Beschaffung, Fertigung, Marketing (Fach) / Beschaffung (Lektion)
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MC Aufgaben
Diese Lektion wurde von Sarah3105 erstellt.
- Eine Aufgabe der Wertanalyse besteht in der Erhöhung des Nutzens. +
- In einem Produktionsbetrieb sind die Bedarfsträger im Sinne der Beschaffung in der Regel die Kunden. +
- Durch einen hohen Servicegrad werden meist die Kosten der Beschaffung gesenkt. -
- Ein Servicegrad von 60 Prozent bedeutet, dass 60% aller Bedarfsanforderungen (innerhalb eines gewissen Zeitraums) befriedigt werden konnten. +
- Eine wesentliche Aufgabe der Wertanalyse besteht in der Senkung der Kosten. +
- Zur Kostenverringerung wird in der Beschaffung in vielen Fällen eine Erhöhung des Zukaufsanteils angestrebt. +
- Beim Lieferantenmanagement geht es auch um Lieferantenauswahl und -beurteilung, Entwicklung der Lieferanten und Festlegung der Lieferantenpolitik. +
- Bei einem Einkaufsvolumen von etwa 50% des Umsatzes kann eine Reduktion der Einkaufskosten um 5% den gleichen Effekt auf den Gewinn haben wie eine Umsatzerhöhung um 50%. +
- Bei einem Einkaufsvolumen von etwa 50% des Umsatzes kann eine Reduktion der Einkaufskosten um 5% den gleichen Effekt auf den Gewinn haben wie eine Umsatzerhöhung um 50%. +
- Durch dezentrale Beschaffung wird die Kontrolle erleichtert. - Zentral: In einer Abteilung werden die Bedarfe der Geschäftsbereiche zusammengefasst und „en bloc“ an den Beschaffungsmarkt weitergegeben. Dezentral: Jeder Geschäftsbereich hat eine eigene Beschaffungsabteilung (PKW, LKW. Bus)
- Bei der Beschaffungsoptimierung geht es in der Regel nur um Kostenersparnis. - Kosten- und Zeiteinsparungen bilden den Hauptfokus bei der Beschaffungsoptimierung
- Strukturstücklisten stellen den konstruktions- und fertigungsbedingten Aufbau eines Erzeugnisses grafisch dar. -
- Aus Finanzierungsgründen kann Fremdbezug günstiger sein. +
- Bei der XYZ-Analyse haben Z-Produkte eine geringe Schwankungsbreite. - haben die höchsten Schwankungen
- A-Materialien (nach der ABC-Analyse) verursachen mehr als die Hälfte der Prozesskosten der Beschaffung. - C Materialien verursachen mehr als 65 %
- Der Primärbedarf ist nicht der Bedarf an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. + • Primärbedarf: Bedarf der Absatzmärkte des betrachteten Betriebes nach seinen Produkten und Handelswaren • Sekundärbedarf: Bedarf an Rohstoffen, Zulieferteilen, Zwischenprodukten • Tertiärbedarf: Bedarf an Hilfs- und Betriebsstoffen.
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- Eine ABC-Analyse hilft dabei, Prioritäten zu setzen. +
- Brutto- und Nettobedarf unterscheiden sich durch die anteilige Mehrwertsteuer. - Bruttobedarf + Zusatzbedarf (Ausschuss, Schwund usw.) + Sicherheitsbestand (sofern noch nicht vorhanden) Gesamtbruttobedarf - Lagerbestand + Bestandsreservierung bzw. Vornotierung - Bestellbestand (bereits beim Lieferanten bestellt, aber noch nicht geliefert) = Nettobedarf
- Zusatzbedarf und Sicherheitsbestand sind in den meisten Fällen identisch. - Mindestbestand (Sicherheitsbestand): Der Bestand, der bei normalem Geschäftsverlauf nicht unterschritten werden darf („eiserne Reserve“). Bruttobedarf + Zusatzbedarf (Ausschuss, Schwund usw.) + Sicherheitsbestand (sofern noch nicht vorhanden) Gesamtbruttobedarf - Lagerbestand + Bestandsreservierung bzw. Vornotierung - Bestellbestand (bereits beim Lieferanten bestellt, aber noch nicht geliefert) = Nettobedarf
