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Psaych (Fach) / Stex (Lektion)
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- Demenz - inhaltliche Denkstr Schuldwahn Verarmungswahn Hypochondrischer Wahn Nihilistischer Wahn
- Demenz - Polysomnographie Verlängerte Einschlaflatenz Reduktion des Tiefschlafs bei Erhöhung des REM-Schlaf-Anteils Verkürzte erste REM-Latenz Erhöhte REM-Intensität (Dichte): Vermehrte Augenbewegungen Verlängerte erste REM-Phase
- Dysthymie Leichte depressive Symptome, die kontinuierlich über mindestens 2 Jahre anhalten frühe Erwachsenenalter Dauerstimmungstief, ohne die Kriterien einer depressiven Episode zu erfüllen.
- schizoaffektive Str - Charakteristika - th Symptome einer Schizophrenie (Wahn und akustische Halluzinationen, Ich-Störungen) + manischen u./o. depressiven Phasen. Ein synthymer Wahn spricht eher für eine schwere Depression/Manie, ein parathymer Wahn hingegen für eine schizoaffektive Psychose! Th Phasenprophylaxe: Lithium oder Antikonvulsiva Atypische Antipsychotika (z.B. Olanzapin) gegen die Wahnsymptome Antidepressiva (z.B. SSRI) gegen die depressiven Symptomeerapie
- Depression th 1. Wahl Ø Sedierung: SSRI (Citalopram), SSNRI (Venlafaxin) Sedierung: - Mirtazapin; trizyklische Antidepressiva (Amitriptylin, Trimipramin) 2. Wahl: MAO- Hemmer: Moclobemid
- Manische Episode - Einschlusskriterien Stimmungswechsel: abnorm gehobene Stimmung; Reizbarkeit Antrieb: Gesteigerte Aktivität, psychomotorische Agitation Gesteigerte Gesprächigkeit ("Rededrang") Ideenflucht Verlust sozialer Hemmungen, gesellschaftlich unangemessenes Verhalten Vermindertes Schlafbedürfnis Selbstüberschätzung Ablenkbarkeit Rücksichtsloses Verhalten Gesteigerte Libido Wenn sich Halluzinationen oder ein Wahn zeigen, liegt eine Manie mit psychotischen Symptomen vor - keine organische Störung oder psychotrope Substanzen
- Rapid cycling Mindestens vier Episoden pro Jahr
- Ultra rapid cycling Mindestens vier Episoden pro Monat
- Zyklothymia - def Andauernde Instabilität der Stimmung mit zahlreichen Phasen depressiver Stimmung, die durch hypomane Phasen abgelöst werden Vom Ausmaß nicht ausreichend, um von einer bipolar affektiven Störung sprechen zu können
- Th bipolare Str - akut - Phasen-Px Akut: medikamentös: Antipsychotika mit ausgeprägter antipsychotischer Potenz (z.B. Haloperidol, Olanzapin, Risperidon) Benzodiazepine Lithium Antikonvulsiva Phasen-Px 1. Wahl: Lithium 2. Wahl: Antikonvulsiva (Carbamazepin, Vaproat, Lamotrigin)
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- Elektrokrampfth - Ind - KI Ind.: Therapierefraktäre oder schwere Depression mit wahnhaften Symptomen Depressiver Stupor Schwere therapierefraktäre Schizophrenie Katatone Schizophrenie (perniziöse Katatonie) Schwere therapierefraktäre Manie Malignes neuroleptisches Syndrom KI.: Erhöhter Hirndruck und intrazerebrale Raumforderungen Frischer Myokardinfarkt (< 3 Monate) Schwerer arterieller Hypertonus Fehlende Narkosefähigkeit Akuter Glaukomanfall Relativ: Zerebrale Gefäßveränderungen, z.B. Aneurysmen, Angiome
- Pica Verzehr nicht essbarer Substanzen
- Zwangshandlung - Diag Dauer: mindestens zwei Wochen Charakter der Zwangsgedanken und -handlungen: unangenehm empfundenDie Betroffenen versuchen, sich gegen die Zwangssymptome zu wehren, was aber selten zum Erfolg führt → Hoher subjektiver LeidensdruckStereotypie: Die Zwangsgedanken und -handlungen wiederholen sich bei einem Betroffenen auf die gleiche Weise Es besteht eine Beeinträchtigung im sozialen Leben und der allgemeinen LeistungsfähigkeitDie Symptome sind nicht auf eine andere psychische Störung (z.B. Schizophrenie) zurückzuführen
