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Gynäkologie (Fach) / Stex (Lektion)
wichtiges
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- Inflammatorisches Mamma-Ca -Th neoadjuvante chemo + radikale Mastektomie
- Duktales Carcinoma in situ - th Resektion des betroffenen Abschnittes unter Erhalt eines gesunden Randsaumes von mind. 2mm + adjuvante Bestrahlung
- Prognosefaktor Mamma-Ca Axillärer Lymphknotenstatus (wichtigster Prognosefaktor) Größe HER2/neu-Rezeptors (ungünstiger Faktor) Negativer Hormonrezeptorstatus (ungünstiger Faktor) Histopathologisches Grading Bestimmung der S-Phase-Zellfraktion
- Uterusmyom Risikofaktor hohe Östrogenspiegel Nulliparae, frühe Menarche, PCO, genet. Faktoren
- Uterusmyome Lokalisation subserös, submukös, intramural, intrakavitär Myoma in statu nascendi
- Uterusmyome -Problem - Th Problem: hohe Östrogenspiegel Th: Gestagene, GnRH-Agonisten, Myom-Emblisation, hysteroskopische Enukleation
- Ovarial-Ca - Klassifikation Epitheliale Tumore: serös-papilläre: häufigster, aggressivste Ovarial-Ca, bilaterial (65%) muzinös: 2. häufigst; 75% benigne endometrioides Ca: maligne; häufig + Endormetriumkarzinom Borderline-Tumor: keine Invasivität; z.T. Entwicklung zum Karzinom Keimzelltumor: Teratom: Dermoidzyste (90%) -> jedes Gewebe; meist benigne; Struma ovarii -> benigne; Schilddrüsengewebe unreifes Teratom: hohes Entartungsrisiko Dysgerminom: häufigster maligner Ovarialtumor der jungen Frau Dottersacktumor: Kinder/Jugendliche; häufig maligne nicht-gestationales Chorionkarzinom: maligne; ßHCG Keimstrang-Stroma-Tumor: Granulosazell/Thekazelltumor: meist benigne; Östrogenproduktion Androblastom: Produktion von Androgenen; 20% maligne Entartung mesenychmal: malignes Fibrosarkom: maligne Ovarialfibrom: benigne
- Ovarial-Ca Klinik Facies ovarica: Tumorkachexie + dicker Bauch durch Aszites Granulosazelltumor: -> zyklusstr. Sertoli-Leydig-Zell-Tumor: Virilisierung (Vermännlichung)
- Meigs-Syndrom Ovarialfibrom + Aszites+ Pleuraerguss
- Dottersacktumor -Marker AFP
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- nicht-gestationales Chorionkarzinom - Marker ßHCG
- Granulosazelltumor - Marker Inhibin
- Psammomkörperchen -> welcher Tumor serös-papilläres Zystadenokarzinom papilläres Schildrüsenkarzinom Meningeom
- Ovarial-Ca Th radikale Staging Op: Hysterektomie + Adnexektomie + Lymphadenektomie + Omentum maju + z.T. Peritoneum + adjuvante (außer FIGO 1a G1) Chemo mit Cisplatin + Mitosehemmstoff (Paclitaxcel) 2nd line: Topotecan, Gemcitabin, Paclitaxel Strahlentherapie: palliativ
- Zervixkarzinom - Risikofaktoren Infektion mit High-Risk-HPV-Typen (16, 18, 31, 33, 45, 51, 52, 56, 58) Früher erster Geschlechtsverkehr, häufig wechselnde Geschlechtspartner Immunsuppression Schlechte Genitalhygiene + Genitalinfektionen (Herpes simplex, Chlamydien) Rauchen Niedriger sozioökonomischer Status
- Zervixkarzinom - lymphogene Metastasierung entlang der A. iliaca ext. und paraaortal
