misst, was er zu messen vorgibt. Lösung: A D E , vgl.. Kurs 3401, Kapitel 5 sowie Pflichtliteratur (Sedlmeier & Renkewitz); Alternative B: Die Paralleltest-Methode dient der Bestimmung der Reliabilität; C: Natürlich werden die Kriteriumswerte erst nach der Testdurchführung erhoben
  • Welche der folgenden Aussagen zu projektiven Verfahren sind richtig? A Projektive Verfahren geben eindeutiges Reizmaterial vor, das von den Probanden richtig interpretiert werden muss. B Projektive Verfahren zielen darauf ab, psychologische Informationen zu erfassen, die den Probanden nicht bewusst sind. C Der Sceno-Test ist ein Beispiel für ein projektives Verfahren. D Der Thematische Apperzeptionstest kann zur Erfassung der impliziten Machtmotivation herangezogen werden. E Objektivität, Reliabilität und Validität sind bei den meisten projektiven Verfahren gegeben. Lösung: B C D (vgl. Kurs 3401, S. 124f.)
  • Wann wird ein Untersuchungsergebnis als intern valide bezeichnet? A Wenn es auf bestimmte Alltagssituationen übertragbar ist. B Wenn die Manipulation der unabhängigen Variable eindeutig die Veränderung der abhängigen Variable herbeigeführt hat. C Wenn in mehreren Testreihen ähnliche Ergebnisse erzielt werden. D Wenn zwischen unabhängiger Variable und abhängiger Variable eine hohe Korrelation besteht. E Wenn die Durchführung eines Pretests keinen Einfluss auf die Versuchspersonen gehabt hat. Lösung: B (vgl. Kurs 3401, Kap. 7.2.6)
  • In welchen Fällen ist es sinnvoll, das Verfahren der Randomisierung anzuwenden? A Bei bekannten Störfaktoren B Bei besonders kleinen Stichproben C Bei genügend großen Stichproben D Bei großer Homogenität der Stichprobe E Bei unbekannten Störfaktoren Lösung: C E (vgl. Kurs 3401, Kap. 7.2.1-7.2.3)zu A: bekannte Störfaktoren können in der Untersuchung kontrolliert werden (z.B. im Vortest erhoben oder während eines Experimentes konstant gehalten werden)zu B: bei kleinen Stichproben (z.B. N=20) gewährleistet deren Aufteilung per Random auf zwei Gruppen keine Vergleichbarkeit (aus Gründen der Wahrscheinlichkeitsrechnung)
  • Was wird als ROSENTHAL-Effekt bezeichnet? A Erwartungen der Versuchsperson hinsichtlich der Hypothese der Untersuchung, die das Verhalten der Versuchsperson beeinflussen. B Die Motivation der Versuchsperson an dem Test teilzunehmen. C Das Bemühen von Versuchspersonen in einem Test positiv zu erscheinen. D Erwartungen des Versuchsleiters, die das Verhalten der Versuchspersonen beeinflussen. E Die Wechselwirkung von Testsituation, Versuchsleiter- und Versuchspersonenverhalten. Lösung: D (vgl. Kurs 3401, Kap. 7.2.4)zu A: diese ad-hoc-Hypothesen der Versuchspersonen, die sie – insbesondere Studierende der Psychologie? – bzgl. der vermuteten Ziele der Untersuchung entwickeln, haben (noch) keinen Namen (vgl. Sedlemeier & Renkewitz, Kap. 5.3.2)
  • Welche Aussagen sind im Hinblick auf Feldexperimente richtig? A Bei Feldexperimenten ist die Anzahl der möglichen Störvariablen im Vergleich zu Laborexperimenten geringer. B Die interne Validität ist oft geringer, die externe Validität jedoch meistens höher als bei Laborexperimenten. C Das Problem der höheren Anzahl von Störvariablen kann durch eine größere Stichprobe teilweise ausgeglichen werden. D Die Untersuchung bestehender Gruppen (z.B. Schulklassen) im Feldexperiment führt meistens zu externer Validität. E Das Feldexperiment ist wegen seiner natürlicheren Bedingungen meistens dem Laborexperiment vorzuziehen. Lösung: B (vgl. Kurs 3401, 7.2.6-7.2.8)Während im Kurs 3401 nach Kriterien des Untersuchungsdesigns zwischen dem echtem und dem Quasi-Experiment unterschieden wird, bezieht sich die Unterscheidung zwischen Labor- und Feldexperiment nur auf das Setting, in dem die Untersuchung durchgeführt wird (vgl. Kurs 3401, Kap. 4 und 7.2.6 sowie Bortz & Döring, Kap. 2.3.3)Diese beiden Unterscheidungen überschneiden sich aber erheblich: so ist Randomisierung (als Merkmal eines echten Experimentes) im Labor wesentlich leichter zu erreichen als im Feld usw. (vgl. die Einführung in Quasi-experimentelle Designs: im Kurs 3401, Kap.7.3 sowie Bortz & Döring, Kap. 8.2.4, S.528 f. und Sedlmeier & Renkewitz, Kap. 5.7).
