Beschaffung, Fertigung, Marketing (Fach) / Marketing 5 (Lektion)
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Strategien zur Preissetzung Übungsfragen
Diese Lektion wurde von Sarah3105 erstellt.
- Was zeichnet eine Premium-Strategie aus? Zeigen Sie dies anhand eines Beispiels. Preis und Qualität Hoch Beispiel Rolls Roys
- Zeigen Sie zwei Beispiele für Preisstrategien innerhalb eines Produktprogramms. innerhalb der Produktlinie Es werden Preisstufen zwischen den eizelnen Produkten der Produktlinie festgelegt für Zubehör Die Preissetzung für ergänzende Produkte, wie Zubehör und Zusatzausstattung, erfolgt in Abstimmung mit dem Hauptprodukt. für Komplementärprodukte Produkte die zwangsläufig mit dem Hauptprodukt verwendet werden müssen, werden preislich auf das Hauptprodukt abgestimmt. für Koppelprodukte Bei der Herstellung fallen Koppelprodukte von meist geringem Wert an. Um diese absetzen zu können, muss eine entsprechende Preissetzung erfolgen. für Produktbündel d.h. Produkte, die zusammen verkauft werden, erfordern eine besondere Preissetzung
- Zeigen Sie bitte zwei grundsätzlich unterschiedliche Beispiele auf für diskriminierende Preissetzung. Unterschiedliche Preise, um Umterschieden zwischen den Käufern oder den Märkten zu entsprechen. - Preissetzung nach Kundensegmenten (z.B. Studentenrabatt) - Preissetzung nach Produkten (z.B. nach Farbe einer Fotokamera) - Preissetzung nach Orten (z.B. Benzin in verschiedenen Orten) - Preissetzung nach Zeit (z.B. günstigere ÖPNV-Tarife tagsüber
- Zeigen Sie bitte zwei grundsätzlich unterschiedliche Beispiele auf für psychologische Preissetzung. Preisanpassungen, um einen speziellen psychologischen Effekt zu erzielen. - Referenzpreise - In den Vorstellungen der Kunden vorhandene Vorstellungen darüber, was ein Produkt kosten sollte. - Bezugnahme auf höhere Preisempfehlung des Herstellers - Bezugnahme auf den höheren Preis eines Konkurrenten
- Welche zwei wesentlichen Gefahren bestehen bei der Preissetzung bei Sonderaktionen? Preissetzung bei Sonderaktionen - Lockpreise - Sonderpreise (z.B. Auto-Winterpaket zum Sonderpreis) - Barzahlungsrabatte für Käufer, die Produkte innerhalb einer bestimmten Frist erwerben und bar bezahlen (vor allem bei Gebrauchs- und Kleingütern) - Günstige Finanzierungsmodelle, Garantieverlängerungen oder kostenlose Wartungen (vor allem bei Autos) - Preisnachlässe Vorsicht: Gefahren: - Kunden kaufen nicht, sondern warten auf Sonderaktionen - Dauerniedrigpreise können Wert einer Marke mindern - „Preisaktionen sind für Marken eine Art Heroin: Es ist leicht, damit anzufangen, aber schwer, wieder davon loszukommen“ - Preiskriege innerhalb einer Branche
- Was versteht man unter Skimmingstrategie und was unter Penetrationsstrategie Marktabschöpfungsstrategie (Skimmingstrategie) Ich fange teuer an an und senke dann den Preis Bsp. Elektronik •Zu Beginn hoher Preis und Gewinn, später eventuell Preissenkung •Bsp.: Intel • Voraussetzungen: hohe Qualität/Image des Produktes, hohe Preisbereitschaft einer ausreichenden Anzahl von Konsumenten, höherer Erlös darf nicht durch Kostennachteile aufgrund kleiner Produktionsmengen kompensiert werden, Produkt darf nicht schnell zu imitieren sein Marktdurchdringungsstrategie (Penetrationsstrategie) Man muss erst mal in den Markt eindringen Bsp: Zeitschriften • Zu Beginn schnelle Marktdurchdringung durch niedrigen Preis, der anfangs häufig unter den Kosten liegt • Bsp.: Dell • Voraussetzungen: starke Preissensibilität, hohe Produktionsstückzahl muss entscheidende Kostensenkung mit sich bringen, Konkurrenz muss über den niedrigen Preis ausgeschlossen werden
- Was versteht man unter geographisch differenzierter Preissetzung? 4.5 Geographisch differenzierte Preissetzung Beispiel: Ein norwegischer Papierproduzent, der seine Produkte in ganz Europa vertreibt, sieht sich mit hohen Frachtkosten konfrontiert, welche den Verkaufspreis in den jeweiligen Ländern beeinflussen. Daher will man eine geografisch differenzierte Preissetzung vornehmen. Es soll der Preis für eine Bestellung von 1.000 NKr ermittelt werden, die an drei verschiedene Kunden geliefert wird: Kunde A (Oslo), Kunde B (Frankfurt) und Kunde C (Barcelona). - EXW (Ex works) – Lieferung ab Werk - Uniform delivered pricing – Einheitliche Frachtkosten - Zone pricing – Einteilung in Preiszonen - Basing-point pricing – Preissetzung anhand von Basisorten (nicht der Werkstandort wird als Basisort gewählt, sondern ein anderer) - Freight-absorbing pricing – Lieferung frei Haus
- Was versteht man unter Internationaler Preissetzung 4.6 Internationale Preissetzung Abhängig von vielen Faktoren wie z.B.: • wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, von der Wettbewerbssituation, von Gesetzen und Vorschriften und vom Entwicklungsstand des Handels • von Konsumentenpräferenzen • von der landesspezifischen strategischen Zielsetzung • von den landesspezifischen Kosten
