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Diagnostik Psycho (Fach) / ... (Lektion)

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  • Entscheidungsfehler. Wie lauten die Fehler 1. und 2. Art? Fehler 1. Art: FP = Falsch-Positiv Probanden werden als krank bezeichnet, obwohl sie gesund sind. Fehler 2. Art: FN = Falsch-Negativ Probanden werden als gesund bezeichnet, obwohl si ekrank sind
  • Wie lautendie Gütekriterien von Entscheidungsstrategien? Sensitivität: Wahrscheinlichkeit, mit der ein positiver Befund als solcher identifiziert wird Spezifizität: Wahrscheinlichkeit, mit der ein negativer Befund als solcher identifiziert wird Positiver Prädiktionswert: Wahrscheinlichkeit, mit der eine positive Diagnose zutreffend ist Negativer Prädiktionswert: Wahrscheinlichkeit, mit der eine negative Diagnose zutreffend ist Sensitivität und Spezifität lassen sich unabhängig von der Grundrate bestimmen. Vorhersagewerte unterliegen jedoch ihrem Einfluss. (Hohe Basisrate, niedrige Selektionsrate)
  • Formeln Sensitivität und Spezifität Sensitivität = WP / (WP + FN) Spezifität = WN ( (WN + FP)
  • Was versteht man unter der Basisrate? Basisrate bezeichnet das Verhältnis der im Kriterium positiven identifizierten Personen zur Gesamtzahl aller Messwertträger (WP + FN) / N Bedeutung der Basisrate am Beispiel Lügendetektor: Niedrige Basisrate: Sensitivität niedrig (WS WP) und Spezifität hoch (WS FN) -> Hohe Trefferwahrscheinlichkeit Hohe Basisrate: Misstrauiische Schwelle besser Sensitivität hoch, Spezifität niedrig
  • Was ist eine Receiver-Operating Characteristics Kurve? Veränderung des Trennwertes Auswirkung auf Sensitivität und Spezifität unabhängig von Basisrate Die ROC Kurve ist ein Diagramm, mit dem die Richtig-positiv Rate gegen die Falsch-positiv Rate aufgetragen wird. Veranschaulicht den Kompromiss zwischen Treffern und Kosten Oben links wäre 100% Trefferquote bzw einer 0% Falschalarmrate. Wenn ein Klassifikator keine Aussagekraft besitzt, liegt die ROC Kurve genau auf der Diagonalen
  • Welche Methoden zur Minderung von Prüfungsangst seitens des Prüfers gibt es bei Fähigkeits- Fertigkeitstests? Eisbrecherfragen Aufwärmphase Zeitdruck langsam steigern Checkliste zur Testsituationsbefragung Vertrauensbildende Maßnahmen Datenschutzhinweise Rückmeldung
  • Persönlichkeitsrelevante Fragestellungen, Verhalten zum Klienten Vermittlung von vertraulichkeiten in Zweierbeziehung nur zu zweit hängt von psych. Schule ab, zB nach Rogers: warm anmutende Atmosphäre, Echtheit des Psychologen, Wertschätzung
  • Die Testsituation: Selektionsbedingungen erfordert Anforderungsanalyse und Testaufgaben, die dem Kriterium entsprechen Selektion von Bedingungen erfordert optimale Situation für Individuum Berufsberatung: beides
  • Erhebungsstrategien - Gründe für einstufige und mehrstufige Erhebungen einstufige: ökonomisch zeitlich / organisatorisch günstiger mehrstündige Testung möglich, zb Belastungstests mehrstufig: valider? Methodenauswahl aufgrund von Teilbefunden Wiederholte Kontrakte verbessern Vertrauensbasis auch Information über Konstanz und Variabilität des Verhaltens
  • Kontextfaktoren Testsituation Verhaltensvariabilität bei situativem Druck (Konkurrenz) Aktuelle Selbstaufmerksamkeit Aggregation von Maßen (mehrere Verfahren etc)
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  • Was sind Moderatorvariablen? Moderatorvariablen sind Variablen, die den Zusammenhang zwischen Prädiktor und Kriterium verbessern wirken sich auf Prognosegenauigkeit aus Prädiktor  -> Kriterium (zB Schuleignung) Prädiktor muss nicht zwingend ein Wert sein, kann auch aus mehreren Werten bestehen, was oft sinnvoller ist
  • Wie findet man Moderatorvariablen? Inhaltlich: durch Fraktionierung: Substichproben getrennt korrelieren Wenn sich Korrelationen sig. unterscheiden, handelt es sich in der jeweiligen Stichprobe um eine MOderatorvariable geeignet, wenn die vermutete Moderatorvariable alternativ oder mehrklassig diskret ist zB Intelligenz / kreativität & Mobbing-Betroffenheit r (P,M) =.20 (gesamte Stichprobe) r (P1, M1) = .10 (Nicht-Akademiker) r (P2,M2) = .55 (Akademiker) Bei kontinuierlichen variablen: Partialkorrelation Regressionsanalytisch: Die Steigung eines Prädiktors auf einem Kriterium mithilfe des Moderators beschreiben Fraktionierung würde hier zu vergrößertem Stichprobenfehler führen und Trennung an Median bzw Perzentilen würde willkürlich verlaufen
  • Wann sind kontinuierliche Variablen Moderatorvariablen? Wenn sich für ihren Interaktionsterm mit dem Prädiktor ein signifikanter Effekt nachweisen lässt
  • Bindung von kriteriumsirrelevanter Prädiktorvarianz (Suppression) Manche Variablen korrelieren niedrig mit dem Kriterium, aber hoch mit den Prädiktoren. Validität steigt -> paradoxe Qualität von Prädiktoren paradox, weil Validitätsverbesserung trotz Nullkorrelation mit dem Kriterium zustande kommt Sie kommt durch Suppression, also Unterdrückung der irrelevanten varianzanteile zustande Beispiel: Mechanische Fähigkeiten -> Erfolg bei Pilotenausbildung Numerische Fahigkeiten -> Erfolg Pilotenausbildung Räumliche Fähigkeiten -> PE Verbale Fähigkeiten -> Nullkorrelation mit PE V verbessert jedoch die varianz, da zb bei verbaler Instruktion die anderen Fähigkeiten besser zum Ausdruck kommen negativer Gewichtungsfaktor in Regressionsgleichung