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Psychologie (Fach) / Informationsverarbeitung und Gedächtnis (Lektion)
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- Mittleres Kindesalter (etwa zwischen 6-10 Jahren) Dezentrierung: sich auf mehrere Aspekte eines Problemskonzentrieren (Umschüttaufgabe: Höhe hat sicher verändert, aberauch die Breite)• Reversibilität: Rückwärtsdenken vom Ende zum Anfang• Klassifikation: sicherer Umgang damit; in diesem Alter ist dasSammeln von Karten verbreitet (bspw. Sportler/innen)• Seriation: Ordnung nach quantitativen Dimensionen (bspw. Stäbenach Größe sortieren; solange es konkrete Gegenstände zurAnschauung hat, ist hier auch eine mentale Seriation möglich, alsoeine sogenannte transitive Inferenz) Zunahme der Informationsverarbeitungskapazität (höhereGeschwindigkeit)• Verbesserung der kognitiven Hemmung (Ablenkungen von innenund außen vermeiden)• Verbesserung der Aufmerksamkeit hinsichtlich– Selektivität (irrelevantes Ausklammern)– Adaption (flexiblere Anpassung an eine Situation)– Planvoller Einsatz (erste Pläne entwickeln) räumliches Urteil: mentale Drehung wirdmöglich/verbessert (bspw. Benennen einesGegenstandes „rechts“ vom Gegenüber)– 5-6jährige wählen ihre eigene Perspektive, 8jährige sinddiesbezüglich sehr sicher• kognitive Landkarten: eine organisierte Route kanngebildet werden • Verbesserte Gedächtnisstrategien– deutlich verbessertes Chunking, verbesserte Organisation vonInformationen– erst gegen Ende der mittleren Kindheit verstärktes elaborieren(Ausarbeitung: bspw. Verknüpfung von nicht direkt zukategorisierenden Chunks, bspw. aus Mann und Pferd wirdeine Reiter)
- höheres Erwachsenenalter - Informationsverarbeitung Reaktionsgeschwindigkeit nimmt ab Mitte derZwanziger ab; insgesamt um knapp eine Sekunde bisins höhere Lebensalter (Salthouse, 2000)
- Im hohen Alter - Aufmerksamkeit Multi-Tasking wird mit zunehmendem Alter schwieriger
- höheres Alter - Gedächtnis • Gedächtnis: Neue Informationen werden nicht so schnell behalten;vermutete Ursache: Abnahme der Verarbeitungsgeschwindigkeit Rehearsal-Prozesse verlangsamt.• Das Arbeitsgedächtnis kann weniger Informationen gleichzeitigverarbeiten. • Gedächtnisstrategien werden weniger optimiert angewandt (u.a.aufgrund geringerer kognitiver Hemmung und fehlenderAlltagspraxis (keine Schule oder Studium)) (Hultsch et al, 1998).
- Intelligenz • Zweifaktorentheorie der Intelligenz (Cattell, 1963):– fluide Intelligenz• genetisch bedingt• Mechanik der Intelligenz = „Hardware“ des Gehirns nimmt im Alter ab • z.B. Arbeitsgedächtnis, Verarbeitungsgeschwindigkeit – kristalline Intelligenz• kultur- und wissensabhängig• Pragmatik der Intelligenz = „Software“ des Gehirns• z.B. Wortschatz, Wissen, Formen der Selbsterkenntnis
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