Internationale Politische Ökonomie (Fach) / Institutionenökonomik (Lektion)
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Spätes 20.Jh.
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- Ausgangspunkt der Institutionenökonomik kein allgemeiner Wohlstandgewinn durch klassisch/neoklassische Ansätze Kluft zwischen armen und reichen Ländern Bürokratischer Entwicklungsstaat in asiat. Wachstumsökonomien Abkehr vom Washington zum Beijing-Konsensus
- Grundzügeder Institutionenökonomik Nicht nur Produktionsfaktoren sondern auch Insitutionenqualität beeinfluss wirtschaftl. Entwicklung Institutionen: Normen, Regeln, Verfahren bessere Institutionen bedeuten geringere Transaktionskosten (Informationsbeschaffung, Sicherheit, Beratung, Korruption etc.) hohe TK in fragilen Staaten (private Sicherheit etc.)
- Abgrenzung der Institutionenökonomik von der (Neo-)Klassik eingeschränkte Marktkennnis statt umfassender hohe Unsicherheit statt klare Präferenzordnungund zweckrationalen Entscheidungen hohe transaktionskosten statt wechselseitige Konkurrenz Rationales Handeln kann sich wandeln: Bsp.: Renten- statt Profitorientierung Renten entstehen nicht aus unternehmerischer Tätigkeit sondern Ressourcenkontrolle.Investitionen erfolgen nicht in die Wirtschaft sondern in die Staatsmacht oder Loyalitätsprogrammen (Subventionen).
- Grundlagen des Wachstums nach Insitutionenökonomik innerer Frieden Rechtssicherheit Schutz des Eigentums funktionierende Märkte stabile Währungen Liquidität u.a.
