SMK 2 (Fach) / PUB 2 - 6 (Lektion)

In dieser Lektion befinden sich 11 Karteikarten

-

Diese Lektion wurde von Paco_Chicano erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

  • Die Bedeutung der interpersonalen Kommunikation im Bereich Mediensport Wer spricht wie oft über Mediensport? Befunde Unter „Sportinteressierten“ führen 30 Prozent Sportgespräche, unter „Nicht- Sportinteressierten“ lag dieser Wert bei 16 Prozent (vgl. Kappe/Schönebeck 1988)  Männer reden vor Sportübertragungen häufiger darüber und die erwartete Anschlusskommunikation ist ein wichtiges Nutzungsmotiv (vgl. Gantz 1981; Gantz/Wenner 1991) 
  • Die Bedeutung der interpersonalen Kommunikation im Bereich Mediensport Über welchen Mediensport wird gesprochen? Befunde Sport wird deutlich weniger oft thematisiert als „Politik“ und „Film“, aber dennoch häufiger als „Wirtschaft“, „Prominenz“ und „Kultur“ (vgl. Gehrau 2005)  Anschlusskommunikation erfolgt vor allem bei der Nutzung von Hintergrundsendungen und nicht so sehr bei Live-Übertragungen (vgl. Dohle/Klimmt/Schramm 2006)  Abschneiden des Lieblingsteams in der Anschlusskommunikation das beliebteste Thema (vgl. Friemel 2208)  Fussball, Olympische Spiele....6/30
  • Die Bedeutung der interpersonalen Kommunikation im Bereich Mediensport Mit welchen Personen wird über Mediensport gesprochen? Befunde Im Rahmen der Fußball-WM 2002 wurde für Deutschland festgestellt, dass sich 39 Prozent „mit Menschen über die WM unterhalten haben, mit denen sie außer Grüßen vorher noch nie ein Wort gewechselt haben“ (vgl. Stuke/Kruck 2002). 
  • Die Bedeutung der interpersonalen Kommunikation im Bereich Mediensport In welchen Situationen wird über Mediensport gesprochen? Befunde Befragungsdaten aus den USA zeigen, dass Sport insbesondere am Arbeitsplatz, in Restaurants, Bars und Shopping-Zentren sowie bei Online- Kontakten zu den zentralen Gesprächsthemen gehören. (vgl. Wyatt/Katz/Kim 2000)  Gemeinsames Sehen von Sportprogrammen führt zu speziellen Interaktionssituationen (sport encounter): Die Situation zeichnet sich durch geteiltes bzw. als geteilt angenommenes Basiswissen, gleiches Verhaltensrepertoire und gemeinsame Motivationen aus. Die Konversationen bleibt zudem auf den Gegenstand und den Zeitraum des Sportevents beschränkt. (vgl. Melnick 1993) 
  • Die Bedeutung der interpersonalen Kommunikation im Bereich Mediensport Aus welchen Gründen wird über Mediensport gesprochen und was hat dies für Auswirkungen? Befunde A.) Companionship, B.) Fanship, C.) Learning, D.) Release, E.) Filler(vgl. Wenner/Gantz 1998)  Informationsbedürfnis, das bei Großereignissen bei eigentlich „Nicht- Interessierten“ besonders stark steigt. (vgl. Schramm/Klimmt 2003)  Für Wenig-Interessierte ist die Möglichkeit, danach mitreden zu können ein ebenso wichtiges Motiv wie das Interesse am Sportevent (vgl. Friemel 2008) 
  • Die Bedeutung der interpersonalen Kommunikation im Bereich Mediensport Die Bedeutung der Diffusions- und Innovationsforschung im Bereich Mediensport Schaubild 19/30
  • Die Bedeutung der interpersonalen Kommunikation im Bereich Mediensport Reputationsaufbau von Randsportarten durch TV- Vollprogramme Mannschaftssportarten Nutzung der starken Publikumsreputation  Nutzung der Programmträgheit der Zuschauer  Schaffung von Konsumkapitalbeständen  Verbesserung der Publikumsreputation der Randsportart  Aufbau von Log-in (Anbindungseffekt)  Individualsportarten Eventisierungsstrategie  Stilisierung nationaler Helden  schneller Reputationsaufbau 
  • Die Bedeutung der interpersonalen Kommunikation im Bereich Mediensport Reputationsaufbau von Randsportarten durch TV- Vollprogramme Erfolgsbedingungen bezüglich eines Reputationsaufbaus von Randsportveranstaltungen: 1.  Es muss ein sehr langfristiger Rechtevertrag geschlossen werden, damit Kapital aus den Lock in geschlagen werden kann. 2.  Der Preis der TV-Rechte muss so niedrig sein, dass sich die riskante langfristige Investition lohnt. 3.  Es muss eine Sportart gewählt werden, die für eine TV-Vermarktung geeignet ist. 4.  Die Wettkämpfe der Sportart sind als ein mediales Unterhaltungsprodukt zu präsentieren. 
  • Die Bedeutung der interpersonalen Kommunikation im Bereich Mediensport Inwiefern gehört die Berichterstattung über kostenintensive Spitzensportereignisse und die Berichterstattung über Randsportarten zum öffentlich-rechtlichen Grundversorgungsauftrag? Die Grundversorgung umfasst „die essentiellen Funktionen des Rundfunks für die demokratische Ordnung ebenso wie für das kulturelle Leben“.  Versteht man Sport als ein meritorisches Gut, heißt das, dass an dessen Verbreitung nicht nur ein wirtschaftliches sondern auch ein gesamtgesellschaftliches Interesse besteht.  Die öffentlich-rechtlichen Programme sollen mit Sozialisationsbotschaften angereichert sein, d.h., die reine Ausstrahlung von Sport erfüllt nicht den Programmauftrag im Sinne eines externen Ertrags. Vielmehr die damit verbundene Übermittlung von Sozialisationsbotschaften wie Fairness, Integration von Ausländern, Beachtung von Regeln und Teamarbeit.  „Die Nutzung von nicht-marktfähigen Randsportarten als Transporteure von Sozialisationsbotschaften ist ineffizient, weil andere Programme mit einer höheren Sehbeteiligung die gleichen Sozialisationsbotschaften einer größeren Zahl von Zuschauern vermitteln können“(Schellhaaß & Fritsch 2007:250). 
  • Die Bedeutung der interpersonalen Kommunikation im Bereich Mediensport Inwiefern gehört die Berichterstattung über kostenintensive Spitzensportereignisse und die Berichterstattung über Randsportarten zum öffentlich-rechtlichen Grundversorgungsauftrag? Relevanzprinzip Das Relevanzprinzip besagt, dass für den privaten Rundfunk im Wesentlichen die Präferenzen der Zuschauer relevant sind. 
  • Die Bedeutung der interpersonalen Kommunikation im Bereich Mediensport Inwiefern gehört die Berichterstattung über kostenintensive Spitzensportereignisse und die Berichterstattung über Randsportarten zum öffentlich-rechtlichen Grundversorgungsauftrag? Repräsentanzprinzip Das Repräsentanzprinzip besagt, dass für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Berücksichtigung der von Minderheiten angebotenen Meinungen gilt.