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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Fach) / Definitionen/ Geschichte/ Das Gehirn (Lektion)

Wissenschaft/ Allg. Psychologie/ Bio Psychologie/ Psychologie Das Gehirn

Diese Lektion wurde von MarionOtschik erstellt.

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  • Aufbau des Großhirns Endhirn: *Großhirnrinde (Neokortex) *Basalganglien * Limbisches System Zwischenhirn: * Thalamus * Hypothalamus * Hypophyse
  • Aufbau des Mittelhirns ist Teil des Hirnstamms und liegt zwischen Brücke (Pons) und Zwischenhirn
  • Aufbau des Rautenhirn *Kleinhirn (Cerebellum) * Brücke (Pons) * Verlängerstes Mark (Medulla oplongata)
  • Lage und Funktion des Kleinhirns Lage: hinterer Schädelbereich unter dem Großhirn, viele Verbindungen zu anderen Gehirnteilen Funktionen: Steuerung der motorischen Feinabstimmung Koordination von Bewegungen Beteiligung an Lernprozessen (klassische Konditionierung, Automatisierung) Kurzzeitgedächtnis
  • Lage und Funktion der Formatio Reticularis Lage: säulenartige Neuronenstruktur im Kern des Hirnstamms Funktion: mit vielen Hirnregionen verbunden Aufrechterhaltung des inneren Milieus des Körpers (Atmung, Kreislaufregulation, Aktivitätsniveu) Regulation der Kortexaktivitäten
  • Lage und Funktion Pons Lage: oberer Teil des Gehirnstamms Funktion:  Ursprung vieler Hirnnerven Augenbewegungen, Lidschlag Mimik und Kauen Gleichgewichtsregulation
  • Lage und Funktion Medulla Oblongata Lage: unterster Teil des Gehirns im Gehirnstamm Funktion: Steuerung der Willkürmotorik Steuerung des vegetativen Nervensystems Vitalfunktionen, Reflexe Regulation Schlaf-Wachrhythmus
  • Lage und Funktion des Hypothalamus Lage: unterhalb des Thalamus nach vorne verschoben gelegen Funktionen wichtigstes Steuerorgan des vegetativen Nervensystems Regulation von Atmung, Kreislauf, Nahrungsaufnahme Hormoneller und neuronaler Signalinput und output
  • Lage und Funktion der Hypophyse Lage: Verlängerung des Hypothalamus Funktion: wichtigstes Steuerorgan des hormonellen Systems  Bildungsort und Speicher versch. Hormone Steuerung durch Releasing und Inhibitinghormone vom Hypothalamus
  • Lage und Funktion des Thalamus Lage: eierförmiger Bereich des Kortex Funktion: sehr stark vernetzter Gehirnteil Verbindung zur Seh- & Hörbahn Filterung sensorischer Informationen  Emotion, Motivation, Ich-ERleben "Tor zum Bewusstsein"
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  • Lage und Funktion des Mittelhirn Lage: Bereich oberhalb des Hirnstamms Funktionen: Koordination optischer Reflexe Steuerung der Augenmuskulatur Bewegungssteuerung beteiligt an Schmerzwahrnehmung
  • limbisch beduetet: Grenze, Saum
  • Wird der Hypothalamus mit zum limbische System zugeordnet? z.T ja und z.T nicht
  • Lage und Funktion des Gyrus cinguli Lage: Limbisches System, am tiefsten gelegene Windung der HIrnrinde Funktion:  beteiligt an vielen Regelungsprozessen Aufmerksamkeitssteuerung Bewegungskoordination (emotionaler Ausdruck) beteiligt an Schmerzverarbeitung
  • Lage und Funktion des Hippocampus Lage: limbisches System; bogenförmige Struktur am Endhirn Funktonen:  vielfältige Verschaltung innerhalb des Hippocampus Verbindung zu Sehfeldern, Amygdala, Thalamus, Raphé-Kernen reagiert auf viele Transmitter Integrationszentrale des Gehirns Einspeicherung und Abruf von Gedächtnisinhalten
  • Lage und Funktion der Amygdala Lage: limbisches System; liegt auf der Innenseite der Hemisphären Funktion: starke Verbindungen zu Thalamus, Hypothalamus, Riechnerv, Frontal und Temporallappen Angst - & Wutreaktionen beteiligt an Verarbeitung und Speicherung emotionaler Inhalte
  • Gliederung des Gehirns nach Brodman Funktion Motorischer Kortex FRONTALLAPPEN willkürliche Bewegungssteuerung, Repräsentation im Gehirn entspricht Körperform und Bedeutsamkeit (somatotopisch!) (Hand =große Fläche, Fuß= kleine Fläche)
  • Gliederung des Gehirns nach Brodman Funktion prämotorisches und supplementär motorisches Feld FRONTALLAPPEN Planung von Bewegungen, Speicherung gut gelernter Bewegungssequenzen