- PAP-Abstrich Zervix; hohe Spezifität physiologisch: Parabasalzellen - Intermediärzellen - Superfizialzellen PAP 0: Abstrich nicht brauchbar PAP1: physiologisch -> Routinekontrolle in 12 M PAP 2: leichte entzündliche Zellen -> -"- PAP 3: unklarer Befund 3 D: leichte bis mittelschwere Dysplasie -> Kontrolle nach 3-6 Monaten PAP 4 : schwere Dysplasie o. Carcinoma in situ -> Biopsie PAP 5: maligner Tumor -> Th
- Zervikale intraepitheliale Neoplasie - Th Konisation
- Wertheim Meigs Entfernung des Uterus, Parametrien, oberes Scheidendrittel + LK - ab Zervixkarzinom IA 2 und Endometrium -ca 2
- Endometriumkarzinom - Risikofaktoren hohe Östrogenspiegel Nulliparae Frühe Menarche und späte Menopause PCO-Syndrom Östrogensubstitution ohne Gestagenschutz Mammakarzinome (mit Tamoxifentherapie) Metabolisches Syndrom HNPCC (Lynch Typ II)
- Endometrium - lymphogene Metastasierung entlang der paraaortalen und pelvinen LK
- Endometrium-Ca -Th nach FIGO FIGO 1: begrenzt auf Uteruswand -> abdominelle Hysterektomie, Adnektomie + LK (G3) FIGO 2: Infiltration Zervix -> Wertheim-Meigs FIGO 3: Serosa des Uterus, Adnexe, Vagina, Metastasen im Becken -> Wertheim Meigs o. palliative Radiatio + Gestagene FIGO 4: extragenitale Organe -> Radiatio + Gestagene
- Vulva-Ca Th FIGO 1a: lokale Exzision ab FIGO 1 b: radikale Vulvektomie FIGO 4b -> primäre Radiochemo
- primäre sterilität Trotz regelmäßigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs tritt innerhalb eines Jahres bei einer Frau, die noch nie schwanger war, keine Schwangerschaft ein
- infertilität Unvermögen, eine Schwangerschaft bis zur Lebensreife des Kindes auszutragen, obwohl eine Konzeption prinzipiell möglich ist
- Asherman-Syndrom Narben, Synechien und Verwachsungen des Endometriums, die meist iatrogen durch eine Kürettage verursacht wurden
- weibl. sterilitätsursachen gestörte EizellreifungPrimäre Ovarialinsuffizienz mit Störung der Weibliche Sterilitätsursachen- Gestörte Eizellreifung- Primäre Ovarialinsuffizienz mit Störung der ovariellen Funktion- Genetische Syndrome mit hypoplastischen Ovarien PCO-SyndromHyposensitive Ovarien Ovarial-EndometrioseOvarialtumorenSchädigung der Ovarien, z.B. durch Strahlen- oder Chemotherapie Sekundäre Ovarialinsuffizienz durch Mangel an hormoneller Stimulation- Hypothalamische Ursachen - Hypophysäre Ursachen Corpus-luteum-Insuffizienz Gestörter Transport der Eizelle- Eingeschränkte Beweglichkeit der Tuben - Tubenverschluss: Salpingitis (vor allem durch Chlamydien oder Gonokokken); Endometrioseherde in den Tuben Veränderungen/Fehlbildungen des UterusUterusfehlbildung UterusmyomeEndometriumveränderungen Zervikale StörungEmmet-Riss Veränderte Zusammensetzung oder mangelhafte Bildung des Zervixschleims Immunologische UrsachenSpermienantikörper im Zervixschleim (Zervixmukus)
- Kallmann-Syndrom Anosmie + hypogonatroper Hypogonadismus (↓ GnRH)
- Gestagentest Indikation: Primäre/sekundäre Amenorrhö → Prüfung, ob die Ovarien ausreichend Östrogen produzierenDurchführung: Zehntägige Gabe eines GestagenpräparatsBeurteilungTest positiv: Ca. eine Woche nach Absetzen des Gestagens -> Abbruchblutung → kein Östrogenmangel und anatomische Fehlanlage der UterusschleimhautWeitere Sterilitätsdiagnostik: Clomifen-TestTest negativ: Es tritt keine Blutung auf → ÖstrogenmangelWeitere Sterilitätsdiagnostik: Östrogen-Gestagen-Test