- Durch Supply Chain Management kann die Kapazitätsauslastung erhöht werden. + Aufgabe Supply Chain Management hat die Aufgabe, den Materialfluss in, durch und aus dem Unternehmen und die zugehörigen administrativen Informations- und Koordinationsprozesse so zu gestalten und zu betreiben, dass eine fehlerfreie, störungsrobuste, schnelle und effiziente Versorgung des Endkunden gewährleistet ist Zwei Arten von supply Chain Management unternehmensintern unternehmensübergreifend Erwartungen an supply chain management Termintreue und Lieferbereitschaft ↑ Reaktionszeit entlang der supply chain ↓ Anpassungsfähigkeit entlang der supply chain ↑ Kapazitätsauslastung ↑ Prognosegenauigkeit ↑ Produktentwicklungszeit (time-to-market) ↓ Auftragsdurchlaufzeit (time-to-customer) ↓ Bestände entlang an der supply chain ↓ Staffellauf Vergleich des supply chain management mit einem Staffellauf: Die Läufer der Staffelmannschaft bilden die Fertigungsstufen bzw. Lieferanten, das Staffelholz ist der Kundenauftrag, der ins Ziel – zum Kunden – zu bringen ist. Der Trainer der Staffelmannschaft erzielt zunächst Erfolge dadurch, dass schnelle Läufer ausgesucht werden und jeder Läufer durch Einzelltraining seine Leistung steigert. Im Wettbewerb ist jedoch nicht nur die Leistung der einzelnen Läufer von Bedeutung. Weitere Leistungssteigerungen der Mannschaft sind erzielbar, wenn die Übergabe des Staffelholzes verbessert wird. Der Trainer der Staffelmannschaft hat die Aufgabe zu untersuchen, welche Probleme bei der Übergabe des Staffelholzes auftreten können und wie diese Probleme vermieden werden können (der Läufer verliert bei der Übergabe das Holz, der Läufer läuft zu schnell oder zu langsam, der Läufer ist nicht bereit zur Übergabe…).
- Auch bei C-Gütern (nach einer ABC-Analyse) sollte stets eine sehr sorgfältige Prüfung der Preise und Konditionen durchgeführt werden. - zu teuer
- C-Materialien (nach der ABC-Analyse) verursachen in der Regel mehr als die Hälfte der Prozesskosten der Beschaffung. +
- Bei der Nutzwertanalyse können nur quantitative Entscheidungskriterien berücksichtigt werden. +
- Der Break-Even-Punkt stellt den Punkt dar, ab dem Fremdbezug günstiger ist als Eigenfertigung. - anders herum
- Aus Finanzierungsgründen kann Eigenfertigung günstiger sein. - Kosten: Bei Fremdbezug bleiben Teile der Fixkosten erhalten. Kapitalbedarf: eine Ausweitung des Fremdbezugs ist kapitalschonend.
- Bei einem hohen und regelmäßigen Bedarf sollte man unter sonst gleichen Umständen eher Fremdbezug anstreben als selbst fertigen. - Höhe und Regelmäßigkeit des Bedarfs: Vielfach wird der längerfristig gleich bleibende Bedarf durch Eigenfertigung gedeckt.
- Rechtliche Bestimmungen können ein Unternehmen dazu veranlassen fremd zu beziehen. - Produktionskapazität des Abnehmers: Verfügbare Kapazität ist kurz- und mittelfristigmeist unveränderlich und beschränkt die Eigenfertigung. Rechtliche Bindungen (z.B. Liefer- und Beschäftigungsverträge, Patente/Lizenzen) können die Eigenfertigung bzw. den Fremdbezug erschweren
- Bei der Primärforschung wird anderen Zwecken dienendes Informationsmaterial ausgewertet. - Die Primärforschung umfasst Untersuchungen, die speziell für diesen Zweck der Beschaffungsmarktforschung durchgeführt werden11.
- Wenn Sie einen Beschaffungsmarktforschungsauftrag erhalten, so sollten Sie aus Kostengründen zuerst Primärmarktforschung betreiben. - Primärforschung (=erstmaliges Erheben von Informationen) Instrumente: Beobachtung, Experiment, Befragung Sekundärforschung (Zugriff auf bereits erhobene Daten/Informationen) Instrumente: Fachzeitschriften, Datenbankrecherchen, etc.
