Ernährungsphysiologie (Fach) / Fette (Lektion)

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  • Einteilung der Fette Kettenlänge: Kurzkettig ≤ 4 C-Atome Mittelkettig 6 - 12 C-Atome Langkettig > 14 C-Atome Sättigungsgrad: Gesättigt (keine DB) Einfach ungesättigt (eine DB) Mehrfach ungesättigt (mehrere DB / ω3/6/9) Konsistenz: Je kürzer, je mehr DB ⇒ desto flüssiger Je länger, je weniger DB ⇒ desto fester Essentialität: Langkettige, mehrfach ungesättigte FS (kann Körper nicht selbst bilden) cis-Linolsäure und α-Linolensäure Herkunft: Tierischer Ursprung (überwiegend gesättigt) Pflanzlicher Ursprung (überwiegend ungesättigt)
  • Diätische Wirkung von Fettsäuren Gesättigt ⇒ erhöhen HDL und LDL Einfach ungesättigt ⇒ erhöht HDL / senkt LDL ω3 ⇒ erhöht HDL / senkt LDL und Triglyceride ω6 ⇒ senkt HDL und LDL trans-FS ⇒ senkt HDL / erhöht LDL HDL transportiert überschüssiges Cholesterin zur Leber (gut) LDL transportiert Cholesterin von der Leber weg (schlecht)
  • Funktion der Fette Energiereserve Energiespeicherung, Polsterung und Isolation Formgebung und Fixierung Träger für fettlösliche Vitamine Bausubstanz Geschmacksträger
  • Zufuhrempfehlung Fette 30% des Gesamtenergiebedarfs Max 10% gesättigt 7-10% mehrfach ungesättigt 10 % einfach ungesättigt Essenzielle FS Verhältnis von Linolsäure (ω-6) zu α-Linolensäure (ω-3) von 5:1 ω‐6 2 % der Tagesenergiezufuhr ω‐3 0,5 % der Tagesenergiezufuhr (ca. 1 g α‐Linolensäure/Tag) 0,3g EPA/DHA Pro Gramm mehrfach ungesättigt 1 mg Vitamin E (Fettsäureoxidation) Max. 300mg Cholesterin pro Tag Höchsten 1/3 der Fettaufnahme aus tierischen Fetten Fisch, fettarme Milch und Milchprodukte, mageres, helles Fleisch und fettarme Wurstsorten bevorzugen. 2/3 der Fettaufnahme aus pflanzliche Fette
  • Nahrungsquellen für Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren Omega-3-Fettsäuren Sojaöl Rapsöl Leinöl Walnussöl (α-Linolensäure) Fischhöl bzw. fette Kaltwasserfischen (EPA, DHA) Omega-6-Fettsäuren Nüsse Samen Distelöl Sojaöl Sonnenblumenöl
  • Bildung von Eicosanoiden cis-Linolsäure (aus Nahrung / selbst gebildet) ⇒ γ-Linolensäure ⇒ Di-homo-γ-Linolensäure ⇒ Serie 1 Prostaglandine cis-Linolsäure (aus Nahrung / selbst gebildet) ⇒ γ-Linolensäure ⇒ Di-homo-γ-Linolensäure ⇒ Arachidonsäure ⇒ Leukotrine und Serie 2 Prostaglandine ⇒ ENTZÜNDUNGSFÖRDERND α-Linolensäure (aus Nahrung / selbst gebildet) ⇒ Stearidonsäure ⇒ EPA ⇒ Serie 3 Prostaglandine ⇒ ENTZÜNDUNGSHEMMEND cis-Linolsäure wird vom Enzym δ-6-Desaturase bevorzugt verstoffwechselt ⇒ Eicosanoide aus (1) und (2) entstehen vermehrt Wirkungsweisen (1) - (3) müssen im GG stehen ⇒ 5 : 1 um Erkrankungen vorzubeugen
  • Physiologische Funktionen der Eicosanoide Serie 1 Prostaglandine: Antithrombotisch Entzündungshemmend Leukotriene: Immunsuppressiv Entzündungsfördernd Serie 2 Prostaglandine: Fördern Thrombozytenaggregation Entzündungsfördernd Gefäßverengend Serie 3 Prostaglandine: Antithrombotisch Entzündungshemmend Gefäßerweiternd Senken Triglyceridspiegel
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren EPA DHA cis-Linolsäure α-Linolensäure
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren Palmitoleinsäure Ölsäure Erucasäure
  • Gesättigte Fettsäuren Myristinsäure Buttersäure Laurinsäure Palmitinsäure Stearinsäure