- Östrogen-Gestagen-Test Durchführung: 20-tägige Gabe eines Östrogenpräparats, vom 11. bis 20. Tag zusätzliche Gabe eines GestagenpräparatsBeurteilungTest positiv: Ca. eine Woche nach Absetzen der Medikamente tritt eine Abbruchblutung aufTest negativ: Es tritt keine Blutung auf → Uterine Ursachen
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- Clomifen-Test Indikation: Prüfung der Funktion der Hypothalamus-Hypophysen-AchseDurchführung: Fünftägige Gabe des Antiöstrogen Clomifen BeurteilungTest positiv: Anstieg von LH und ÖstradiolWeitere Sterilitätsdiagnostik: GnRH-TestTest negativReiner LH-Anstieg ohne Östradiol-Anstieg → Primäre OvarialinsuffizienzWeder LH noch Östradiol steigen an → Sekundäre Ovarialinsuffizienz
- Beurteilung der Tubendurchgängigkeit diagnostische laparaskopische mit chromopertubation
- GnRH-Test Indikation: Prüfung der Stimulierbarkeit der Hypophyse; Verdacht auf Störung der Hypothalamus-Hypophysen-Achse Durchführung: Messung der Serumkonzentrationen von LH und FSH basal und in bestimmten zeitlichen Abständen nach i.v.-Gabe von GnRH Test positiv: Anstieg von LH und FSH → Normalbefund o. Funktionsstörung des HypothalamusTest negativ: Ausbleiben des LH- und FSH-Anstiegs → Wiederholung des Tests nach 1-wöchiger Gabe von GnRH -> Test weiterhin negativ → Funktionsstörung der Hypophyse
- Ovarialles Überstimulationssyndrom - Ätio - Risikofaktor - Klinik Ätio: Frühes OHSS: Kurz nach Follikelaspiration durch exogene HCG-Gabe ausgelöst Spätes OHSS: 10-20 Tage nach HCG-GabeRisikofaktor: Polyzystisches OvarialsyndromKlinik: Ovarialzysten, Ovarialvergrößerung, abdominelle Beschwerden Aszites, Pleuraergüsse, Nierenversagen und thromboembolische KomplikationenRuptur des Ovars Therapie: Bettruhe, viel trinken, proteinreiche KostHeparinisierung, z.B. mit niedermolekularen HeparinenEvtl. intravenöse FlüssigkeitstherapieAszites- oder PleuraentlastungspunktionenGgf. Albuminsubstitution
- Kapazitation Reifungsprozess des Spermiums, der unter Östrogeneinfluss im weiblichen Genitaltrakt stattfindet und das Spermium dazu befähigt, in eine Eizelle einzudringen Tag 1 der Schwangerschaft
- Konzeption Befruchtung der Eizelle durch das reife Spermium Akrosomenreaktion: Auflösung der Zellmembran des Spermiums und der Zona pellucida der Eizelle Imprägnation: Eindringen des Spermiums in die Eizelle
- Implantation Tag 6 der Schwangerschaft Einnistung der Blastozyste durch Eindringen des Trophoblasten in das Endometrium; z.T. NidationsblutungDer Trophoblast differenziert sich zum Synzytiotrophoblast, Entwicklung der Plazenta, und den Zytotrophoblast, der die Chorionhöhle bildet
- Embryogenese bis 8. Woche post menstruationum Organanlage von (zeitliche Reihenfolge): ZNS > Herz > Ohr u. Auge, Arme u. Beine > Zähne u. Gaumen > äußere Genitalien
