3400 (Fach) / 1.4.3 - Phänomen (Lektion)

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Erkenntistheoretische Erkenntnisse

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  • Welche Rolle spielen das Wissen und die semiotische Kompetenz beim Zustandekommen einer Erkenntnis? - Jede Wahrnehmung erfasst nur einen Ausschnitt. - Die abschließende Erkenntnis kommt durch die Verbindung der Wahrnehmungsepisode mit unserem Wissen und unserer semiotischen Kompetenz zustande, Begriffe und Zeichen zu bilden, zu verknüpfen und anzuwenden. - Semiotische Kompetenz ist wichtig für das Erkennen und übergeordnete seelische Funktionen
  • Welche Denkprozesse werden als besondere Charakteristika des phänomenalen Bewusstseins (Phänomen+Erkenntnis) gekennzeichnet? - Bestimmte Weisen (Vorfinden, Antreffen, Vergegenwärtigen, Einfallen, Bemerken) des phänomenalen Gegebenseins, die unterschiedlich erlebt werden
  • Woraus „besteht“ die phänomenale Welt eines Menschen? - Phänomene, die man erfährt und die man hat - In der Philosophie werden sie Qualia genannt
  • Welche sprachlichen Ausdrucke deuten darauf hin, dass es bei einer Formulierung um eine propositionale Einstellung geht? - Ich sehe, glaube, finde, meine, weiss - Propositionale Einstellung = bestimmte Beziehung zwischen der urteilend Bezug nehmenden Person, ihrem Wissen und einem davon zu unterscheidendem Sachverhalt - (Menschen sind meist bemüht, einen guten Eindruck zu machen.)