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Biodiversität der Pflanzen (Fach) / Fachbegriffe zum Lernen (Lektion)

übergreifend von Pilze bis höhere Pflanzen

Diese Lektion wurde von susey_26 erstellt.

Lektion lernen

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  • Mikrophyll kleine, meist ungegliederte Blätter
  • Makrophyll große Blätter der Farne und Samenpflanzen, ist meist stark gegliedert und besitzt eine großflächige Blattspreite sowie Stiel
  • Sori Ansammlung von Sporangien bei Farnen und Pilzen
  • Sporokarp gestielter oder ovaler Sporangienbehälter, der durch gesteigertes Wachstum der Blattunterseite eingesenkt wird findet man vor allem bei Wasserfarnen
  • Gymnospermen Nacktsamer , Blütenpflanzen, deren Samen offen auf Fruchtblättern liegen, häufig in Zapfen Strukturen die wie Früchte aussehen sind in Wirklichkeit Ummantelungen die wie Früchte aussehen
  • Samen eine Fortpflanzungsstruktur bestehend aus einem Embryo, einem Nahrungsvorrat (Endosperm) und der Samenschale
  • Selektionsvorteile der Fortpflanzung mit Samen das ruhende Stadium vom Samen ermöglicht es Samenpflanzen ausgedehnte perioden von kalten Wintern oder Trockenheit zu überleben die Samenhülle dient als eine BArriere gegenüber BAkterien und Zersetzung durch Pilze Samen ziehen samenfressende Tiere an die diese verbreiten Samen enthalten Nahrung für den sich entwickelnden Embryo und den Keimling
  • Heterosporie die Herstellung zweier Typen von Sporen, Megasporen und Mikrosporen
  • Isosporie die Produktion von Sporen einer Größe, was in Abhängigkeit von der Art zu seperaten weiblichen und männlichen Gametophyten oder bisexuellen Gametophyten führen kann
  • zweihäusig (diözisch) Bezeichnung für eine Pflanze, bei der sich männliche und weibliche Blüten auf verschiedenen Individuen befinden
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  • Einhäusig (monözisch) Bezeichnung für eine Pflanze, bei der sich männliche und weibliche GAmetophyten in verschiedenen Blüten der gleichen Pflanze befinden
  • Protonema der aus der Spore sich entwickelnde haploide Vorkeim der Moose und Farne, der zunächst als verzweigter grüner Zellfaden organisiert ist und später teilweise besondee knospenartige Seitenfäden bildet die dann zu Moospflänzchen auswachsen
  • Pseudopodium (laubmoose) Teil des Gametophyten, hebt den Sporophyten empor damit reife Sporen vom WInd erfasst werden
  • Kurztrieb ein Spross bei dem das Längenwachstum reduziert ist, das heißt bei dem die Stängelglieder gestaucht sind, die Blätter oder Seitentriebe sitzen dann dicht gefrängt daran
  • Langtrieb ein Spross mit normalem oder verstärktem Längenwachstum, bei dem die Blätter normal entfernt sind 
  • Kormus gegliedert in Wurzel, Spross und Blatt
  • Allorhizie wenn beim Wurzelsystem einer Pflanze die Primärwurzel erhalten bleibt, meist wächst sie zu einer kräftigen Wurzel heran von der aus sich Seitenwurzeln bilden
  • primäre Homorrhizie primär Wurzel fehlt völlig (kein Sämling, da kein Same= Farnartige) - nie bei Samenpflanzen!
  • sekundäre Homorrhizie Primärwurzel degeneriert früh und wird durch Sekundärwurzeln ersetzt (Monokotyle)
  • "späte" sekundäre Homorrhizie Sämling mit langer Primärwurzel -später durch Sekundärwurzeln ersetzt
  • Adentivwurzeln (= sprossbürtige Wurzeln) entstehen direkt an der Sprossachse und sind kein Teil des primären Wurzelsystems sie können das primäre Wurzelsystem ersetzen oder zusätzliche Aufgaben übernehmen z.B. Stützfunktion
