Radiologie (Fach) / Radiologie in der Tiermedizin (Lektion)

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CT + MRT + Sonographie

Diese Lektion wurde von JulesAust erstellt.

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  • CT konventionell und spiral Röntgenbilder von ganzen Schnittebenen des Körpers werden erfasst Matrix 512x512 Pitch Faktor (normal zw 0,5-2): die weite um die der Tish vorgeschoben wird, je größer umso ungenauer mAs Produkt= Röhrenstrom und Scanzeit bestimmen die Dosis. Je höher die Dosis, desto geringer das Rauschen. Patientenstärke: Das Rauschen verdoppelt sich alle 8 cm, um die der Patientendurchmesser zunimmt. Dicke Schicht bedeutet:    ++ Geringeres Rauschen + bessere Niedrig-Kontrast -Auflösung - schlechtere Kantenschärfe - Teilvolumen-Artefakte Dünne Schicht bedeutet: - Höheres Rauschen - schlechtere Kontrastauflösung + bessere Kantenschärfe + weniger Teilvolumen-Artefakte kantenanhebende Algorithmen bieten mehr Hochkontrast, jedoch auch mehr Rauschen. Der CT-Wert von Wasser ist 0 und von Luft -1000. Die relativen Werte anderer Gewebsarten sind bezogen auf Wasser. je größer das Fiedl Of View desto schlechter die Auflösung beim konventionellen werden Querschnittsbilder von 360° im 90° Winkel zum Körper gemacht, eins nach dem anderen, patient kann atmen beim Spiral CT umfährt das Gerät den Patieten kontinuierlich, kleine Veränderungen können durch Überlappung der Bilder erfasst werden um Artefakte, verursacht durch den Herzschlag, zu vermeiden wird das EKG (Elekrokardiogramm) als Option angeboten
  • mAs Wert --> CT die Auflösung eines Bildes milli Ampere pro sekunde
  • Ultraschall/Sonographie Frequenz x Wellenlänge = Schallgeschwindigkeit Als Ultraschall werden Schallwellen bezeichnet, deren Frequenz über der menschlichen Hörschwelle (20.000 Hz) liegt. Piezoelektrischer Effekt: Dieser Effekt beruht darauf, dass bestimmte Kristalle oder Keramiken sich beim Anlegen einer Spannung verformen. Dieser Effekt ist umkehrbar, das heißt durch Verformung dieser Substanzen entsteht eine elektrische Spannung. Impuls-Echo-Prinzip: Wie bei der Ortung mit dem Echolot basiert die Bildgebung der Sonographie auf dem Impuls- Echoverfahren. Dazu wird zunächst ein kurzer Ultraschallimpuls in eine definierte Richtung ausgesendet und danach die reflektierten Echos empfangen. Aus der Laufzeit des Echos kann dann die Position berechnet werden. Amplitude: Unter der Amplitude versteht man die maximale Auslenkung eines Teilchen Frequenz: Unter der Frequenz versteht man die Anzahl der Schwingungen eines Teilchens pro Sekunde. =Hertz Die Wellenlänge bezeichnet den Abstand zweier benachbarter Wellenberge. 0,1-1mm Die Schallgeschwindigkeit ist definiert als die Geschwindigkeit, mit der sich eine Welle fortbewegt. am langsamsten in Luft > Wasser > Muskel > Fett > Leber > Niere > Milz > Knochen am schnellsten mit weniger Mhz kann man tiefere Strukturen wie das Gehirn untersuchen und mit einer hohen Frequenz subkutane Strukturen Die akustische Impedanz (Schallleitfähigkeit) ergibt sich aus dem Produkt von Dichte und Schallgeschwindigkeit. Abschwächung durch Absorption, Streuung, Brechung, Reflexion, akkustische Impedanz, Divergenz (auseinanderlaufen des Strahls, nur abhängig von schallkopf) Problem: Wärme entsteht, freie Radikale können über 2000Watt entstehen, Entstehung von mikroskopisch kleinen Gasblasen, ab 0,2 Watt Scherkräfte, die Mitochondrien zerstören können Schallköpfe: Linear (gerade) , kovex (sehr abgerundet), sektor (klein, ein bisschen abgerundet) Man unterscheidet bei einem Schallkopf zwischen Nahfeld, Fokusbereich und Fernfeld. A- Mode: Impulse Echo Prinzip B - Mode: Brightness Prinzip M-Mode : beide kombiniert Farbdoppler: er stellt die Blutgefäße dar auch die die im B-Bild nicht dargestellt sind, Flüsse zum Schallkopf hin werden Rot und vom Schallkopf weg blau dargestellt Gewebs-Doppler: stellt Bewegungen eines Gewebes dar, zB herzmuskel B-Flow: dDarstellung Blutgefäße, gute räumliche Auflösung
  • zu CT (Computertomographie) MPR = multiplanare Rekonstruktion, zur nachbearbeitung 2 diensionaler Bilder Native Untersuchung: Kollimation von 0,75 mm – Schichtdicke 1 mm – Pitch von 0,6 bis 0,9 Untersuchungszeit für 40 cm Katze: 12 Sekunden mögliche Kontrastmittelapplikation Houndfield Einheit: Wasser ist 0 und Luft ist 1000
  • Was kann man sagen im Bezug auf CT röntgen strahlen? Minimale Röntgenbelastung bei ausreichender Bildqualität
  • Was sagt dieses Gesetz aus? Grotthus-Drapersches Gesetz Von einer auf ein biologisches Objekt treffenden Strahlung kann nur der absorbierte Anteil wirksam werden.
