Entwicklungspsychologie 2 (Fach) / SS 15 (Lektion)

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Jugend - mittleres Erwachsenenalter

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  • Rolle des Hypothalamus in Pubertät Hormonausschüttung:  Hypothalamus -> Hormone an Hypophyse -> Hormone mit Wirkung auf Eierstöcke & Hoden 
  • Gehirnentwicklung in der Pubertät "Pubertät fängt im Kopf an" : Veränderung zu erst im Gehirn  Synapsenausdünnung (Prunning), Mylinisierung (weiße Substanz nimmt zu, graue ab) Entwck. des Frontallappens, verbesserte Verbindung beider Hemisphären -> schnellere Kommunikation PFC: wichtig für soziales Gehirn, reift zu letzt. Für: Selbstbeherrschung, Aufmerksamkeitslenkung, Handlungsbeobactung & Korrekur
  • soziales Gehirn Wahrnehmung & Interpretation sozialer Reize um sozial Handeln zu können (wichtig: Amygdala, posteriorer superiorer temporaler Sulcus) - Wahrnehmung von Emotionen & sozialer Interaktion & biologischer Bewegung,  Emotionsregulation, 
  • Stanley Hall: Sturm & Drang thematisiert sozial-emotionale Entwicklung in Jugend  thematisiert Konflikte in Jugend:mit Eltern, Stimmungsschwankungen, Risikoverhalten angelehnt an Darwin (übeträgt dies auf Kultur: Kind geht beim Großwerden ganze Kulturgeschichte durch: Mythosalter als Kind -> Adolesenz: Romantik / Sturm und Drang, ... "Ontogenese folgt Phylogenese")
  • J. Piaget: Formal-operationales Denken Hypothetisch -deduktives Denken: Problem -> Hypothes -> Prüfung einzelner Variablen -> allg. logische Regeln  Propositionales Denken: Logik einer Aussage bewerten ohne auf Zustände der Realität zurück zu greifen (formale Operationen wie Sprache und andere Systeme nötig) Zweifel: nicht alle Erwachsene beherrschen form. Operationen richtig, für hypothetisches Problem lösen Gelegenheiten dazu nötig
  • Havinghurst: Entwicklungsaufgaben für jeden Altersabschnitt JUGEND: Akzeptanz des Äußeren, Eingehen von soz. Beziehungen, Loslösen von Eltern, Berufswahl & finanz. Unabhängigkeit FRÜHES ERWACHSENENALTER: Partner finden, Familienplanung, beruflich etablieren, Teil einer sozialen Gruppe werden, Haushalt  MITLLERES ERWACHSENENALTER: Körperliche Veränderungen hinnehmen, soziale Verpflichtungen, Kinder aufziehen, eigenen alternden Eltern helfen, Lebensstandard sichern  SPÄTES ERWACHSENENALTER: soziale Verplfichentungen & Verantwortung, Zufriedenheit schaffen, körperliche Veränderungen hinnehmen 
  • Entwicklungsabweichungen precious, delayed, halted, failure to mature, ectopic  Kriterien: über langen Zeitraum, in mehreren Hinsichten, Gefährdung von Bewältigung von Entwicklungsaufgaben 
  • Kohlberg: Stufenmodell der Moralentwicklung 1.) Präkoventionelles Niveau: St. 1 :Orientierung an Strafe & Gerhosam, St. 2: Orientieren an Zweck & Austausch  2.) Konventionelles Niveau: St 3: Orientieren an Beziehungen, interpersonellen Erwartungen, St.4: Orientierung an Erhaltung des sozialen System  3.) Postkonventionelles Niveau: St.5: Orientieren an Sozialvertrag, St 6: Orientieren an ethischen Prinzipien  Konventionelle Nievau: moralische Reife, Postkonvetionelles Niveau selten 
  • Marcia: Einstufung der Identität nach Exploration & Verpflichtung Exp. hoch, Verpfl. hoch: erarbeitete Identität Exp., niedrig, Verplf. hoch: übernommene Identität Exp. hoch, Verplf. niedrig: Moratorium  Exp. niedrig, Verpfl. niedrig: diffuse Identität 
