SMK 2 (Fach) / Media 11 (Lektion)

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Strategisches Medienmanagement und die besondere Bedeutung des Sports als Programmware

Diese Lektion wurde von Paco_Chicano erstellt.

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  • Strategisches Medienmanagement und die besondere Bedeutung des Sports als Programmware Welche strategischen Möglichkeiten bietet der Sport als Medienware? Welche strategischen Möglichkeiten gibt es vom Sport als Medienware zu profitieren? Welche Strategien finden sich bei global agierenden Medien- unternehmen? 
  • Vertikale Rückwärtsintegration: Case Studie: News Corporation und NRL Schaubild 12 /33 Erfolgreich?  Bereits das Finale 2009 wird von 107.999 Zuschauern vor Ort gesehen. Dies entspricht dem Zuschauer-Weltrekord bei einem Rugbyspiel. Im Jahr 2007 ist das Finale die meistgesehene Sendung im australischen Fernsehen.  •  Penetration des australischen Marktes •  exklusive Sportrechte/Übertragungsrechte •  transnationale Ausstrahlung •  stabile Produktionsbedingungen 
  • Vertikale Vorwärtsintegration: Case Studie: Yankee Global Enterprises LLC. und Yankees Entertainment and Sports Network (RSN) Larry Baer (Präsident der San Francisco Giants): „We‘re in the baseball business and we‘re in the content business. Those two businesses are morphing together. It‘s not just television. It‘s internet and every other way you can provide content to your fans. We have 41,000 seats, but we have to be delivering content to a lot more than 41,000 people. It‘s hundreds of thousands, millions of people, and you can do that if you‘re in the content business effectively.“  Schaubild 16 / 33 Erfolgreich?  •  unhängiger gegenüber Abnehmern •  duales Erlösmodell: 80-100 Millionen US-Dollar werden jährlich über Lizenzgebühren und Werbeeinnahmen erlöst – durch 34%-Anteile am YES •  New York Yankees waren im Jahr 2012 das wertvollste Team der Major League Baseball (MLB) und die zweitwertvollste Sportmannschaft der Welt •  Image- und Bekanntheitsförderung •  stabile Produktionsbedingungen 
  • Laterale Integration: „Als laterale Integration wird hier die Integration von Wert- schöpfungsstufen bezeichnet, die in fremden oder neu entstehenden medialen Wertschöpfungsketten angesiedelt sind“ (Wirtz 2008:94).
  • Diversifikation: Diversifikation ist in Anlehnung an Ansoff (1977) die strategische Neuorientierung der Unternehmung, die durch neue Produkte ins Leistungsprogramm als auch durch die Erweiterung des Betätigungsfeldes der Unternehmung auf neue, bisher nicht bediente Märkte betrieben werden kann. 
  • Die Wertschöpfungsketten der Medien-, Informationstechnologie- und Telekommunikationsbranche IT Bauelemente - Hardware, Softwareproduktion - Vertrieb/Service Medien Content - Content Packaging - Content Distribution Telekommunikation Netz - Netzdienst - Vertrieb
  • (Un)Related diversification Bezieht sich die Diversifikationsstrategie innerhalb der Medienbranche spricht man von related diversification. Fokussiert die Diversifikationsstrategie dagegen die Wert- schöpfungsstufen anderer Branchen so spricht man von unrelated diversification (vgl. Sjurts 2009:90). 
  • Strategische Ausrichtung und die Bedeutung des Sports im Medienmanagement von Mediengroßunternehmen The Walt Disney Company Branche: Film, Free-TV/Pay-TV-Sender, TV-Produktion, Rechtehandel, TV-Sendestationen, Video/DVD, Radio, Games, Tonträger, Multimedia, Internet-Services, Buchverlage, Zeitschriften, Merchandising, Freizeitparks, Hotels  Rechtsform: Aktiengesellschaft Gründungsjahr: 1923 (Disney Brothers Cartoon Studio), 1986 (Walt Disney Company)  Walt Disneys globales Sportmedienangebot versammelt sich unter der Dachmarke ESPN:  1. Starke horizontale Integrationstendenzen (globale Senderfamilie) mit Dachmarkenstrategie, dazu starke Tendenz crossmedialer Ausrichtung der Dachmarke 2. Zunehmende Sammlung von weltweiten Top-Rechten, mit sehr großer Risikofreudigkeit 3. Starke Preissetzung bei Kabelstationen in den USA