3400 - 2 - Grünes Buch Lück (Fach) / Gestaltpsychologie (Lektion)

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Lernfragen Lück

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  • Eine der Hauptthesen aller gestaltpsychologischen und ganzheitlichen Richtungen? [siehe Lück, Kapitel 3.3] Übersummativität Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
  • Gegenteil von ganzheitlichem Denken? Und wer fällt Ihnen dabei ein? 1 Wort (max. 2), 1 Name! [siehe Lück, Kapitel 3.3] Elementaristisches Denken, Wundt
  • Zwei Begründer der Grazer Schule? [siehe Lück, Kapitel 3.3] Alexius Meinong Christian von Ehrenfels
  • Wieso heißt die Produktionstheorie der Grazer Schule Produktionstheorie? [siehe Lück, Kapitel 3.3] - Die Gesamtheiten nannte Meinong Komplexionen. - Diese Komplexionen erklären sich mit den Aktivitäten des Betrachters. - Erst durch diese Aktivitäten (Produktion) entsteht aus Einzelelementen beim Betrachter der ganzheitliche Eindruck. - Produktionstheorie = die Gestalt wird produziert
  • Welcher Meinong-Mitarbeiter entwickelte die so genannte Attributionstheorie? Und: Skizzieren Sie bitte den Grundgedanken der Attributionsforschung. [siehe Lück, Kapitel 3.3] Fritz Heider Grundgedanke der Attributionsforschung: Personen erleben Ereignisse als verursacht in ihrer Umwelt              (Menschen suchen nach Erklärungen und verhalten sich entsprechend.)
  • „Die Drei“ der Frankfurter Schule? [siehe Lück, Kapitel 3.3] Max Wertheimer (1880 - 1943) Wolfgang Köhler (1887 - 1967) Kurt Koffka (1886 - 1941)
  • Wer oder was ist das „Phi-Phänomen“? [siehe Lück, Kapitel 3.3] - Idealerweise wahrgenommene Bewegungsgestalt = wird vollendet - für Wahrnehmenden irrelevant, ob Bewegungsgestalt durch zwei nacheinander erscheinende Reize oder durch wirkliche Bewegung entsteht
  • Weshalb vermied Wertheimer, beim Phi-Phänomen von einer Wahrnehmungstäuschung zu sprechen? [siehe Lück, Kapitel 3.3] Wahrnehmungstäuschung = Effekt verschwindet nach Aufklärung Phi-Phänomen = Effekt ist nach Erklärung noch deutlicher
  • Was machte Wolfgang Köhler auf Teneriffa und zu welcher Einsicht gelangte er (?) dabei? [siehe Lück, Kapitel 3.3] - Köhler nahm ebenfalls an, dass Handeln durch Gestaltprinzipien bestimmt ist. - Untersuchung an Menschenaffen, 1913 wurde auf Teneriffa eine Affenstation eingerichtet. - Köhler nahm an, dass Ziel und Hilfsmittel eine Gestalt bilden - Die Erkenntnis (Wahrnehmungsurteil) dieser Gestalt durch das Tier ist Einsicht. - Die richtige Lösung tritt plötzlich auf. (Vs. Thorndike - durch Irrtum und Versuch oder Hobhouse durch wahrnehmendes Lernen). - Köhler hatte erheblichen Einfluss auf die Psychologie des Problemlösens und der Verhaltensforschung.