  • Erikson: Stufenmodell der psychosozialen Entw.: Ich-Identität Wünsche VS soziales Anforderungen 12 - 20 : Identität VS Rollenkonfusion  18 - 25: Initmität VS Isolation  21 - 45 : Generativität VS Stagnation  45+: Integrativität VS Verzweiflung 
  • zentrale Themen & Gerbursjahe Generation Y Jahre: 1982 - 2000 , Y = why? = hinterfragend  Themen: Krise, Bildung, Lebensplanung, Beruf, Familie, Freizeit, neue Medien, Work-Life-Balance, Gleichberechtigung
  • Wie schadet Alkohol? direkte Wirkung: weniger exzitatorische Transmitter , mehr inhibitorische -> kogn & motor. Verlangsamung. Erhöht Dopamin: Angenehmes Gefühl  indirekt: Vitamin B1 Mangel -> Rückbilding v. Nervenzellen -> Einschränkungen  abh. von Promille: Verlauf: Wahrnehmung (Kortex) -> morot. Bahnen (Corpus calossum) -> Motorik (Kleinhirn) -> Betäubung (Hypothalamus / Hypophyse) -> Hirnstamm (Atemnot etc) 
  • Wirkung von Kannabis aufs Gehirn & Probleme bei Forschung mit Kannabis Canabinoidrezeptoren im ganzen NS binden Canabinoide -> körpereigene Canabinoide werden nur selektiv gebunden -> Prunning wird beeinflusst  Kleinhirn: Koordinationsprobleme, Hippocampus: Filmriss, Hypothalamus: Appetit, Großhirn: Wahrnehmungsstörungen, Hirnstamm: entspannend, schmerzlindern, höherer Puls  Probleme: nur Korrelation, keine Kausalität -> Lösung: prospektive Längsschnittstudie 
  • Biologisches Altern: DNA - Ebene, Gewebe-Ebende DNA: Theorie der Telomere,oxidativer Stress (Reperatur & Entgiftunsmechanismen der Zelle sind gestört), freie Radikale (entstehen als Folge von Stoffwechsel durch zellulären Sauerstoff. Grund für Altern aller Organismen), Verschleißtheorien GEWEBE: Querverbindingstheorie
  • Levinson: Stage - Crisis View Übergangsphase -> stabile Phase -> Hinterfragen (wieder Übergang)  17-22: transition, 22-28: Lebenststruktur, 28-33: 30 transisition, 33-40: Struktur, 40-45: transition, 45-50: struktur: 50: transition, 55-60: Struktur, 60-65: transition   40 - 45: Wie erfolgreich war mein Leben? Beziehung zu sich selbst & Außenwelt neu definieren.Aufgaben (immer 2 Gegensätze in Einklang bringen): jung & Alt, deduktiv & kreativ, männlich & weiblich, engagement & isoliertheit 
  • Jule Spech: Big Five Persönlichkeitsmerkmale: Neurotizismus, Extravision, Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit, Vertrauen  Resilients:  selbstsicher, zufrieden, emotional stabil, zielgerichtet                Überkontrollierer : hoher Neurotizismus, emotional, verletzlich, gewissenhaft, verträglich; Unterkontrollierer: körperlich aktiv, impulsiv, selbstbestimmt/hört weniger auf ander -> resilient: stabil & am häufigsten, überkontrollierer nehmen mit Alter zu , unterkontrollierer am seltesten & nehmen ab 
  • Alter, in dem Fähigkeiten ihre Peaks haben kogn. Geschwindigkeit: später Teenie-Zeit Lernen & Namen behalten: frühe 20er KZG: 25-30 Gesichtserkennung: frühe 30 er soziales Verständnis: 45 -55 verbales Wissen: 65+
  • Primär, Sekundär, Tertiärpräventionen Primär: Risikofaktoren vermeiden Sekundär: Vorsorgeuntersuchungen Tertiär: Folgeerkrankungen bei bestehender Krankheit vorbeugen 
  • pathologisches Altern: Kontinuitätshypothese VS Selektionshypothese Koninuitätshypothese: Kontinuum vom gesunden zum pathologischen Altern  Selektionshypothese: auch im hohen Alter spezifische Krankheiten, die vom "normalen" Altersvorgang abzutrennen sind 
  • Demenz Abbau / Verlust von kong. Fähigkeiten & Alltagskompetenzen ( Denken, Planen, Organisieren) Ursachen: Alzheimer, Neurodegeneration, vaskuläre & frontotemporale Demenz 