  • Gliederung des Gehirns nach Brodman Funktion Broca FRONTALLAPPEN Broca = Sprachzentrum Umsetzung von gedachter in gesprochene Sprache
  • Gliederung des Gehirns nach Brodman Funktion präfrontaler Kortex FRONTALLAPPEN (in Teilen) Kurzzeitgedächtnis, langfristige Handlungsplanung, emotionale und motivationale Steuerung (perönlichkeitsgebend), Entscheiden
  • Gliederung des Gehirns nach Brodman Funktion Prmäre Hörrinde TEMPORALLAPPEN Analyse von Sprachen und Tönen, Frequenzen haben ihren jeweiligen Repräsentationsort Klangarten sind räumlich unterschiedlich repräsentiert
  • Gliederung des Gehirns nach Brodman Funktion Sekundäre Hörrinde TEMPORALLAPPEN im Wesentlichen des Wernicke Sprachzentrum Umsetzung von Klängen in Wörter und Melodien Verbindung von Klang und Bedeutung
  • Gliederung des Gehirns nach Brodman Funktion Primärer somatosensibler Kortex PARIETALLAPPEN bekommt Informationen aus Haut, Sehnen und Gelenken, wie der primäre motorische Kortex; überwiegend somatotop aufgebaut, je größer die Sensorendichte in der Perpherie,desto präziser die Wahrnehmung, wie motorischer Kortex Verarbeitung der Informationen der gegenüberliegenden Körperseite
  • Gliederung des Gehirns nach Brodman Funktion Sekundärer somato -(= Körper) sensibler Kortex PARIETALLAPPEN vermutlich die Verbindung der sensorischen Informationen des primären somatosensiblen Kortex mit Empfindungen vermutlich beteiligt an der visiomotorischen Steuerung, vermutlich beteiligt am Lernen durch Imitation
  • Kortexariale von säugetieren und was den Unterschied macht Großer Unterschied: große Assoziationsfelder des Menschen Sie bringen sensorische Signale in einen Zusammenhang mit den gespeicherten Wissen = entscheidender Vorteil im Denkprozess Bei elektrischen Stimulationen zeigt sich bei den Assoziationsfeldern keine beobachtbare Reaktion (- aber sie schlafen nicht, sondern sie ermöglichen die höheren geistigen Fähigkeiten wie lernen, erinnern, planen, denken und sprechen) Tiere: viele motorische und sensorische Gebiete// wenig Assoziationsgebiete (Ausnahme Schimpanse)
  • Erkenntnis der rechten und linken Gehirnhälfte nicht als eins. (Geschichte) 1836 Landarzt Marc Dax sein Vortrag fand wenig Beachtung (man glaubete Gehirn arbeitet nur als eines) 1880 Paul Broca: Erkannte, dass der Aphasie (Störung: Sprechen) immer linkshemisphärische Läsionen zugrunde lagen 1900 Paul Lippmann entdeckte dass bei der Apraxie (Störung: Willkürbewegung) ebenfalls immer linkhemisphärische Läsionen vorliegen -> Man begann von der zerebralen Dominanz einer Hemisphäre zu sprechen  HEUTE wissen wir, dass wir mit der linken Hemisphäre anders denken als mit der rechten, wenngleich Unterschiede deutlich geringer sind als Gemeinsamkeiten.
  • Nachgewiesene zerebrale Dominanz, bzgl. bestimmter Funktionen. Allg. Funktion   Linkshemisphärische Dominanz     Rechtshemisphärische Dominanz Sehen         Wörter, Buchstaben              Gesichter, geometr. Muster,emotionaler                                                                             Ausdruck Hören          Sprachlaute                           nichtsprachliche Geräusche, Musik Fühlen                                                        taktile Muster, Brailleschrift Bewegung    komplexe Bew. ipsilaterale Bew.  Bewegung in räumlichen Mustern Gedächtnis   verbales Gedächtnis,                  nichtverbales Gedächtnis,                  Interpretation von Erinnerungen                     Wahrnehmungsaspekte von Erinnerungen Sprache:  Sprechen, Lesen, Schreiben, Rechnen         emotionaler Gehalt Räuml. Fähigkeiten:                                                mentale Rotation von Formen,                                                                                           Geometrie, Richtung, Entfernung  ABER: Es gibt keine Erkenntnis über die Verbindung von Persönlichkeit und Gehrinprozessen im Sinne von " das ist ein Rechsthirner, der handelt so intuitiv.        