  • Was können wir mit 1Gr Strahlung auf eine Biologische Zelle anrichten? 3000 Basenschäden 1000 Einzelstrangbrüche 40 Doppelstrangbrüche dies kann den Zelltod zur Folge haben oder die Zelle repariert sich (ca 80%)
  • Wie misst man das Zellüberleben? Koloniebildungstest bestrahlung mit 2 Gy mittlere Überlebensdosis D0: Dosis, die das Zellüberleben im exponentiellen Kurventeilauf 37% reduziert
  • In welchem Zyklusstadium ist die Zelle befähigter zu überleben? Zelltod mit niedriger Dosis --> Zelltod mit höherer Dosis und höherer Überlebensrate G2 Phase Mitose G1 Phase frühe S phase späte S phase
  • Was besagt der RBW? Und von was ist es abhängig? die relative biologische Wirksamkeit RBW= Dosis der Referenzstrahlung (250KvX) / Dosis der Teststrahlung ist die Stahlung, die nötig ist um einen bestimmten biologischen Effekt zu erzielen von der Strahlenqualität (LET) vom Schadensniveau biologischen Endpunkt
  • Was hat die Sauerstoffkonzentration in der Zelle mit der Stahlenempfindlichkeit zu tun? mit O2 muss eine niedrigere Dosis erreicht werden um viele Zellen abzutöten
  • Was für einen Einfluss hat die Fraktionierung auf das Zellüberleben? wenn man immer wieder fraktioniert die Dosis der Strahlung erhöht --> steigt erst auch die Überlebensrate --> aber sinkt daraufhin wieder verstärkt ab
  • Mit welcher Methode kann man überprüfen, wie viele freie Radikale man durch eine ionisierte Stahlung in einen Körper induziert hat? Elektronenspinresonanz (ESR)
  • Was kann noch passieren bei dem Einsatz von ionisierter Strahlung? (außer Induktion von freien Radikalen) Proteinfreisetzung (zB Amylase, Taurin, Thymidin, Deoxycytidin; Bestimmung in Körperflüssigkeiten (Speichel, Blut, Urin)) DNA Veränderungen (Zellfusion, in der Mitose können Zellen mit 2 Kernen entstehen
  • Was beschreibt die Homosis? Und die dazu gehörige Adaptive response? positiver Effekt bei kleinen Dosen Grundlage für Therapie in Radonbädern aber man weiß nicht um die NW kleine Dosen verringert die Wirkung eine späteren hohe Dosis (Lymphozyten weniger Aberrationen und Mutationen)
  • In welchem Organ ist die Wahrscheinlichkeit vom Auftreten eines tödlichen Tumors am höchsten? von hoch zu niedrig Magen Kolon Lunge KM Knochen Haut
  • Das Röntgengerät besteht aus? Strahler (Röhre / Röhrengehäuse) - Strahlenerzeuger Generator Stativ / Halterung / Tisch
  • Was bedeutet mAs im Bezug auf die Röntgenröhre? absolute Strahlenmenge je Aufnahme mA: Strahlenmenge je Zeiteinheit s: Belichtungszeit
  • Was ist der kv Wert im Bezug auf die Röntgenstrahlung? Energie der Strahlung = Strahlenqualität = Strahlenhärte
  • Welche Temperatur kann bei der Röntgenröhre am Anodenteller erreicht werden? Temperatur des Anodentellers: ca. 1000 °C
  • Was entsteht an der Anode beim Bremsvorgang (Röntgenröhre)? Röntgenbremsstrahlung charakteristische Röntgenstrahlung Wärme
  • Was beschreibt der Heel-Effekt? die Intensität d. Rö-Str wird nicht ausgewogen über das Nutzstrahlenfeld verteilt anodenseitiger Dosisabfall durch längeren Weg durch Materie und daraus resultierende stärkere Schwächung (als kathodenseitig) Nutzen: bei Objekten untersch. Dicke; bei Mammo Mamille (dünn) wird anodenseitig gelagert Stärke des Effektes: stärker, je kleiner der Anodenwinkel; geringer, je kleiner das Kassettenformat
