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Methodenlehre I (Fach) / Methodenlehre I (Lektion)

Methodenlehre

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  • Induktion? Schlüsse von Beobachtungen auf Theorien
  • Deduktion? Theorie sagt Beobachtungen voraus
  • Verifikation? Theorien logisch als wahr beweisen
  • Was bedeutet Falsifikation? Theorien logisch als falsch identifizieren
  • Auf was basiert der logische Empirismus und welche Probleme ergeben sich daraus? Nenne einen Hauptvertreter! Auf der Induktion (von Beobachtung auf Theorie schließen)Probleme: 1. Theoriefreie Beobachtung ist nicht möglich (Beobachtung ist abhängig von       subjektiven Theorien, Fähigkeiten und Erwartungen des Beobachters)2. Induktion ist logisch nicht haltbar (weiße Schwäne)Hauptvertreter: Rudolf Carnap
  • Wie sind Theorien nach Auffassung von Lakatos aufgebaut? Nenne 2 Gründe wann ein Forschungsprogramm aufgegeben werden sollte! nach Lakatos:1. harter nicht falsifizierbarer Kern2. modifizierbarer Schutzgürtel 1. Wenn es stagniert, der empirische Gehalt also nichtmehr wächst2. Wenn ein besseres Programm existiert
  • Was ist die zentrale Frage der Epistemologie? Wie können wir die Wirklichkeit erkennen?
  • Wie werden Theorien nach dem kritischen Rationalismus geprüft? Einer Theorie, die vielen Falsifizierungsversuchen standhält wird eine hohe Güte zugeschrieben. Theorien können nie verifiziert sondern nur falsifiziert werden. Geprüft durch logische Falsifikation nach dem "modus tollens":-Theorie muss Vorhersage, über ein beobachtbares Ereignis treffen -Tritt dieses Ereignis nicht ein ist die Hypothese falsifiziertBeispiel für Falsifikation:Vorhersage: Alle Schwäne sind weißBeobachtung: Ein Schwan ist schwarz → Hypothese falsifiziert
  • Wann ist eine Theorie nach dem kritischen Rationalismus besser als eine andere? Voraussetzungen:1. Bessere Theorie erklärt alles, was schlechtere Theorie erklärt2. Bessere Theorie erklärt einiges, was schlechtere Theorie nicht erklärt3. Bessere Theorie erlaubt weitergehende Prüfungen4. Bessere Theorie bewährt sich in diesen Prüfungen
  • Nennen Sie die einzelnen Schritte des wissenschaftlichen Prozesses! ... Theorie → Forschungshypothese → statistische Hypothese → Design der Studie → Durchführung → Datenanalyse → Interpretation der Daten → Implikation für Theorie ...
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  • Erklären Sie den Begriff der latenten Variablen und nennen Sie ein Beispiel! Theoretische Konstrukte, die sich nicht direkt beobachten lassen. Intelligenz(kann über die Bearbeitung von Aufgaben eines Intelligenztests geschätzt, aber niemals genau bestimmt werden)
  • Nennen und beschreiben Sie die grundlegenden Begriffe aus Thomas S. Kuhns Wissenschaftstheorie! Wissenschaftliche Gemeinschaft= Spezialistengruppen, in denen Wissenschaft stattfindet. Zeichnen sich durch ... ... intensive Kommunikation zwischen den Mitgliedern, relative Übereinstimmung in ihren Urteilen über Aspekte ihres wissenschaftlichen Bereichs und gemeinsame Elemente in Ausbildung und Kenntnissen aus.Paradigma= Konsens zwischen Mitgliedern einer wissenschaftlichen Gemeinschaft. Umfasst: allgemein akzeptierte theoretische Annahmen, Gesetze und empirische Generalisierungen, erfolgreich bewertete Anwendungen, häufig eingesetzte Hilfsmittel und Apparaturen sowie allseits akzeptierte Methoden und Begriffsbildungen.
