Rechtskunde (Fach) / GFK III Nr. 2 (Lektion)
In dieser Lektion befinden sich 20 Karteikarten
Grundkenntnisse der Toxikologie
Diese Lektion wurde von JuBri erstellt.
- III 2 1 Antikoagulantien sind a blutgerinnungsfördernde Substanzen. b blutgerinnungshemmende Substanzen. c blutbildungshemmende Substanzen. d cumarinähnlich wirkende Mittel b blutgerinnungshemmende Substanzen.d cumarinähnlich wirkende Mittel
- III 2 2 Haben giftige Mittel auch höhere gefährliche Rückstände? a ja b Sie sind nur beim langsamen Abbau gefährlich. c Es gibt keinen direkten Zusammenhang. d Das hängt von der Anwendung ab. c Es gibt keinen direkten Zusammenhang.
- III 2 3 Ein Kontaktgift ist ein Mittel, das a in erster Linie durch Berührung in den Körper eindringt. b in erster Linie nach Aufnahme durch den Magen-Darm-Trakt wirkt. c seine Wirkung erst nach Kontakt mit einem weiteren Stoff (Wirkungsverstärker) entfaltet. d in erster Linie über die Atemwege wirkt. a in erster Linie durch Berührung in den Körper eindringt.
- III 2 4 Nach der Spritzarbeit treten beim Anwender Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel auf. Was ist zu tun? a Warme Milch oder Alkohol verabreichen. b Sofort Arzt verständigen und ihm die Gebrauchsanleitung des eingesetzten Präparates vorlegen. c Kopfschmerztabletten verabreichen. d Erbrechen auslösen. b Sofort Arzt verständigen und ihm die Gebrauchsanleitung des eingesetzten Präparates vorlegen.
- III 2 5 Ein Pflanzenschutzmittel bzw. ein Biozidprodukt ist mit dem Gefahrenhinweis „H 317“ gekennzeichnet. Was ist richtig? a Der H-Satz weist auf eine Gesundheitsgefahr hin. b Der H-Satz bedeutet: „Schädlich für Wasserorganismen“ c Der H-Satz bedeutet: “Kann allergische Hautreaktionen verursachen“. d Der H-Satz weist auf eine Umweltgefahr hin. a Der H-Satz weist auf eine Gesundheitsgefahr hin.c Der H-Satz bedeutet: “Kann allergische Hautreaktionen verursachen“.
- III 2 6 Welche Eigenschaften haben organische Phosphorsäureesterverbindungen (z.B. Dichlorvos)? a Sie werden im Körper erst nach Jahren abgebaut. b Die meisten Phosphorsäureesterverbindungen sind giftig. c Bei Vergiftungen wird der Tod durch Atemlähmung oder Herzversagen verursacht. d Sie können über die Haut resorbiert werden. b Die meisten Phosphorsäureesterverbindungen sind giftig.c Bei Vergiftungen wird der Tod durch Atemlähmung oder Herzversagen verursacht.d Sie können über die Haut resorbiert werden.
- III 2 7 Selektive Wirkung eines Herbizids ist die a vorbeugende Wirkung. b Wirkung nur auf bestimmte Pflanzenteile. c Wirkung auf alle Pflanzen. d Wirkung auf eine bestimmte Pflanzenart oder -gattung (auslesende Wirkung). d Wirkung auf eine bestimmte Pflanzenart oder -gattung (auslesende Wirkung).