- Zwangsstr. Th Psychoth -> Verhaltensth medikamentös: - Antidepressiva -> SSRI (Citalopram) - atyp. Antipsychotika (Quetiapin)
- akute Belastungsreaktion Stunden bis Tagen ab. Symptome: Gesteigerte Affekte: Trauer, Wut, Aggression, Verzweiflung - Abwesenheit, die bis zu einem dissoziativen Stupor reichen kann - Vegetative Symptome: Herzrasen, Schwitzen, Übelkeit Therapie: emotionale Unterstützung im Sinne einer Krisenintervention. Medikamentös: schwerer Symp. Benzodiazepinen (z.B. Lorazepam)
- Posttraumatische Belastungsstr - Symp - innerhalb von 6 Monaten Symptome: Intrusionen: Flashbacks,Intrusive Bilder, Albträume Depressivität: Anhedonie,Emotionale Abstumpfung und Rückzug Agitiertheit und Angstsymptome Ich-Störungen: Derealisation, Depersonalisation Dissoziative Symptome Schlafstörungen
- Anpassungsstr. - nach einer Lebensveränderung (Trennung, Krankheit) -> Angst, Depressive Rkt - nicht länger als 6 Monate Th: ggf. SSRI (Citalopram, Fluoxetin)
- dissoziative Störungen - körperlichen Symptome wie z.B. Lähmungen, Sensibilitätsstörungen ohne organisches Korrelat ~ Bewegungsstörungen: Häufigste Form; Verlust der willkürlichen Bewegungsfähigkeit ~ Fugue: Psych. Fliehen - Pat. verschwinden plötzlich + z.T. andere Identität; keine Erinnerung ~ Amnesie: bes. nach Kampfhandlungen -> Erinnerungsverlust ~ Stupor: Fehlen von willkürlichen Bewegungen ~ Krampfanfälle ~ Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen ~ Ganser-Syndrom: Psychogenes Vorbeireden/-handeln: Pat stellt sich als psychisch krank dar ~ Identitätsstörung/ Multiple Persönlichkeit
- Opioidabhängigkeit - Entzugssymptomatik - Ersatzth Entzugssymp.: Tachykardie, Mydriasis, Durchfall Ersatztherapie: - Levomethadon - Buprenorphin
- Cannabinoide - Substanz - symp Substanz: Marihuana Intoxikationssymp.: Dysphorie, Angst und Panik, Wahnsymptome, Halluzinationen, Mydriasis und Konjunktivitis, Heißhungerattacken
- Kokain - WM - Intoxsymp WM: Block von Na+-Kanäle -> ↑ Dopamin Intoxikationssymptome: Mydriasis, Tachyarrhythmie, maligne Hyperthermie, paranoide Symptome mit taktilen, akustischen und optischen Halluzinationen, Ataxie, epileptische Anfälle Entzugssymptome: Kaum körperliche Abhängigkeit, Deutliche psychische Abhängigkeit
- Amphetamine WS WM Intoxikationssymp Wirkstoffe: Speed, MDMA, Ephedrin, Ritalin Wirkprinzip: SympathikusstimulierungIntoxikationssymptome: Sympathomimetische Wirkung: Mundtrockenheit, Obstipation, Tachykardie mit Herzrhythmusstörungen, Mydriasis, vermehrtes Schwitzen, Appetitlosigkeit, GewichtsverlustNeuropsychiatrisch: Schlafstörungen, Größenwahn, zerebrale Krampfanfälle
- Halluzinogene WS WM Sym Entzugssymp Wirkstoffe: Insbesondere LSD, Meskalin Wirkprinzip: Partialagonist am Serotoninrezeptor 5HT2A und am D2-Rezeptor. Phencyclidin: Kanalblocker an NMDA-RezeptorenSymptome: Optische Halluzinationen mit illusionärer Verkennung, Depersonalisation, IdeenfluchtEntzugssymptome: Kaum körperliche Abhängigkeit, Flashbacks, depressive Verstimmung und Panik
- Knock-out Tropfen - Substanz Verwendete Substanzen: "Liquid Ecstasy" : Gamma-Hydroxy-Buttersäure (GHB)Symptome eines GHB-RauschesIn geringen Dosierungen: Verschiebung bzw. Intensivierung des Erlebens; Wohlempfinden, erhöhtes KontaktbedürfnisBenommenheit und Bewusstseinsverlust, außerdem kann für den Zeitraum der Intoxikation eine Amnesie bestehenVegetative Symptome: Schwitzen, Erregung, ÜbelkeitBenzodiazepine: Diazepam, Flunitrazepam, Temazepam
- Alkoholabh. Menge w: > 20g/d m: > 40 g/d
- Vit B6 Mangel periphere Malnutrition Alkoholabh.
