Physiologie Atmung (Fach) / Säure Base (Lektion)

In dieser Lektion befinden sich 20 Karteikarten

Säure Base

Diese Lektion wurde von MB87 erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

  • Langfristige Aufrecherhaltung des Säure Basen Haushaltes sind zwei Faktoren beteiligt inspiratprische System : beeinflusst den Säure Basenhaushalt über pCO2 nichtinspiratorisches (metabolisches) System: reguliert die Konzentration sog. Pufferbasen
  • Normalbetrieb des pH im Blut 7,4 (7,37-7,43)
  • Pufferkapazität eines korrespondierenden Säure Basen Paares ist wann am größten? wenn der pH ungefähr dem pKs Wert entspricht
  • Puffersysteme im Blut Bicarbonat Puffer Proteinatpuffer Phosphatpuffer
  • Wie viel mM werden täglich CO2 ausgeschieden über die Lunge? 15mM
  • was passiert wenn die CO2 Konzentration im Blut steigt? dadurch steigt ja auch der pCO2 und das sorgt in der medulla oblongata als Reiz abfallender pH hat den selben Effekt 
  • Arterieller CO2 Partialdruck Normbereich liegt bei 5,3kPa (40mmHg)
  • Gesamtpufferkonzentration Normwert 48 (42-56) mmol/l
  • Basenüberschuss 0 mmol/l (-2,5-2,5)
  • Standardbicarbonatkonzentration 24 (21-28) mmol/l
  • Aktuelle Bicarbonatkonzentration 24 (21-28) mmol/l
  • Hering Breuer Reflex Dehnungsrezeptoren im Lumgenparenchym melden den Dehnungszustand der Lunge über den N.Vagus an das Atemzentrum. bei zunehmender Dehnung wird der inspirationsvorgang gehemmt er verkürzt die Inspiration, vermindert eine Überdehnung der Lunge 
  • Zentrale chemorezeptoren in der medulla oblongata, durch diffusionseigenschaften von CO2 werden Veränderungen des pCO2 und des pH Wertes im Liquor registriert
  • Periphere Chemorezeptoren Glomera aortica und carotica regieren auf PCO2, pH, und auf Fällen von pO2 signale werden über n.vagi und Nn.glossopharyngei an das Atemzentrum weitergeleitet 
  • Wie lässt sich der Atemantrieb steigern? wenn man der Inspirationsluft CO2 zumischt und so den alveolären und arteriellen pCO2 erhöht oder  abfallender pH oder Abnahme pO2 im arteriellen Blut 
  • Langfristige Erhöhung des arteriellen pCO2 wie bei einer chronisch obstruktivem Bronchitis adaptieren die Chemorezeptoren irgendwann Folge: der chronisch erniedrigte pO2 ist der Atemreiz. gibt man den Patienten Sauerstoff, kann der zum Atemstollstand kommen
  • Nicht rückgekoppelte Atemreize Fieber, geringe Hypothermie, Schmerz, Adrenalin, Blutdruckabfall, Emotionen wie Angst, Freude, Schreck verstärken Atemantrieb Progesteron ebenfalls! steigert die Empfindlichkeit der Atemzentren für CO2 und ruft dadurch eine leichte Hyperventilation 
  • Hemmung des Atemantriebs? Morphin und Barbiturate
  • Cheyne Strokes oder Biot Atmung folge von Vergiftungen, Herz Kreislauf Störungen oder Sauerstoffmangel sein
  • Kussmaul Atmung beschleunigte und vertiefte Atmung als Kompensationsversuch bei einer metabolischen Azidose, tritt bei einem ketoazidotischen Coma diabeticum auf