  • Was vesteht man unter einem Einpuls und Sechspulsgenerator? (Röntgen) Halbweller Vollweller
  • Wovan hängt die Höhe der Schwächung ab beim Röntgenbild? Wellenlänge      =Schwächung nimmt zu mit der 3ten Potenz d. Wellenläng (kleinere) Ordnungszahl   =Schwächung nimmt zu mit der 3ten Potenz der O. (kleinere) Dichte               =kleinere Dichte = Stärkere Schwächung Dicke                =kleinere Dicke stärkere Schwächung
  • Welcher Detektor hat die höchste Effizienz - DQE ? Flachbilddetektor: indirekt <65%     direkt <35% Speicherfolie: doppelseitiges Auslesen 40%    Nadelstruktur   45%
  • Was kann man zum Einsatz von einem Raster beim Röntgen sagen? Schichtdicken (>10 cm (Weichteile)      >15 cm(Thorax) Rasterfrequenz = Anzahl der Bleilamellen pro cm (liegt bei 20-80) fokussierte Raster 20 Lamellen / cmSchachtverhältnisse von 4:1 bis 8:1 Rastereinsatz bedeutet Dosiserhöhung und höherer Kontrast (höhere Belichtung) je höher die Rasterselektivität um so größer die Dosiserhöhung Abstandgrenzen und Zentrierung einhalten
  • was hat auf eine große Schärfe eines Röntgenbildes Einfluß? kleinem optischen Fokus großem FDA / kleinem ODA engem Film ‐ Folien ‐ Kontakt hoher Ortsauflösung des Detektors kurzer Belichtungszeit Unterdrückung von Objekt‐ bewegungen kleiner Streustrahlenmenge (am Detektor)
  • besser bei Inspiration oder Expiration röntgen? Inspiration
  • 1.wenn das Röntgenbild zu hell ist handelt es sich um...? 2.wenn das Röntgenbild zu dunkel ist handelt es sich um....? Unterbelichtet Überbelichtete Aufnahme
  • In welchen LM wird Radioaktivität am stärksten gespeichert? Tee Soja Trockenmilch
  • Wie wird Jod aufgenommen und wie ausgeschieden? aus Nahrung + Trinkwasser Speicherung in Schilddrüse Ausscheidung über Niere + Milch
  • Wie wird Cäsium aufgenommen und wie ausgeschieden? geringste Mengen über Nahrung + Wasser Speicherung in Muskulatur bzw Gesamtkörper Ausscheidung Niere + Darm
  • Wie wird Strontium aufgenommen und wie ausgeschieden? in Nahrung + H2O nur 20% vom MDT aufgenommen Speicherung in Knochen Ausscheidung über Darm + Nieren
  • Wie Dekontaminieren wir folgende radioaktive Stoffe? Aktiniden, Uran, Alkaline Erden, Tritium, Cäsium, Iod Aktiniden: Injektion von DTPA (Komplexbildner) Uran: Infusion von Na‐Bikarbonat zur Stimulation der Ausscheidung Alkaline Erden: kolloidales Al‐Phosphat p.o. zur Bindung im Darm Tritium: Ingestion großer Flüssigkeitsmengen Cäsium: Alginat oder Preussisch‐Blau zur Bindung im Darm Iod: Aufnahme von Kaliumjodid
  • Wachstumsverhalten von agressiv wachsenden Knochenläsionen: permeatives Wachstum unscharfe Berandung Zerstörung der Kortikalis  komplexe („unruhige“) Periostreaktionen  ausgeprägte Weichteilbeteiligung Geschwindigkeit des Wachstums (= Aggressivität) nicht mit Dignität gleichsetzen !
  • Wo finden wir ein Osteosarkom beim Hund am häufisten? Hüftgelenk Femur Tiba dazu gehörige gelenke prox Humerus
  • Wie ist das Wachstumsverhalten von wenig aggressive wachsenden Knochenläsionen? ‐ solitäre (vereinzelte) Verdichtung scharfe Berandung / Randsklerose  nur endostal veränderte Kortikalis / Neokortex solide („ruhige“) Periostreaktionen meist gering ausgeprägte Weichteilbeteiligung
  • Panostitis Entzündung des Knochengewebes
  • Osteomyelitis Entzündung des Knochenmarks