Rechtskunde (Fach) / GFK I Nr. 6 - Grundbegr iffe der Gefahrstoffkunde (Lektion)
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Diese Lektion wurde von MarieGro erstellt.
- Was sind Gefahrstoffe im Sinne der Gefahrstoffverordnung? a Es sind gefährliche Stoffe und Zubereitungen nach § 3 der Gefahrstoffverordnung sowie Stoffe und Gemische, die sonstige chronisch schädigende Eigenschaften besitzen. b Es sind Stoffe, Gemische und Erzeugnisse, die explosionsfähig sind. c alle Stoffe, denen ein Arbeitsplatzgrenzwert zugewiesen ist. d Es sind Stoffe, Gemische und Erzeugnisse, aus denen bei der Herstellung oder Verwendung Stoffe oder Gemische mit gefährlichen Eigenschaften entstehen oder freigesetzt werden können. a,b,c,d
- Welches ist die richtige Definition für den biologischen Grenzwert? a Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz, die nach dem Stand der Technik erreicht werden kann. b Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz, bei deren Überschreitung zusätzliche Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit notwendig sind. c Konzentration eines Stoffes in der Luft am Arbeitsplatz, bei der im Allgemeinen die Gesundheit der Arbeitnehmer nicht beeinträchtigt wird. d Konzentration eines Stoffes im Körper, bei dem im Allgemeinen die Gesundheit der Arbeitnehmer nicht beeinträchtigt wird. d
- Ein explosionsfähiges Gemisch ist a ein Gemisch, das sich bei gewöhnlicher Temperatur ohne Energiezufuhr erhitzen und entzünden kann. b ein Gemisch aus brennbaren Gasen, Dämpfen, Nebeln oder Stäuben, in dem sich der Verbrennungsvorgang nach erfolgter Zündung auf das gesamte unverbrannte Gemisch überträgt. c ein Gemisch, das in der Regel selbst nicht brennbar ist, aber bei Berührung mit brennbaren Stoffen die Brandgefahr und die Heftigkeit eines Brandes beträchtlich erhöhen kann. d eine Mischung aus Stoffen, die beim Einatmen, Verschlucken oder bei der Aufnahme über die Haut akute oder chronische Gesundheitsschäden verursachen kann. b
- Stoffe, Gemische und Erzeugnisse sind „explosionsfähig“, a wenn sie in der erforderlichen Menge an Lösungsmitteln gelöst worden sind. b wenn sie mit oder ohne Luft durch Zündquellen wie äußere thermische Einwirkungen, mechanische Beanspruchungen zu einer chemischen Umsetzung gebracht werden können. c wenn sie bei einer Luftfeuchtigkeit unter 30 % reizende Dämpfe abgeben. d im Gemisch mit Luft, wenn nach Wirksamwerden einer Zündquelle eine selbsttätig sich fortpflanzende Flammenausbreitung stattfindet, die im Allgemeinen mit einem sprunghaften Temperatur- und Druckanstieg verbunden ist. b,d
- Was bedeutet die Angabe „Arbeitsplatzgrenzwert Methanol = 200 ppm"? a Bis zu 200 ppm Methanol können täglich vom Körper aufgenommen werden, ohne dass es zu Schädigungen kommt. b 200 ppm Methanol in der Luft am Arbeitsplatz ist die minimale Konzentration, die nach dem Stand der Technik erreicht werden kann. c Bis zu einer Konzentration von 200 ppm Methanol in der Luft am Arbeitsplatz sind zusätzliche Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit erforderlich. d Bis zu einer Konzentration von 200 ppm Met hanol in der Luft am Arbeitsplatz wird die Gesundheit des Arbeitnehmers im Allgemeinen nicht beeinträchtigt. d
- Gefährliche Stoffe werden in ihren Eigenschaften über Gefährlichkeitsmerkmale definiert. Welche der genannten Eigenschaften sind Gefährlichkeitsmerkmale nach § 3 GefStoffV? a sehr giftig b reizend c ungesund d krebserzeugen a,b,d
- Was ist der biologische Grenzwert? a ein Maschinengrenzwert b ein Maß für die Raumluftkonzentration in Labors c der Grenzwert eines Arbeitsstoffes bzw. Ar beitsstoffmetaboliten im menschlichen Körper bei dem im Allgemeinen die Gesundheit nicht beeinträchtigt wird. d der Höchstwert eines Arbeitsstoffes, bezogen auf eine gesunde Einzelperson, die nach einer angemessenen Sicherheitsspanne im Blut und / oder Harn gemessen wird c
- Welche Bedeutung hat der ADI-Wert? a Er gibt die annehmbare durchschnittliche Indikation an. b Er gibt die zulässige tägliche Aufnahme (ADI, Acceptable Daily Intake) eines Wirkstoffes über die Nahrung an. c Es ist ein Wert für die allgemeine duldbare Immission, die von einem Schadstoff verursacht wird. d Er bestimmt die akzeptable Dosis des Inputs von gefährlichen Stoffen in einem Gemisch b