- Beschaffungsmarktforschung beschränkt sich auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Lieferanten. - Sammlung, Analyse, Aufbereitung und Weiterleitung von Informationen über den Beschaffungsmarkt
- Eine intensive Beschaffungsmarktforschung sollte für alle Materialien durchgeführt werden. - nur für A
- Der Ansatz der „Total Cost of Ownership“ berücksichtigt den Lebenszyklus eines Produkts. + Die „Total Cost of Ownership“ decken den Lebenszyklus eines Gutes ab und erfassen auch die Wartungs-, Reparatur- und Entsorgungskosten.
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- Beim Modular Sourcing bieten sich Entwicklungspartnerschaften an. + Modular Sourcing (System Sourcing) Baugruppen werden von wenigen (System-)Lieferanten bezogen. Damit Verringerung der Zahl der Lieferanten. Beispiele: Das System der Kraftstoffversorgung in Autos besteht aus Benzintank, Benzinpumpe, elektronischer Motorsteuerung und Sensoren für Druck und Motordrehzahl. Das System der Pkw-Front besteht aus Scheinwerfern, Kühlergrill, Kühler, Lüfterund Stoßfänger. Das System des Armaturenbretts besteht aus Innenverkleidung, Ablagefächern,kompletter Instrumentenausstattung etc. Modular Sourcing meist mit Entwicklungspartnerschaften, oft entwickelt der Lieferant selbstständig (für ihn erhöhtes Risiko).
- Frachten und Rollgeld sind im Einkaufspreis bereits enthalten. - Einstandspreise: Nettoeinkaufspreis + Verpackungskosten + Frachten, Rollgeld + Zölle, Versicherungen = Einstandspreis Frachten und Rollengeld sind im Einstandspreis enthalten
- Beim Double Sourcing wird in manchen Unternehmen mit der 60/30/10-Klausel gearbeitet. - Zwei Lieferanten (Double Sourcing) Wettbewerb zweier Lieferanten, die ständig im Wettbewerb stehen. Der günstigereerhält das größere Auftragsvolumen Viele Lieferanten (Multiple Sourcing) Beispiele für Quotenregelung (früher in Autoindustrie angewandt): - 60/30/10-Klausel: 60 % des Auftragsvolumens werden auf den ersten Hauptlieferanten, 30 % auf den zweiten und 10 % auf Restlieferanten verteilt. - 30%-Klausel: Das Auftragsvolumen des Abnehmers soll nicht mehr als 30 %der Kapazität des Lieferanten ausmachen, so dass weder Lieferant noch Auftraggeber existentiell betroffen sein können. Modular Sourcing (System Sourcing) Baugruppen werden von wenigen (System-)Lieferanten bezogen. Damit Verringerung der Zahl der Lieferanten. Beispiele: Das System der Kraftstoffversorgung in Autos besteht aus Benzintank, Benzinpumpe,elektronischer Motorsteuerung und Sensoren für Druck und Motordrehzahl. Das System der Pkw-Front besteht aus Scheinwerfern, Kühlergrill, Kühler, Lüfterund Stoßfänger. Das System des Armaturenbretts besteht aus Innenverkleidung, Ablagefächern,kompletter Instrumentenausstattung etc. Modular Sourcing meist mit Entwicklungspartnerschaften, oft entwickelt der Lieferant selbstständig (für ihn erhöhtes Risiko).
- (Lieferantenpolitik) Bei einer Tandem-Strategie wird ein Nullsummenspiel angestrebt. Tandem = (Win-Win-Situation Abnehmer-Dominanz = (Nullsummenspiel)
- Vendor Managed Inventory ist nur im Rahmen einer längerfristigen Zusammenarbeit mit einem Lieferanten sinnvoll. +
- Ein Lieferantenstamm bringt in der Regel Zeitersparnisse. +
- Das „Dilemma der Güterwirtschaft“ besteht darin, dass bei steigenden Lagerhaltungskosten die Produktionskosten sinken. +
- Bei der Ermittlung der Gesamtkosten der Beschaffung spielt das Eigenkapital keine Rolle. - Wie hoch sind seine Gesamtkosten der Beschaffung? p = Einstandspreis pro Mengeneinheit kfix= fixe Kosten je Bestellung x = Bestellmenge kl = Lagerhaltungskostensatz ki = Kapitalbindungskosten
- Frachten sind im Einstandspreis bereits enthalten. + Nettoeinkaufspreis + Verpackungskosten + Frachten, Rollgeld + Zölle, Versicherungen = Einstandspreis
- Das (grafische) Kostenoptimum wird am Schnittpunkt der Linie der Fehlmengenkosten mit der Kurve der Sicherheitsbestandskosten erreicht. +
- Der Mindestbestand ist der Bestand, bei dem eine Bestellung ausgelöst werden muss. - Der Meldebestand berücksichtigt die vorhersehbaren Verzögerungen durch den Bestell- und Lieferprozess. Er deckt den Mindestbestand und den Verbrauch der Wiederbeschaffungszeit ab. Eine Bestellung muss spätestens beim Erreichen des Meldebestands ausgelöst werden.