- III 2 8 Was sind Synergisten? a Gegengifte gegen systemische Pflanzenschutzmittel b Personen, die berufsmäßig Pflanzenschutzmittel anwenden c resistente Insekten d Wirkstoffverstärker d Wirkstoffverstärker
- III 2 9 Bestimmte Pflanzenschutzmittelwirkstoffe können zu Vergiftungen mit irreversiblen Schäden führen. Welches Mittel bzw. welcher Wirkstoff gehört in diese Gruppe? a Glufosinat (Basta) b Isoproturon (Arelon Top) c Thiophanat-ethyl (Cercobin FL) d Glyphosat (Roundup Ultra) c Thiophanat-ethyl (Cercobin FL)
- III 2 10 Was bedeutet der Begriff phytotoxisch? a eine schädigende Wirkung auf Pflanzen b eine giftige Einwirkung auf den menschlichen Körper c mäßig giftig d besonders giftig a eine schädigende Wirkung auf Pflanzen
- III 2 11 Auf welchem Wirkungsmechanismus beruht die Anwendung warfarinhaltiger Präparate als Rodentizide? a Blockierung wichtiger Funktionen des Nervensystems b Hemmung der Fortpflanzung c Hemmung der Blutgerinnung d Atemlähmung c Hemmung der Blutgerinnung
- III 2 12 Antikoagulantien sind die Blutgerinnung hemmende Wirkstoffe. Sie werden in Rodentiziden eingesetzt. Welche der aufgeführten Wirkstoffe hemmen die Blutgerinnung? a Calciumcarbid b Chlorphacinon c Calciumphosphid d Warfarin b Chlorphacinon d Warfarin
- III 2 13 Was ist ein systemisches Pflanzenschutzmittel? a ein Produkt, das nur mit System und in Verbindung mit einem zweiten Produkt wirkt b ein Präparat, das in den Saftstrom der Pflanze gelangt und mit diesem transportiert wird c ein Insektenbekämpfungsmittel mit besonderem Dosierungssystem d ein Präparat, das ausschließlich auf das Nervensystem von Insekten wirkt b ein Präparat, das in den Saftstrom der Pflanze gelangt und mit diesem transportiert wird
- III 2 14 Wie können schädigende Wirkstoffe aus Pflanzenschutzmitteln oder Biozidprodukten in den menschlichen Körper gelangen? a nur durch Verschlucken b durch Verschlucken, Einatmen und durch die Haut c nur oral und inhalativ d nur durch die Haut b durch Verschlucken, Einatmen und durch die Haut
- III 2 15 Der ADI-Wert ist a die duldbare tägliche Aufnahmemenge. b der Grenzwert für die völlige Rückstandsfreiheit von Lebensmitteln. c die allgemeine Dosisbegrenzung für höchstzulässige Reste von Giftstoffen auf Lebensmitteln. d ein allgemeiner Dosis-Wirkungs-Indikator. a die duldbare tägliche Aufnahmemenge.
- III 2 16 Was versteht man unter dem Begriff chronische Toxizität eines Pflanzenschutzmittels oder Biozidproduktes? a die Förderung zusätzlicher Krankheiten beim Menschen b das Auslösen allergischer Reaktionen c die Giftwirkung bei wiederholter Aufnahme über einen längeren Zeitraum d die Langzeitwirkung des Mittels gegen die Schadursache c die Giftwirkung bei wiederholter Aufnahme über einen längeren Zeitraum
-
- III 2 17 Was versteht man unter dem Begriff akute Toxizität eines Pflanzenschutzmittels oder Biozidproduktes? a die unmittelbare Giftwirkung nach Aufnahme b das Auslösen allergischer Reaktionen bei der Pflanze c die Giftigkeit einer frisch angerührten Spritzbrühe d die Giftwirkung über einen längeren Zeitraum nach der Aufnahme a die unmittelbare Giftwirkung nach Aufnahme
- III 2 18 Wartezeiten werden zumeist in Tagen angegeben. Was bedeutet der Buchstabe F an Stelle einer Angabe von Tagen? a Die Wartezeit des Mittels ist durch die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen vorgesehener Anwendung und normaler Ernte verbleibt. b Für derart gekennzeichnete Mittel ist bislang keine Wartezeit festgelegt worden. c Die Anwendung solcher Mittel ist bislang nur im Frühjahr vorgesehen. d Er bezieht sich auf Futterpflanzen. a Die Wartezeit des Mittels ist durch die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen vorgesehener Anwendung und normaler Ernte verbleibt.
- III 2 19 Ein Pflanzenschutzmittel bzw. ein Biozidprodukt ist mit den Gefahrenhinweisen „H 350“ und „H 360“ gekennzeichnet. Was ist richtig? a Die H-Sätze weisen auf Umweltgefahren und physikalische Gefahren hin. b Die H-Sätze weisen auf Gesundheitsgefahren hin. c Die Gefahrenhinweise bedeuten „Kann Krebs erzeugen“ und „Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen“. d Die Gefahrenhinweise bedeuten „ Entzündbares Aerosol“ und „Schädigt die Umwelt durch Ozonabbau“. b Die H-Sätze weisen auf Gesundheitsgefahren hin.c Die Gefahrenhinweise bedeuten „Kann Krebs erzeugen“ und „Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen“.
- III 2 20 Was bedeutet der H-Satz 373? a Das betreffende Präparat kann hautreizend wirken. b Es besteht lediglich eine Gefahr bei der Anwendung des Präparates durch Schwangere und stillende Mütter. c Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition. d Der betreffende Wirkstoff kann die Wirkung bestimmter anderer Stoffe verstärken c Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition.
