Sportpsychologie (Fach) / SPSS (Lektion)

In dieser Lektion befinden sich 9 Karteikarten

Fragen zu dem Auswertungsprogramm

Diese Lektion wurde von steffimeinhardt erstellt.

Lektion lernen

  • Frage 2 Worin unterscheiden sich empirisch-qualitative von empirischquantitative Methoden?  Wissenschaftliche Texte, in denen überwiegend    eigene Untersuchungen und Ergebnisse mitgeteilt werden, nennt man empirische Arbeiten. Die Entscheidung für eine empirisch-qualitative oder empirisch-quantitative Methode ist themenabhängig. Bevorzugte Untersuchungsmethode in den Sozialwissenschaften ist die Befragung Empirisch-qualitative Methoden Verwenden nicht standardisierte Erhebungsverfahren. Die Befragungen gestalten sich mündlich (Interviewformen) und deren Ergebnisse stützen sich auf eine kleinere Zahl untersuchter Fälle (Einzelbefragungen ca. 4-8 Personen). Man nutzt diese Methode, wenn man tief in eine Materie einsteigen will und/ oder dieThemenstellung relativ unbekannt ist. Empirisch-quantitative Methoden Operieren mit großen Mengen (Gruppenbefragungen) standardisiert erhobener Daten. Die Befragungen erfolgen schriftlich (Fragebogen). Setzen in der Regel voraus, dass theoretisches Wissen über den Untersuchungsgegenstand besteht, um darauf Hypothesen formulieren zu können.
  • Frage 5 :Wie komme ich zu Fragestellungen bzw. Items?             •     Systematische Datenerhebung: Sichtung in Datenbanken,Literaturstudium •     Fragebogen muss Theoriegebunden sein •     Was gibt es international schon zu meinem Thema/Hypothese •     Abstracts sammeln •     Selektion: welche Literatur/Fragebogen besorg ich mir •     Fragebögen zu meinen Themen sichten und passende Fragen raussuchen •     Fragen + Items übernehmen! (bzw. auf das eigene Ziel hin strukturieren)
  • Wie stelle ich Fragen und was habe ich bei der Formulierung von Items zu beachten? - Exakte Fragenformulierung - Fragen müssen immer beantwortet werden können - Müssen präzise gestellt sein - Nie 2 Themen in einem Item - Wenig Differenzierung: Verbalgliederung - Pos./neg. wechseln um Antworttendenz zu vermeiden - Saubere innere Struktur
  • Frage 14. Was ist eine Alternativ-, was eine Nullhypothese?                   Alternativhypothese: Wenn Hypothesen dem gegenwärtigen Wissensstand widersprechen oder ihn ergänzen, spricht man von Gegen- oder Alternativhypothesen (H1). „Die Erde ist eine Kugel“  war beispielsweise einmal die Alternativhypothese zur früher herrschenden Lehrmeinung, dass „die Erde eine Scheibe sei.“ Gegenhypothese zur Alternativhypothese ist die Nullhypothese. Nullhypothese: Die Nullhypothese (H 0) ist eine formulierte These, die besagt, dass der von der Alternativhypothese (H1) behauptete Unterschied bzw. Zusammenhang nicht besteht. Die Nullhypothese ist eine Negativhypothese, d.h. sie besagt immer genau das Gegenteil der Alternativhypothese.  Ziel eines Signifikanztests ist es, die Nullhypothese zu widerlegen. Beispiel: H 0: Der Fernsehkonsum von Kindern hat keinen Einfluss auf ihre Konzentrationsfähigkeit. H1: Kinder, die viel fernsehen, können sich schlechter konzentrieren als Kinder, die