  • Alzheimer meist ab 65 J, zeitliche & räumliche Desorientierung, Merkleistung & Wortfindungsstörungen, nach 5-8 Jahren zum Tod Ursachen: Amyloid- Kaskaden - Hypothese: gen. / Umweltfaktoren -> Beta - Amyloid- Oligomere -> Tauoligomere -> Verlust von Synapsen / Neuronen -> Demenz, kortikale Oberfläche schrumpft, Ventrikel größer, Hippocampus kleiner  Ablauf: Gedächtnis > Erkennen > Sprache > Persönlichkeit > exekutive Funktionen 
  • Zusammenhang Persönlichkeit & Beruf, verschieden Thesen -> Merkmale der Arbeit Sozialisationsthese: Arbeit beeinflusst Persönlichkeit & Verfestigt Merkmale  Selektions / Gravitationshypothese: stabile Merkmale der Persönlichkeit verändern Arbeit entsprechend (Merkmale der Arbeit: Komplexität, Ganzheitlichkeit, Belastung, Restriktivität) Hoff & Schraps: beide Prozesse gleichzeitig, reziproke Beeinflussung 
  • Holland Occupationale Themes teilt  Persönlichkeiten in 6 Typen: Realistic, Conventional, Enterprising, Social, Artistic, Investigative (durch RIASEC Test ermittelt)  für jede Kategorie Berufsvorschläge 
  • Folgen der kognitiven Veränderung der Adolesenz: Piaget mehr Denken über sich selbst -> neue Art von Egozentrismus -> Schwierigkeit eigene von anderen Perspektiven zu unterscheiden -> verzerrte Wahrnehmung: imaginäres Publikum (man selbst als Mittelpunkt der Aufmerksamkeit), persönliche Legende (Wissen, dass andere über einen nachdenken -> übertriebene Wahrnehmung der eigenen Wichtigkeit) 
  • Theorien zur kogn. Entwicklung im jungen Erwachsenenalter: Perry & Labouvie - Vief Perry: epistemische Kognitionen: Denken wird relativiert (weg von Gut-Böse), Horizont erweitern, Position reflektieren, Kontexte berücksichtigen...  Labouvie-Vief: Entwicklung vom theoretischen zum pragmatischen Denken,verbesserte reflexive Fähigkeiten & emotionale Intelligenz, Bewusstsein mehrere Wahrheiten, Logik, kognitive-affektive Komplexität (Bewusstsein positiver & negativer Gefühle & Koordinierung dieser) 
  • Vaillants Theorie Entwickelte Eriksons Modell weiter:  20er: Initimität, 30er: Berufslaufbahn, 40er: Generativität, 50er Sinnbewahrung, 65+: ich - Integrität  -> Begrenzung von Vaillant & Levinson: begrenzte, alte Stichprobe 
  • SHELL Studie Untersucht Zufriedenheit von Jugendlichen mit Leben & Wertorientierung (was ist mir wichtig?)  Zufriedenheit: abhängig von sozialer Schicht, nimmt mit sozialem Status ab  Wertorientierung: Freunde > Familie > Kreativität > Fleiß > Genießen > Lebensstandard > Helfen > Religion > Das tun, was andere tun 
  • Verschiedene Perspektiven auf Adolesenz biologisch / körperlich (Pubertät, Gehirn)  sozial: Identität, Moral (sozial emotional: Stanley Hall, Havinghurst) kognitiv: Denkprozesse, ToM (Piaget) Kultur, Anthropoligie, Pädagogik  "alles wird besser Prinzip", bei kognitiver & sozial emotionaler Entwicklung -> beides führt zu Unabhängigkeit
  • Entwicklungsverlauf, Risiko- & Schutzfakoren Verlauf dynamisch, nicht linear, daher große individuelle Unterschiede -> Abweichungen schwer zu erkennen. Verlauf dynamisch, da.. abh. von zeitl. & räuml. Ereignissen, instabilem Umfeld, Familienentwicklung (Familienmitglieder entwickeln sich parallel)  Risikofaktoren: Personenbezogen (physisch, genetisch, psychísch), Familie (Streit, Erziehungsstil), soziales Umfeld -> Stress -> neg. Wirkung auf Gehirn & Geist  Schutzfaktore: personale Ressourcen (Selbstbild, IQ, Temperament, Leistungsmotivation, Bindungstyp), fmiliäre / soziale Ressourcen (Bildung der Eltern, soz. Status, Geschwister, Beziehung, Nachbarschaft, Freunde, Gemeinde / Mannschaften)  -> Faktoren abh. von Alter, Geschlecht, Kultur, Vulnerabilität & Resilienz, Umfeld 