  • Wie werden Thomas S. Kuhns Modell zufolge abweichende Ergebnisse ("Anomalien") behandelt? Ausgangssituation: Anomalien treten auf!Folge 1existierendede Paradigmen werden modifiziertFolge 2lassen sich Anomalien durch Auflösungsversuche längere Zeit nicht integrieren kommt es zu einer Krise: Normalwissenschaftliche Forschung→ Phase außerordentlicher Forschung (= Modifikationen des bestehendes Paradigmas konkurrieren, lassen sich nicht miteinander in Einklang bringen)Folge 3Lässt sich eine Anomalie nicht auflösen kann es zu einer Wissenschaftlichen Revolution / Paradigmenwechsel kommen (= altes Paradigma wird durch ein Neues ersetzt)
  • Wie kann man Theorien prüfen? Generelle Vorgehensweise: Empirische Vorhersage (Hypothese/Fragestellung) aus Theorie ableiten Vorhersage operationalisieren Operationalisierung Überprüfen Ergebnis mit Vorhersage vergleichen Rückschluss auf Theorie ziehen
  • Erkläre die Begriffe „empirisches Relativ“, „numerisches Relativ“ und „homomorphe Abbildung“! empirisches RelativEine Menge von Objekten und eine oder mehrere beobachtbare Relationen zwischen diesen Objektennumerisches RelativEiner Menge von Zahlen und definierten Relationen zwischen den Zahlen.homomorphe AbbildungEmpirisches Relativ kann in numerisches Relativ abgebildet werden, indem Objekten des empirischen Relativs Zahlen des numerischen Relativs zugeordnet werden. Entsprechen Relationen zwischen den Objekten Relationen zwischen den ihnen zugeordneten Zahlen → homomorphe Abbildung
  • Definiere „Abhängige Variable“ und „Unabhängige Variable“ Unabhängige Variablewird während einer Untersuchung/einem Experiment systematisch variiertAbhängige Variable... anhand derer ein auf die unabhängige Variable zurückführbarer Effektfestzustellen versucht wird. Ist "abhängig" von der Variation der unabhängigen Variable.
  • Nenne und erkläre die drei Probleme der Messtheorie Repräsentationsproblem:Ist Merkmal messbar? (Kann numerisches Relativ gefunden werden, das die Strukturen des empirischen Relativs abbildet?)Eindeutigkeitsproblem: Welche Transformationen des Merkmals sind erlaubt? (Je weniger, desto „eindeutiger“ ist Messung)Bedeutsamkeitsproblem: Welche Kennwerte (z. B. Lage- und Streuungsmaße) sind zulässig und wie kann man sie interpretieren?
  • Erläutern Sie die Begriffe Induktion und Deduktion, führen Sie jeweils ein Beispiel an! InduktionVom Besonderen (B) zum Allgemeinen (H)Bsp.: Dieser beobachtete Schwan ist weiß. Deswegen sind alle Schwäne weiß.Deduktion vom Allgemeinen (H) zum Besonderen (B)Bsp.: Alle Schwäne sind weiß. Also wird der nächste beobachtete Schwanebenfalls weiß sein
  • Nennen und erklären Sie die verschiedenen Skalenniveaus! Nominal: (Un-)Gleichheit zwischen Objekten, Lagemaß: ModusBsp.: StudiengangOrdinal: Rangreihe (größer, kleiner, gleich), jedoch keine Aussage über Größe der Abstände Lagemaß: Modus, Median Bsp.: Rang beim MilitärIntervall: Gleichheit von Differenzen (aber kein natürlicher Nullpunkt)Lagemaß: Modus, Median, arithm. MittelwertBsp.: Temperatur in °CVerhältnis: Gleichheit von Verhältnissen (Gleichheit von Differenzen, natürlicher Nullpunkt)Lagemaß: wie IntervallBsp.: Temperatur in KelvinAbsolut: natürliche MaßeinheitBsp.: Häufigkeiten
  • Welche Hauptgütekriterien gibt es und wofür stehen sie? Objektivität:Unabhängigkeit des UntersuchersReliabilität:Genauigkeit, mit der der Test misst, was er misst.Validität:Genauigkeit, mit der der Test das misst, was er messen soll.
  • Was misst die Nominalskala? Die Gleichheit oder Ungleichheit von Ausprägungen
  • Was misst die Ordinalskala? Rangreihen. Es werden größer / kleiner Relationen abgebildet.
  • Was misst die Intervallskala? All das was die Ordinalskale misst, zusätzlich können Abstände zwischen den Ausprägungen bestimmt werden.