  • Frage 15. Mit welchem Verfahren werden Unterschiedshypothesen und Zusammenhangshypothesen getestet? Antwort: Die Alternativhypothese H1 kann eine Unterschiedshypothesen oder Zusammenhangshypothese sein! Die Alternativhypothese kann durch Häufigkeitsvergleiche bzw. Mittelwertvergleiche oder durch T-Test oder Varianzanalyse getestet werden. Die Zusammenhangshypothese mit einer Korrelationsrechnung Beispiel im Fragebogen: Wir bitten dich nun, deine Trainingsumfänge anzugeben! H1: Je älter die Sportler, desto mehr trainieren sie (Zusammenhangsvermutung = H1 Zusammenhangshypothese mit Korrelationsrechnung) H1: Sportler unterschiedlichen Alters trainieren unterschiedlich viel (Gruppenbildung, mehr als zwei Gruppen, Unterschiedsvermutung = H1 Unterschiedshypothese, Einfaktorielle Varianzanalyse, ANOVA) H0: Der Trainingsumfang ist in jedem Alter gleich Wie beurteilst du den zeitlichen Aufwand für die Fahrt zum Training? H1: Vereins- und Stützpunkttraining unterscheiden sich im zeitlichen Aufwand. (Unterschiedsvermutung = H1 Unterschiedshypothese, T-Test)
  • Frage Nr. 17: Erstellen Sie einen Codeplan zu einem Fragebogen (Auszug) und nennen Sie zu jedem Item das passende Messniveau (Skalenniveau)           1. Codeplan: -Fragebogennummer    Fbnr. 1, ... (am besten oben rechts auf Fragebogen anbringen) - Alle Fragen werden durchnummeriert    Fr. 1 bis Fr. n (bei SPSS wird nun die entsprechende Fr. in der Spalte „Name“ eingefügt.) Anstatt alle Fragen mit Fr. 1 bis Fr.n durchzunummerieren, kann man auch jede Frage mit einem für die Frage bezeichnenden Wort beschriften. Dann wird dieses Wort bei SPSS in der Spalte „Namen“ eingetragen. (Dieses Wort entspricht dann auch dem Variablenlabel, das in der Variablenllabel-Spalte bei SPSS eingetragen werden muss.) Beispiel: Wird als erste Frage auf dem Fragebogen nach dem Alter gefragt, kann man diese Frage nun entweder mit dem Code   „Fr. 1“ beschriften oder mit dem Code   „Alter“ . Je nachdem, für was man sich entschieden hat, trägt man dementsprechend entweder „   Fr. 1“ oder „Alter“ in die Namen-Spalte bei SPSS ein. •   Gibt es bei einer Frage verschiedene Ankreuzmöglichkeiten, so muss
  • Frage 18: Worin unterscheidet sich eine „Deskriptive Statistik“ von der „Inferenzstatistik“? Deskriptive Statistik: Lehre von den empirischen Verteilungen von Merkmalen →   Häufigkeitsverteilung ( z.B. wenn nächste Woche Wahl wäre, wenn
  • Frage 19. Welche einfachen Rechenprozeduren sind Ihnen aus der „Deskriptiven Statistik“ bekannt, welche aus der „Inferenzstatistik“?   Deskriptive Statistik: – Mittelwert – Standardabweichung –   Min/Max – Inferenzstatistik: – Einfaktorielle Varianzanalyse – T-Test – Korrelationsrechnung
  • Frage 22. Worin unterscheidet sich eine einfaktorielle Varianzanalyse (ANOVA) von einem T-Test? Anova Test Der Anova-Test dient dem Vergleich von mehr als zwei unabhängigen Stichproben (Mittelwerten). Der Anova Test heißt auch f-Test Der Mittelwert wird im allgemeinen Sprachgebrauch als Durchschnitt bezeichnet. Mathematisch gesehen gibt es verschiedene Arten von Mittelwerten, die jeweils in bestimmten Anwendungsszenarien ihre Berechtigung haben: Arithmetisches Mittel Er wird durch Addition aller Werte und anschließender Division der Summe durch die Anzahl der Werte berechnet. Wenn x   i die