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Modul 4 (Fach) / MODUL 4 (Lektion)

MODUL 4

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  • Stürmer und Kollegen haben (2004) das Modell sozialer Bewegungsbeteiligung und den sozialen Identitätsansatz aufgegriffen. Was haben sie herausgefunden? • Kollektive Identifikation ist unabhängig von den 3 Motiven ein Prädiktor für sozialeBewegungsbeteiligung.
  • Was ist das Ergebnis der Metaanalyse von Saucier & Miller (2005) zu umgekehrter Diskrimination beim Hilfeverhalten von Schwarzen und Weißen? • Weiße helfen Schwarzen und Weißen gleich, allerdings abhängig von der Mehrdeutigkeit der Situation• Weiße helfen Schwarzen und Weißen gleich, in vergleichbaren Situationen• Meta-Analyse erbrachte keinen Beleg dafür, dass Weiße einem Schwarzen idR weniger helfen als einem anderen Weißen in einer vergleichbaren Situation• Weiße helfen Schwarzen i. d. R. nicht weniger als Weißen in vergleichbaren Situationen. Allerdings spielen Mehrdeutigkeit der Situation und ihre Merkmale eine Rolle bei der Entscheidung zu helfen, wenn der Hilfsbedürftige ein Schwarzer ist.• Weiße helfen Schwarzen nicht weniger als Weißen, allerdings kommt es auf die Situation an
  • Untersuchungen von Hilfeverhalten im Kontext von Gruppe (Eigengruppe und Fremdgruppen-Hilfe) deuten auf eine besondere Rolle von kognitiven und motivationalen Prozessen für das Intergruppen-Helfen hin. Welche der Aussagen gibt den aktuellen Forschungsstand korrekt wieder? • Soziale Kategorisierungsprozesse beeinflussen die motivationalen Prozesse derart, dass die Kategorisierung der hilfsbedürftigen Person als Eigengruppenmitglied die Empfindung von Empathie dieser Person gegenüber positiv beeinflusst.
  • Aktuelle Forschungsarbeiten von Stürmer & Snyder zu motivationalen Unterschieden bzgl. Eigenund Fremdgruppenhelfen. Welche Aussage ist richtig? • Gehören Helfer und die hilfsbedürftige Person derselben Gruppe an, wird der motivationale Einflussvon Empathie verstärkt. Gehören sie zu unterschiedlichen Gruppen, hat die Empathie einenschwachen Einfluss
  • Welche Aussage zum Experiment von Stürmer, Snyder, Kropp&Siem (2006) zur Rolle von Empathie für Helfen im Intergruppenkontext ist korrekt? • Den Vpn wurde Glauben gemacht, sie würden entweder mit „Markus“, einem deutschen Teilnehmeroder mit „Mohammend“, eine muslimischen Teilnehmer chatten.• Der Chatpartner beschrieb, dass er neu in der Stadt sei, keine Leute kenne und daher Probleme habe, eine neue Wohnung zu finden.• Eingebettet in die Coverstory der Untersuchung waren Maße mit denen die emotionale Reaktion der Vpn auf die Notlage des Chatpartners erfasst wurden. Zudem wurde die Bereitschaft erfasst, den Chatpartner dabei zu unterstützen, eine neue Wohnung zu suchen.• Die Ergebnisse zeigten, dass Empathie nur dann ein signifikanter Prädiktor der Hilfsbereitschaftwar, wenn die Vpn den Chatpartner auf der Grundlage des kulturellen Hintergrunds als EG-Mitglied kategorisierten.• Kategorisierung der hilfebedüftigen Person als Eigengruppenmitglied verstärkt motivierenden Einfluss von Empathie.• Nahmen die Vpn die hilfsbedürftige Person hingegen als FG-Mitglied wahr, war Empathie als Motivationsquelle erwartungsgemäß deaktiviert.
  • Welches sind die motivationalen Unterschiede im Hilfeverhalten gegenüber Eigen- und Fremdgruppenmitgliedern (Stürmer et. al.)? • Eigengruppe: Empathie-basierter Altruismus• Fremdgruppe: Kosten-Nutzen- Kalkulationsprozesse
  • Motivationale Unterschiede beim Helfen: Zentrale Ergebnisse von Stürmer? • Wahrnehmung von Ähnlichkeit als wichtige Vorbedingung für empathiemotivierte Hilfe;Empathie ist nur dann ein wichtiger Prädiktor für Hilfeverhalten, wenn Hilfsbedürftiger alsEigengruppenmitglied kategorisiert wird.