  • Ordnen Sie den folgenden Beispielen die entsprechende Skalenart zu: Intelligenzquotient Tabellenplatz im Sport, Wohnort, Familienstand, Haarfarbe, Ranking von Unis Intelligenzquotient → IntervallTabellenplatz im Sport → OrdinalWohnort → NominalFamilienstand → NominalHaarfarbe → NominalRanking von Unis → Ordinal
  • Sind folgende Transformationen auf der Verhältnisskala erlaubt? a) Addition von 10 zu jedem Messwert b) Multiplikation von 10 mit jedem Messwert Multiplikation ist möglich, die Addition ist auf der Verhältnisskala nicht zulässig
  • Welches Phänomen beschreibt der sogenannte Rosenthal- bzw. Pygmalion- Effekt? Wie kann man eine negative Beeinflussung verhindern? Erwartungen des Versuchsleiters wirken sich durch unbewusste Verhaltensänderungen in Form einer „selbsterfüllenden Prophezeiung“ auf das Studienergebnis aus.zur Vermeidung: Doppelblindstudien
  • Was besagt die externe Validität? Aussage über:Generalisierbarkeit und Repräsentativität von Untersuchungsergebnissen Inwieweit kann von dem erhobenen Verhalten auf Verhalten über die Untersuchungssituation, die Versuchspersonen und den Untersuchungszeitraum hinaus generalisiert werden?
  • Nenne 4 Vorteile von schriftlichen Befragungen! - hohe Ökonomie (weniger Zeit und Kosten)- höhere Anonymität - hoher Standardisierungsgrad- kein Einfluss des Interviewer- Es ist bequemer für die Befragten- Befragte sind leichter zu erreichen
  • Nenne 4 Vorteile von mündlichen Befragungen - Erfassung Nonverbaler Reaktionen möglich- hohe Flexibilität (es kann auf Befragten eingegangen werden)- Vollständigkeit der Daten- geringe Verweigerungsquote
  • Welche Formen der Beobachtung kennen Sie? offen: der Teilnehmer weiß, dass er beobachtet wirdBsp.: offen-nicht teilnehmend: bei einem Experiment (klassische Datenerhebung)verdeckt: der Teilnehmer weiß nichts von der BeobachtungBsp.: teilnehmend-verdeckt: ein Forscher für Kommunikation in einem Chatroomteilnehmend: der Beobachter ist im Geschehen mit dabeiBsp.: teilnehmend-offen: ein Therapeut bei einer Verhaltens-Expositionnicht teilnehmend: der Beobachter ist außerhalb vom GeschehenBsp.: verdeckt-nicht teilnehmend: Videoaufzeichnung
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  • Welche Möglichkeiten gibt es um den Faktor “soziale Erwünschtheit” zu kontrollieren? Anonymität garantieren Bei der Itemkonstruktion und Itemauswahl auf Formulierungen achten Variation der Untersuchungssituation und späterer Vergleich: zunächst eine Internetbefragung (höhere Anonymität, weniger soziale Erwünschtheit) durchführen, dann mit normaler Befragung vergleichen ...
  • Nenne Vor- und Nachteile von offenem und geschlossenem Antwortformat offen:+ Möglichkeit Neues und Unerwartetes zu erfahren, eignen sich in Gebieten, zu denen    wenig Forschung existiert+ Kein Missverstehen der Antwortalternativen möglich - schwierig auszuwertengeschlossen:+ leicht auszuwerten+ ankreuzen ist schneller und einfacher als selber nach Antwort zu suchen- Antwortalternativen können Ergebnis beeinflussen: Skaleneffekte, Anordnung der  Antwortalternativen
  • Was versteht man unter „nonreaktiven Beobachtungen“? Welche Verfahren kennen Sie? Beobachtungen, die keinen Einfluss auf das Verhalten des Beobachteten haben.Analyse physikalischer Spuren (z. B. Graffiti → Einstellungen, Flaschen im Müll → Alkoholkonsum)Analyse von Statistiken/Archiven (z. B. Steuerstatistik → Einkommensunterschiede, Stellenanzeigen → Entwicklungen auf Arbeitsmarkt)
  • Nenne und erkläre drei Effekte, die die Wahrnehmung bei einer Beobachtung verzerren können. Halo-Effekt: Gesamteindruck/dominierendes Merkmal bestimmt Wahrnehmung(unsympathisch → faul, unbegabt)Erwartungseffekt: selektive Wahrnehmung oder (unbeabsichtigte) Beeinflussungder experimentellen Vorgehensweise (auch: Observer Bias)Observer drift: Veränderung des Standards(z. B. durch Ermüdung, nachlassende Motivation, zunehmende Vertrautheit mit Beobachtungsgegenstand, etc.)
