Pathopsychologie (Fach) / Binge-Eating Störung (Lektion)

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DSM-IV Kriterien

Diese Lektion wurde von lbessler erstellt.

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  • A Wiederholte Episoden von «Fressanfällen». Eine Episode von„Fressanfällen“ ist durch die beiden folgenden Kriteriencharakterisiert:(1) Essen einer Nahrungsmenge in einem abgrenzbaren Zeitraum(z.B. in einem zweistündigen Zeitraum), die definitiv größer ist alsdie meisten Menschen in einem ähnlichen Zeitraum unter ähnlichenUmständen essen würden.(2) Ein Gefühl des Kontrollverlustes über das Essenwährend der Episode (z. B. ein Gefühl, dass man mitdem Essen nicht aufhören kann bzw. nicht kontrollierenkann, was und wieviel man isst).
  • B Die Episoden von „Fressanfällen“ treten gemeinsam mitmindestens drei der folgenden Symptome auf:(1) Wesentlich schneller essen als normal,(2) Essen bis zu einem unangenehmen Völlegefühl,(3) Essen großer Nahrungsmengen, wenn man sich körperlich nichthungrig fühlt,(4) Alleine essen aus Verlegenheit über die Menge, dieman isst,(5) Ekelgefühle gegenüber sich selbst. Deprimiertheitoder große Schuldgefühle nach dem übermäßigenEssen.
  • C Es besteht deutliches Leiden wegen der «Fressanfälle».
  • D Die „Fressanfälle“ treten im Durchschnitt an mindestens 2Tagen in der Woche für 6 Monate auf.
  • E Die „Fressanfälle“ gehen nicht mit dem regelmäßigen Einsatzvon unangemessenen kompensatorischen Verhaltensweiseneinher (z. B. «Purging‐Verhalten», fasten oder exzessivekörperliche Betätigung) und sie treten nicht ausschließlich imVerlauf einer Anorexia Nervosa oder Bulimia Nervosa auf.
  • Fragebogendiagnostik (Essstörungen) Binge Eating Scale (BES)Eating Disorder Examination Questionnaire (EDE‐Q)Eating Disorder Inventory (EDI)Fragebogen zum Essverhalten (FEV)Weight Concerns Skala (WCS)Questionnaire on Eating and Weight Patterns (QEWP)