  • Jugendkriminalität: Mädchenkriminalität, Ursachen, Probleme in Forschung = Straftaten von Jugendlichen & Heranwachsenden, Ursachen: soziologisch (gesell. Benachteiligung), psychologisch (Frustration, kein Selbstwert), oft Lernprozess (Beobachtungs & Verstärkungslernen -> Umlernen wichtig) Anstieg in Anzeigen: nur Anstieg des Anzeigeverhaltens? Problem: Dunkelfeld nie bekannt Dunkelfeldforschung (Studie): Faktoren für Kriminalität: Peers, Alk, Bildung als Schutzfaktor, mehr Strafttaten bei MIgrationshintergrund (mehr Risikofaktoren + höheres Anzeigeverhalten)  Meist Mädchen Opfer, Jungs Täter. Wenn Mädchen, dann Motive: Beziehungstaten, Eifersucht,  Verteidigung gegen sex. Belästigung, Einschüchterung
  • Suizidalität & Depressionen in Jugend Suizidalität: oft von Krisen vorrausgegangen (keine Identitätskrisen), oft mit Vorzeichen, Motive: soziale Konflikte, Beziehungsprobleme  Depression: in Jugend schwer von Stimmungsschwankung zu unterscheiden, Gründe: neurobiologisch, psychosozial (meist mehrere Faktoren)                                                        Symptomatik: Körperlich (Gewichtsverlust, Schlafstörungen), psychosomatische Beschwerden), psychisch (Zweifel, Apathie, Ängste, Konzentrationsmangel, Isolation, Suizidgedanken, Stimmungsschwankungen, Gefühl Anforderungen nicht zu genügen)  Therapie Depression: Medis, Therapie, Aufklärung & Beratung, Intervention in Familie 
  • Fetales Alkoholsyndrom: Auswirkung auf Kind Dysfunktion des ZNS: PHYSISCH: auseinanderstehende Augen, vermindertes Wachstum, kleiner Kopfumfang, Auffälligkeiten in bildgebenden Verfahren PSYCHISCH: verminderter IQ, ADHS, Defizite bei Gedächtnis / Motorik / exekutive Funktionen, schlechtes Sozialverhalten
  • Kanabis: Auswirkung auf das Erleben, Folgen regelmäßigen Konsums ERLBENE,POSITIV: neue Ideen, witziges Assoziationen, Gedankensprünge, Euphorie, intensivere (Selbst)wahrnehmung, Kreativität ERLEBEN, NEGATIV: Trägheit, Filmriss, Verwirrung, Ansgtzustände, Selbstüberschätzung, Halluzinationen FOLGEN: Abfall von Leistung & Konzentration & Merkleistung, Gleichgültigkeit, Depression, Psychose, Schlafstörungen 
  • Kinderwunsch: Pro Contra , Möglichkeiten für Homosexuelle PRO: Wärme, Liebe, Erfolg / Kreativität (Menschen großziehen / begleiten), Beständigkeit / Halt CONTRA: wenig Freiheit / Freizeit, Risiken, Finanzielle Belastung, Beruf & Partnerschaft leiden eventuell, vermehrte Sorgen / Angst  Homosexuelle: "Gaybyboom": Adoption, Pflegekind, Samenspende / Leihmutter 
  • Scheidung: Konsequenzen für Eltern & Kinder Eltern abhängig von Rolle:                                                                                                       VERLASSEN WORDEN: Schock, Betrug, Wut, Unsicherheit, Selbstzweifel                          VERLASSEN: Angst, Schuld, Zweifel an Entscheidung                                                         KINDER: keine spezielle Sympomatil, Trauer, Wut, Scham, Angst, Schulprobleme, psychosomatische Beschwerden, Rückzug, Verhaltensauffälligkeiten, Schlafstörungen -> Altersabhängig 
  • Postpartale Depression & Baby Blues BABYBLUES: 25 - 30 % der Frauen, etnwickelt sich zwischen 3 & 5. Tag nach Geburt  POSTPARTALE DEPRESSION: Prävalenz 5-10%, Noch ein Jahr nach Geburt normale Depressionssymptome + keine Gefühle fürs Kind, Zweifel an Fähigkeiten als Mutter, Übermäßige Sorge ums Kind -> Therapie nötig! 