  • Das linke und rechte Gehirn und die zentrale Verbindung Die rechte und linke hemisphäre Besitzen unterschiedl. Fähigkeiten und sind in der Lage, unabhängig voneinadner zu funktionieren - d.h. unterschiedliche Gedanken, Erinnerungen und Gefühle. Eine Verbindung: Corpus Callosum (Balken)
  • Corpus Callosum größte zerebrale Commisur ca. 200 Millionen Axone liegt genau zwischen den beide Hemisphären man dachte lange es muss eine bedeutende Funktion haben, aber bis 1950 konnte man keine Bedeutung in der Forschung finden
  • Erkenntnisse von Split-Brain Patienten 1960 haben Neurochirugen Epelepsie-Patienten die Verbindung zwischen den Hemisphären durchtrennt Ergebnis: Epelepsie geht zurück, Persönlichkeit und Intellekt bleiben weitgehend erhalten Aber: Gegenstände aus dem rechten Gesichtsfeld können benannt werden, aus dem linken nicht. Bsp. Ein Stift im linken Blickfeld kann nicht benannt aber aus einem Haufen von Gegenständen herausgesucht werden. Viele Split-Brain Patienten erleben die linke Hand als unabhängig handelnd. SIe können das handeln der linken Hand nicht erklären und versuchen im Nachhinein eine Deutung. Manche Split-Brain Patienten können mit rechter und linker Hand gleichzeitig Unterschiedlich zeichnen.
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  • Strukturelle Verortung: SEHEN Hirnstamm Thalamus Okzipitallappen Parietallappen
  • Strukturelle Verortung: Hören Hirnstamm Thalamus Temporallappen
  • Strukturelle Verortung: Aufmerksamkeit Gyrus cinguli
  • Strukturelle Verortung: Bewusstsein und Kontrolle Präfrontaler Kortex
  • Strukturelle Verortung// Hirnareale: Sprache Wernicke Areal, Broca-Areal, motorischer Kortex
  • Strukturelle Verortung: DENKEN Präfrontaler Kortex
  • Strukturelle Verortung: LERNEN, BEHALTEN & VERGESSEN Hippocampus Kleinhirn Amygdala
  • Strukturelle Verortung: EMOTIONEN Hypothalamus Hypophyse Amygdala
  • Strukturelle Verortung: Motivation Basalganglien Präfrontaler Kortex
  • Strukturelle Verortung: Andere Sinnesorgane Reichhirn
  • Welches Areal des menschlichen Gehirns ist dem von weniger komplexen Tieren am ähnlichsten? Welcher Teil des menschlichen Gehirns differenziert uns am meisten von weniger komplexen Tieren? der Hirnstamm; der zerebrale Kortex
  • Der ▁▁▁ Kortex unseres Gehirns registriert und verarbeitet Informationen unserer Haut und von Bewegungen. Der ▁▁▁ Kortex unseres Gehirns kontrolliert unsere willkürlichen Bewegungen. sensorische, motorische
  • Fast alle Rechtshänder (96%) verarbeiten Sprache in der ▁▁▁ Hemisphäre; die meisten Linkshänder (70%) verarbeiten Sprache in der ▁▁▁ Hemisphäre. linken; linken – die anderen 30% variieren und verarbeiten Sprache in der rechten oder in beiden Hemisphären.
  • 1) Wenn wir im Sichtfeld der rechten Hemisphäre eines Split-Brain-Patienten ein rotes Licht aufleuchten lassen und im Sichtfeld der linken Hemisphäre ein grünes Licht, würde jede Hemisphäre nur die jeweilig gezeigte Farbe wahrnehmen? 2) Würde sich die Person bewusst sein, dass sich die Farben unterscheiden? 3) Wenn die Person verbal ausdrückt, was sie gesehen hat, was würde sie sagen? 1) ja, 2) nein, 3) grün
  • Nerven von der linken Hemisphäre sind meistens verbunden mit der ▁▁▁ Seite des Körpers und vice versa. rechten