- LC ist die Abkürzung für: a low concentration (niedrige Konzentration) b ein Pflanzengift c tödliche Konzentration eines Stoffes oder eines Gemisches d mittlere tödliche Konzentration eines Stoffes oder eines Gemisches c
- Was heißt LC 50 ? a lokale Dosis, bei der 50 % der Schadstoffe an einer Stelle eines Erzeugnisses gemessen werden b LC50 ist die mittlere tödliche Konzentration eines Stoffes oder eines Gemisches, das nach Aufnahme über die Atemwege von Versuchstieren derselben Art innerhalb eines bestimmten Zeitraumes den Tod der Hälfte der Versuchstiere erwarten lässt. c tödliche Konzentration eines Schadstoffes, bei der bei 50 C der Tod eintritt d Konzentration an Toxinen, bei der 50% des menschlichen Körpers irreversible Schäden aufweisen b
- Was heißt letale Konzentration? a Konzentration eines gefährlichen Stoffes, bei der der menschliche Körper noch nicht angegriffen wird b Zugelassene Höchstkonzentration für Schadstoffe c tödliche Konzentration eines Stoffes oder eines Gemisches d mittlere tödliche Konzentration eines Stoffes oder eines Gemisches c
- Welche Aussagen zum AGW-Wert sind richtig? a „AGW" ist die Abkürzung für „Arbeitsplatzgrenzwert". b Die AGW-Werte beziehen sich auf die Luft am Arbeitsplatz. c Die AGW-Werte für krebserzeugende Stoffe sind besonders streng. d Die AGW-Werte werden in der TRGS 900 veröffentlicht a,b,d
- Grenzwerte für die Schadstoffbelastung am Arbeitsplatz sind a AGW-Wert b MIK-Wert c Emissionskonzentration d ADI-Wer a
- Die Konzentrationsangabe „1 ppm" ist gleich bedeutend mit: a 1 mg/kg b 1 g/kg c 1 g/m³ d 1 ml/m a,d
- Welches Verhältnis entspricht „1 ppm"? a 1 Teil pro 1 Milliarde Teile b 1 Teil Giftstoff pro 10 Millionen Teile Wasser c 1 Milliliter pro 1000 Liter d 1 Mikrogramm pro Kilogramm c
- Welches Verhältnis entspricht „1 ppb"? a 1 Teil pro eine Milliarde Teile b 1 Teil pro eine Billion Teile c 1 Teil pro eine Billiarde Teile d 1 Mikrogramm pro Kilogramm a,d
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- Erkennen Sie die in der Chemie, Toxikologie, im Gesundheits- und Arbeitsschutz gebräuchliche Konzentrationseinheit ppm! a g/kg (Gewichtseinheit / Gewichtseinheit) b mg/kg (Gewichtseinheit / Gewichtseinheit) c ml/m³ (Volumeneinheit / Volumeneinheit) d mg/m³ (Gewichtseinheit / Volumeneinheit) b,c
- Was ist die letale Dosis? a Dosis, die tödlich wirkt. b Dosis, die zum Erbrechen führt. c Zugelassene Höchstmenge für Schadstoffe. d Dosis, die krebserzeugend wirkt. a
- LD ist in der Toxikologie die Abkürzung für: a tödliche Dosis b Larvizid c ein Rauschgift d ein bestimmtes Lockmittel a
- Was versteht man unter Mortalität? a Sterblichkeit b Mordrate c martialische Schmerzanfälle d Selbstmordrate durch Gifteinnahme a
- Was versteht man unter dem Begriff Dosis letalis? □ a Die ausreichende Menge, um Bewusstlosigkeit hervorzurufen. b Die tödliche Menge. c Die Menge, die aufputschende Wirkung hat. d Die Menge, bei der 50 % eines Versuchstierbestandes stirbt. b
- Die Giftwirkung eines Stoffes ist abhängig von a der Konzentration. b der Einwirkzeit. c dem Siedepunkt bei einer Flüssigkeit. d der Farbe. a,b
- LD ist die Abkürzung für a Larvizid. b ein Rauschgift. c die mittlere tödliche Dosis. d die tödliche Dosis d
- Aerosole sind a Aluminiumdosen mit flüssigem Inhalt. b fein verteilte Tröpfchen oder feste Stoffe. c salzhaltige Heilquellen. d Salze, die an der Luft unter Freisetzung von Gasen reagieren b
- Werden nach der CLP-Verordnung [VO (EG) Nr. 1272/2008] Stoffe oder Gemische mit einem Signalwort gekennzeichnet, ist dieses Signalwort Bestandteil des Etiketts. Um welche Signalwörter kann es sich handeln? a Gefahr b Achtung c Kombination aus beiden -Achtung/Gefahr d Kombination aus beiden -Gefahr/Achtung a,b
- Wo sind die Gefahrenhinweise „hazard statements“ in der CLP-Verordnung [VO (EG) Nr. 1272/2008] zu finden? a in Teil I der Verordnung b in Anhang II c in Anhang III d in Anhang I c
- Welche Aussage zu dem DNEL-Wert ( "Derived no-effect level") ist richtig? a kann für orale Expositionen angegeben werden b kann für dermale Expositionen angegeben werden c Grenzwert, unterhalb dessen der Stoff keine Wirkung ausübt d Angabe kann getrennt für Verbraucher und Arbeitnehmer erfolgen a,b,c,d