  • Welche motivationalen Unterschiede postulierten Stürmer et al. im Hilfeverhalten gegenüber Eigenund Fremdgruppenmitgliedern? • Die soziale Kategorisierung der hilfsbedürftigen Person in Eigengruppen- oderFremdgruppenmitglied übt einen signifikanten Effekt auf die motivationalen Prozesse desHilfeverhaltens aus. Empathie gilt als Verstärker, der jedoch nur wirksam ist, wenn derHilfeempfänger als Eigengruppenmitglied gesehen wird.• Soziale Kategoriesierungsprozesse beeinflussen die motivationalen Prozesse derart, dass dieKategorisieurng der hilfsbedürftigen Person als EG-Mitglied die Empfindung von Empathie dieserPerson gegenüber positiv beeinflusst.
  • Was sagt die neueste Forschung zu motivationalen Unterschieden beim Helfen innerhalb und zwischen Gruppen? • Eigengruppenmitglieder werden als ähnlich gesehen (Ähnlichkeitswahrnehmung), weshalb man ausEmpathiegründen hilft. Das ist bei Fremdgruppenmitgliedern nicht der Fall.
  • Nadler & Halabi: Hilfeverhalten von statushohen Gruppen um bestehende Macht- und Statusdifferenzen aufrecht zu erhalten. Welche Art von Hilfe wird der statusniedrigeren Gruppe angeboten? bzw. Welche Art der Hilfe ist gemeint, wenn bestehende Statusdifferenzen zwischen Gruppen aufrechterhalten bleiben sollen? • Abhängigkeitsorientierte Unterstützung
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  • Einführung von Deutsch auf dem Pausenhof im Bezug auf das Ablehnungs-Identifikations-Modell? • Wenn Schüler/innen mit Migrationshintergrund die Deutsch-Pflicht als illegitime Diskriminierung dereigenen ethischen Gruppe durch die deutsche Mehrheit ansehen, ist gemäß der sozialenIdentitätsformel mit einer Stärkung der eigenen ethischen Identität zu rechnen. Da eine starkeIdentität typischerweise mit Prozessen der Intergruppendifferenzierung einhergehen, ist zuerwarten, dass eine Deutsch-Pflicht die sprachliche Integration von Schüler/innen mitMigrationshintergrund erschwert.
  • Wie ist die Definition für strategisches Helfen? • Aufrechterhaltung positiver sozialer Identität z.B. die Eigengruppe durch den Akt der Hilfeleistungvor Dritten in einem positiven Licht erscheinen zu lassen.• Eigengruppe durch den Akt der Hilfeleistung vor Dritten in einem positiven Licht erscheinen zulassen oder einem möglicherweise negativen Stereotyp über die Eigengruppe entgegenzuwirken.Form des strategischen Helfens dient dazu, eine positive soziale Identität aufrechtzuerhalten oderwiederherzustellen• Macht uns Status aufrecht erhalten
  • Was ist strategisches Helfen im Intergruppenkontext? Hilfeverhalten, welches dem Machterhalt und positiven Selbstbild der Eigengruppe dient.• Machterhalt der statushöheren Gruppe und Aufrechterhaltung einer positiven Identität.• Aufrechterhaltung von positiver sozialer Identität und von Macht- und Statusdifferenzen
  • Bei welchen der folgenden Untersuchungsdesigns ist der Nachweis einer signifikanten dreifachen Wechselwirkung möglich? 2x2x2
  • Hogg: Prototypikalität, Effektivität und Führung • Der soziale Identitätsansatz der Führung nimmt an, dass es maßgeblich von der wahrgenommenenPrototypikalität einer Person abhängt, ob sich von den EGM als Führungsperson angesehen wird• eine hohe Prototypkslität allein ist va in neuen Gruppen jedoch nicht ausreichend; sie bedeutetzunächst einmal, dass die anderen GM der prototypischen Person Einfluss zuschreiben, jedochnicht, dass sie tatsächlich aktiv führt