  • Schildern Sie die Vorgehensweise bei einer systematischen Beobachtung! 1. SelektionAuswahl von Verhaltensweisen/Ereignissen2. AbstraktionReduktion der Verhaltensweise/der Ereignisse auf wesentliche Bedeutung3. KlassifikationZuordnung von Zeichen/Symbolen zu Kategorien4. SystematisierungZusammenstellung eines Gesamtprotokolls aufgrund der Klassifikation5. RelativierungBerücksichtigung möglicher Einschränkungen bei derInterpretation
  • Welche Kontexteinflüsse können auf Fragebogenantworten wirken? 1. Die Skala als Kontext (bipolare vs. unipolare Skalen, hochfrequente vs.niedrigfrequente Skala, Anordnung der Antwortalternativen)2. Implizite Informationen (Antwortformat, Referenzperioden bei Häufigkeitsskalen,angenommenes Interesse des Befragers)3. Vergleichsrichtung bei Komparativurteilen
  • Welche Arten von Stichproben für eine Beobachtung gibt es? Zeitstichproben: vorgegebene Beobachtungsintervalle (gesamtes Geschehen)Ereignisstichproben: vorgegebene Ereignisse (bestimmte Verhaltensweisen)
  • Was sind Störvariablen bei Versuchsteilnehmern und in Untersuchungssituationen (Versuchsleiter/Ort bzw. Zeitpunkt/Operationalisierung)? Versuchsteilnehmer:Alter, Intelligenz, Vorwissen,Erwartungen, VoreinstellungenUntersuchungssituationEigenheiten des Versuchsleiters (Geschlecht, Dialekt, Aussehen)Eigenheiten des Ortes und Zeitpunktes der Untersuchung (Temperatur, Beleuchtung, Tageszeit) Eigenheiten der Operationalisierung (Testaufgaben, Reihenfolge der Fragen)
  • Welche Möglichkeiten gibt es, um Störvariablen bei Versuchsteilnehmern und Untersuchungssituationen zu kontrollieren? Versuchsteilnehmer1. Parallelisierung (matching)jeder Person in der einen Gruppe wird eine vergleichbare Person in der anderen Gruppe zugeordnet. Problem: nicht alle Störvariablen sind bekannt→ perfektes Matching nicht möglich2. Randomisierungzufällige Zuordnung der Personen in die jeweiligen Gruppen. Somit gibt es in allen Bedingungen einen “mittleren” Einfluss.Untersuchungssituation:1. Elimination (z. B. Schalldämmung bei Lärm)2. Konstanthalten (z. B. gleichmäßige Raumbeleuchtung)3. Placebo-Kontrollgruppen4. Doppelblindstudien5. Zufallsvariation (z. B. zufällige Zuteilung von Versuchsteilnehmer zu Versuchsleiter),
  • Was ist ein Experiment und was ist das Besondere? Es können Kausalbeziehungen untersucht werden (daher auch: "Königsweg" der Wissenschaft) Ziel ist herauszufinden, ob die Ausprägung einer Variable A die Ausprägung einer Variable B ursächlich beeinflusst.Unabhängige Variable muss durch den Experimentator manipuliert werden. Störvariablen müssen kontrolliert werden→  zufällige Einteilung der Versuchspersonen in Experimental- und Kontrollgruppe
  • Welches sind die 3 Kriterien um Kausalität (A ist Ursache von B) mit Hilfe von Experimenten zu zeigen? 1. Zusammenhang/Kovariation von A und B2. A tritt zeitlich vor B auf (zeitliche Präzedenz)3. Ausschluss von Alternativerklärungen (interne Validität)
  • Erklären Sie den Unterschied zwischen Between- und Within-Designs! Between-Designs: eine experimentelle Bedingung pro VersuchsteilnehmerWithin-Designs: mehrere experimentelle Bedingungen pro Versuchsteilnehmer→ oft beides
  • Definieren Sie den Begriff des Carry-over-Effekts! Welches Studiendesign? inhaltliche Beeinflussung einer späteren Bedingung durch eine frühere Bedingung in Within-Designs.Verhalten der Teilnehmer in der Bedingung X hängt davon ab, ob sie zuvoreiner Bedingung Y ausgesetzt waren oder nicht.