  • Fehlgeburt Geburt vor 20. Woche, Tabuthema, belastend, Trauerphase wünschenswert Ursachen: v.a. chromosomale Probleme in Eizelle, Probleme mit Gebärmutter, Infektionen, Immunkrankheiten FOLGEN: ehöhtes Depressionesrisiko (2,5x für Major, 5x für Minor), Zweifel, Ängste (v.a. wenn erstes Kind), Doppelbelastung für Mann 
  • Abtreibung Meist vor der 12. Woche, 2014:100.000 URSACHEN: Beratungsreglung > Medizinische Indikation > Kriminologische Indikation  FOLGEN: für Mutter keine ehöhtes Risiko für psy. Probleme, außer vorher schon viele Risikofaktoren (wieso gab es Abbruch? soziale Probleme?). Bei Männern: Trauer, Wut, Enttäuschung 
  • "Schule und dann?" Studie der Vodafone Stiftung Themen der Interviews: Zukunfts & berufspläne, Infoverhalten  Präferenzen: Beruf der Spaß macht > Einkommen > sicherer Platz                                        Mädchen: medizinischer, sozialer Bereich    Jungen: technisch, kaufmännisch  Beruf für Mädchen & Jungen gleichwichtig, aber Jungen mehr Freunde & Leben genießen, Mädchen: Familie, Reisen, anderen helfen  Berufswahl fällt allen Schultypen gleichschwer, aber Unterschiede in Infozugang: an Haupt/ Real: Bewerbung, Ausbildung    Gymnasium: Beruf, Studium                                      -> Infos v.a. über Eltern & Internet, am hilfreichsten aber Praktika & Leute aus dem Bereich 
  • Was ist Arbeit? Was macht "gute" Arbeit aus? Wie verändert sich die Arbeitswelt? ARBEIT: zielgerichtete, planmäßige, soziale, körperliche & geistige Tätigkeit.                       Erwerbstätigkeit, Hausarbeit, Ehrenamt. Bringt Geld, Status, Alltag, Teilhabe an Ziel  GUTE ARBEIT: selbstständig, schöpferisch. vielfältig, Einkommen gut, Sicherheit, gutes Klime, gesundheitliches Management, nicht überfordernd  WANDEL DER ARBEITSWELT: Wandel der Arbeitszeitem (mehr am WE; nachts, Schichtdienst), Ständige Erreichbarkeit (Generation Y schön gewöhnt? Nachteile: eniger Erholung, Unruhe, keine klare Struktur, wenig Planbarkeit), 50% leiden an Termindruck / Hetze 
  • Arbeitslosigkeit Tendenz eher sinkend (bei Jugendlichen Tw durch Schule verzerrt, In DE 5% in Griechenland / Spanien über 20%) FOLGEN bei Langzeitarbeitslosigkeit (nicht passen für Jugend): nicht Revolution sondern Resignation. Depressionen, Psychosomatische Beschwerden, schlechtes Wohlbefinden  -> dagegen tun: Psycholog. Unterstüzung: Kompetenzen stärken, Stress bewältigen, Arbeitnehmern sollten Gekündigten helfen 
  • Work-Life-Balance =angemessene Prioritisierung von Arbeit & Leben. Dynamisch, instabil, zeitbegrenzt. WIE ZU ERREICHEN? Grenzen zw. Freizeit & Beruf, unabh. von Gesellschaft für sich selber definieren, alle Punkte immer wieder aktualisieren / überdenken, mit Umfeld (Partner etc) absprechen & proaktiv sein  WIESO AKTUELL?: Burn out nimmt zu, immer mehr Frauen arbeiten, allgemeine Zufriedenheit sinkt 
