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Psychologie (Fach) / E (Lektion)

E

Diese Lektion wurde von mc87 erstellt.

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  • Schulangst Angst vor Belastung im Schullalltag, Schulbesuch Ursache können physische und psychische Versagensängste sein wie Lernschwäche 
  • Schulschwänzen keine Angst Schule wird als lästig empfunden 
  • Elektiver Mutismus emotionale Selektivität des Sprechens beim Kind, es spricht nur in bestimmten Situatioenn oder nur mit bestimmten Personen Kindheit mindestens 1.Monatiges Vorliegen das Kind verfügt über normale kommunikativen Spachgebrauch Selektivität des Sprechens nur in bestimmten Situationen  Häufiges Ausweichen in non verbale Kommunikation  Persönlichkeitszäge : sozialangst und sozialer Rückzug 
  • Reaktive Bindungsstörung des Kindes Furchtsamkeit, Übervorsichtigkeit, eingeschränkte soziale Interaktionen, Anhänglichkeit, ungehemmte Annäherung Symptome treten in verschiedenen Situationen und auch im Umgang mit fremden Menschen auf können von Aggressionen begleitet werden Als Ursache werden vor allem Missbrauch und Vernachlässigung vermutet, was als Deprivation bezeichnet wird Für die Diagnosestellung muss die Störung innerhalb der ersten fünf Lebensjahre auftreten Ein Persistieren der Symptome ist aber typisch
  • ADHS vor dem 7.Lebensjahr Jungen sind 4 mal häufiger betroffen seit 6. Monaten in zwei Lebensbereichen wie z.B. Schule und zu Hause Charakteristika: Hyperaktivität Impulsivität Aufmerksamkeitsdefizit
  • ADHS Medikamentöse Therapie Methylphenidat Amphetamine Atomoxetin
  • ADHS Therapie Heilpädagogische Maßnahmen  Kognitive Verhaltenstherapie Biofeedback Innerer Monolog (Selbstinstruktionstraining) Elterntraining  Operante Konditionierung  Kontingenzprogramme: Auf erwünschtes Verhalten folgt eine sofortige Belohnung
  • ADHS Kriterien Impulsivität platzen häufig mit der Antwort heraus, bevor die Frage beendet ist, können häufig nicht in einer Reihe warten oder warten, bis sie bei Spielen oder in Gruppensituationen an die Reihe kommen, unterbrechen und stören andere häufig (z. B. mischen sie sich ins Gespräch oder Spiel anderer ein), reden häufig exzessiv ohne angemessen auf soziale Beschränkungen zu reagieren.
  • ADHS Kriterien Unaufmerksamkeit Die Kinder sind häufig unaufmerksam gegenüber Details oder machen Sorgfaltsfehler bei den Schularbeiten und sonstigen Arbeiten und Aktivitäten, sind häufig nicht in der Lage, die Aufmerksamkeit bei Aufgaben und beim Spielen aufrechtzuerhalten, hören häufig scheinbar nicht, was ihnen gesagt wird, können oft Erklärungen nicht folgen oder ihre Schularbeiten, Aufgaben oder Pflichten am Arbeitsplatz nicht erfüllen (nicht wegen oppositionellen Verhaltens oder weil die Erklärungen nicht verstanden werden), sind häufig beeinträchtigt, Aufgaben und Aktivitäten zu organisieren, vermeiden häufig ungeliebte Arbeiten, wie Hausaufgaben, die geistiges Durchhaltevermögen erfordern, verlieren häufig Gegenstände, die für bestimmte Aufgaben wichtig sind, z. B. für Schularbeiten, Bleistifte, Bücher, Spielsachen und Werkzeuge, werden häufig von externen Stimuli abgelenkt, sind im Verlauf der alltäglichen Aktivitäten oft vergesslich.
  • ADHS Kriterien Überaktivität Die Kinder fuchteln häufig mit Händen und Füßen oder winden sich auf den Sitzen, verlassen ihren Platz im Klassenraum oder in anderen Situationen, in denen Sitzenbleiben erwartet wird, laufen häufig herum oder klettern exzessiv in Situationen, in denen dies unpassend ist (bei Jugendlichen und Erwachsenen entspricht dem nur ein Unruhegefühl), sind häufig unnötig laut beim Spielen oder haben Schwierigkeiten bei leisen Freizeitbeschäftigungen, zeigen ein anhaltendes Muster exzessiver motorischer Aktivitäten, die durch den sozialen Kontext oder Verbote nicht durchgreifend beeinflussbar sind.