- path. Rausch kaum zu unterbrechenden Erregungszustand, geringe Alkoholmengen bei Personen mit Prädisposition (hirnorganische Vorschädigung) Symp.: Optische Halluzinationen, Angst, Wut, Aggressivität Dämmerzustand und Terminalschlaf Häufig komplette Amnesie nach Ereignis Therapie Akut: Haloperidol und/oder Benzodiazepine (z.B. Diazepam) bis zum Sistieren der Symptome Langfristig: Absolute Alkoholkarenz
- Delirium tremens Ursache: zu geringer Alkoholspiegel bei abhängigkeit Symptome Bewusstseinseintrübung, Desorientiertheit Optische Halluzinationen Nesteln Suggestibilität Tremor, Tachykardie, Schwitzen, Hypertonie, Brechreiz Generalisierte Krampfanfälle Gesteigerte Eigen- und Fremdreflexe Therapie: Clomethiazol: wenn der Atemalkoholspiegel ausreichend abgesunken ist NW: Atemdepression, Übelkeit, ErbrechenAbhängigkeit!Antikonvulsiva: Z.B. Carbamazepin Clonidin, Haloperidol
- CAGE-Test - Alkoolabhängigkeit C: Cut down drinking: "Haben Sie jemals daran gedacht, weniger zu trinken?"A: Annoyed: "Ärgert Sie die Kritik Ihrer Umgebung wegen Ihres Alkoholkonsums?"G: Guilty: "Empfinden Sie Schuldgefühle aufgrund ihres Trinkverhaltens?"E: Eye opener: "Brauchen Sie morgens nach dem Aufwachen Alkohol, um leistungsfähig zu werden?"
- Blutalkoholnachweis (Ethanol) Klinische Zwecke: Alkoholdehydrogenase-VerfahrenForensische Zwecke: Durchführung zweier Verfahren, meist Alkoholdehydrogenase-Verfahren und Gaschromatographie
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- Alkoholbestimmung post mortem aus der Vena femoralis erfolgen. Herznahes Blut kann durch Diffusion von Alkohol aus dem Magen das Ergebnis verfälschen.
- Alkoholabh. Vit.substitution Vit. B1, B6, B12, Folsäure
- Alkoholentwöhnung Acamprosat Disulfiram -> Vergiftungssymp. bei Alkoholgenuss
- Marchiafava-Bignami-Syndrom Definition: Degeneration und Nekrose des Corpus callosum, fast ausschließlich in Folge von Mangelernährung bei chronischem Alkoholabusus auftretenKlinik: Variables klinisches Bild mit folgenden Symptomen:WesensveränderungIntelligenzminderung und DemenzEpileptische Anfälle
- Wernicke Enzephalopathie - Ursache - akute + chron. Symp. Ursache: Thiamin-Mangel bei Alkoholabh. akute Symp.: Okulomotoriusstr. Gangataxie Desorientrierung und kognititve Defizite chron. Symp.: Ausgeprägte Orientierungsstörung (ZOPS: zeitlich, örtlich, zur Person, situativ) Antero- und retrograde AmnesieMerkfähigkeitsstörung Zeitgitterstörung Störung der Frontalhirnfunktion Konfabulationen
- Patho Wernicke Enzephalopathie Läsionen/Einblutungen im Mesenzephalon und Atrophie der Corpora mamillaria Mikroskopische Spongiose, Kapillarproliferation und Siderose (rezidivierende Blutungen)
- paranoide Schizophrenie Wahnvorstellung akustische Halluzinationen Erkrankungsalter: junge Erwachsene: 20 - 30 Jahre
- hebephrene Schizophrenie Klinik: Hebephrenie: Störung des Affektes mit unpassendem, läppischen Verhalten und ÄußerungenI.d.R. keine halluzinatorischen SymptomeAuffällige Persönlichkeit: Vorliebe für Philosophie, Religion und andere abstrakte ThemenErkrankungsalter: Adoleszenzalter: 15-25 JahreSchlechte Prognose: Häufig Übergang in paranoide Schizophrenie