- Durch e-procurement kann der Bestellprozess automatisiert werden. - E-Procurement: Vielfältige Nutzungen elektronischer Medien für die Beschaffung Bsp.: Covisint: Internetplattform namhafter Automobilhersteller, welche die Einkaufsmacht bündeln und die Ansprache eines großen Lieferantenkreises erleichtern soll (Kartellverdacht). Mit e-procurement 15 können eventuell die bestellfixen Kosten gesenkt werden. Eprocurementbietet dem Bedarfsträger über ein Intranet die Möglichkeit, im Rahmen seiner Budgetkompetenz selbstständig Bestellungen vorzunehmen Die Beschaffungsstellen werden dadurch von Kleinbestellungen entlastet.
- Die Gesamtkosten der Beschaffung ergeben sich aus der Addition von Kapitalbindungskosten mit den Lagerhaltungskosten. - Wie hoch sind seine Gesamtkosten der Beschaffung Gesamter Jahresbedarf der Materialart = 10.000 Stück p = Einstandspreis pro Mengeneinheit = 150 Euro kfix= fixe Kosten je Bestellung = 25 Euro x = Bestellmenge = 5000 Stück kl = Lagerhaltungskostensatz = 14 (Prozent) ki = Kapitalbindungskosten
- Bei der Ermittlung der Kapitalbindungskosten benötigt man den Fremdkapitalzins und/oder entsprechende Kosten für das Eigenkapital. + Der durchschnittliche Lagerbestand muss mit Eigen- oder Fremdkapital finanziert werden. Daher muss er mit diesem Kapitalzins i multipliziert werden um die Kapitalbindungskosten des Lagers zu erhalten:
- Der Mindestbestand ist der Bestand, der bei normalem Geschäftsverlauf nicht unterschritten werden darf. +
- Der Lagerhaltungskostensatz ist definiert als das Verhältnis von Lagerhaltungskosten zu den Gesamtkosten. - Der Lagerhaltungskostensatz gibt an, wie viel Prozent des durchschnittlichen Lagerbestands an Lagerhaltungskosten anfallen. Lagerhaltungskosten : durchschnittl. lagermenge x Einstandspreis
- Eine Einsatzsynchrone Beschaffung bietet sich bei gleich bleibenden Spezifikationen an. + Der Lieferant liefert die täglich (…stündlich…) benötigte Materialmenge artikel- und mengengenau direkt an die Stelle in der Fertigung, die das Material verarbeiten wird.
- Ein Konsignationslager ist nur im Rahmen einer längerfristigen Zusammenarbeit mit einem Lieferanten sinnvoll. + Ein Konsignationslager ist ein Lager, das der Lieferant beim Kunden einrichtet. Der Kunde stellt dem Lieferanten die Lagerfläche kostenlos zur Verfügung. Die Lagerfläche muss getrennt vom bestehenden Lager eingerichtet und als Konsignationslager gekennzeichnet werden (daher der Begriff „consignare“: mit Zeichen versehen). Der Kunde erhält vom Lieferanten das alleinige Verfügungsrecht und zahlt die Produkte erst bei Entnahme. Der Lieferant bleibt bis zur Fakturierung der rechtliche Eigentümer der Produkte. Daraus folgt, dass die Teile bilanztechnisch beim Lieferanten geführt werden und nicht zu den Beständen des Kunden zählen. Der Kunde muss daher sicher stellen, dass die Konsignationsbestände in der Bestandsverwaltung und physisch getrennt geführt werden. Der Kunde muss in seinem Steuerungssystem einen Geschäftsprozess Konsignationslager anlegen, der die Anforderungen der separaten Lagerhaltung und Bestandsführung ohne wertmäßige Erfassung erfüllt und die Übermittlung der Bestände und Entnahmen an den Lieferanten unterstützt. Wie im Vendor Managed Inventory verantwortet der Lieferant die Verfügbarkeit der Produkte im Lager und disponiert in eigener Verantwortung. Jedoch übernimmt er die Kapitalbindungskosten des Kunden.
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