  • Burn Out (Wear Out) SYMPTOME: verstärktes Engagement, gleichzeitige Erschöpfung > reduziertes Engagement, td erhöhte Ansprüche > Aggresionen > weniger Leistung > Verflachen von Emotionen, Verzweifelung, psychosomatische Beschwerden  Burn out = Selbstverbrennung     Wear Out = Opfer der Arbeitsbedingungen  keine eigene Diagnose, im ICD10 unter "Problem bei Lebensbewältigung", Modell 1: als Vorläufer zur Depression, Modell 2: als Suberkrankung der Depression  Therapie bei M1: Entlastung, Erholung, Verabschieden von Perfektionsvorstellung               Therapie bei M2: wie bei Depression: Medis, Therapie                                                           Prävention: Risikofaktoren minimieren, Schutzf. erhöen, Arbeitsmodelle verbessern, Supervision (Beratun der Mitarbeiter), betriebl. Gesundheitsforderung 
  • Wandel in der Gerontologie, kogn. & sozial-emotionale Entwicklung im Alter FRÜHER Fokus auf Verfall, HEUTE auch Vorteile des Altwerdens SOZIAL EMOTIONAL: weiser, gelassener, weniger ärgern über verpasste Chancen            KOGNITIV: Wortschatz steigt, AG&digit symbol coding sinkt, prospektives Gedächtnis sinkt (aber Coping Strategien)                                                                                                  WEISHEIT: Strategien für Konflikte & Entscheidungen, Wissen über fundamentale Belange des Lebens, Sicht auf Menschen, Interesse an Gemeinwohl / Respekt, Einsicht & Umgang damit dass es für manche Probleme keine LSG gibt 
  • Grundbausteine Gesundes Altern & Präventionen GRUNDBAUSTEINE: Ernährung, Sport, aktiver Alltag, soziales Leben, Verzicht Alk / Tabak, geistige Aktivität  Primär, Sekundär, Tertiärprävention 
  • Bewältigungsaufgaben im Alter körperl. / geistiger Abbau, Einsamkeit, Verlust soz. Netze / Partner, keine sinnvollen Aufgaben, somatische Erkrankungen 
  • Depressionen im Alter eher selten, aber subklinische Syndrome werden häufiger (affektive Störungen 17 %) Depressionen im Alter schwer zu erkennen, erfolgreiche Suizide werden mehr 
  • Depressionen im Alter eher selten, aber subklinische Syndrome werden häufiger (affektive Störungen 17 %), v.a. wenn krank oder in Heim  Depressionen im Alter schwer zu erkennen (schwer abgrenzbar, Leid wird weniger gezeigt), erfolgreiche Suizide werden mehr v.a. bei Männern 
  • Können Krisen stark machen? Mögliche Ausgänge nach Krise: posttraumatic growth / posttraumatic stress disorder PTG: Kris bewätigt, abgeschlossen -> Erweckungserlebnis, pos. Veränderun (v.a. bei krisen im persönlichen Umfeld: Beziehungen werden gestäkt -> weniger Depressivität, gesteigertes Wohlbefinden  -> methodisch schwierig: keine vorher-Messung. Nachher Zustand evtl. Verzerrt durch Erwartungen / Coping / Realitätsverzerrung  PTSD: Zwangsstörung, Angststörung nach Krise