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Reproduktion Rind (Fach) / Mastitis (Lektion)
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- Aufbau der künstlichen Scheide Äußeres Mantelrohr aus Hartgummi (langsame Wärmeabgabe) Innerer Gummischlauch (entspricht Vaginalschleimhaut); überragt beidseitig das Mantelrohr und wird mit Gummiringen befestigt Zwischenraum wird über Einfüllstutzen im Mantelrohr mit 42°C warmem Wasser gefüllt ("überoptimaler" Reiz) Spermaauffangglas
- Technisches Vorgehen bei Spermagewinnung Umgang mit Bulle: Nasenring + Führstange + Strick! Sexuelle Stimulation zur Steigerung der Spermaqualität (Volumen, Konzentration, Motilität). Bulle erst einige Minuten hinter Deckpartner stehen lassen, bis zur Emissio penis). Bei erstem Aufsprungversuch (Ascensus) wird Penis nur abgelenkt ("Blindsprung"). Abgabe von Vorsekret: Menge 10 - 20 ml (farblos, wässrig-serös) Nach Aufsprung Erfassen des freien Teils des Präputiums mit der linken Hand; hierbei ist die linke Schulter des Operateurs in Kontakt mit Deckbullen. Künstliche Scheide anbieten(Fehlerquelle: aufstülpen). Bulle sucht mit Penisspitze die Vagina, sobald er den Introitus vaginae fühlt, erfolgt der Nachstoß mit der Ejakulation. Penis unter Kontrolle halten (ablenken) bis Bulle absteigt (Verletzungsgefahr).
- Störungen der männlichen Fruchtbarkeit Impotentia coeundi: Libidomangel , gestörter Ablauf der Paarungsreflexe, Unvermögen, den Deckakt (oder denAbsamungsakt) entsprechend der Reflexkette zu vollziehen, trotz eventuell vorhandener Libido undPotentia generandi. Impotentia generandi - Zeugungsunfähigkeit
- klinisches Puerperium Rind: bis 3 Tage p.p R.U.: Uterus nicht abgrenzbar, tonisiert (Sensibilisierung) infolge der „Nachwehen“; V.U.: bereits Stunden nach dem NG-Abgang einsetzende Zervixformation (ab spätestens 48 Stunden keine Passierbarkeit mehr für die ganze Hand); starker Lochialfluss, täglich geringer werdend: schleimig, abbindend, geruchlos, täglich heller werdend; deutlich rückläufige Ödematisierungen
- puerperium 4.-8. p.p R.U.: Uterus nicht abgrenzbar, schlaff („physiologische Uterusatonie“); V.U.: kaum fortschreitende Zervixformation (Passierbarkeit für 3 bis 2 Finger); Sistieren des Lochialflusses; weiterer Rückgang der Ödematisierung
- klinisches Puerperium 9.-12 p.p Uterus erstmalig abgrenzbar, tonisiert, Ovarien abdominal erreichbar; V.U.: starker Lochialfluss, Öffnungsgrad der Zervix wieder ausgeprägter, Zunahme der Ödematisierung in der Vagina
- Puerperium ab 20. Tag p.p •Uterus zwar noch asymmetrisch, aber unter der Hand zu versammeln; beide Ovarien in prägravider Ausgangslage; evtl. feststellbare Funktionskörper•spätester Zeitpunkt der ersten mit Östruserscheinungen einhergehenden Ovulation bei ungestörtem Puerperalverlauf: sechs Wochen (= 42 Tage) p.p.!
- Wie lange dauert die Eileiterpassage? Welche Stadien gibt es? dauert beim Rind 3-4 Tage Der Keimling kommt im 8-16-Zellstadium in den Uterus Am 5./6. Tag p.conceptionem Morula-Stadium Blastula-Stadium am 7./8. Tag (in diesem Stadium werden Embryonen fuer ET gewonnen) Am 9-11. Graviditaetstag schluepft der Embryo aus der Zona pellucida Implantation beginnt um den 18./19. Tag
- Plazenta Die Allantois umwaechst die Amnionblase nicht vollstaendig, ueber dem Ruecken des Fetus verschmelzen Allantochorium und Allantoamnion Rinder haben eine placenta multiplexa - Chorionzotten sind bueschelweise angeordnet - die maternalen bezeichnet man als Karunkel, die fetalen Anteile als Kotyledonen Die Verbindung von Karunkel und Kotyledon bezeichnet man als Plazentom - Vorkommen nur beim Wiederkaeuer starkes, tief verzweigtes Krypten-Zottensystem - daher oft Nachgeburtsverhalten
- Rektale Untersuchung - was fühlt man wann? Palpation der fetalen Eihaeute: fruehestens am 33. Tag Palpation der Plazentome: 80. Tag Palpation des Fetus: 120. Tag - frueher Fetus am 45.-60. Tag
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- Rektale Untersuchung - was fühlt man wann? Palpation der fetalen Eihaeute: fruehestens am 33. Tag Eihautgriff: 5. Woche bis 95.Tag Palpation der Amnionvesikel: 28.-65. Tag (am 28. Tag ein durchschnittlich 1cm grosses, festes Bällchen) Palpation der Plazentome: ab dem 75. - 80. Tag Palpation des Fetus: frueher Fetus moeglich ab 45.-60. Tag/ 65. Tag
- Rektale US - Stadien Rektale Palpation – Hinweise Asymmetrie Kleinsäckchenstadium (5. – 8 Woche. ) ⇒ erst zum Ende des zweiten Monates deutlich Großsäckchenstadium (9. – 13 Woche. ) ⇒ deutliche Asymmetrie Ballonstadium (14. – 19 Woche. ) ⇒ Asymmetrie vorhanden, angesichts sonstige Beweise (u.a. Vergrößerung des Uterus aber nebensächlich) Senkungsstadium (20 – 25 Woche. ) ⇒ Absinken des Uterus Endstadium (ab 25 Woche. ) ⇒ Aufsteigen des Uterus
- Rektale Palpation - Traechtigkeitshinweise Verdünnung Fluktuation der Uteruswand Fixation der Cervix ⇒ bis 65/79 Tag vorzuverlagern Pulsation (Schwirren) der A . uterina ⇒ ab Tag 60-75 (gravides Horn), später auch ingravides Horn Corpus luteum ⇒ sehr wage
- weitere Anzeichen Trächtigkeit Vergrößerung Abdomen Aufeuterung Vaginale Untersuchung
- Umrindern Kontrolle Umrindern (18. – 24. Tag) ⇒ Brunstkontrolle mit gleicher Problematik
- Biochemische Verfahren der Trächtigkeits-US Bestimmung early pregnancy factor ⇒ irrelevant Bestimmung Estronsulphat in der Milch ⇒ von der Plazenta gebildet und ca. ab Tag 100 in der Milch ⇒ irrelevant Bovines Pregnancy –Specific Protein B ⇒ von Trophoblastzellen gebildet und ab Tag 15 nachweisbar ⇒ irrelevant Progesteron in der Milch/Blut ⇒ Tag 21 ⇒ genau für nichttragende Tiere, ca. 25 % Fehlerquote bei tragenden Tieren