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  • ADHS zusätzliche Kriterien Beginn der Störung vor dem siebten Lebensjahr. Symptomausprägung: Die Kriterien sollen in mehr als einer Situation erfüllt sein, z. B. sollte die Kombination von Unaufmerksamkeit und Überaktivität sowohl zu Hause als auch in der Schule bestehen oder in der Schule und an einem anderen Ort, wo die Kinder beobachtet werden können, z. B. in der Klinik. (Der Nachweis situationsübergreifender Symptome erfordert normalerweise Informationen aus mehr als einer Quelle. Elternberichte über das Verhalten im Klassenraum sind meist unzureichend.) Die Symptome (Unaufmerksamkeit, Überaktivität und Impulsivität) verursachen deutliches Leiden oder Beeinträchtigung der sozialen, schulischen oder beruflichen Funktionsfähigkeit. Die Störung erfüllt nicht die Kriterien für eine tiefgreifende Entwicklungsstörung (F84.-), eine manische Episode (F30.-), eine depressive Episode (F32.-) oder eine Angststörung (F41.-).
  • ADHS Ätiologie Familiär gehäuft gestörte familiäre Strukturen Dopaminrezeptor-D4-Polymorphismus Traumatische Erlebnisse
  • ADHS Assozierte Erkrankungen Störungen des Sozialverhaltens Tic-Störungen Legasthenie Verzögerung der Entwicklung affektive Störungen, Angststörung im Erwachsenenalter
  • ADHS im Erwachsenenalter Aufmerksamkeitsstörung: Unaufmerksamkeit bei Gesprächen; erhöhte Ablenkbarkeit Die motorische Hyperaktivität wird eher durch innere Unruhe und sprunghaftes Verhalten abgelöst Affektlabilität: mit gehäuft deprimierter Stimmung, die als Unzufriedenheit oder Langeweile beschrieben wird Desorganisiertes Verhalten: Bürokratische, berufliche und soziale Aufgaben werden begonnen aber nicht vollendet Sprunghaftes Verhalten mit emotionaler Überreagibilität, Frustrationsintoleranz und Impulsivität
  • Progressive Muskelrelaxation nach Jakobsen Indikation Somatisierungsstörung Angst und Panikstörung Schlafstörungen  Migräne Spannungskopfschmerzen chronische Rückenschmerzen
  • Autogenes Training Beeinflussung des vegetativen Nervensystems Beeinflussung des Verhaltens Beeinflussung des Unbewussten 
  • Abwehrmechanismen Verdrängung Reaktionsbildung: unbewusste Umwandlung/Ersetzung eines sozial nicht-akzeptierten Triebes oder Wunsches in das genaue, von der Gesellschaft gewünschte/akzeptierte Gegenteil Regression: Rückgriff auf frühere Entwicklungsstadien Sublimierung: Primitive Triebimpulse (psycho-sexuelle Energie) und gesellschaftlich nicht gestattete Triebwünsche werden in "höherwertige" soziale und kulturelle Leistungen Projekion: eigene Gefühle, Wünsche und Abneigungen werden auf eine andere Person projiziert. Häufig beruht dies auf einer Unzufriedenheit mit sich selbst, die aber an einer anderen Person "ausgelassen" wird  Intellektualisieren:Intellektualisierung: der Patient abstrahiert einen unmittelbaren Konflikt so weit, dass er ihm nicht mehr so pressierend erscheint  Rationalisierung: Verdrängten Triebimpulsen wird nachträglich ein rationaler Sinn gegebenIn der kognitiven Verhaltenstherapie wird der Begriff ebenfalls verwendet: Dabei wird aber nicht verdrängten Triebimpulsen, sondern eigentlich negativen Erfahrungen und Erlebnissen im Nachhinein eine positive rationale Ursache zugesprochen 
  • Primärer Krankheitsgewinn nach Freud Primärer Krankheitsgewinn: Vorteil, den ein kranker Mensch daraus zieht, dass er durch seine Krankheit einem Konflikt aus dem Weg gehen kann. Im Prinzip gleicht der primäre Krankheitsgewinn einer durch unbewusste Motive getragenen Flucht aus dem Konflikt, was sich kurzfristig wie eine Lösung des Konfliktes anfühlt (Scheinlösung)
  • Sekundärer Krankheitsgewinn nach Freud Sekundärer Krankheitsgewinn: Vorteil, den ein kranker Mensch daraus zieht, dass er durch seine Krankheit eine erhöhte Aufmerksamkeit und Mitgefühl erhält.