- katatone Schizophrenie Klinik: Mutismus Negativismus Echolalie und Echopraxie Akinese, Stupor Haltungsstereotypien: Katalepsie ≈ Haltungserstarren Beispiel: Oreiller psychique (franz. = "psychisches Kopfkissen")Flexibilitas cerea (von lat. flexibilitas = "Biegsamkeit“ und cereus = „wächsern“) Bewegungsstereotypien Katatone Erregung: Raptus Erkrankungsalter: Adoleszenz, 15-25 Jahre Komplikationen: Perniziöse Katatonie: Geht ein katatoner Stupor mit Fieber -> z.T. letal Wichtige DD: Malignes neuroleptisches Syndrom Katatones Dilemma: Abgrenzung perniziösen Katatonie vom malignen neuroleptischen Syndrom -> Fehldiagnose lebensbedrohliche Folgen Therapie: Perniziöse Katatonie und therapieresistenter katatoner Stupor: ElektrokonvulsionstherapieBenzodiazepine in Kombination mit Antipsychotika (nach Ausschluss eines malignen neuroleptischen Syndroms) : Z.B. Lorazepam in Kombination mit Haloperidol
- schizophrenes Residuum Klinik: Chronische Minussymptomatik (Affektverflachung, sozialer Rückzug etc.) über mindestens 12 MonateMindestens eine diagnostizierte schizophrene Episode in der VorgeschichteDD: Chronisch depressives Syndrom, Demenz, organische Psychosen etc.
- induzierte Wahnhafte Störung - Folie a deux - wahnhafte Störung, die zwei Personen betrifft, die in einem engen emotionalen Verhältnis zueinander stehen. - symbiontischen Wahn, d.h. sie entwickelt den gleichen Wahn, wie der erkrankte Partner. - Trennung des Paares: Rückgang des symbiontischen Wahns zu rechnen
- Schizophrenie - med. Th Antipsychotika: Atypische Antipsychotika: Clozapin, Olanzapin, Clozapin, Risperidon- Typische Antipsychotika: Hochpotente Antipsychotika: HaloperidolNiedrig- und mittelpotente Antipsychotika: Levomepromazin, Melperon Benzodiazepine: Sedierung bei akuten Angst-, Unruhe- und katatonen Zuständen.Z.B.: Lorazepam Antidepressiva: Supportiv bei depressiver Symptomatik
- subkortikale Demenz - Symp Verlangsmaung, Antriebsarmut, emotionale Labilität, Dysarthrie
- A. cerebri post. Infarkt Symp Gesichtsfeldausfall
- frühkindlichen Autismus - Kontaktstörung z.B. nur eingeschränkt Blickkontakt zu seiner Mutter - Beginn vor dem dritten Lebensjahres - Intelligenzminderung und eine Beeinträchtigung der Sprachkompetenz vor gestörte soziale Interaktion Objektbezogenheit → Intensive Bindung an einzelne Gegenstände Kommunikation: Verzögerung der Sprachentwicklung (Echolalien, Neologismen) Stereotypes repetitives Verhalten Z.B. zwanghafte gleichförmige motorische Bewegungen Veränderungen in der Umwelt → Panik und Angst Epidemiologie: ♂>♀ (3:1)Prognose: Pubertät: Ungefähr 50% ohne phonetische Sprachfähigkeiten.
- Hellersche Demenz/Heller-Syndrom - nach einer Phase der normalen Entwicklung innerhalb weniger Monate zu einem Verlust der vorher erworbenen Fähigkeiten in unterschiedlichen Entwicklungsbereichen - Daneben ist ein autistisches Verhalten mit Stereotypien und Interessenverlust typisch.
- Ticstr. Th - Grund: erhöhtes Dopamin in den Basalganglien - typ. Neuroleptika: Tiapris, Pimozid, Haloperidol - atyp. -"-: Risperidom
- Untergewicht BMI <17,5 kg/m²
- Bulimie BMI > 17,5 !!! -> kein Untergewicht
- Refeeding Syndrom - Ätio - Symp - Anorexia - zu schnelle Erhöhung der täglichen Nahrungszufuhr -> massiven Insulinfreisetzung ->Verschiebung der Elektrolyte Magnesium, Kalium und Phosphat Klinik: Ödeme, tachykarde Herzrhythmusstörungen (Torsades-de-pointes), epileptische Anfälle, Ataxie Therapie: ElektrolytsubstitutionProphylaxe: Elektrolytkontrollen, Begrenzung der anfänglichen Ernährungszufuhr auf 1000kcal/d