  • Speicherwurzeln Wurzeln mehrjähriger Pflanzen, die Reservestoffe speichern und dazu verdickt sind man unterscheidet Rüben, wenn die Verdickung die gesamte Hauptwurzel betrifft oder Wurzelknollen wenn die Reservestoffablagerung in den dazu verdickten Seitenwurzeln erfolgt
  • Speicherwurzeln Wurzeln mehrjähriger Pflanzen, die Reservestoffe speichern und dazu verdickt sind man unterscheidet Rüben(zB: Karotte mit Primärwurzel incl.Sprossbasis), wenn die Verdickung die gesamte Hauptwurzel betrifft oder Wurzelknollen(reine Speicherfunktion) wenn die Reservestoffablagerung in den dazu verdickten Seitenwurzeln erfolgt
  • Heterorrhizie das gleichzeitige Auftreten 2 oder mehr funktionell & morphologisch unterschiedlicher Wurzeltypen an einer Pflanze
  • Luftwurzeln können vollständig die Wasser und Nährstoffaufnahme außerhalb der Erde übernehmen im Extremfall auch die Assimilation v.a. bei Epiphyten
  • Parallelismus (bei Sukkulenten) unabhängige Entstehung ähnlicher Umgestaltungen (funktions-) homologer Strukturen in verschiedenen systematischen Gruppen
  • Bifazial die meisten Blätter mit Cuticula, Epidermis ohne Chloroplasten, Palisadenparenchym mit vielen Chloroplasten, Schwammparenchym, Epidermis mit Stomata
  • äquifazial v.a. Agaven und Nadeln: Palisadenparenchym liegt außen und Schwammparenchym innen, dadurch runde Form und optimale Sonnenbestrahlung des Palisadenparenchyms
  • äquifazial v.a. Agaven und Nadeln: Palisadenparenchym liegt außen und Schwammparenchym innen, dadurch runde Form und optimale Sonnenbestrahlung des Palisadenparenchyms, beiderseits Stomata
  • Definition der Blüte: Kurzspross im Dienste der geschlechtlichen Fortpflanzung (üblicherweise mit Mirko- und Makrosporophyllen bestehen zumeist aus: Blütenhülle (Perianth) als Perigon oder getrennt als Kelch- und Kronblatthülle, dem Androeceum aus Staubblättern, dem Gyneoceum aus Fruchtblättern und der Blütenachse (Blütenboden)
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  • Generationswechsel Regelmäßiger Wechsel zwischen zwei (oder mehr) Generationen mit verschiedener Fortpflanzungsweise  Das mit der sexuellen Fortpflanzung von Pflanzen verbundene abwechselnde Auftreten von Sporophyten und Gametophyten
  • Perianth Blütenhülle
  • doppeltes Perianth bestehend aus: Kelch (Calyx:K) aus Kelchblättern (Sepalen) Krone (Corolla:C) aus Kronblättern (Petalen)
  • einheitliches Perianth Perigon (P) besteht aus Perigonblättern (Tepalen)
  • Androeceum Gesamtheit aller Staubblätter (Stamina, Sg. Stamen)
  • Gynoeceum Gesamtheit aller Fruchtblätter (Karpelle, Sg, Karpell → d.h. Narben, Griffel, Fruchtknoten (Ovar) und Samenanlage ein verwachsenes coenokarpes Gynoeceum wird als Pistill oder Stempel bezeichnet
  • Perigon Blüttenhüllblätter mehr oder minder gleichgestaltet. Die einzelnen Elemente heißen Tepalen
  • hypogyn oberständiger Fruchtknoten
  • epigyn unterständiger Fruchtknoten
  • perigyn mittelständiger Fruchtknoten
  • chorikarp aus freien Fruchtblättern bestehendes Gynoeceum
  • coenokarp der verwachsenblättrige Fruchtknoten
  • submarginale Plazentation Samenanlagen sitzen in Reihen am Rand des Fruchtblattes, nahe der Nahtstelle der Fruchblattränder
  • laminale Plazentation Samenanlagen sitzen auf der gesamten Innenfläche des Fruchtblattes
  • coenokarp-synkarp Fruchtblätter sind über größere Bereiche miteinander verwachsen, sodass diese Verwachsungsbereiche Septen bilden, die den Hohlraum des Fruchtknotens völlig unterteilen
  • parakarp Bezeichnung für synkarpe Gynoeceen die nicht gegliedert sind
  • Perikarp aus 3 Schichten bestehende Fruchtwand der Pflanzen
  • Exokarp die äußerste Fruchtschicht (oft Haut)
  • Mesokarp mittlere Fruchtschicht
  • Endokarp innere Fruchtschicht