Differentielle Psychologie (Fach) / Methoden (Lektion)

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Forschungsmethoden der differentiellen Psychologie

Diese Lektion wurde von Stephanie1990 erstellt.

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  • Was ist das Objekt der Forschung in einer Psychographie? - ein Individuum in Bezug auf mehrere Merkmale.
  • Was ist das Objekt der Forschung in der Variationsforschung? - ein Merkmal an mehreren Individuen.
  • Was ist das Objekt der Forschung in der Korrelationsforschung? - zwei oder mehr Merkmale an mehreren Individuen.
  • Was ist das Objekt der Forschung in der Komparationsforschung? - zwei oder mehr Individuen in Bezug auf mehrere Merkmale.
  • R-Technik Vergleich verschiedener Merkmale über mehrere Personen. (z.B. Sie messen den Zusammenhang von Intelligenz und Vertriebserfolg von 20 Außendienstmitarbeitern. R-Technik)
  • Q-Technik Vergleich von Personen über mehrere Merkmale. ( z.B. Sie vergleichen die Testwerte zweier Kandidaten eines Entwicklungs-ACs (10 Tests). Q-Technik.)
  • O-Technik Vergleich von Situationen über Merkmale.
  • P-Technik Vergleich von Merkmalen einer Person über eine Reihe von Situationen. ( z.B. Sie testen die Fachkompetenz (Wissen + Können) eines neuen Mitarbeiters in 10 verschiedenen typischen Arbeitssituationen. P-Technik)
  • S-Technik Vergleich von Personen in einem Merkmal über verschiedene Situationen. ( z.B. Sie vergleichen das Auftreten zweier Manager in 5 verschiedenen Druck-Situationen)
  • T-Technik Vergleich von Situationen hinsichtlich eines Merkmals über verschiedene Personen.
  • Selbstbeurteilungstest Vorzüge und Grenzen: einfach zu standartisieren; leicht anzuwenden; erfassen das Selbstbild gut; aber leicht zu verfälschen; hängt von der Selbsterkenntnis ab.
  • Q-Sort-Test Vorzüge und Grenzen: aktiver als Fragebögen; können eine Rangliste von Eigenschaften bringen; gleiche Einschränkungen wie Selbstbeurteilungsfragebögen.
  • Fremdbeurteilungen Vorzügen und Grenzen: Bieten eine Perspektive die nicht durch Selbstbeurteilung verzerrt ist; können zur Beurteilung von Kindern oder Tieren eingesetzt werden; Validität hängt aber von den Kenntnissen und der Unvoreingenommenheit  der Beurteiler ab.
  • Biologische Verfahren Vorzüge und Grenzen: Können unabhängig von Selbstbeurteilung oder  Fremdbeurteilung individuelle Reaktionen aufzeigen; die Anwendung kann jedoch schwierig und kostspielig sein; die Beziehung zwischen biologischen Substraten und komplexen Verhaltensmustern ist oft nicht einfach
  • Verhaltensbeobachtungen Vorzüge und Grenzen: erfassen was das Individuum  tatsächlich macht; können aber schwierig als Persönlichkeit  zu interpretieren sein.
  • Interviews Vorzüge und Grenzen: gründliches Sondieren und Nachfragen sind möglich; sehr flexibel; können durch den Interviewer oder den Befragten allerdings beeinflusst werden; teuer und zeitaufwändig
  • Expressives Verhalten Vorzüge und Grenzen: Erfasst den tatsächlichen einzigartigen Verhaltensstil, einschließlich der Feinheiten und der Emotionen; kann aber schwierig zu erfassen und zu deute sein,
  • Dokumentenanalyse Vorzüge und Grenzen: Kann zur Beurteilung einer Person über die Zeitspanne angewandt werden, kann recht ausführlich und objekitv sein und sogar für verstorbene Personen durchgeführt werden; zeigt aber möglicherweise nur Aspekte der Person, ist vielleicht nicht ganz ehrlich und steht nicht unbedingt über wichtige Zeiten oder Ereignisse zur Verfügung.
  • Projektive Tests Vorzüge und Grenzen: Eine der wenigen Möglichkeiten unter die Oberfläche zu gehen und Aspekte zu erfassen, die die Person nicht selbst beurteilen kann; können Erkenntnisse über weitere Untersuchungen bringen; haben oft deutlich Reliabilitäts- und Validitätsprobleme.
  • Demographische Information und Lebensstil Vorzüge und Grenzen: Zeigt dem Rahmen und die Gruppierung in der das Individuum funktioniert (Alter, Geschlecht, Beruf, Kultur); kann aber für sich alleine wenig über den einzelnen Menschen aussagen.
  • Nomothetische und Ideosynkratische Forschung Der nomothetische Ansatz betont (und sucht) allgemeine Gesetzlichkeiten. Der Idiographische Ansatz konzentriert sich auf die Besonderheit einzelner Persönlichkeiten. (konkret, ausführlich, tiefgehend)
  • Konstrukt Bei Konstrukten handelt es sich um Zustände, die durch direkte Beobachtung nicht erschlossen, jedoch aufgrund von anderen, beobachtbaren Daten erfasst werden können. Sie werden durch empirische Indikatoren operationalisiert und damit empirisch verankert.
  • Variable Variable ist als veränderliche Größe definiert: Sie ist ein Symbol, das stellvertretend für Werte aus einem vordefinierten Wertebereich steht, über welchem die Variable interpretiert wird. Eine Variable markiert eine Stelle, an der Einsetzungen vorgenommen werden können. Das Gegenteil einer Variablen ist die Konstante, also ein fester, unveränderlicher Wert, der zu jeder Zeit und unter jeder denkbaren Bedingung Gültigkeit besitzt. Latente Variable – sind nicht beobachtbar (sichtbar). (Konzentrationsfähigkeit, Intelligenz,) Manifeste Variable - sind direkt beobachtbar (Alkoholmenge, Gewicht, Geschlecht,)