  • Aufgabe 15 (Planung und Zeitmanagement) (5 Punkte) Welche Aussagen treffen auf Ziele zu? A Jedes Ziel kann durch eine Zielanalyse zerlegt werden. B Ziele lassen sich in Form von Zielhierarchien darstellen. C Ein Ziel ist ein Synonym für ein Motiv. D Eine Relation von einem zukünftigen Zustand zu dem jetzigen Zustand, kann ein Ziel sein. E Ziele sind Zustände, die in einer bestimmten Relation zum jetzigen Zustand stehen. Lösung: A B D E, vgl. Studienbrief Seiten 9-11. A B E werden so im Studienbrief genannt. C ist falsch, da Ziele von Motiven z.B. aufgrund der Breite oder Bewusstseinsfähigkeit unterschieden werden. D ist richtig und ergibt sich aus E, wobei Ziele nur eine denkbare Form dieser Manifestation sind und daher diese Relation ein Ziel sein kann, aber nicht muss. Da aber die Perspektive in der Frage tendenziell als rückwärtsgerichtet verstanden werden kann (vom zukünftigen auf den jetzigen Zustand), und somit das Wesen von Zielen ad absurdum geführt wird, ist eine sinnvolle Interpretation, dass D falsch ist, möglich. Wir haben deshalb allen Teilnehmern einen Punkt für D gutgeschrieben, unabhängig davon, ob sie D angegeben haben oder nicht.
  • Durch welche Organisation wurden die Erörterungen der „Regeln guter wissenschaftlicher Praxis“ initiiert? A Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) B Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) C Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) D American Psychological Association (APA) E American Psychiatric Association (APA) Lösung: B vgl. Seite 50. Die DGPs hat im Anschluss an die Arbeit der DFG und der DFG-Kommission zusammen mit dem BDP ethische Richtlinien erstellt, ist aber nicht verantwortlich für die Initiierung des damals noch gesamt-wissenschaftlichen Prozesses, der dann in die einzelnen Fächer getragen wurde.
  • Wie viel Arbeitszeit sollte nach Rösner (1977) bei der Erstellung einer schriftlichen empirischen Arbeit prozentual für die eigentliche Schreibarbeit im engeren Sinne angesetzt werden? A 20% B 40% C 60% D 80 % E Die Angabe verbietet sich, da dies individuell unterschiedlich ist. Lösung: B, vgl. Seite 66
  • Welche Reihenfolgen sind für Quellenangaben, die vom Text durch Klammern abgetrennt sind, nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) korrekt? A (Becker, 2000; Beisiegel, 2006; Kruse, 2007; Schneider, 1999) B (Zuckerman, 1996; Zuckerman, 1978; Zax & Cowen, 1976; Pfeffer, 1986) C (Batson, 1991; Batson & Coke, 1981; Batson, Darley & Coke, 1978) D (Rogers & Dymond, 1954; Rogers, 1961; Rosenthal, 1966) E (Baron & Kenny, 1986; Dawkins, 1979, Williams, 1966) Lösung: A C E, vgl. Seiten 76-77. B und D sind falsch, da die Reihenfolge nicht alphabetisch ist. Die Reihung nach Jahreszahlen bei D ist irrelevant.
  • Was trägt nach Angaben des Studienbriefes nicht zur Verbesserung eines Vortrags bei? A Konstante Intonation B Bezug zum Publikum C Beispiele D Leise und zurückhaltende Aussprache E Blickkontakt von der/dem Vortragenden zum Publikum Lösung: A D, vgl. Seiten 104-105.