  • Tiefgreifende Entwicklungsstörung Kardinalesmptome: Abweichungen in der sozialen Interaktion , eingeschränkte stereotype Aktivitäten und Interessen
  • SORC-Modell Modell zur Verhaltensanalyse S = Stimulus: Äußere oder innere Reizsituation, Bedingung für das ausgelöste VerhaltenLeitfrage: In welcher Situation tritt das Verhalten auf? O = Organismus: Individuelle Ausgangsbedingungen, Persönlichkeitsstrukturen und Charakteristika der Person bezüglich der Reaktion auf einen StimulusLeitfrage: Was ist die Person für ein Persönlichkeitstyp? R = Reaktion: ProblemverhaltenLeitfrage: Wie ist die Reaktion auf motorischer, emotionaler, kognitiver und physiologischer Ebene?K = Kontingenz: Regelmäßigkeit des Auftretens der Konsequenz nach der ReaktionLeitfrage: Hat die gleiche Reaktion stets die gleiche Konsequenz zur Folge? Ist der zeitliche Abstand immer gleich? C = Konsequenz: Verstärkung oder Bestrafung als Folge der ReaktionLeitfrage: Was folgt der Reaktion? Dabei sind sowohl die unmittelbaren Konsequenzen im Sinne der operanten Konditionierung, als auch die langfristigen gemeint.
  • Konfranotationsverfahren Indikation: Angst und Zwangsstörungen Exposition in sensu: Nachbildung von angstauslösenden Situationen; der Angststimulus liegt in der gedanklichen Vorstellung des Patienten. Exposition in vivo: Tatsächliche Konfrontation Flooding: Beim Flooding wird der Patient mit dem angstauslösenden Reiz "überflutet", indem er (nach ausführlicher Vorbereitung) der Situation nicht schrittweise, sondern direkt in vollem Ausmaß ausgesetzt wird. Implosion: Konfrontation in höchster Stufe in der gedanklichen Vorstellung des Patienten (in sensu), dabei kann in der Vorstellung die Intensität ins Unrealistische gesteigert werden Graduierte Konfrontation (graduierte Exposition): Im Gegensatz zum Flooding wird der Patient schrittweise an die angstauslösende Situation herangeführt. Dabei wird eine Reizhierarchie aufgestellt und der Patient zunächst mit Objekten/Situationen konfrontiert, die er in begrenztem Maße mit der Phobiesituation assoziiert. Dadurch kann eine systematische Desensibilisierung erreicht werden.Skizzierung einer Angsthierarchie
  • Interpersonelle Psychotherapie Indikation: Leichte DepressionPrinzip: Dem Patienten soll geholfen werden, die emotionale Belastung, die durch interpersonelle Probleme im Rahmen der Depression entstanden ist, zu bewältigen sowie zwischenmenschliche Konflikte zu lösen.TechnikKurztherapie, die in Einzelsitzungen durchgeführt wird (12-20 Einzelsitzungen, jeweils 45-60 Minuten Dauer).Fokus: Zwischenmenschliche Konflikte, die durch die depressive Erkrankung entstanden sind.Sie basiert auf psychoanalytischen Grundsätzen (Übertragung, Gegenübertragung, Regression (psychoanalytisch) etc.), nutzt aber kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze.
  • Verhaltenstherapeutische Verfahren Selbstbehauptungstraining (Assertiveness-Training): Erlernen der Fähigkeit Forderungen zu stellen und nein zu sagen Aversionstherapie: Ein bestimmter angenehmer Reiz (z.B.: suchtauslösende Substanz) wird mit einem negativen Reiz (z.B. Elektroschocks) gekoppelt, sodass nach wiederholter gemeinsamer Anwendung bereits der angenehme Reiz zu der unangenehmen Wirkung führt und dadurch der ehemals angenehme Reiz gemieden wird. Stimuluskontrolle: Verhaltenstherapeutische Technik,bei der durch geplantes Vermeiden und Verändern von Reizbedingungen die Konfrontation mit dem Stimulus reduziert wird  Paradoxe Intervention nach Frankl: Die paradoxe Intervention ist eine Methode aus der Psychotherapie, bei der das als problematisch betrachtete Verhalten bewusst gefördert wird. Insbesondere in zweipolaren Kommunikationsbeziehungen (z.B. Paare, Vorgesetzter-Angestellter) kann eine solche Intervention ein Abhängigkeitsproblem aufzeigen und ggf. auflösen. Auch bei Einschlafstörungen wird die Therapie erfolgreich eingesetzt