- HCG Bestimmung Etwa ab dem 6.-9. Tag nach Befruchtung positiver Nachweis möglichVerdopplung der HCG-Konzentration in den ersten 10 Wochen alle 2 bis 2,5 Tage, anschließend Abfall Niedrige Werte: Extrauteringravidität, AbortHohe Werte: HCG-bildende Tumoren (Blasenmole, Chorionkarzinom), Zwillingsschwangerschaft
- Plazenta Hormonproduktion im Synzitiotrophoblast HCG: Aufrechterhaltung der SChwangerschaft bis Ende des 1. Trimenon HPL: Wachstumshormon Östrogen -"- Progesteron: Aufrechterhaltung der Schwangerschaft
- Polyhydramnion Fruchtwassermenge >2000ml im 3. TrimenonUrsachen Maternal - Diabetes mellitus- Rhesusinkompatibilität: Morbus haemolyticus fetalis Fetal - Stenosen und Atresien des GI-Trakts (Ösophagusatresie, Duodenalatresie/-stenose)- Vermehrter Verlust durch Neuralrohrdefekte- Chromosomenaberrationen und Fehlbildungssyndrome- Intrauterine Infektionen - Bei Mehrlingsschwangerschaft: Fetofetales Transfusionssyndrom
- Portiverschiebeschmerz -DD Adnexitis EUG -> pos. Schwangerschaftstest
- EUG -Lokalisation -Klinik -Th Lokalisation: 90% Tuben (Ampulle>Isthmus), Ovar, Zervix Klinik: Portioverschiebeschmerz, abd. Schmerzen, Resistenz tastbar, sek. Amenorrhoe, pos. Schwangerschaftstest Th: frühe EUG: (keine Symptome) Methotrexat oder Prostaglandine späte EUG: tubenerhaltende Laparaskopie, partielle Salpingeekomie
- Fundusstand in der Schwangerschaft 20. SSW: zw. Symphyse und Bauchnabel 24. SSW: Bauchnabel 36. SSW: Rippenbogen 40. SSW: 2 Finger unter dem Rippenbogen
- serologische Untersuchungen in der Schwangerschaft in der 1. Untersuchung - Lues: TPHA - Ggf. HIV-Test- Blutgruppenbestimmung (AB0 und Rhesus)- Antikörpersuchtest; WH 24.-27. SSW - Rötelnantikörpertest bei fehlender Rötelnimmunität Nach der 32. Schwangerschaftswoche: Hepatitis B: HBsAg-Bestimmung -> positiv: Aktive und passive Hepatitis-B-Immunisierung des Kindes unmittelbar nach der Geburt
- Sono in der Schwangerschaft 1. Sono: 9. - 12. SSW: Regelrechte Schwangerschaft? Mehrlingsschwangerschaft? kindl. FehlbildungenBiometriemaße: Scheitel-Steiß-Länge (SSL)Biparietaler Durchmesser (BPD):zeitgerechten Entwicklung 2. Sono 19. - 22. SSW: - Suche nach Fehlbildungen in allen Körperregionen - Biometriemaße: biparietaler Durchmesser, Abdomentransversaldurchmesser, Femurlänge 3. Sono 29. - 32. SSW: Beurteilung von Wachstum, Entwicklung und Lage des Kindes sowie des endgültigen Plazentasitzes zwecks Geburtsplanung
- CTG obere Kurve: fetale Herzfrequenz mittels Dopplersono; normal: 110-160 untere Kurve: Wehentätigkeit -> Tokogramm z.T. Kineto-Kariogramm: Kindsbewegungen
- fetale Tachykardie Leichte Tachykardie: FHF von 160-180bpm für >10 Minuten Schwere Tachykardie: FHF von ≥180bpm für >10 Minuten Ursachen: Stress, Hypotonie, Fieber der Mutter, Medikamente (z.B. Betamimetika im Rahmen einer Tokolyse), Amnioninfektionssyndrom, fetale Arrhythmien, Hypoxie
- fetale Bradykardie Leichte Bradykardie: FHF von <120bpm für >3 Minuten Schwere Bradykardie: FHF von <100bpm für >3 Minuten Ursachen: Vena-cava-Kompressionssyndrom, fetale Herzfehler, ZNS-Fehlbildungen, Hypoxie
- saltatorischer Oszillationstyp >25bpm Ursachen: Fetale Hypoxie, Nabelschnurkomplikationen