  • Welche der folgenden Datenbanken sind für die Psychologie besonders interessant? A PsycInfo B Inspec C ACM Digital Library D Curia E IOP Lösung: A , vgl. Studienbrief, S. 196
  • Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB)… A ist ein eigenständiger Dienst der UB Hagen, für den eine besondere Kennung der UB Hagen notwendig ist. B ist ein bibliotheksübergreifender Dienst, für den ein Zugang zum Hochschulnetz der FernUni notwendig ist. C ist ein kostenpflichter Dienst. D Ist ein auslaufender Dienst, der ab 2010 eingestellt wird. E ist frei im Internet verfügbar. Lösung: B, vgl. Studienbrief, S. 197f; Bei Antwortalternative E haben wir vor dem Hintergrund der statistischen Analysen (konkret: Trennschärfen der Antwortalternativen) festgestellt, dass einige von Ihnen „frei verfügbar“ vermutlich im Sinne von „kostenlos interpretiert haben. Kostenlos ist die EZB zwar schon, aber nur verfügbar, wenn Sie im Intranet der FernUni-Hagen eingeloggt sind. Wir haben wegen diesem leicht zu begehendem Missverständnis allen Teilnehmern einen Punkt gutgeschrieben, unabhängig davon, ob sie E angegeben haben oder nicht.
  • Lesen Sie das folgende Abstract zum paper „Narcissistic Illusions In Self-Evaluations of Intelligence and Attractiveness” In this study we compared the ability of narcissism and self-esteem to predict positive illusions in self-evaluations of intelligence and physical attractiveness in a sample of 146 college students. Narcissism predicted both types of illusion for males and females; self-esteem predicted intelligence self-illusion for males. Both males and females overestimated their own intelligence, with males, but not females, also overestimating their attractiveness. Positive illusions for intelligence and attractiveness were correlated. Males showed greater positive illusions than females, with this effect at least partly attributable to observed gender differences in narcissism. Welche der folgenden Aussagen zum Inhalt des Abstracts sind richtig? A In der Studie wurde untersucht, ob physische Attraktivität Narzissmus und Selbstwertschätzung vorhersagt. B Narzissmus sagte für Männer und Frauen positive Illusionen im Hinblick auf Selbsteinschätzungen der eigenen Intelligenz vorher. C Frauen überschätzen im Gegensatz zu Männern Ihre Attraktivität. D Dass positive Illusionen bei Männern stärker ausgeprägt waren als bei Frauen, ist zumindest teilweise auf Geschlechtsunterschiede im Bereich des Narzissmus zurückzuführen. E Selbstwertschätzung sagte für Männer positive Illusionen im Hinblick auf Selbsteinschätzungen der eigenen Intelligenz vorher. Lösung: B D E; Hinweise: A ist falsch, denn es geht um die Vorhersage der selbstbewerteten physischen Attraktivität mit Hilfe von Narzissmus und Selbstwertschätzung (vgl. Satz 1 im Abstract). C ist falsch, denn das Umgekehrte steht im dritten Satz des Abstracts, d.h. Männer überschätzen Ihre Attraktivität!
  • Im Folgenden finden Sie eine Liste bedeutender Denker (insbes. Philosophen und Psychologen). Fünf von ihnen haben historisch wichtige Beiträge zum Themenbereich „Seele“, „Leib-Seele-Problem“ bzw. „Körper-Geist-Problem“ verfasst. Tragen Sie die u.g. Nummern dieser fünf Autoren in der historisch korrekten Reihenfolge, in der diese Personen gelebt haben, in das Lösungsfeld linksbündig ein (beginnend mit der Zeit vor Christi Geburt). (1) Aristoteles (2) Augustinus (3) Darwin (4) Ebbinghaus (5) Fechner (6) Kant (7) Platon (8) Skinner (9) Thomas v. Aquin Lösung: 71296(vgl. Kurs 3400, Kap. 1 und 3)Beachten Sie die Aufgabenstellung: Es wird nach fünf Denkern gefragt. Dies bedeutet, dass vier aus der Liste falsch sind und im ersten Schritt ausgeschlossen werden müssen, bevor die verbleibenden fünf sortiert werden.Wenn Sie also keine fünfstellige-Zahlenkombination in das Lösungsfeld eintragen ist Ihre Lösung auf jeden Fall falsch und auch Raten hilft dann nicht weiter.Lesen Sie also die Aufgabestellungen bei der „echten“ Klausur jeweils sehr genau!
  • Im Folgenden finden Sie einzelne Bestandteile einer Referenz in einem wissenschaftlichen Artikel ungeordnet untereinander aufgelistet. Es handelt sich um ein Kapitel in einem Herausgeberwerk. Tragen Sie nun die Nummern der acht Bestandteile in jener Reihenfolge in das Lösungsfeld ein, in der die Elemente im Literaturverzeichnis nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Psychologie aufgeführt werden (linksbündig eintragen): (1) Titel des Kapitels (2) Titel des Herausgeberwerkes (3) Name der Autoren (4) Name der Herausgeber (5) Verlag (6) Verlagsort (7) Seitenangabe (8) Erscheinungsjahr Lösung: 38142765, vgl Seite 78-79.