  • Was ist das besondere an einem Quasi-Experiment und was resultiert daraus in der Regel? Nenne ein Beispiel für eine Fragestellung, die mit einem Quasi-Experiment untersucht werden könnte. Häufig spricht man von Quasi-Experimenten, wenn keine Randomisierung der Teilnehmer vorgenommen werden kann → geringe interne Validität der Studien und keine vollständige Kontrolle von Störvariablen.Beispiel:Einfluss von Geschlecht auf die Fähigkeit rückwärts einzuparcken (Geschlecht istfestgelegt, kann den Personen nicht zufällig zugewiesen werden)
  • In einer Studie soll eine neue Unterrichtsmethode zur Verbesserung der Rechenfähigkeiten bei Grundschulkindern erprobt werden. Dazu wird eine Grundschulklasse herkömmlich und die andere Klasse mit der neuen Unterrichtsmethode unterrichtet. Vor und nach dem Unterricht wird bei beiden Klassen die Rechenfähigkeit festgestellt. a. Benennen Sie die abhängige und die unabhängige Variable. b. Handelt es sich um ein Between- oder ein Within Design? c. Handelt es sich um ein Experiment? a.UV: Unterrichtsmethode AV: Rechenfähigkeitb.Mixed (between & within) DesignMesswiederholung der Fähigkeiten vor und nach der Intervention als within Faktor; zwischen den Klassen = betweenc.nein! keine Randomisierung stattgefunden→ Quasiexperiment 
  • Erklären Sie die Begriffe Haupteffekt und Interaktion! Haupteffekt:unterschiedliche Ausprägungen einer Unabhägigen Variable wirken sich unterschiedlich stark auf Abhängige Variable ausInteraktion:Wechselwirkung zwischen Unabhängigen Variablen in Bezug auf die Auswirkungen auf die Abhängige Variable
  • Was sind Vor- und Nachteile eines Within-Designs? Potenzielle Vorteile:1. weniger Versuchsteilnehmer → höhere Effizienz 2. perfekte Parallelisierung → geringere Fehlervarianz 3. gleicher Kontext (bei schwachem Kontext eher within-Design)4. manche Fragestellungen nur so untersuchbar     (Lernexperimente, Experimente in denen Bewertungen im Kontext zu sehen sind)Potenzielle Nachteile:1. Positionseffekt (Auswirkungen der Anordnung/Reihung der Fragen)2. Carry-over Effekt (Frühere Versuchsbedingung wirkt sich auf das Verhalten in folgender Versuchsbedingung aus)
  • Wie kann die interne Validität in Quasi-Experimenten erhöht werden? weitestgehend Parallelisierung hinsichtlich potenzieller Störvariablen getrennte Analyse von Subgruppen, die sich hinsichtlich Störvariablen unterscheiden statistische Kontrolle (Partialkorrelationen) höhere interne Validität in “härteren” Gebieten (theoretische Begründung)
  • Welchen Zweck hat die z-Standardisierung? Welchen Mittelwert und welche Standardabweichung hat die z-Skala? Zweck:Werte aus verschiedenen Skalen vergleichbar machen (relative Abweichung vom Mittelwert)Mittelwert: 0 Standardabweichung: 1
  • Nennen und erläutern Sie vier Ihnen bekannte Lagemaße! Median: Wert in der Mitte aller WerteModalwert: häufigster WertQuantil: p-Quantil (p zwischen 0 und 1): Wert ≥ p·100% aller Werte (z. B. Median, oberes & unteres Quartil)Median: 0,5 Quantil oder 50%-Quantilunteres Quartil: 25% Quantil (Wert in der Mitte zw. kleinstem Wert und Median)oberes Quartil: 75% Quantil (Wert in der Mitte zw. größtem Wert und Median)arithmetisches Mittel: Quotient aus der Summe aller Werte durch die Anzahl aller Werte